Lesewolke

Just another librarian weblog

Archive for the ‘Literaturverwaltung’ Category

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’13)

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Für die Aufreger in der letzten Woche sorgte Roland Reuß mit seinem Artikel in der FAZ zum Thema Datenschutz und Bibliotheken. Das löste Diskussionen in der Inetbib-Liste aus. Auch die Biblioblogger waren nicht untätig. VÖBBlog fasste die Forderungen von Herrn Reuß zusammen. Schmalenstoer.net äußerte sich zu den Behauptungen und zeigte an Beispielen, dass Datenschutz trotzdem ein wichtiges Thema ist, um das man sich in Bibliotheken Gedanken machen sollte. Mit einer Wortwolke vom FAZ-Beitrag angereichert, macht Libreas allerdings die völlig überflüssige Polemik deutlich, die eine sachliche Auseinandersetzung erschwert, so “dass man das hehrste Anliegen verbrennt, wenn man es auf einem derart schwarzen Kanal in die Öffentlichkeit rudert.” Für eine differenzierte Sichtweise (zumindest gegenüber Bibliotheken) ist Herr Reuß, der schon als Unterstützer des Heidelberger Appells fleißig gegen Open Access wetterte, eben nicht bekannt.

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen bietet die 136-seitige Broschüre “Der Info-Kompass : Orientierung für den kompetenten Umgang mit Information” kostenfrei an, auch zum Download. Behandelt werden u.a. Fragen zur Informationssuche (z.B. Suchmaschinen, Cookies, Produktsuche, Gefahren) und eigene Aktivitäten in Wikis, sozialen Netzwerken, auf Webseiten, in Blogs (via NRW-Blog).

Was macht eigentlich eine Fachstelle? Eckhard Kummrow von der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken erklärte dies auf der Frankfurter Buchmesse in einem Interview mit dem Stadtfernsehen,  zu sehen bei Bibliothekarisch.de.

Einen gelungenen, kostenfreien E-Book-Ratgeber hat Lehmanns Media veröffentlicht. Neben Grundlagen zu Datenformaten bietet der Ratgeber einen Vergleich der Gerätetypen, Hinweise zur Onleihe und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie das E-Book auf das jeweilige Gerät kommt (via NRW-Blog).

Urheberrecht 2.0” war das Thema eines Projektes im Rahmen der Stiftung wannseeFORUM. FaMIs vom Oberstufenzentrum in Berlin erstellten Videos, Schwarz-Weiß-Fotografien, Comics und einen Blog dazu (via Netbib).

Neun Monate mit dem Projektwunschkind Bücherschubsen: Die Bibliotheksfrauen aus Enger, Harsewinkel, Hiddenhausen und Werther berichten im NRW-Blog von ihren Erfahrungen mit ihrer Facebookseite.

Wie der Anstieg digitaler Medien die Rolle von BibliothekarInnen verändert, zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Auf die Literaturverwaltungssoftware Docear geht ein ausführlicher Beitrag im Blog Literaturverwaltung ein. Für Fans von Mindmaps ist das Programm sicher eine Überlegung wert.

Im Oktober 2013 wurde in Schweden ein Bibliotheksgesetz verabschiedet. Mehr dazu findet man im dbv-Blog. Eine überparteiliche Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments hat die Bedeutung von Bibliotheken ebenfalls erkannt und eine “Schriftliche Erklärung zum Einfluss der öffentlichen Bibliotheken in europäischen Gesellschaften” verfasst (siehe dbv-Blog).

Nicht mehr lange dann ist Weihnachtszeit. Bibliothekarisch.de ruft für den Adventskalender alle Leser auf, kleine Geschichten rund um die Adventszeit in Bibliotheken oder Erlebnisse mit Büchern, Musik oder anderen Bibliotheksmaterialien zu senden. Es kann auch ein selbstgeschriebenes Gedicht oder eine Buchbesprechung zu einem Weihnachtsbuch sein. :-)

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’13)

