Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’14)

leave a comment »

In der letzten Woche fand der IFLA-Kongress 2014 in Lyon statt. Ausführliche Berichte in deutscher Sprache veröffentlichten BIIstories, Hatori Kibble und Globolibro. Weiterhin wurden Ereignisse der einzelnen Tage in Storifies festgehalten.

Als spezielle Ausgabe zum Horizon Report erschien eine Fassung für Bibliotheken “NMC Horizon Report > 2014 Library Edition” (Engl.), veröffentlicht vom New Media Consortium.

Ronald Kaiser schaute sich die Digitale Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung an und untersuchte das Dokument auf Inhalte, die für Bibliotheken, Archive und Informationseinrichtungen von Interesse sein könnten, siehe Infonomy Log.

In zwei ausführlichen Beiträgen ging NRW-Blog auf die Frage ein “Warum Games in Bibliotheken gehören?” (Teil 1, Teil 2).

Die Bayerische Staatsbibliothek kündigte in einer Presseerklärung an, den Betrieb des Portals b2i für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften zum Jahresende einzustellen, würde sich aber freuen, wenn es andere Institutionen weiterführen möchten (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

25. August 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’14)

leave a comment »

Eine Zusammenfasssung der aktuellen Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Literaturkauf- und Lesegewohnheiten veröffentlichte der Buchreport (via NRW-Blog). Demnach ist das Lesen auf elekronischen Geräten leicht angestiegen.

Wie sich das Leseverhalten dank elektronischer Möglichkeiten veränderte und dass sich Menschen immer noch gern über Gelesenes austauschen, weiß ein Beitrag des Goethe-Instituts zu berichten (via Netbib).

NRW-Blog meldete, dass sowohl Design als auch Funktionalitäten des InternetforumsOnleihe” überarbeitet wurden. Zwei Videos zur papierlosen Bibliothek in Bexar County fand Netbib und bettete sie in einem Blogbeitrag ein.

Eine Liste der nominierten Romane für den Buchpreis 2014 findet man im NRW-Blog.

Anhand von 110 juristischen Verlagsdissertationen, die zwischen 1997 und 2010 erschienen, untersuchte die UB Hagen, wie sie sich diese Publikationen in Bibliotheken verbreitet haben. Selbst im Durchschnitt landete nicht jede Dissertation in einer Bibliothek mit Juristischer Fakultät. Das Fazit lautete: “Für die reine Zugänglichkeit zu einem Text sind gedruckte Verlagsdissertationen als Verbreitungsweg nicht zu empfehlen.” -> siehe Blog Skriptorium.

Weil sie auch Leserinnen und Leser haben möchten, veröffentlichten Oliver Hinte und Eric Steinhauer also den Sammelband “Die Digitale Bibliothek und ihr Recht – ein Stiefkind der Informationsgesellschaft?” zusätzlich frei online im Internet (via VÖBBlog).

Im Blog Bibliotheksrecht erfuhren wir, was in den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Brandenburg zum Thema Bibliothek enthalten ist.

In Baden-Württemberg beantwortete das dortige Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Drucksache Fragen zur Ausstattung der Fachstellen, da es Überlegungen zur Einrichtung einer hauptamtlichen DBV-Geschäftsstelle gibt (via NRW-Blog).

Wer sich für Linked Data interessiert, findet in Brinxmat’s Blog eine Zusammenfassung (Engl.) des Satellite Meeting Linked Data in Libraries (via Netbib).

Am letzten Samstag begann die IFLA-Konferenz 2014Netbib empfahl den Aggregator “Eventifier”. Neben Tweets werden Fotos, Videos und Blogs angezeigt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Grafik zum Thema “What do people read on the toilet?” bei Bibliothekarisch.de. ;-)

Written by lesewolke

18. August 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’14)

leave a comment »

In Zukunft aber werden wir viel mehr mit dem ‘information push’ arbeiten, Informationen also dorthin bringen, wo die Nutzer sich online aufhalten.” meinte Klaus Tochtermann unter anderem in einem Interview mit dem Tagesspiegel (via Netbib). Man erfährt dort noch mehr über laufende Entwicklungen der ZBW auf diesem Gebiet, wie z.B. einer Push-Technologie zu Wikipedia.

