Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’14)

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Mit dem “In-Szene-Setzen von Details und Trendthemen”, kurz Storytelling, beschäftigte sich die Stadtbücherei in Bochum und berichtete in einem Beitrag des NRW-Blog darüber. Um eine praktische Vorstellung zu bekommen, lohnt es sich auch mal in den Blog dieser Bibliothek zu schauen. Einfach wundervoll fand ich den Beitrag “Herr Erdmann reist per Anhalter“.

Um mehr Aufmerksamkeit für Bibliotheken geht es in der Imagekampagne “Netzwerk Bibliothek”, mehr dazu beim dbv (via NRW-Blog). Lib{cache meinte, dass Bibliotheken schließlich mit vielen anderen Einrichtungen um das Interesse konkurrieren. Bezugnehmend auf Dale Carnegie empfiehlt er, statt dessen Freunde für Bibliotheken zu gewinnen. Das gelingt besser, wenn man anderen Aufmerksamkeit schenkte, als sich nur darum zu kümmern, selbst welche zu bekommen.

Aufmerksamkeit möchten auch TeilnehmerInnen von Postersessions. Hatori Kibble erklärte in einem Blogbeitrag, mit welchen Mitteln er sein Poster für die IFLA-Konferenz gestaltet hatte, und welche Angebote drumherum nützlich sein können. Empfehlenswert!

Und wie viele Leute fanden die Bibliotheksseiten in den sozialen Netzwerken Twitter, Facebook und Google+ so interessant, dass sie sie abonnierten? Die ZBW veröffentlicht ab sofort wieder Bibcharts. Darin kann man die Abonnentenzahlen vergleichen bzw. sich grafisch anzeigen lassen.

Bei der Onleihe wird gerade von drei Pilotbibliotheken eine neue Zusatzoption getestet. Die Nutzer können sich auch dafür entscheiden, einen Kaufbutton zu klicken, z.B. wenn das Buch ausgeliehen ist. Bei Bibliothekarisch.de schimpfte Dörte Böhner, Bibliotheksangebote derart zu kommerzialisieren. Auch Schneeschmelze und Netbib ärgern sich darüber, dass sich Bibliotheken auf solche Dinge einlassen. Ultrà Biblioteka sah im Kaufbutton ein Verstoß gegen den “Code of Ethics” und schrieb einen Brief an die Ethik-Kommission. Zur angekündigten Provisionszahlung an Bibliotheken für weitergeleitete kaufwillige Kunden hat die Rechtsabteilung des Börsenverein schon eine ablehnende Meinung veröffentlicht.

Obwohl es manchmal gar so scheint, als würden sich neue Technologien durchsetzen, sollte man diese doch im Auge behalten, meinte Birgit Fingerle in einem Blogbeitrag bei ZBW Talk. In der Vergangenheit kam es durchaus vor, dass vermeintlich minderwertige Erfindungen weiterentwickelt wurden, bis sie die herkömmliche Technik überrundeten und dann plötzlich von den Kunden bevorzugt wurden (Dampfschiffe <-> Segelschiffe; analoge Fototechnik <-> digitale Fototechnik).

Über die Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke berichtete Bibliothekarisch.de. Man kann sich die Exponate auch virtuell anschauen. Zugegeben, ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schriftstücke in so geringer Größe eingescannt wurden, dass man die Texte oft nicht lesen kann.

Auch schon früher träumten die Menschen von innovativen Erfindungen und Autoren beschrieben solche Ideen in Science Fiction Romanen. Was so alles davon wahr wurde, zeigte uns eine Grafik bei Bibliothekarisch.de. :-)

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’14)

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Im Streit mit dem Ulmer Verlag, ob Bibliotheken ein Buch digitalisieren, auf einem Leseplatz anbieten sowie Druck- und Speicherfunktionen einräumen dürfen, obwohl der Verlag es selbst als E-Book anbietet, hat der Europäische Gerichtshof im Sinne der Nutzer & Bibliotheken entschieden. Netzpolitik.org sah sich das Urteil genauer an (via Infobib). In einer Presseerklärung begrüßte der dbv das Urteil.

Im norwegischen Projekt “Bokhylla” (“Bücherregal”) sollen bis 2017 alle Bücher in norwegischer Sprache digital und kostenfrei zugänglich gemacht werden (für Nutzer mit norwegischen IP-Adressen), die vor 2000 erschienen sind. Eine erste Studie zeigt, dass dieses Angebot bisher keinen Nachteil für den Verkauf darstellte,  siehe Netzpolitik.org sowie Vortrag im VÖBBlog.

