Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’14)

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Sehr zukunftsorientert waren die Blogbeiträge der letzten Woche. Über die Next-Level-Conference wurde beispielsweise im NRW-Blog berichtet. Ein Vortrag hieß „Warum Games in Bibliotheken gehören“.

Die Stadtteilbibliothek Finkenweder der Bücherhallen Hamburg können Besucher mit gültigem Bibliotheksausweis nun auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzen – Open Library. Selbstverbucher, Sicherungsanlagen und Kameraüberwachung sollen das Angebot ermöglichen, ein Bericht dazu bei Bibliothekarisch.de.

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin trägt sich mit dem Gedanken, den Bestandsaufbau demnächst hauptsächlich über Standing-Order-Pakete der ekz zu regeln, schrieb die taz (via netbib).

Mit dem Spiegel-Artikel zur Zukunft des Lesens beschäftigte sich Libreas Blog in einem ausführlichen Beitrag. Eine Grafik zur zukunftssicheren Bibliothek ist bei Bibliothekarisch.de zu sehen.

Auf den “Bibliothekssprachführer Deutsch – Englisch” von Katrin Sauermann sowie einer Sammlung von englischen Fachbegriffen für Bibliothekare wies NRW-Blog hin.

Weihnachten steht vor der Tür. Über ihre Erlebnisse vom Vorlesetraining der Weihnachtsgeschichten berichtete Büchertage 2.0.

Mit der 50. Kalenderwoche enden auch in diesem Jahr die Rückblicke bei Lesewolke. Ich wünsche allen Blogleserinnen und -lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und wer trotz Feiertagen nicht genug von Bibliotheken bekommen kann, schmökert einfach in der großen, digitalen Sammlung alter und neuer Bibliotheksbenutzersausweise, die Netbib im Internet gefunden hat. ;-)

Written by lesewolke

15. Dezember 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’14)

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Über ihre Erfahrungen zur Entwicklung einer Social-Media-Content-Strategie für Öffentliche Bibliotheken im Rahmen der Initiative „Lernort Bibliothek NRW“ berichtete P. Büning im NRW-Blog. Auf die Bildergeschichten (angekündigt als Fazit 3) darf man schon gespannt sein.

Die Diskussion um die Sonntagsöffnung – genauer: die Bedeutung von öffentlichen Bibliotheken für die Gesellschaft -, und hier vor allem die Reaktion des Bundesvorstandes des BIB (konkret: Tom Becker) ging derweil in die nächste Runde. Ben Kaden von Libreas störte dabei vor allem die Sicht auf den Bibliotheksnutzer als Kunden und ein “einfältiger Popularisierungsdrang”. Interessant waren auch die Kommentare bei Netbib.

Auf das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main wies NRW-Blog hin. Demnach ermöglicht ein Facebook Share-Button auf der Internetseite automatisch das eingeschränkte Nutzungsrecht beim Teilen in diesem Netzwerk für Überschrift, Quelle, Kurztext & Miniaturbild in Facebook. Dazu muss man diesen Button allerdings benutzen. Problematisch kann es für den Webseitenbetreiber werden, wenn dieser selbst gar nicht Rechte (z.B. am Bild) für diese Nutzung hat, schrieb Rechtsanwalt C. Solmecke.

Kursmaterialien für öffentliche Bibliotheken stellte das Medienkompetenzportal NRW  bereit (via NRW-Blog). An Alltagsbeispielen, wie der Reiseplanung oder einer Prüfung der Nebenkostenabrechnung, werden Recherchestrategien vermittelt.

In Dänemark versuchen die Bibliotheken nun aktiv im E-Book-Bereich Fuss zu fassen, lösten sich vom kommerziellen Anbieter (EBIB wird seinen diesbezüglichen Service einstellen) und bieten die E-Books auf einer eigenen Plattform an (siehe Bibliotheksportal, via NRW-Blog).

Die deutschsprachige Landschaft der Publikationsserver wurde im “2014 Census of Open Access Repositories in Germany, Austria and Switzerland” ermittelt. Libreas Blog nahm dies zum Anlass für einen Blick auf die geschichtliche Entwicklung der Repositorien in diesem Gebiet von 1991 bis 2013.

Auf “Open content – a practical guide to using creative commons licences” (Autor: Till Kreutzer) erschien nun überarbeitet, in englischer Sprache, basierend auf der deutschsprachigen Broschüre von 2011, mehr dazu im Blog Wikimedia (via Netbib).