Alle verlangen jetzt Open Access” sagte Guido Blechl in einem Interview mit uni:view und erläuterte, warum die Universität Wien eine Open-Access-Policy verabschiedete (via VÖBBlog).

Wie können Bibliothekarinnen dazu beitragen, damit Mediziner evidenzbasierte Informationen finden? Eine Grafik von Sarah Visintini (siehe Bibliothekarisch.de) erläutert u.a. die fünf verschiedenen Rollen als Unterstützer, Lehrer, Promoter, Mitwirkender und Lernender. Dies lässt sich durchaus auch auf andere Fachbereiche übertragen.

Um in einem bestimmten Fachgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollte man stets über Neuerscheinungen informiert sein. Eric Steinhauer gab in seinem Blog Skriptorium einige Tipps dazu.

Fortbildung in Bibliotheken fragte, welche Fortbildungsportale genutzt werden, um diese im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerkes aufzulisten oder eben auch nicht.

Bibtexte nahm zwei neue Publikationen in den Blog auf. In ihrer Dissertation [Engl.] beschäftigte sich Nathalie Mertens mit den Ergebnissen einer Studie, die untersuchte, ob Lehrer mit Schulbibliothekaren zusammenarbeiten, und wann welche Bereiche der Informationskompetenz gefördert werden. Außerdem ist zur 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ein umfangreicher TagungsbandLernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten” erschienen.

Wie das Bibliothekswesen in anderen Ländern strukturiert ist, stellen die Berichte auf dem Bibliotheksportal vor. Sie wurden in einem Projekt an der HTWK Leipzig erstellt (via NRW-Blog).

Ende letzter Woche startete Cycling for Libraries, die radfahrende Unkonferenz. Die Tour begann in Montpellier und führt bis nach Lyon zum 80. IFLA Weltkongress, siehe Netbib.

Die Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg (Paris) zeigten in einem Video (Französisch) auf unterhaltsame Weise, welche Aufgaben zu ihrer Arbeit in der Bibliothek gehören, siehe Bibliothekarisch.de.

Ausgefallene Architektur + Bibliothek ist heute keine Seltenheit. Die Stadtbibliothek in Bad Vilbel (Hessen) wurde zum Beispiel auf einer Brücke gebaut, siehe VÖBBlog.

Mumien und menschliche Überreste in der Bibliothek? In seinem Buch «Büchergrüfte. Warum Büchersammeln  mor­bide ist und Lesen gefähr­lich» untersuchte Eric Steinhauer diesen makabren Aspekt der Bibliotheksgeschichte. In der Zeitung “Junge Welt” kann man ein Kapitel daraus als Vorabdruck lesen (via Steinhauer).

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’14)

with 2 comments

Das Heft 2/2014 der “Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare” ist online erschienen (via VÖBBlog). In einem Beitrag wird z.B. eine Postkartenaktion der UB Wien vorgestellt, die versucht, die Bibliotheksnutzer für die alltäglichen Probleme wie Lärm, Taschenverbot usw. auf nette Art aufmerksam zu machen. Dr. Otto Oberhauser hat sich mit der Geschichte und Entwicklung von deutschsprachigen Open-Accesszeitschriften für das Bibliothekswesen auseinandergesetzt. Der Artikel ist übrigens ein guter Einstieg in die aktuelle Inetbib-Debatte um  das Open-Access-Publizieren in den Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Ben Kaden fasste diese Diskussion im Libreas Blog zusammen. Ausgelöst wurde der Meinungsaustausch durch die Ablehnung des Projektantrages für die Open-Access-Zeitschrift/Publikations-, Informations- und Kommunikationsplattform EIS – European Information Science.