Die Handreichungen für die “Grundlagen des Bestandsaufbaus elektronischer Ressourcen” der IFLA sind ab sofort in deutscher Sprache online verfügbar (via VÖBBlog) .

Eine schöne Infografik hat Bücher.de veröffentlicht. Neben dem Vergleich E-Book <-> Buch erfahren wir etwas über Lesevorlieben in Deutschland und in anderen Ländern (siehe VÖBBlog).

Auf das Open Access Repository Ranking 2014 verlinkte Infobib. Hier wurden 152 deutsche Repositorien ausgewertet.

Das “Auffinden, Zitieren und Dokumentieren von Forschungsdaten in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften” behandelt eine Internetseite der ZBW, wahlweise auch als PDF zum Download (via Archivalia).

Ein Informationskompetenztutorial, welches Schülern beibringen soll, wo/wie man recherchiert und den Schreibprozess organisiert, entwickelte das Netzwerk Informationskompetenz Berlin/Brandenburg (NIK-BB), Arbeitsgruppe Schüler in Zusammenarbeit mit den Studiengängen Bibliotheks- und Informationsmanagement und Informationsdesign, Hochschule der Medien Stuttgart (via Basedow1764 Weblog).

NRW-Blog führte die Blogreihe zum Thema Gaming weiter. Diesmal standen spezielle Trends im Mittelpunkt, wie Gamingwettkämpfe und das Aufzeichnen & Veröffentlichen von Spielen.

Die Stadt Bochum begann eine Videoreihe über ungewöhnliche Berufe und stellte in der 1. Folge unter anderen eine Diplombibliothekarin der Stadtbücherei vor (siehe Bibliothekarisch.de).

Es gibt einen neuen Rekord beim Bücherdomino, aufgestellt von der Universitätsbibliothek St. Gallen. 5337 Bücher fielen bei einer Aktion im Rahmen der 10. Museumsnacht, meldete VÖBBlog. :-)

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’14)

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Die Campusbibliothek der Bibliothek der Florida Polytechnic University ist nach der Biblio-Tech Bexar County Digital Library  ein weiteres Beispiel für eine papierlose Bibliothek. NRW-Blog ging auf einen Artikel des Guardian ein, der über diese Einrichtung berichtete.

Und wenn es die Literatur eben nur in gedruckter Form gibt, lautet die Alternative: Einscannen. Infobib recherchierte, ob es bereits Bibliotheken gibt, die Scanstifte ausleihen, und wie es mit Scan-Apps aussieht. Weitere Erfahrungsberichte sind willkommen.

Elektronische Dokumente vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Wie illustriert man Meldungen über neue Online-Dokumente am besten in einem Blogbeitrag, fragte Infobib.

In einem Fachbeitrag im Heft 1/2 von 2014 der Online-Ausgabe der Zeitschrift “GMS Medizin — Bibliothek — Information” erläuterten Michaele Adam und Jens Mittelbach das vierstufige, fachspezifische Schulungskonzept der Zweigbibliothek Medizin, via MedInfo.

Eine Reportage über die Makerszene in Dresden und die Beteiligung der SLUB entdeckte Bibliothekarisch.de.

 

“Wer sind eigentlich diese Gamer?” fragte NRW-Blog und widmete sich verschiedenen Studien, die zeigen, das Gaming kein Jugendphänomen ist.

Bibliotheksratte erzählte in einem Blogbeitrag über ihre Kindheitserlebnisse in der Stadtbibliothek.

Wenn man dann am liebsten täglich in der Bibliothek sein möchte, kann man z.B. Fachangestellte für Medien und Informationsdienste werden. Diesen Beruf stellte die Universitätsbibliothek Osnabrück in einem Videoporträt mit ihren zwei Azubis vor, siehe Bibliothekarisch.de.

Die Geschichten von Büchern, die teilweise Jahrzehnte nicht zurück in die Bibliothek gebracht wurden, letztendlich ihren Weg dann doch wieder dorthin fanden, trug mental_floss zusammen (via VÖBBlog).