“Der Bibliothekar als Leser” heißt der Titel der Weihnachtsgeschichte 2014 im Blog Bibliothekar.de von Rainer Pörzgen. :-)

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’14)

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Der heutige 1. Dezember startete mit der beliebten Sammlung “Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender” bei Bibliothekarisch.de. Vielen Dank für diesen netten Service. :-) Doch nun zum Rückblick der letzten Woche:

Für viel Aufregung sorgte die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass  eine Beschäftigung von Arbeitnehmern in öffentlichen Bibliotheken an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen nicht erlaubt ist, “weil DVDs, Computerspiele oder Bücher für eine Nutzung am Sonn- oder Feiertag vorausschauend schon an Werktagen ausgeliehen werden können. Es stellt keinen erheblichen Schaden i.S.d. des Gesetzes dar, wenn der Schutz der Sonn- und Feiertagsruhe nicht hinter den Wunsch zurücktreten muss, spontan auftretende Bedürfnisse auch sofort erfüllt zu bekommen.” (siehe Pressemitteilung des BVerwG). Kritik gab es u.a. in der Inetbib.

In Österreich ist ab dem 1. Dezember 2014 ein “Buchgesetz über die Preisbindung” gültig, welches auch für E-Books gilt. Die Verlage müssen den Preis an das Verzeichnis lieferbarer Bücher melden (siehe VÖBBlog).

PricewaterhouseCoopers traute sich eine Prognose der Umsatzentwicklung von E-Books und gedruckten Büchern für 2018 im Vergleich zu 2014 zu. Betrachtet werden in der Grafik sechs Länder, darunter auch Deutschland (siehe Librarian in Residence).

An einem Comenius-Regio-Projekt zur Steigerung der Lesemotivation und der Lesekompetenz arbeiteten gemeinsam Institutionen aus der türkischen Stadt Elazig und aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn (via NRW-Blog). Weitere Infos veröffentlichte Lesen in Deutschland. Die Ergebnisse des Projekts sind auf der Internetseite zu finden, unter anderem ein Methodenhandbuch in deutsch, englisch und türkisch.

Kirsten Jeude zeigte an Beispielen im ZBW MediaTalk, warum Massive Open Online Courses (MOOCs) für BibliothekarInnen von Interesse sind. Zum einen können sie der eigenen Weiterbildung dienen und wenn man selbst weiß, wie MOOCs funktionieren, eventuell für eigene Schulungen eingesetzt werden bzw. man fungiert als BeraterIn bei der Produktion von MOOCs der Institution, vor allem bezüglich der Literaturbereitstellung. Einen gelungenen Einstiegsbeitrag zum Thema MOOC hat die Zukunftswerkstatt in der Reihe “Tool der Woche” veröffentlicht.

Deutschland - Land der Ideen 2006:  IKMZ in Cottbus

Deutschland – Land der Ideen 2006: IKMZ in Cottbus

Snib , das Studentische Netzwerk Information & Bibliothek, machte uns auf einen Artikel in B.I.T.-online aufmerksam, der sich mit dem Thema Enterprise 2.0 befasst. Gemeint ist der Einsatz von Social Media innerhalb von Unternehmen (hier: speziell in Bibliotheken). Zu beachten wäre dabei, dass Enterprise 2.0 nicht nur der Einsatz spezieller technischer Anwendungen handelt, “[…] sondern ein vielschichtiges und interdisziplinäres Managementkonzept.” (S. 356) ist. (Quelle des Zitats: Baldin, Sarah; Somorowsky, Beate Renate: Enterprise 2.0 in Bibliotheken und Informationseinrichtungen. In: B.I.T. online 17(2014), H. 4, S. 355-358).

Preise im Zusammenhang mit dem Bibliothekswesen präsentiert der dbv auf den Seiten des Bibliotheksportals (via NRW-Blog). Dabei werden auch alle Preisträger des Wettbewerbs “Deutschland – Land der Ideen” mit Bibliotheksbezug vorgestellt.