Jugendbibliothek21 veröffentlichte die Ergebnisse einer Umfrage zum Fortbildungsbedarf in der Kinder- und Jugendbibliotheksarbeit. Für Meinungen und weitere Anmerkungen wurde ein öffentliches Etherpad angelegt.

Die Landesfachstelle für Öffentliche Bibliotheken Bayern aktualisierte im Juni 2014 ihre Empfehlungsliste für Konsolenspiele (via NRW-Blog).

Manchmal müssen Anfragen von Nutzern  mit Nein beantwortet werden. Ein Liste für solche Fälle hat die Swiss Army Libary angelegt. Das ist eine “Gute Idee, zur Nutzerforschung …” meinte Melanie von netzphilosophieren (via Infobib).

Die Bibliothek der Zukunft stellte Tom Gauld in einem Cartoon vor, siehe Bibliothekarisch.de.

In einem ausführlichen Podcast berichtete Sebastian Wilke (Blog LIS Traveler) über seine ersten sechs Monate in Doha und der Arbeit in der Nationalbibliothek von Qatar (Engl.).

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’14)

leave a comment »

Zum Thema “Discovery-Beziehungskrise” hielt Anne Christensen auf bei SBB-Kolloquium einen Vortrag, der gefilmt wurde, bei Youtube verfügbar ist und mehrfach in Blogs einbunden wurden, siehe z.B. Infobib, Netbib oder VÖBBlog.

In der 25. Ausgabe von Libreas drehte sich alles um Frauen in Bibliotheken. Wie wird in Nachrufen über sie geschrieben, gendergerechte Schlagwörter, Themenaufstellungen ohne geschlechtsspezifische Zuordnungen uvm.

Über Hypes in Bibliotheken am Beispiel von Makerspaces machte sich Karsten Schuldt in Bibliotheken als Bildungseinrichtung so seine Gedanken. Er kritisiert u.a. dass insbesondere Trends aus den USA oder Skandinavien beachtet und aufgegriffen werden.

Ein Makerspace hat auch US-amerikanisch Johnson County Library. Aber im Beitrag bei Tame the Web (Engl.) geht es darum, die Menschen vorzustellen, die in der Bibliothek arbeiten. Als kleiner Gag verändern sich die Fotos, wenn man mit der Maus darüber fährt – sympathisch. :-)

Amazon plant (vorerst in den USA) eine Flatrate für E-Books. Man bezahlt einen Festbetrag und kann dann von Amazon angebotene Bücher lesen (mehr zu Leihangeboten von Amazon bei Zeit.de). Sarah Dudek, E-Book-Verantwortliche der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sagte in einem Interview von Deutschlandradio ihre Meinung zur Entwicklung beim E-Book-Verleih (via Netbib).

Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Nationalbibliothek stellt die Zeitschriftendatenbank seit Juni 2014 ihre Daten unter der Lizenz CC0 1.0 zur Verfügung (via Netbib)

In einem Blogbeitrag mit praktischen Beispielen erklärte iRights.info, worauf Lernende hinsichtlich des Urheberrechts achten müssen. Denn auch hier gilt, nicht alles was technisch möglich ist, ist erlaubt (via Archivalia mit dem Hinweis auf weitere Urheberrechtsinformationen).

War einst eine Bibliothek im Lake of Words versunken? Bibcomic sah einen Stuhl auf dem Grund des Sees und machte sich so seine Gedanken dazu. ;-)

Written by lesewolke

28. Juli 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’14)

leave a comment »

DBV Blog meldete, dass die Internetseite zum ProjektLesen macht stark” online ist. Neben Erläuterungen zu den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen findet man dort das Antragsformular für eine finanzielle Förderung und viele Hinweise zur Durchführung.

Vom Goethe-Institut ist nun ein neues Kinder- und Jugendbuchportal online. Hier werden Autoren, ihre Werke sowie dazugehörige Unterrichtsmaterialien vorgestellt (via NRW-Blog).