Auch Daisy Duck wollte schon mal in der Bibliothek arbeiten. Welche Erfahrungen sie dabei machte, kann man in Haferklees Ausblicken lesen. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’14)

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Über den IFLA Kongress gab es in der letzten Woche weitere Beiträge. So berichtete Jugendbibliothek21 über interessante Präsentationen ihres Themengebietes. Globolibro übersetzte drei Empfehlungen für Bibliotheken aus dem Vortrag der Prinzessin Laurentien der Niederlande.

Auf dem IFLA Kongress beschlossen die Berufsverbände American Library Association (ALA) und Bibliothek & Information Deutschland (BID) zukünftig verstärkt zusammen zu arbeiten, um die Fachkommunikation zu verbessern. Das sieht jedenfalls ihr gemeinsames Memorandum of Understanding vor (via NRW-Blog). Gestartet wird das Projekt beim Deutschen Bibliothekskongress im März 2016 in Leipzig.

Liliane Oser entwarf ein Wimmelbild zum Thema Bibliothek. Es könnte z.B. bei Veranstaltungen mit Kindern zu Einsatz kommen, die dort entdecken, was Bibliotheken für Angebote haben (via NRW-Blog).  Den Download und didaktische Tipps findet man auf der Seite vom dbv.

Die 3., aktualisierte Ausgabe der Publikation “ebooks : ein Ratgeber für Einsteiger” von Timm Riedl & Christoph Kaeder ist online (via VÖBBlog).

Auf einen Artikel der NZZ geht Globolibro ein. Dort werden Argumente gegen eine Bibliothekstantieme in der Schweiz aufgeführt.

Fragen zur Versorgung mit wissenschaftlicher Literatur in Frankreich beantwortete Mareike König in einem Interview mit Archivalia.

In einer erschreckenden Grafik zeigte Global Data Vault, welche Mengen an Schriftdokumenten bereits dem Feuer und kriegerischen Auseinandersetzungen zum Opfer gefallen sind, siehe Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

1. September 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’14)

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In der letzten Woche fand der IFLA-Kongress 2014 in Lyon statt. Ausführliche Berichte in deutscher Sprache veröffentlichten BIIstories, Hatori Kibble und Globolibro. Weiterhin wurden Ereignisse der einzelnen Tage in Storifies festgehalten.

Als spezielle Ausgabe zum Horizon Report erschien eine Fassung für Bibliotheken “NMC Horizon Report > 2014 Library Edition” (Engl.), veröffentlicht vom New Media Consortium.

Ronald Kaiser schaute sich die Digitale Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung an und untersuchte das Dokument auf Inhalte, die für Bibliotheken, Archive und Informationseinrichtungen von Interesse sein könnten, siehe Infonomy Log.

In zwei ausführlichen Beiträgen ging NRW-Blog auf die Frage ein “Warum Games in Bibliotheken gehören?” (Teil 1, Teil 2).

Die Bayerische Staatsbibliothek kündigte in einer Presseerklärung an, den Betrieb des Portals b2i für die Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften zum Jahresende einzustellen, würde sich aber freuen, wenn es andere Institutionen weiterführen möchten (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

25. August 2014 at 07:15

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’14)

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Eine Zusammenfasssung der aktuellen Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Literaturkauf- und Lesegewohnheiten veröffentlichte der Buchreport (via NRW-Blog). Demnach ist das Lesen auf elekronischen Geräten leicht angestiegen.

Wie sich das Leseverhalten dank elektronischer Möglichkeiten veränderte und dass sich Menschen immer noch gern über Gelesenes austauschen, weiß ein Beitrag des Goethe-Instituts zu berichten (via Netbib).

NRW-Blog meldete, dass sowohl Design als auch Funktionalitäten des InternetforumsOnleihe” überarbeitet wurden. Zwei Videos zur papierlosen Bibliothek in Bexar County fand Netbib und bettete sie in einem Blogbeitrag ein.

Eine Liste der nominierten Romane für den Buchpreis 2014 findet man im NRW-Blog.

Anhand von 110 juristischen Verlagsdissertationen, die zwischen 1997 und 2010 erschienen, untersuchte die UB Hagen, wie sie sich diese Publikationen in Bibliotheken verbreitet haben. Selbst im Durchschnitt landete nicht jede Dissertation in einer Bibliothek mit Juristischer Fakultät. Das Fazit lautete: “Für die reine Zugänglichkeit zu einem Text sind gedruckte Verlagsdissertationen als Verbreitungsweg nicht zu empfehlen.” -> siehe Blog Skriptorium.