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“Die Farbe des Katalogs” heißt das Thema des soeben erschienenen Heftes 2/2013 der Online-Zeitschrift 027.7. Machen Discovery-Systeme wirklich Rechercheschulungen überflüssig? Und muss die erweiterte Suche im Bibliothekskatalog schwinden, weil die Einschlitzsuche à la Google genügt? Dabei sei angemerkt, auch die in diesem Zusammenhang oft genannte Suchmaschine Google bietet in ihren Anwendungen eine erweiterte Suche an (z.B. Suchmaschine, Bildersuche), mit der ich durchaus schon weiterhelfen konnte. ;-)

Oliver Flimm berichtete im OpenBibBlog, dass es im KUG nun ein spezielles Feld für die Suche in Inhaltsverzeichnissen gibt. Im Blog Archivalia schimpfte K. Graf, dass die Worte aus Inhaltsverzeichnissen nicht im allgemeinen Index des KUG auftauchen. In diesem Zusammenhang schaute er sich gleich mal die Möglichkeiten in den Verbünden an.

Die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) hat eine umfangreiche „Checkliste Digitalisierung” veröffentlicht (via Archivalia). Diese Checkliste soll eine Hilfe für Einrichtungen sein, die Digitalisierungen in Auftrag geben und deren Qualität einschätzen wollen.

Dank einem Beitrag auf Hatori Kibble erfuhren wir in der letzten Woche, dass einige Vorträge und Folien zum “Hyperlinked Library MOOC”, einem weltweiten Projekt von Michael Stephens, ebenfalls für Gäste online sind.

Eine Neuigkeit für Literaturverwaltungsbegeisterte hatte der Blog Literaturverwaltung auf Lager: “Bibliographix läuft auf Mac und demnächst auch auf Linux”.

Die Liste der nomierten Spiele für den Kindersoftwarepreis 2013 wurde nun veröffentlicht (via NRW-Blog). Vielleicht ist hier die ein oder andere Empfehlung für Kinderbibliotheken dabei.

Eigentlich wollte Sascha Foerster doch nur seine Magisterarbeit veröffentlichen und zwar gedruckt und als Open-Access-Variante unter CC-By 3.0-Lizenz. Über seine Erfahrungen berichtete er in einem Blogbeitrag (via Archivalia). Ihm würde auch die neueste Änderung des Urheberrechtsgesetzes nicht helfen. Ein Handout dazu hat Thomas Hartmann ins Internet gestellt. Ein Blick in die SHERPA/RoMEO-Liste empfiehlt sich für Veröffentlichungen in Zeitschriften auf jeden Fall weiterhin, wie Heinz Pampel ergänzte (via Inetbib)!

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’13)

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Wie kann man Literaturverwaltungskurse interessanter für die Teilnehmenden gestalten? Die SUB Göttingen entwarf Schulungsunterlagen für Gruppenarbeiten mit Citavi. Diese sind online verfügbar und stehen unter CC-By-Lizenz. Dankeschön! In einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung berichtete Roland Wagner über das Konzept.

Das Aktionsbündnis “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft” hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, um den Bundesrat davon abzuhalten, der aktuellen Version des Urheberrechtsgesetzes zuzustimmen, da die lang erhoffte Regelung zum Zweitverwertungsrecht nun die “normale Hochschulforschung” ausgrenzt (via Netbib).

In einem Vortrag auf der 34. Tagung der AG sportwissenschaftlicher Bibliotheken in Bonn am 4.9.2013 ging Klaus Graf ausführlich auf das Thema “Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken” ein (siehe Beitrag Archivalia & Diskussion Inetbib) und zeigte an zahlreichen Beispielen, dass man wissenschaftliche Abhandlungen nicht aus formalen Gründen (z. B. beim “falschen” Verlag erschienen, oder “nur” eine Bachelorarbeit) als minderwertig abtun sollte. Außerdem geht es um das noch ungenutzte Potenzial wissenschaftlicher Arbeiten, die, wenn schon nicht gedruckt, wenigstens auf Publikationsservern eingestellt werden sollten.

Die neue Broschüre der UNESCO erklärt, was es mit OER = Open Educational Ressources auf sich hat. Dr. R. Becker meint im Vorwort: “Im offenen Zugang zu Bildungsmaterialien liegt eine große Chance zur
Förderung von Bildung und Wissen für alle Menschen.” (S. 5), weshalb man hier aufklären und die Diskussion anregen möchte (via Fortbildung in Bibliotheken).