NRW-Blog listete die Gewinner des Wettbewerbs “Spiel des Jahres 2014” in den verschiedenen Kategorien auf.

Basedow1764 Weblog berichtete über eine Schülerprotestaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten der Bücherei/Mediothek der Gesamtschule Fröndenberg.

Die Audiodateien und Präsentationen des ekz-Seminars Bibliotheksfilialen sind online, siehe Beitrag des NRW-Blog.

Auf alle 6 Teile der Beitragsreihe “Website und Social Media richtig vernetzen” von Annette Schwindt verlinkte NRW-Blog.

Infobib verwies auf ein Poster, welches die Gründung einer Open-Access-Zeitschrift erklärt.

Über ihre Trauung im Vortragssaal der SLUB Dresden berichteten zwei Alumni der TU Dresden im Geschäftsbericht 2013 der SLUB (S.8), siehe auch Haferklees Ausblicke.

Die Hundertjährige, die in den Bücherbus stieg …” gibt es wirklich und zwar in Wittmannsdorf, mehr dazu bei Niederlausitz aktuell (via Fahrbibliotheken in Deutschland). Und weil die Augen nicht mehr so mitmachen, mag sie am liebsten Hörbücher.

Zum Schluss noch ein Beispiel in Beats Wiki, welches zeigt, wie man Bibliothekare in den Wahnsinn treiben kann (via Netbib). ;-)

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’14)

leave a comment »

Sommerfeeling: Mit dem Bücherboot über den Wörthersee schippern klingt doch nach einem echten Traumjob. Mehr über diese schwimmende Bibliothek steht auf der Seite der Arbeitskammer Kärnten (via VÖBBlog). Und wenn schon nicht auf dem Boot, eine Strandbibliothek kann auch schön sein, wie das Beispiel aus Bulgarien zeigt (siehe Video bei Bibliothekarisch.de).

Eva-Christina Ediger zitierte in einem Beitrag bei Spaces of Knowledge aus ihrem NZZ-Artikel und verdeutlichte recht anschaulich die materielle, virtuelle und soziale Raumkomponente der Bibliotheken.

In seinem Vortrag beim Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium wies Christoph Deeg noch einmal eindrücklich darauf hin, warum Gaming für Bibliotheken, auch für wissenschaftliche, an Bedeutung gewinnt. Die Aufzeichnung kann man auf seiner Internetseite anschauen.

Über ganz praktische Probleme mit Digitalisaten von Bibliotheken berichtete Lib{cache in den Blogbeiträgen Der Golem oder: Wie einfach ist die Bibliothek Teil 2 und Digitalisierung! — Aber wozu? Lesbare Texte für E-Bookreader sind auf bibliothekarischen Internetseiten einfach kaum zu finden.

Die Mehrwertsteuer für Hörbücher wurde won 19% auf 7% herabgesetzt und ist damit gleich dem von Büchern. Diese neue Regelung wird ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten. Hoffentlich werden E-Book ebenfalls bald angeglichen. Da muss noch auf eine Entscheidung aus Brüssel gewartet werden (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Der Bibliotheksindex (BIX) 2014 ist online (via NRW-Blog).

Eine mangelnde Willkommenskultur für Einwanderer sowie eine nicht ausreichende Beachtung der Mehrsprachigkeit der Bevölkerung in den Aktivitäten öffentlicher Bibliotheken kritisierte Wolfgang Kaiser in einem Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Wie macht einen guten Blogartikel aus? NRW-Blog veröffentlichte Hinweise dazu sowie Links zu weiteren Quellen, die sich mit dem Thema befassen. Auch gegen Blogging-Burnout gab es Tipps und zwar bei Education Rethink (in Engl., via Fortbildung in Bibliotheken)

Eine Einführung für digitale Bibliotheken zeigt die englischsprachige Präsentation von Olaf Janssen im VöBBlog.

Written by lesewolke

14. Juli 2014 at 09:00

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 78 Followern an