Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (1.KW’11)

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Gleich in der ersten Woche des neuen Jahres widmet die Frankfurter Allgemeine den Bibliotheken einen Artikel und zwar als bedrohte Art. Gefährdet sind vor allem die kleineren Einrichtungen und Zweigstellen, denn hier wird gern eingespart, erst die Finanzen, dann das Personal und schließlich müssen auch die Öffnungszeiten gekürzt werden. Dabei sinkt natürlich die Attraktivität der Einrichtung, die Nutzerzahlen nehmen ab und schon hat man einen Grund die ganze Bibliothek abzuschaffen. Man würde sich mehr Proteste seitens der Öffentlichkeit wünschen!

Ein aktueller Beitrag im Blog Wissenschaft und neue Medien stellt sich und den Lesern sogar die Frage, ob Bibliotheken ein Auslaufmodell sind und im Zeitalter digitaler Medien überhaupt noch gebraucht werden. Der Beitrag enthält auch ein Video der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen, das den Nutzen für die verschiedenen Interessen der Kunden auf moderne Art und Weise verdeutlicht.

Passend zu diesem Thema erläutert Monika Ziller (Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes) den Stand und die Entwicklung der Bibliotheken in Deutschland, veröffentlicht im Blog des Goethe-Institutes. Also, da kann einem doch fast das Lachen vergehen. Womit wir gleich bei der nächste Frage wären: Lachen BibliothekarInnen eigentlich? Dem ging bibliothekarisch.de auf den Grund und analysiert das Image des Berufsbildes.

Das Image ist natürlich auch von der inneren Einstellung der Mitarbeiter in den Bibliotheken abhängig.  Damit hat sich ein amerikanischer Lehrer und Forscher befasst, der das Menschliche in Bibliotheken und die Art der Kommunikation mit den Kunden im persönlichen Gespräch sowie mit neuen technischen Möglichkeiten in den Mittelpunkt des Interesses rückt.  Für alle, die selbst dabei waren, wird der Vortrag von Michael Stephens vor dem Start des Bibliothekskongresses 2010 sicher unvergesslich bleiben. Die Zukunftswerkstatt hat nun das Video von der Veranstaltung veröffentlicht. Eine Zusammenfassung, was sich Michael Stephens unter einer Hyperlinked Library vorstellt, findet man in seinem Blog.

Besonders an den Hochschulen sind die Bibliotheken sehr beliebt als Arbeitsplatz zum Lernen für Prüfungen und Schreiben wissenschaftlicher Abhandlungen. Einige Studierende denken jedoch dabei vorrangig an ihren eigenen Interessen und nehmen leider wenig Rücksicht auf ihre Umwelt, wie Spiegel online zu berichten weiß. Das stellt die Bibliotheken vor ganz neue Herausforderungen.

Auch wenn mancher den Eindruck hat, heute alles frei im Internet zu finden, so ist das durchaus nicht der Fall. Wie sich eigentlich Open Access im Jahr 2010 weiterentwickelt hat, damit beschäftigt sich Peter Suber in seinem Newsletter.

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Written by lesewolke

10. Januar 2011 at 04:00

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