Zumindest vor der Wahl geben sich Parteien ja gern volksnah und erkennen schon mal Handlungsbedarf für den Erhalt der Bibliothek. Die ver.di Bundesarbeitsgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen hat sich die Wahlaussagen angeschaut  (via Netbib).

Peter Purgathofer, Professor für interaktive Systeme an der TU Wien, hatte genug von DRM beim Amazon Kindle und baute mit Legobausteinen einen Scanner, um die Texte wieder nutzbar zu machen, siehe Video bei iRights.info.

Auf den Trend, 6- oder 15-Sekunden-Videos mit VINE ins Internet zu stellen, geht ein Beitrag im NRW-Blog ein und übersetzt die 12 Tipps zu gelungenen Videos von David Lee King.

Über ein mögliches Thema für die bevorstehende Masterarbeit grübelte Anna Zschokke in einem Blogbeitrag der Töchter Regalias. An verrückten Ideen mangelte es Anna dabei nicht. ;-)

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9. September 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’13)

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Am 1. Juli 2013 fand der Workshop von Prof. Heidrun Wiesenmüller zu Resource Description and Access (RDA) an der FH Köln statt. wer diese Erschließungsstandards für seine Arbeit benötigt, kann sich nun die Aufzeichnung anschauen, siehe NRW-Blog (4 Teile als Flashvideo, insgesamt 4 Stunden).

Über die Anreicherung des Kölner UniversitätsGesamtkatalog (KUG) mit Schlagwörtern aus den offenen bibliographischen Daten von BVB/KOBV berichtete Oliver Flimm im OpenBibBlog.

Den Literaturverwaltungsserviceder UB TU München stellte Gastautorin Dorothea Lemke in einem Blogbeitrag bei Literaturverwaltung vor. Zum Serviceangebot gehören u.a. Citavi-Campuslizenzen, Schulungen, eKurse und Beratung (Sprechstunde, E-Mail-Auskunft).

Die IFLA hat einen Publikationsserver eingerichtet. Im Moment findet man dort die eingereichten Unterlagen für den IFLA World Library and Information Congress 2013 in Singapor, welcher im vom 17.-23. August statt finden wird (via Netbib & Fortbildung in Bibliotheken).

Keine Vergütung seitens VG Wort gibt es für elektronische Bücher im Epub-Format. Hier zählen nur nicht kopiergeschützte PDF-Dokumente. Die etwas merkwürdige Erklärung samt interessanter Kommentare zu diesem Theme findet man im buchreport (via Netbib).

Über die Verwertungsgesellschaft GEMA ärgern sich so manche Künstler. Sie wünschen sich mehr Mitbestimmung und flexiblere Lizenzen, die den heutigen Bedürfnissen bei den digitalen Möglichkeiten entsprechen. Deshalb wollen sie mit Cultural Commons Collecting Society (C3S) eine Alternative zur GEMA gründen und sammeln auf der Crowdfunding-Plattform Startnext Geld für dieses Projekt (via Archivalia).

Das sollten auch BibliothekarInnen wissen: Wem noch nicht so richtig klar ist, wo die Gefahren eines Überwachungsstaates liegen, schaut (via Netbib):

Die verschiedenen Arten von Buchliebhabern beschreibt Laura Kelly, siehe Infografik bei Bibliothekarisch.de. Na, wiedererkannt? ;-)

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5. August 2013 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’13)

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In einer Pressemitteilung fasste der Deutsche Bibliotheksverband die Antworten der verschiedenen Parteien (s. a. Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2013) zu der Möglichkeit der Sonntagsöffnung von öffentlichen Bibliotheken zusammen. BibTexte verwies auf die Dissertation “Die Wiederbelebung der Sonntagsöffnung von Bibliotheken”. Heiße Diskussionen zur Sonntagsöffnung gab es in der Inetbib.

Die Seiten des Bibliotheksportals wurden jetzt um die Bereiche Kinder- und Jugendbibliotheken ausgebaut (via Jugendbibliothek21).