In futuristischer Stimmung war BibComic bei der Folge “interstellares Bücherregal” und entdeckte dabei, dass seine Bücherregale bereits jetzt kommunizieren. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’14)

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Papiergeflüster erläutert in einem Podcast die Onleihe (via Bibliothekarisch.de). Doch nicht jeder Verlag stellt seine Bücher dafür bereit. Nach einer kurzen Erläuterung zur Erwerbung von analogen Büchern und der Bibliothekstantieme (2010: 4 Cent pro Ausleihe), eröffnet ein Beitrag in Librarian in Residence tatsächlich, dass der Verlegerausschuss an ca. 1 Euro Gebühr pro Ausleihe denkt. Ebenfalls im Blog des Goethe-Instituts sprach E. Kummrow mit der Leiterin der virtuellen Zweigstelle der Public Library Cleveland und Koordinatorin im Verbund Clevnet über elektronische Medien in Bibliotheken.

Wenn Forschungsdaten bereit gestellt werden, sollte auch die Zitierfähigkeit garantiert werden. Deshalb empfiehlt Wisspub.net in einem Beitrag zu Forschungsdaten Infrastrukturen und Services bereitzustellen.

Über seine praktischen Erfahrungen bei der Veröffentlichung seiner Dissertation schrieb Markus Neuschäfer einen ausführlichen Blogbeitrag, inklusive einer Checkliste, welche Fragen man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte (via Archivalia).

In einem Video erklärt die Transferstelle für OER (Open Educational Resources) worauf man bei der Verwendung von Bildern mit Creative Commons Lizenzen achten muss (via Archivalia & Bibliotheca Althonensis).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft appelliert an die Wissenschaftler, offene Lizenzen zu verwenden und stellt die unterschiedlichen Varianten dar. Derweil hat Creative Commons eine Infografik herausgebracht, die den aktuellen Stand der Nutzung solcher Lizenzen zeigt, siehe Netzpolitik.org.

Margareta Lindner zeigte in einem Gastbeitrag bei Bibliothekarisch.de in einer kleinen Fotostory Eindrücke ihres Besuches bei der Internationella biblioteket und Stockholms Stadsbibliotek in Schweden – schöne Fotos.

Mit dem Design von Bibliotheken beschäftigt sich auch eine Diashow von BCI Libraries, die Bibliotheksmöbel anbieten (siehe Bibliothekarisch.de).

Eine lustige Fotomontage aus der “National Geographic” (Oktober 1995) hat Haferklees Ausblicke ausgegraben. Es zeigt den Schimpansen Archie vielfach im Lesesaal der Athenaeum Bibliothek in Boston (wie der Hintergrundbericht erklärt). ;-)

Written by lesewolke

24. November 2014 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’14)

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Buchähnlich oder doch nur eine Textdatei? Mario Sixtus war auf einer unterhaltsamen und etwas verwirrenden Suche nach einer Definition für das E-Book (via  Netbib).  Auf den aktuellen Test von E-Book-Readern und einen Beitrag zum Angebot von E-Book-Shops in der C’t 25/2014 wies VÖBBlog hin.

10 Jahre Open Access Initiative – Eine Zwischenbilanz für die Schweiz” lautet der Titel der 70. Churer Schriften zur Informationswissenschaft, online verfügbar. Archivalia nörgelte dazu, dass die Hochschule in Chur selbst kein Institutionelles Repositorium zur Verfügung stellt.

Im Editorial der frisch erschienen Ausgabe 2/2014Perspektive Bibliothek” resümieren Jochen Apel & Martin Hermann aus den Erfahrungen der letzten Online-Hefte: “Open Access funktioniert tatsächlich!”, weitere interessante Themen dieser Ausgabe: Webinare, Führungsstile und Altbestand 2.0.

Die Landesregierung förderte das neue Internetportal zum Thema Bibliothek & Schule, welches Ende Oktober online ging (via NRW-Blog).

Es gibt auch noch gedruckte Literatur, und Nässe mag die gar nicht. Weil das Dach der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte undicht ist, hat es reingeregnet: Schimmel war die wenig überraschende Folge. Nun soll der überwiegende Teil vernichtet werden. Das ging sogar durch die Presse. Die FAZ und die Welt berichteten über den Skandal. Mit einer Stellungnahme wehrte sich die HU Berlin gegen die Vorwürfe (via Netbib).

Platz- und Disziplinprobleme fürchtet die Bibliothek der islamischen Aligarh-Universität (AMU) im Bundesstaat Uttar Pradesh (Indien) und sperrt Bachelorstudentinnen einfach aus, schrieb Spiegel online (via Netbib).

