Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’13)

mit einem Kommentar

Die Nutzung der neuen Medienformen war das hauptsächliche Thema der vergangenen Woche. Zum einen sind da die Forscher. Wollen sie Open Access und wenn ja, auf dem goldenen oder grünen Weg. Der Tagesspiegel widmete dieser Frage einen ausführlichen Artikel und erwähnt auch Planungen/Projekte wie “European Information Science” von Rainer Kuhlen (s.a.Twitter) sowie Pi und Sigma (Mathematik-Zeitschriften in Cooperation mit Cambridge Univ. Press).

Kathrin Passig schrieb für die Zeit über ihre Erfahrungen mit E-Books. Demnach liest sie jetzt mehr. Ihre Empfehlung sind Leseproben. Da steigt ihrer Meinung nach die Chance, dass man die ausgewählen Bücher auch wirklich bis zum Ende liest.

In einer Langzeitstudie werden ca. 1.200 Kinder (6-13 Jahre) alle paar Jahre nach ihrer Mediennutzung vom Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest befragt. Nun wurde die aktuelle KIM-Studie 2012 veröffentlicht. Für die Gruppe der 12-13jährigen ist das Internet inzwischen schon wichtiger als das Fernsehen (siehe NRW-Blog).

Zu den sich verändernden Aufgaben der Bibliotheken durch die digitalen Möglichkeiten stehen Dr. Rafael Ball und Dr. Bernhard Lübbers, die Redakteure von B.I.T. online, in einem Interview Rede und Antwort. Auch die eigene Zeitschrift ist hier ein Thema.

Wer im Internet und speziell in sozialen Netzwerken richtig mitmischen will, gibt natürlich auch Daten über sich preis. Am Beispiel Facebook erklärt iRights.info ausführlich wie es sich mit den Rechten an eigenen Daten verhält. Bei iRights.info bleibt man jedoch angenehm realistisch: “Den Schatz der Nutzerprofile behält das Unternehmen aus eigenem Interesse weitestgehend für sich.” und verwendet sie zur “Optimierung der Anzeigenschaltung”. Genau dafür zahlen die Werbekunden. Außerdem würden Datenschutzskandale dann wohl doch viele Nutzer vergraulen.

Wie man mit bibliographischen Daten richtig umgeht, gemeint sind hier die Zitate in juristischen Arbeiten sprich Fußnoten/Klammern und Literaturverzeichnis, erklärt ein Poster (Download oder kostenfreier Versand in Deutschland), welches von Lehmanns auf der Grundlage einer Arbeit der Mitarbeiter der juristischen Fakultät der Universität Halle entwickelt wurde (via Archivalia & Juristischer Gedankensalat).

Die schönsten Tweets zum Thema Bibliothek aus den letzten 2,5 Monaten hat Bibliotheksratte zusammengetragen. In der Süddeutschen fand Netbib eine Einteilung der verschiedenen Bibliotheksnutzertypen. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’13)

Hinterlasse einen Kommentar »

Einen Aufklärungsbeitrag zum unbeliebten Digitalen Rechtemanagement (DRM) schrieb Bibliothekarisch.de. DRM ist nämlich nicht gleich DRE (Digital Rights Enforcement). Update:  Weiter ging die Diskussion dann bei OpenBib.Blog und einem 2. Teil bei Bibliothekarisch.de. E-book-news rief zu einer Blogparade zum Thema DRM auf.

Den Wissenschaftsorganisationen in Deutschland geht das geplante Zweitveröffentlichungsrecht nicht weit genug. Laut Wisspub.net kritisieren sie die Einschränkungen hinsichtlich der Forschungsfinanzierung und die lange Embargofrist von 12 Monaten. Die Länder fordern ebenfalls eine Ausweitung des nun vom Bundesrat beschlossenen Kabinettentwurfs (siehe Wisspub.net). Die Verlagen finden schon die aktuellen Regelungen zu großzügig. So wetterte Albrecht Hauff von der Thieme-Verlagsgruppe in der FAZ gegen das Zweitveröffentlichungsrecht und in einer Schrift zu seinem Vortrag beim dbv-Symposium „Urheberrechtfür die Wissensgesellschaft – Herausforderungen in der digitalen Welt“ am 25. Oktober 2012 in Berlin auch gegen den grünen Weg generell, §52a und §52b UrhG (gefunden bei Archivalia, dort auch FAZ-Zitat).

