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Archive for the ‘Literaturverwaltung’ Category

Wünsche zur Literaturverwaltung beim #bib7

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Sitzungssaal der FHP

Sitzungssaal der FHP

In der Session zur Literaturverwaltung stellten wir fest, dass die Ansprüche an eine Software sehr unterschiedlich sein können und stark vom persönlichen Arbeitsstil abhängen. Sucht man während des Schreibprozesses nach bereits bekannten Quellen, sollten diese Daten recht einfach aus dem Programm heraus im Hintergrund gesucht und geladen werden.

Wer gern visuell arbeitet, möchte eventuell Literaturdaten oder Zitate einfärben und wie Karteikarten auf dem Bildschirm verschieben.

Ein besserer Datenimport stand ebenfalls auf der Wunschliste. Entweder könnte dies durch ein intelligentes System, welches den Abgleich durch die Nutzung vieler Anwender ermöglicht oder einer Verknüpfung mit Datenbanken, (z. B. der ZDB für Zeitschriftentitel) ermöglicht werden. Eine manuelle Änderungsmöglichkeit wurde jedoch ausdrücklich gewünscht.

Written by lesewolke

30. September 2014 at 19:30

Veröffentlicht in BibCamp 2014, Literaturverwaltung

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Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so “dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.” Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre “Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information” kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0” war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. :-)

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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“Die Farbe des Katalogs” heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. ;-)

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung” veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: “Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux”.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’13)

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Wie kann man Literaturverwaltungskurse interessanter für die Teilnehmenden gestalten? Die SUB Göttingen entwarf Schulungsunterlagen für Gruppenarbeiten mit Citavi. Diese sind online verfügbar und stehen unter CC-By-Lizenz. Dankeschön! In einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung berichtete Roland Wagner über das Konzept.

Das Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, um den Bundesrat davon abzuhalten, der aktuellen Version des Urheberrechtsgesetzes zuzustimmen, da die lang erhoffte Regelung zum Zweitverwertungsrecht nun die “normale Hochschulforschung” ausgrenzt (via Netbib).

In einem Vortrag auf der 34. Tagung der AG sportwissenschaftlicher Bibliotheken in Bonn am 4.9.2013 ging Klaus Graf ausführlich auf das Thema “Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken” ein (siehe Beitrag Archivalia & Diskussion Inetbib) und zeigte an zahlreichen Beispielen, dass man wissenschaftliche Abhandlungen nicht aus formalen Gründen (z. B. beim “falschen” Verlag erschienen, oder “nur” eine Bachelorarbeit) als minderwertig abtun sollte. Außerdem geht es um das noch ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Arbeiten, die, wenn schon nicht gedruckt, wenigstens auf Publikationsservern eingestellt werden sollten.

Die neue Broschüre der UNESCO erklärt, was es mit OER = Open Educational Ressources auf sich hat. Dr. R. Becker meint im Vorwort: “Im offenen Zugang zu Bildungsmaterialien liegt eine große Chance zur
Förderung von Bildung und Wissen für alle Menschen.” (S. 5), weshalb man hier aufklären und die Diskussion anregen möchte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zumindest vor der Wahl geben sich Parteien ja gern volksnah und erkennen schon mal Handlungsbedarf für den Erhalt der Bibliothek. Die ver.di Bundesarbeitsgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen hat sich die Wahlaussagen angeschaut  (via Netbib).

Peter Purgathofer, Professor für interaktive Systeme an der TU Wien, hatte genug von DRM beim Amazon Kindle und baute mit Legobausteinen einen Scanner, um die Texte wieder nutzbar zu machen, siehe Video bei iRights.info.

Auf den Trend, 6- oder 15-Sekunden-Videos mit VINE ins Internet zu stellen, geht ein Beitrag im NRW-Blog ein und übersetzt die 12 Tipps zu gelungenen Videos von David Lee King.

Über ein mögliches Thema für die bevorstehende Masterarbeit grübelte Anna Zschokke in einem Blogbeitrag der Töchter Regalias. An verrückten Ideen mangelte es Anna dabei nicht. ;-)

Written by lesewolke

9. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? ;-)

Written by lesewolke

5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation “Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken”. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht “Vergleich Literaturverwaltungsprogramme“? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die “Gebildet, unauffällig und irgendwie links” sind und sich darüber hinaus “konspirativ” verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

Written by lesewolke

29. Juli 2013 at 06:00

BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

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Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete.

Vortrag zu Recherchekursen

Vortrag zu Recherchekursen

Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In “Campus Communities” wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu Forschern ähnlicher Themen. Darüber hinaus ist auch die Konkurrenz beim Wissensaustausch von Bedeutung. Möchte doch jeder die/der erste sein, welcher die Erkenntnisse veröffentlicht. Studierende und Alumni könnten da eventuell eher eine Zielgruppe sein. Felix Lohmeier, der die Session moderierte, hat eine ausführliche Zusammenfassung im Wiki veröffentlicht.

Finden statt Suchen“. Mit seinem Vortrag handelte sich Steffen Schilke den Unmut der TeilnehmerInnen ein. Eine Schulung in Informationskompetenz für Studierende (heute jedoch mit BibliothekarInnen) hatte sich kaum jemand darunter vorgestellt. Aber Steffen Schilke bekam dann doch die Kurve und erklärte zu seinen Folien, warum er dies oder jenes Informationsmittel empfiehlt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat und ersparte uns detaillierte Erläuterungen. So wurde es doch noch interessant. Manche Portale wurden in mein Bewusstsein gerückt, von denen ich irgendwann schon gehört, aber sie wieder vergessen hatte (hier zur Mitschrift).

Written by lesewolke

14. April 2013 at 18:30

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