Auf das Literatur- und Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy ging TIB-Blog in einem Beitrag näher ein und verlinkte auf zwei neue Screencasts im BibSonomy-Blog, welche die Anwendungsmöglichkeiten zeigen.

Wie entstand eigentlich die Übersicht “Vergleich Literaturverwaltungsprogramme“? Dorothea Lemke berichtete im Blog Literaturverwaltung über ihre Erfahrungen bei der Erstellung der aktuellen Übersicht und ging dabei auch auf Probleme, die sich bei der Erarbeitung ergaben, genauer ein.

Schmalenstroer.net verlinkte auf einen Beitrag von Sascha Foerster, der nützliche WordPress-Plugins für Wissenschaftler vorstellt.

Einen interessanten Blogbeitrag im Upload-Magazin zum Presserecht hat Archivalia entdeckt. Wer für seine Einrichtung bloggt oder anderweitig journalistisch tätig ist, sollte hier durchaus mal hineinschauen.

Oliver Pohl beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit (HU Berlin) mit «Konzept und prototypische Erstellung eines Informationssystems auf VuFind-Basis für die Bibliotheks- und Informationswissenschaft». Es soll sich besser am gegenwärtigen Nutzerverhalten orientieren als b2i. In einem Beitrag im Webis-Blog stellte er das neue LISard-Fachportal vor.

Die Überwachung des Internet durch die Geheimdienste insbesondere der NSA ist weiterhin auch ein Thema in den bibliothekarischen Kreisen. Infobib zitierte die 12 Forderungen eines offenen Briefes verschiedener Vereinigungen, welchen man auch als Privatperson unterschreiben kann.  So eine allgegenwärtige Überwachung kann auch leicht Unschuldige treffen, und zwar nicht nur Leute mit orientalischen Namen, die Chemie studieren (siehe Szenario Bibliotheksdaten Inetbib), sondern auch solche, die “Gebildet, unauffällig und irgendwie links” sind und sich darüber hinaus “konspirativ” verhalten, z.B. Mobiltelefon ausschalten, anonyme E-Mail-Adresse verwenden usw. (siehe Beitrag im Freitag via inetbib).

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29. Juli 2013 at 06:00

BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

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Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete.

Vortrag zu Recherchekursen

Vortrag zu Recherchekursen

Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In “Campus Communities” wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu Forschern ähnlicher Themen. Darüber hinaus ist auch die Konkurrenz beim Wissensaustausch von Bedeutung. Möchte doch jeder die/der erste sein, welcher die Erkenntnisse veröffentlicht. Studierende und Alumni könnten da eventuell eher eine Zielgruppe sein. Felix Lohmeier, der die Session moderierte, hat eine ausführliche Zusammenfassung im Wiki veröffentlicht.

Finden statt Suchen“. Mit seinem Vortrag handelte sich Steffen Schilke den Unmut der TeilnehmerInnen ein. Eine Schulung in Informationskompetenz für Studierende (heute jedoch mit BibliothekarInnen) hatte sich kaum jemand darunter vorgestellt. Aber Steffen Schilke bekam dann doch die Kurve und erklärte zu seinen Folien, warum er dies oder jenes Informationsmittel empfiehlt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat und ersparte uns detaillierte Erläuterungen. So wurde es doch noch interessant. Manche Portale wurden in mein Bewusstsein gerückt, von denen ich irgendwann schon gehört, aber sie wieder vergessen hatte (hier zur Mitschrift).

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14. April 2013 at 18:30

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’12)

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Was haben Bibliotheken und Mumien gemeinsam? E. Steinhauer meint in einem Interview mit der Zeit unter anderem “Es geht darum, Sterblichkeit zu überwinden, sich der Endlichkeit durch Aufbewahrung entgegenzustellen.” Doch das ist lange nicht alles … (via Bibliotheca Altonensis).

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar

Im 7. Themendienst steht Ranga Yogeshwar, der Preistäger der Karl-Preusker-Medaille 2012, im Mittelpunkt. Im Interview mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. verrät Ranga Yogeshwar, woher sein Interesse an Bibliotheken rührt. Der Einsatz hat familiäre Wurzeln, sagt er. Sein indischer Großvater, der Bibliothekswissenschaftler Shiyali Ramamrita Ranganathan, habe ihm die Bedeutung der kulturellen Einrichtungen bereits von Kindheit an vermittelt. So seien sie für ihn zu einer Lebenshaltung geworden. Auch Bibliothekarisch.de hatte in der letzten Woche den Preisträger als Thema.