Den Katalog “Bildung braucht BildungsBücher” von Silvia Näger mit 160 Bilderbüchern, die für Kindertageseinrichtungen empfohlen werden, wurde von der Stadt Freiburg online gestellt (via NRW-Blog).

In Zusammenarbeit mit Google läuft seit 2010 das Projekt Austrian Books Online.  Nun gingen die ersten 100.000 Büchern der Österreichischen Nationalbibliothek online. 600.000 Bücher sollen es insgesamt werden, alle aus dem Zeitraum vom 16. Jh. bis in die zweite Hälfte des 19. Jhs (via VÖBBlog).

Mit dem ArtikelDas deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen jenseits der Bibliothek 2.0 – Zukunft jetzt gestalten” von Werner Tannhoff in der bibliothekarischen OA-Zeitschrift 027.7 setzte sich Thomas Hapke in seinem Blog kritisch auseinander.

Und wer denkt, dass man in früheren Zeiten bestimmt viel, viel ordentlicher war, wenn es um die Vergabe von Doktortiteln ging, liest einen Beitrag auf der Internetseite von Spektrum.de (via Archivalia).

Mit welchen Literaturwünschen kann man als Kind die Auskunftsbibliothekarinnen in öffentlichen Bibliotheken so richtig ins Staunen versetzen?! Library Mistress fand in einem Buch von Peter Bichsel die Antwort. ;-)

Geschrieben von lesewolke

6. Mai 2013 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’13)

Hinterlasse einen Kommentar »

Der Artikel mit einer öffentlichen Kritik über die “Studie: Ursachen und Gründe zur Nichtnutzung von Bibliotheken” (April 2012) in der Zeitschrift BuB (auch online) sorgte für viel Diskussionstoff in der Inetbib (siehe auch Netbib sowie Update 30.4.13: Zusammenfassung der Diskussion bei Bibliothekarisch.de). Blogleser mag diese Aufregung ein Jahr nach Erscheinen der Studie überrascht haben. Denn Karsten Schuldt bemängelte in Bibliotheken als Bildungseinrichtung schon Ende April 2012 ausführlich Qualität & Nutzen dieser Nichtnutzerstudie (meiner Meinung nach treffender als der BuB-Artikel). Eine Empfehlung auf den letzteren Beitrag gab es auch im Plan3t.

Martin Kramer besuchte eine Veranstaltung aus der Reihe “geeks@cologne” in der Stadtbibliothek Köln mit Themen aus der aktuellen Forschung. Der Bericht in Martins Blog zeigt, wie Bibliotheken heute auch präsent sein können.

Über ein Augmented Reality Game in der Toronto Public Library berichtete NRW-Blog. Die Idee basiert auf dem Roman “Fahrenheit 451“, welcher in einem fiktiven Land spielt, wo es verboten ist, Bücher zu lesen und zu besitzen. In dem Spiel der Bibliothek ruft man zum Widerstand auf und stellt den Lesern Aufgaben.

Während die Angebote (auch zur Bildung) im Internet immer zahlreicher werden, und immer mehr Menschen dieses nutzen, zieht bereits ein neues Problem auf. Bisher war es egal, welche Inhalte man über die Internetverbindung nutzen wollte, könnte das ein Ende haben und die Kosten von der Anwendung abhängen, Stichwort Netzneutralität (ausführlich bei Netzpolitik.org erklärt, siehe auch Text & Blog mit kurzem Video). Unter anderem über die gesellschaftlichen Probleme, die durch eine Begrenzung des Downloadvolumens erst geschaffen werden, bloggte Christoph Deeg im Kulturbeutel:

Wenn die Telekom beginnt, die Internetgeschwindigkeit zu drosseln, dann erdrosselt sie letztlich das Weiterkommen unserer Kultur. Sie spaltet unsere Gesellschaft in zwei Gruppen: diejenigen, die es sich leisten können, die digitale Welt zu nutzen, mit ihr zu arbeiten, sich weiter zu bilden, sich zu vernetzen etc. und diejenigen, die ausgesperrt sind.”