Ganz andere Sorgen hatten die BibliothekarInnen beim Comic-Workshop an der 9. Comfor-Tagung: “Steht der Batman unter B oder M?” . Klar, in Bibliotheken stellt sich nun mal die Frage, wie sortieren: Autor oder Titel? Doch auf Außenstehende wirken solche und ähnliche Diskussionen befremdlich. Charlotte von Bauzern ließ uns im CulturMag an ihren Beobachtungen teilhaben (via Netbib). Ein echtes Lesevergnügen! ;-)

Gleich noch etwas für Insider: Die Verknüpfung verschiedener Ausgaben und Auflagen mittels Bibkeys erläuterte Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Beenden wir diese, etwas problembeladene Woche mit einem netten Beitrag zu Buchrekorden von Abebooks: der Langzeit-Bestseller, der längste Satz, der meistübersetzten Roman, das teuerste Buch und und und … (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’14)

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Eine gute Übersicht der Gebühren, die Universitäten & die Max Planck Digital Library für Open-Access-Publikationen zahlten, wurde nun als GitHub-Datensatz veröffentlicht (Engl.). Libreas berichtete darüber.

In den Niederlanden sind die Verhandlungen zwischen Bibliotheken und Elsevier vorerst gescheitert, da es kein akzeptables Preisangebot für 2015 gab. Eine schlechte Nachricht für Aktionäre, eine gute für Open Access, meinte wisspub.net.

Eine Möglichkeit an Literatur zu kommen, die die nächstgelegene Bibliothek nicht vorrätig hat, ist bekanntlich die Fernleihe. Ein Video der Fachhochschule Südwestfalen erklärt, wie das funktioniert – gefunden von Bibliothekarisch.de

Eine Zusammenstellung von Texten zum wissenschaftlichen Arbeiten, die vor allem aus Wikipedia stammen, veröffentlichten Sandra Schön & Martin Ebner in Kooperation mit dem BIMS e.V und der TU Graz (via Bibtexte).

Auf Alternativen zu Dropbox und Google Drive wies Fortbildung in Bibliotheken hin und empfiehlt für den Datenaustausch volafile.io (Löschung nach 48 Stunden) und weTransfer (10 GB, Löschung nach 1 Woche).

Der Europäische Gerichtshof kam zu einem Urteil über das Einbetten von Inhalten in eigene Internetseiten. Demnach liegt kein Urheberrechtsverstoß vor (via NRW-Blog). Rechtsanwalt Schwenke erklärt in einem Beitrag, dass es trotzdem Embedding-Fälle gibt, die problematisch sein können.

Den Einsatz von Social Media in Leibniz-Instituten untersuchte eine Studie des Leibniz-Forschungsverbundes Science 2.0. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und die 17seitige Auswertung publizierte ZBW-Mediatalk. Das Goethe-Institut veröffentlichte ein Interview mit Lambert Heller zur Entwicklung der Wissenschaftskommunikation (via Netbib).

Die Karl-Preusker-Medaille 2014 erhielt Ende Oktober der Journalist, Kinderbuchautor und Medienexperte Thomas Feibel, siehe NRW-Blog.

Eine englischsprachige Infografik stellt die Vorteile des Lesens dar, schön gestaltet in historischem Look, zu sehen bei Bibliothekarisch.de. :-)

Umfrage zu mylibrARy (Bibliotheksapp)

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Bereits beim BibCamp 2014 waren die beiden Projektkoordinatorinnen von mylibrARy unterwegs und interessierten sich in zwei Sessions für die Wünsche bezüglich einer Bibliotheksapp. Der Fachbereich Informationswissenschaften FH Potsdam will die App im Rahmen des BMWE-Förderprogramms ZIM in Zusammenarbeit mit der Firma metaio GmbH München entwickeln. Im Blog zu diesem Augmented-Reality-Projekt für Bibliotheken und Informationseinrichtungen könnt Ihr mehr darüber erfahren.

Mitte Oktober wurde nun eine Online-Umfrage gestartet, die noch bis zum 9. November 2014 zugänglich ist. Bitte mitmachen und weitersagen!

Written by lesewolke

4. November 2014 at 08:00

Veröffentlicht in Bibliothek der Zukunft, Digitale Ressourcen

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