Mendeley, eine Mischung aus Literaturverwaltung und Sozialem Netzwerk für WissenschaftlerInnen, hat den ersten Global Research Report veröffentlicht, berichtete Scinoptica. Der Dienst hat inzwischen über 2 Millionen Nutzer. Besonders lesefreudig sind demnach westeuropäische Forscher, die auch die meisten Literaturverweise speichern. Schwierig ist die Lage für Wissenschaftler aus Entwicklungsländern, denen der Zugang zu vielen kostenpflichtigen Publikationen fehlt.

Die SLUB Dresden berät WissenschaftlerInnen bezüglich Bibliometrie. Und weil sicher nicht jeder weiß, was es damit auf sich hat, gibt es dort gleich noch eine gelungene Erläuterung dazu (via Netbib).

Der Streit um die Onleihe geht in die nächste Runde. Matthias Ulmer, Verleger und Vorsitzender im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, verlangt, dass ein Modell, bei dem Bibliotheken die Onleihe anbieten, dafür sorgen muss, dass es keine Umsatzeinbrüche gibt (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Ein Teil der ehemaligen Stralsunder Gymnasialbibliothek wurde an ein Antiquariat verkauft. In der Inetbib gab es daraufhin Diskussionen, ob so etwas erlaubt sei. Infobib fasste es in einem Blogartikel zusammen.

Es ist gar nicht so einfach sich zu merken, welchen Garderobenschrank man in der Bibliothek hatte. Und dann war da noch die PIN … . Eine Glosse in der taz nimmt sich diesem Dilemma an (via Netbib). ;-)

Foto: Nina Yogeshwar (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 7)

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’12)

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Treffpunkt Bibliothek veröffentlicht seit letzter Woche einen Themendienst. Es werden Grafiken und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt. Das Material kann von den Einrichtungen für die Pressearbeit verwendet und mit eigenen Informationen zu Veranstaltungen o.ä. angereichert werden (via NRW-Blog). Im ersten Teil dreht es sich um Bücherbusse.

Maren Kraehling hat bei ihrem Besuch in den USA an vier Bibliotheksschulungen teilgenommen und lässt uns an ihren dabei gewonnenen 10 Erkenntnissen im Blog Librarian in Residence teilhaben.

Publikationsberatung war unter anderem ein Thema beim InfoCamp 2012 in Chur. Lambert Heller hat die Erkenntnisse in neun Thesen in seinem Blog Biblionik zusammengefasst. Wenn die Beratung effektiv sein soll, benötigt man danach unter anderem das Vertrauen der WissenschaftlerInnen, Leidenschaft für Interaktion, den nötigen Freiraum, ein breites Wissen über die Publikationslandschaft sowie der fachspezifischen Publikationskultur und gern eigene Erfahrungen beim Publizieren. Er nennt jedoch nicht nur Voraussetzungen, sondern erklärt auch, wie man diese erlangt.

Open Access in Österreich” lautet das Schwerpunktthema im Heft 2/2012 der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare. Das Heft redet nicht nur über Open Access, sondern ist es auch (zur Inhaltsübersicht im VÖBBlog).

Hatori Kibble zeigt an einem praktischen Beispiel, der Umfrage zur Nutzung von Literaturverwaltungssystemen (TIB Hannover), was man mit frei verfügbaren Forschungsdaten anstellen kann.

Literaturverwaltung in Bibliotheken stellte unter anderem bisher wenig erwähnte Programme vor. Wer bei dem Thema Literaturverwaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, dem wird die Netvibes-Plattform “Literaturverwaltung im Fokus” empfohlen.