KatalogschrankHektor Haarkötter widmete einen ausführlichen Beitrag bei Telepolis der Geschichte der Zettelkästen. Schon vor der Erfindung des Computers versuchten Menschen und Bibliotheken die wachsende Menge an Informationen zu verwalten (via Infobib). Demnach versuchte Gottfried Freiherr van Swieten, Bibliothekar der Wiener Hofbibliothek, mittels Zetteln und 7 Helfern, denen er die schriftliche Anleitung “Unterricht und Anweisung für diejenigen, so die Titel und Bücher abschreiben sollen” gab, Ordnung in die Bücher zu bringen. Auch aus ökonomischen Gründen machte man sich dann einfach nicht mehr die Mühe, alle Inhalte von den Zetteln in Bücher zu übertragen. Und so wurde er zum ersten Zettelkatalog in einer Bibliothek. Wirklich eine schöner Beitrag anläßlich der Marbacher Ausstellung “Zettelkästen. Maschinen der Phantasie”.

Ben Kaden sah sich ein paar Bücher an, in denen Bibliothekarinnen & Bibliothekare eine Rolle spielen und die man trotzdem eher selten in Bibliotheken findet, nämlich erotische bzw. pornographische Literatur. Dabei bemängelte er im Libreas Blog, dass den meisten Werken Einfallsreichtum und Sinnlichkeit fehlt.

Und so lange wir noch alle Youtube schauen können, hier der Link auf einen Beitrag bei Bibliothekarisch.de mit dem Video des Harlem Shake in der Universitätsbibliothek Greifswald. ;-)

Staatsbibliothek zu Berlin, neuer Lesesaal

Hinterlasse einen Kommentar »

Aufgang zum Großen Lesesaal

Aufgang zum Großen Lesesaal

Am 18. April 2013 besuchte unsere Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. den erst im März 2013 nach der Sanierung und Neugestaltung wieder eröffneten nördlichen Bereich der Staatsbibliothek zu Berlin Unter den Linden. Die Medien hatten schon viel über den spektakulären Bau des deutschen Architekten HG Merz berichtet (z.B. rbb oder Detail mit wunderschönen Pressefotos von J.F. Müller). Und wir wurden nicht enttäuscht.

Bereits 1661 gründete Friedrich Wilhelm von Brandenburg die heute größte, wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum. Das bedeutete, er stellte seine Sammlung von ca. 2.000 Bänden Gästen und Gelehrten zur Nutzung zur Verfügung. Im 18. Jahrhundert war der Bestand bereits auf 50.000 Bände angewachsen.

Die königliche Bibliothek zog schließlich 1914 in das große, von dem Architekt Ernst von Ihne entworfene, Gebäude Unter den Linden ein. Im Zentrum befand sich ein Kuppellesesaal (siehe auch Foto in der BZ), der leider im 2. Weltkrieg vollkommen zerstört wurde. Nach einigen Übergangslösungen gibt es nun einen neuen, großen, quadratischen Lesesaal mit 9.000 m² Nutzfläche und 250 Leserplätzen. Wegen des großen Interesses bietet die Staatsbibliothek regelmäßig Führungen an.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Geschrieben von lesewolke

23. April 2013 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’13)

Hinterlasse einen Kommentar »

Auf dem BibCamp in Nürnberg (Sessionplan) waren Discovery-Systeme ein heißes Thema (Mitschrift). Horst Prillinger hatte dann das Verhältnis von BibliothekarInnnen zu diesen Systemen in einem wundervollen Blogbeitrag zusammengefasst. A Growing Organism griff die Discovery-Beziehungskrise auf und begründete schließlich am letzten Samstag in einem Beitrag “Warum BibliothekarInnen bei Discovery mitmischen sollten, trotz allem“.