Weil sie auch Leserinnen und Leser haben möchten, veröffentlichten Oliver Hinte und Eric Steinhauer also den Sammelband “Die Digitale Bibliothek und ihr Recht – ein Stiefkind der Informationsgesellschaft?” zusätzlich frei online im Internet (via VÖBBlog).

Im Blog Bibliotheksrecht erfuhren wir, was in den Wahlprogrammen der Parteien zur Landtagswahl Brandenburg zum Thema Bibliothek enthalten ist.

In Baden-Württemberg beantwortete das dortige Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einer Drucksache Fragen zur Ausstattung der Fachstellen, da es Überlegungen zur Einrichtung einer hauptamtlichen DBV-Geschäftsstelle gibt (via NRW-Blog).

Wer sich für Linked Data interessiert, findet in Brinxmat’s Blog eine Zusammenfassung (Engl.) des Satellite Meeting Linked Data in Libraries (via Netbib).

Am letzten Samstag begann die IFLA-Konferenz 2014Netbib empfahl den Aggregator “Eventifier”. Neben Tweets werden Fotos, Videos und Blogs angezeigt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf eine Grafik zum Thema “What do people read on the toilet?” bei Bibliothekarisch.de. ;-)

Written by lesewolke

18. August 2014 at 07:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’14)

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In Zukunft aber werden wir viel mehr mit dem ‘information push’ arbeiten, Informationen also dorthin bringen, wo die Nutzer sich online aufhalten.” meinte Klaus Tochtermann unter anderem in einem Interview mit dem Tagesspiegel (via Netbib). Man erfährt dort noch mehr über laufende Entwicklungen der ZBW auf diesem Gebiet, wie z.B. einer Push-Technologie zu Wikipedia.

Alle verlangen jetzt Open Access” sagte Guido Blechl in einem Interview mit uni:view und erläuterte, warum die Universität Wien eine Open-Access-Policy verabschiedete (via VÖBBlog).

Wie können Bibliothekarinnen dazu beitragen, damit Mediziner evidenzbasierte Informationen finden? Eine Grafik von Sarah Visintini (siehe Bibliothekarisch.de) erläutert u.a. die fünf verschiedenen Rollen als Unterstützer, Lehrer, Promoter, Mitwirkender und Lernender. Dies lässt sich durchaus auch auf andere Fachbereiche übertragen.

Um in einem bestimmten Fachgebiet auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sollte man stets über Neuerscheinungen informiert sein. Eric Steinhauer gab in seinem Blog Skriptorium einige Tipps dazu.

Fortbildung in Bibliotheken fragte, welche Fortbildungsportale genutzt werden, um diese im Bibliotheksportal des Kompetenznetzwerkes aufzulisten oder eben auch nicht.

Bibtexte nahm zwei neue Publikationen in den Blog auf. In ihrer Dissertation [Engl.] beschäftigte sich Nathalie Mertens mit den Ergebnissen einer Studie, die untersuchte, ob Lehrer mit Schulbibliothekaren zusammenarbeiten, und wann welche Bereiche der Informationskompetenz gefördert werden. Außerdem ist zur 22. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft ein umfangreicher TagungsbandLernräume gestalten – Bildungskontexte vielfältig gestalten” erschienen.

Wie das Bibliothekswesen in anderen Ländern strukturiert ist, stellen die Berichte auf dem Bibliotheksportal vor. Sie wurden in einem Projekt an der HTWK Leipzig erstellt (via NRW-Blog).

Ende letzter Woche startete Cycling for Libraries, die radfahrende Unkonferenz. Die Tour begann in Montpellier und führt bis nach Lyon zum 80. IFLA Weltkongress, siehe Netbib.

Die Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg (Paris) zeigten in einem Video (Französisch) auf unterhaltsame Weise, welche Aufgaben zu ihrer Arbeit in der Bibliothek gehören, siehe Bibliothekarisch.de.

Ausgefallene Architektur + Bibliothek ist heute keine Seltenheit. Die Stadtbibliothek in Bad Vilbel (Hessen) wurde zum Beispiel auf einer Brücke gebaut, siehe VÖBBlog.

Mumien und menschliche Überreste in der Bibliothek? In seinem Buch «Büchergrüfte. Warum Büchersammeln  mor­bide ist und Lesen gefähr­lich» untersuchte Eric Steinhauer diesen makabren Aspekt der Bibliotheksgeschichte. In der Zeitung “Junge Welt” kann man ein Kapitel daraus als Vorabdruck lesen (via Steinhauer).

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