Noch bis zum 10.10.12 kann man eine Petition beim Dt. Bundestag mitzeichnen, die das Leistungsschutzrecht ablehnt. Denn schon die Nennung von Titeln oder kleinen Ausschnitten von Online-Zeitungsartikel sind dann tabu für Internetseiten, die nicht eindeutig werbefrei und nichtkommerziell sind. Einen passenden Blogbeitrag zu dem Thema hat Christoph Deeg verfasst. Er stellt sich vor, was passiert, wenn Google nicht zahlt, die Angebote der Zeitungen einfach nicht mehr listet, und sie dadurch ihre Bedeutung und viele Werbekunden verlieren.

NRW-Blog verwies auf einen Beitrag bei heise.de, der eine online, verfügbare Broschüre über DRM (Digital Rights Management ODER doch eher Digitale Rechte-Minderung?) vorstellt.

frei(tag) 2012 in Potsdam

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frei<tag> Session Digital Humanities

Session Digital Humanities

Lange angekündigt und per Countdown-Beiträgen im Libreas-Blog “heruntergezählt” fand nun am 17. August 2012 der frei<tag>, organisiert von Libreas e.V., in an der FH Potsdam statt. Es war eher eine kleine, aber durchaus feine Unkonferenz mit 5 interessanten Sessions und Pausengesprächen. Zum Nachlesen für alle wurden Stichpunkte der Diskussionen jeweils im Open Knowledge Pad mitgeschrieben.

Da sich für Partizipation in Bibliotheken in der Planungssession fast alle gemeldet hatten, starteten wir mit diesem Thema (Open Knowledge Pad). Es zeigte sich schnell, dass wir es hier mit einem weiten Themenfeld zu tun hatten. So kann man beispielsweise Bürger an Entscheidungsprozessen in unseren Einrichtungen teilhaben lassen, im kleinen Rahmen, wie Erwerbungsvorschlägen oder bei größeren Projekten, zum Beispiel dem Standort einer Bibliothek oder wie diese im Haushalt finanziert werden sollte. Die Partizipation kann also sowohl politische als auch ganz praktische Entscheidungen betreffen. Schwierig bleibt der Aspekt, ob man anderen die Entscheidung komplett überlässt. Fühlen sich Externe tatsächlich für die Allgemeinheit verantwortlich oder denken sie zuerst an ihre eigenen Interessen? Oder nutzt man das Stimmungsbild und lässt Experten die Entscheidung fällen? Auch innerhalb der Einrichtung stellt sich die Frage nach der Partizipation. Lässt man Mitarbeiter oder Freundeskreise an Veränderungen von Prozessen, Services oder Finanzierungsfragen mitwirken? Eine ausführliche Auswertung zu der Session gibt es im Blog Partizipation Bibliothek.

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

In der Mittagspause sahen wir uns das Digitalisierungslabor der Fachhochschule Potsdam an und erfuhren von Ulf Preuß, welche verschiedenen Techniken es heute bei der Digitalisierung gibt, wenn man es sich finanziell leisten kann.

Am Nachmittag trennten wir uns in zwei Sessions. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Datenmodellen und Katalogstandards: Resource Description and Access (RDA) sowie Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) -> siehe Open Knowledge Pad. Die zweite Gruppe bearbeitete das Thema Digital Humanities. Die Sozialwissenschaften haben nämlich die digitalen Möglichkeiten inzwischen ebenfalls für sich entdeckt. Sollten die Informationswissenschaften sich einmischen und die Auswertung von Quellen mit Werkzeugen und Methoden unterstützen oder es anderen überlassen? Auch dazu gibt es ein Open Knowledge Pad. Update 23.08.12: Der Blogbeitrag des Libreas e.V. zu den Veranstaltungen frei<tag> und Summer School geht ebenfalls näher auf diese Session ein.