Adrian Pohl befasste sich im Übertext:Blog mit dem Antrag “Cloudbasierte Infrastruktur für Bibliotheksdaten (CIB)“, den die DFG Mitte März bewilligt hatte. Dabei vermisste er konkrete Aussagen zur technischen Umsetzung und der geplanten Systemarchitektur. Jedenfalls denkt man nicht daran, eine eigene Cloudlösung zu entwickeln, sondern setzt auf die Systeme von OCLC und Ex Libris. Eigentlich hatte die DFG-Ausschreibung “Herstellerunabhängigkeit” gefordert.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, zu Kongressen in andere Länder zu reisen, um dort KollegInnen zu treffen. Dafür gibt es eine, wie ich finde, gelungene Alternative. Die IFLA New Professionals Special Interest Group bietet gemeinsam mit der American Library Association (ALA) vierteljährlich ein weltweites Webinar mit ca. 3 Vorträgen an, an dem jeder mit Internetanschluss kostenfrei teilnehmen kann (siehe auch mein Beitrag zu New Librarians Global Connection 1/2013). In der letzten Woche sprach Sinikka Sipilä (Finnland), die bereits gewählte, nächste IFLA-Präsidentin, über die IFLA. Susanne Riedel (Dtl.) erklärte, warum auch für Bibliothekarinnen lebenslanges Lernen so wichtig ist. Und Kate Byrne (Australien) berichtete über ihre Erfahrungen bei der Einrichtung des International Librarians Network. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung (ca. 1 h) kann man auch nachträglich im Netz anschauen. Für Eilige gibt es ein Storify. Wie es sich anfühlt, in einem Webinar einen Vortrag vom heimischen Soja zu halten, beschrieb Kate Byrne später in einem Blogbeitrag.

Apropos Storify. Noch nichts davon gehört?! Hier handelt es sich um kleine Geschichten, die mit vorhandenen Medien angereichert werden, z.B. Bildern  und Tweets. Tolle Beispiele dafür sind BibCamp-Storifies Humorsession von Sandra Dahlhoff und das LEGO-Prototyping von NPSIG. ;-) Und Tipps, wie man kreativ bleibt, hatte Netzwertig auf Lager.

VÖBBlog meldete, dass die Digital Public Library of America (DPLA) online ist. Analog zur Europeana werden hier Fotografien, Bücher, Filme und vieles mehr frei zugänglich angeboten. Und wer keine Lust hat, zwei Mal zu suchen, nutzt DPLA/Europeana Query.

53 Seiten umfasst die 75. Ausgabe des ZKBW-Dialogs (via Steuereules Weblog). Themen sind unter anderem der Referentenentwurf des Bundesjustizministerium zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes, Fernleihe, Open Data und zahlreiche Aktivitäten einzelner Bibliotheken zu Open Access. Es ist nur schade, dass die Ersteller offensichtlich nicht in der Lage sind, eine Dokumentstruktur mit Lesezeichen anzulegen, damit man die einzelnen Themen gezielt anklicken kann.

In einem aktuellen Urteil hat das Landesgericht Bielefeld den Gebrauchtverkauf von elektronischen Büchern für urheberrechtswidrig erklärt (via Inetbib).

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’13)

Hinterlasse einen Kommentar »

Universität Erlangen-Nürnberg / FAU

Universität Erlangen-Nürnberg / FAU

Das BibCamp 2013 in Nürnberg war natürlich das Highlight der 15. Kalenderwoche. Es wurde unter dem Hashtag #bib6 fleißig getwittert, im Open Knowledge Pad mitgeschrieben, im Wiki zusammengefasst, Fotos hochgeladen und dort auch auf alles verlinkt. Die neuesten Blogbeiträge zum BibCamp (mit Aktualisierungen) findet man wie gewohnt im Blog Bibliothekarisch.de. Ich habe hier bei Lesewolke natürlich auch darüber gebloggt.

