Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’12)

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Anti-Acta-Demo am 25.2.12 in ChemnitzSie kämpfen für die Freiheit im Internet gegen restriktive Maßnahmen, die durch ACTA und auf eventuell darauf basierende spätere Regelungen eingeschränkt werden könnten. Netbib verweist auf einen gelungenen Blogbeitrag in Indiskretion Ehrensache, der die Hintergründe und das Lebensgefühl der jungen Leute, die sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen können, erklärt. [Update 07.03.12]: Die ePetition auf der Seite des Deutschen Bundestages kann noch bis zum 22.3.2012 unterschrieben werden.

Der Aufruf zum Boykott hat Elsevier wohl nicht völlig kalt gelassen.  Zumindest ihre Befürwortung der Gesetzesvorlage des Research Works Act hat der Verlag nun zurückgezogen. Das Gesetz sollte verhindern, dass Veröffentlichungen, die im Rahmen von Projekten entstanden sind, die die nationale Fördereinrichtung für Gesundheitsforschung unterstützt, Open-Access-pflichtig sind (via Medinfo).  Diskussionen zu dem Thema gab es auch in der Inetbib.

An dieser Stelle noch ein positives Beispiel aus Deutschland. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat seine selbsterstellten Medien nun unter der Creative-Commons-Lizenz BY 3.0 veröffentlicht und ermöglicht auf diese Weise die weitere Nutzung z. B. in Wikimedia und in sozialen Netzwerken (via Infobib).

Besonders in Bibliotheken sind für viele Benutzer ruhige Bereiche wichtig, um sich beim Lesen und Lernen zu konzentrieren. Hinweisschilder nützen jedoch meistens wenig. Infobib verweist auf ein Gerät, welches Abhilfe schaffen soll: SpeechJammer.

Ein ganz anderes Konzept verfolgt das interaktive Lernsystem HOPSCOTCH (siehe Informationsdienst Wissenschaft). Hier wird das Lernen mit Bewegung verbunden, soll so mehr Spaß machen und effizienter wirken, vor allem beim Pauken von Vokabeln oder Fakten (via Fobikom-Weblog).

Eine interessante Internetseite, die gute Beispiele für die Vermittlung von Informationskompetenz an Schüler sammelt, hat ebenfalls Fobikom-Weblog entdeckt. Auch NRW-Blog fand Arbeitshilfen für ein Recherchetraining. Die Büchereizentrale Schleswig-Holstein bietet ein Dateipaket mit Arbeitsblättern und Informationsmaterialien zum Munzinger-Archiv an, welches sich ebenfalls an die Zielgruppe Schüler richtet.

Den neuen OPEN-Opac (OCLC) der Stadtbibliothek Paderborn hat Bodo Pohla gestestet und schreibt darüber im Biblioblog.pohla.org. Und wie man vom OPAC-Treffer zum Buch kommt und dabei sogar sein Smartphone nutzen kann, demonstriert das Gebäudemanagementsystem Mapongo, eingesetzt im IKMZ Potsdam (Beitrag hier bei Lesewolke).

Nachdem die Einbindung von Google Maps nun bei hoher Nutzung der Webseite kostenpflichtig werden kann, hat sich Infobib mit OpenStreetMap beschäftigt. In einem Blogbeitrag wird erläutert, wie man seine Bibliothek dort einträgt und in einem weiteren, wie man die Karte auf den eigenen Seiten anzeigt. Ein Dankeschön dafür!

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Eine Antwort

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  1. Ein Bitteschön zurück! :o)

    Gefällt mir

    CH

    5. März 2012 at 09:06


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