Beim Thema Literaturverwaltung & Informationskompetenz fanden wir uns alle wieder zusammen (Open Knowledge Pad dieser Session). Die Meinungen, ob man Literaturverwaltung inklusive Schulungen (insbesondere Citavi) unbedingt haben muss, waren gespalten. Jeder neigt eben dazu, seine eigene Arbeitsmethode als besonders geeignet anzusehen. ;-) Doch auch wenn Literaturverwaltung die intensive Beschäftigung mit der Literatur und die Qualität kreativer Prozesse natürlich wenig beeinflusst und schon gar nicht ersetzt, kann sie für manche doch eine große Hilfe sein, stets den Überblick über den Arbeitsstand (Aufgabenliste) und bereits ausgewertete Quellen zu behalten sowie Fußnoten & Literaturverzeichnisse zu generieren. Und ich meine, diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall kennen und ausprobieren, um dann zu entscheiden, wie man arbeiten möchte. Auch innerhalb der Bibliothek können Literaturverwaltungsprogramme zum Einsatz kommen, Beispiele waren Dublettenlisten und Listen fehlender Medien. Der Import von bibliographischen Daten über die ISBN erleichtert hier eine Erstellung der Listen. Außerdem kann man Aufgaben zu den einzelne Medien einrichten, die z. B. bei fehlenden Büchern erinnern, dass man diese mal wieder suchen sollte oder endgültig als Verlust verbucht.

Zuletzt ging es dann um die geplante, neue Open-Access-Zeitschrift für die Informationswissenschaften (Open Knowledge Pad). Hier sind noch viele Fragen offen. Wie soll sie heißen? Werden sich genügend Leute finden, die Verantwortung übernehmen wollen bzw. dort publizieren möchten? Weitere Informationen zum aktuellen Stand findet man im Projektwiki.

Was haben wir noch gelernt?! Zum Beispiel wie das mobile Flipchart von heute funktioniert: einfach eine Rolle statisch haftender Folie dabei haben (EasyFlip Foil), die man überall an glatte Wände kleben und nach dem Veranstaltung problemlos wieder abnehmen kann. Ach ja, und dann war da noch Club-Mate, ein IN-Getränk, welches man unbedingt kennen sollte. ;-)

frei<tag> Pause

Pause

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21. August 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’12)

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In der letzten Woche fand die IFLA World Library and Information Congress 2012 in Helsinki statt. Gesammelte Informationen gibt es im IFLA express (mehrsprachig, weitere Links siehe Netbib). Auch Hatori Kibble hat zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Ein echtes Hightlight “IFLA Tag 3 – Bibliothekare schrecken ab”. Dabei wurden verschiedene Ansätze vorgestellt, es den Leuten leichter zu machen, mal eine Bibliothekarin zu fragen. Zum Beispiel nannte man den Dienst “Ask A Librarian” in “Ask Anything” um oder ging raus aus der Bibliothek, um auf Festivals präsent zu sein usw. Dem frei(tag), einer Unkonferenz, die ebenfalls in der letzten Woche statt fand, werde ich morgen einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Gesammelte, aktuelle Nachrichten zu Literaturverwaltungssoftware hat Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlicht.

Twitter in der Lehre?! Zu diesem Thema stellte Mareike König im Blog hypotheses.org eine kleine Literaturliste zu diesem Thema zusammen (via Archivalia). Die Daten in Twitter und sozialen Netzwerken werden auch schon von der Wissenschaft für Forschungszwecke verwendet, um beispielsweise herauszufinden, ob man sich von den Interessen der Freunde beeinflussen lässt, wie sich Krankheiten verbreiten usw. Einen spannenden Radiobeitrag des SWR (MP3 – ca. 28 min) dazu hat Corvus Corax heidelbergensis gefunden.

Netbib verlinkte auf zwei interessante Beiträge zu Facebook. Zum einen wird noch mal genau erläutert, wie das Impressum einer öffentlichen Facebookseite auszusehen habe, wenn man keine juristischen Probleme bekommen möchte (siehe allfacebook.de). Der zweite Linktipp erklärt, dass man sich zwar nach ungewolltem Hinzufügen Dritter wieder aus Gruppen abmelden kann, es jedoch problematisch wird, sich dann wieder anzumelden (siehe hersec.de).

Für Mathematikbegeisterte: Jason Orendorff rechnet vor, wie man in der Bibliothek ein Buch findet ->;; siehe Bibliothekarisch.de. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’12)

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Die Angst des Buchmarktes vor der Onleihe in Bibliotheken wächst. Doch die Existenz von Bibliotheken hat die Menschen bisher auch nicht davon abgehalten, trotzdem eigene Bücher zu erwerben, meint Netbib. Auf kritische Beiträge von Gunter Dueck zum Thema Buchpreisbindung für E-Books verwies VÖBBlog.