Es gibt eine neue Checkliste für One-Person Libraries: “Zur Erstellung und zum Einsatz von QR-Codes” von Dennis Eden & Michaela Jobb (via VÖBBlog). Vorgestellt werden insbesondere die Funktionen und Möglichkeiten des kostenfreien QR-Generators goQRme.

Das Zweitveröffentlichungsrecht soll laut neuem Entwurf ins Urheberrechtsgesetz. Aber wie es aussieht, werden  starke Einschränkungen eingebaut, um den Verlagen ja nicht weh zu tun. IUWIS hat sich mit der Problematik auseinandergesetzt. Archivalia nahm den Entwurf und seine Entwicklung genau unter die Lupe.

Mit den “Praktiken der Wissensproduktion in naturwissenschaftlichen Laboren” will sich nun eine Studie namens “Library Life” der Universität Giessen beschäftigen. Lars Müller von Libreas fragte nach, was sich genau hinter dem Projekt verbirgt.

Bib-Blog will seine englischen Sprachkenntnisse für ein Auslandpraktikum verbessern. Dazu gibt es fachbezogene Literaturtipps (Bücher und Online-Quellen) im aktuellen Blogbeitrag.

Lyrik zum Thema Bibliothek gefällig? Infobib fütterte einfach die automatische Poesie-Maschine Poetron.

Geschrieben von lesewolke

15. April 2013 um 06:00

BibCamp 2013 – Highlights

mit einem Kommentar

Begrüßung durch Steffi & Marlene

Begrüßung durch Steffi & Marlene

Das BibCamp 2013 an der Universität Erlangen-Nürnberg war aus meiner Sicht wieder ein voller Erfolg. Da bei einem BibCamp eben viele Sessions gleichzeitig statt fanden, fiel die Entscheidung oft sehr schwer und manche wünschten sich Hermines Zeitumkehrer aus Harry Potter, Teil 3. ;-) Immerhin bei 6 Sessions war ich dabei, über die ich in den vorigen drei Beiträgen schrieb (E-Books, Usability von Internetseiten, Weiterbildung für BibliothekarInnen & Verbände, Campus Communities & Recherche).

In den Abschlussdiskussionen berichteten die ModeratorInnen kurz über die Erkenntnisse. So wird für Schulungen empfohlen, die Teilnehmer möglichst viel selbst probieren zu lassen und außer dem Lehrenden noch eine zweite Person dabei zu haben, die hilft, wenn bei einzelne TeilnehmerInnen Probleme auftreten. Freundlichkeit und Humor in Bibliothekskursen ist ebenfalls angesagt. Dies sollte jedoch nicht verkrampft sein, sondern authentisch wirken. Eine Projektbörse für Bibliotheken ist geplant, auf die man gespannt sein darf. Über die Session zum Wissenstransfer wurde ebenfalls berichtet. Hier ging es um den Erhalt des Wissens von KollegInnen, die in Rente gehen. Als wichtig wurde die Vermittlung von AnsprechpartnerInnen auch außerhalb der eigenen Einrichtung angesehen. Na, und manchmal kann es auch positiv sein, wenn mit KollegInnen alte Praktiken ausscheiden und neue Einzug halten.

Zum Glück wurde oft mitgeschrieben und nach und nach erscheinen Blogbeiträge. Zu den Sessions gehörende Internetseiten werden im Sessionplan des Wikis verlinkt.

Das Organisationsteam aus Nürnberg & Erlangen hat uns rundherum verwöhnt. Stets gab es AnsprechparterInnen, wir wurden kulinarisch umsorgt, die Moderationen bei der Sessionplanung war toll und auf Wunsch einiger Teilnehmer gab es sogar noch eine spontane Stadtbibliotheksführung. In der Abschlussveranstaltung wurden dann die schönsten Namensschilder prämiert. Für die Gestaltung waren die TeilnehmerInnen nämlich selbst veranwortlich.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Geschrieben von lesewolke

14. April 2013 um 18:50

Veröffentlicht in BibCamp 2013

Getaggt mit

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 30 Followern an