Warum ist das Urheberrecht in seiner jetzigen Form insbesondere ein Problem für die Wissenschaft?! Dieser Frage geht ein Artikel bei Faz.net nach und gleich mehrere Blogs verweisen darauf (u.a. Steuereules Weblog, Netbib).

Der aktuelle dbv-Newsletter International ist online. Unter anderem geht es um die Verfügbarkeit des audiovisuellen Erbes, der Förderung des freien Zugangs zu Forschungsergebnissen in Europa sowie den Streit um die Mehrwertsteuer für E-Books, die im Moment laut EU-Mehrwertsteuerrichtlinie nicht als Bücher, “sondern als elektronische Dienstleistung” gelten. Doch Frankreich und Luxemburg halten sich bisher nicht daran (via VÖBBlog).

Voll im Gange ist die radelnde Unkonferenz Cycling for Libraries. Bibliothekarisch.de berichtete per Film darüber und verlinkte auf die aktuellen Beiträge.

Der Countdown zum frei<tag> läuft. So beschäftigte sich Matti Stöhr im Libreas Blog damit, ob sich die bibliothekarische Arbeit durch Literaturverwaltungsprogramme verändert. Gedanken zur Vermittlung von Informationskompetenz hat sich Lars Müller in seinem Beitrag gemacht.  Mein Lieblingszitat der letzten Woche stammt übrigens von Ben Kaden: “Das Hauptproblem leidenschaftsgetriebener Idealisten im Kontrast zu pflichtbewussten Routinearbeitern ist ja seit je, dass sie sich ausgerechnet in ihrem Überborden an Fantasie nicht vorstellen können, dass jemand anderes gar kein Interesse daran haben könnte, sich von der Begeisterung anstecken zu lassen.” Also, da ist was dran! ;-)

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13. August 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’12)

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Ein positives Signal zu Open Access setzte die EU-Kommission mit der Empfehlung an die Mitgliedsstaaten zum öffentlichen, dauerhaften Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten. Wer das Förderprogramm Horizon 2020 in Anspruch nimmt, soll demnach verpflichtet werden, Publikationen in daraus entstehen, frei zugänglich zu veröffentlichen, entweder sofort in OA-Zeitschriften oder nach Ablauf einer 6-12 monatigen Embargofrist auf einem Repositorium (via wisspub.net).

Auch in Österreich wird Open Access groß geschrieben. Der FWF Wissenschaftsfonds stellt 40 WissenschaftlerInnen und ihre Einstellung zum freien Zugang zu ihren Publikationen vor (via VÖBBlog).

Das Bibliotheks- und Informationswesen hat eine neue OA-Zeitschrift. Sie heißt Perspektive Bibliothek und publiziert Beiträge von Referendaren der Bibliotheksakademie Bayern. In der Ankündigung in der Inetbib hieß es dazu: “Es ist uns ein Anliegen, Open Access nicht nur einzufordern, sondern auch vorzuleben. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, Perspektive Bibliothek als Open-Access-Zeitschrift zu veröffentlichen.”

Manche Bibliotheken bieten eine gebührenpflichtige Digitalisierung an. Eine Übersicht dazu gibt es in Wikisource (via Archivalia). Außerdem hat Archivalia Links zu Bibliotheken, die digitalisieren, zusammen getragen.

Netbib empfiehlt die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme, die die Universitätsbibliothek der Technischen Universität München zusammengestellt hat.

Nach besseren Strategien beim E-Book-Kauf und -Angebot für öffentliche Bibliotheken wird nun in den USA geforscht. Das Programm wird mit 100.000 US-Dollar gefördert (via Globolibro).

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’12)

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Eine Karte der Bibliotheken (basierend auf Google Maps), die verschiedene Serviceleistungen bezüglich Literaturverwaltungsprogrammen anbieten, hat der Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken erstellt.

Die OA-Debatte im Bibliothekswesen geht weiter, diesmal im Libreas-Blog. Sollte man einfach diese, bestehende Online-OA-Zeitschrift “Libreas” ausbauen oder lieber etwas Neues in Gang setzen? Bibliothekarisch.de hat sich ebenfalls in einem ausführlichen Beitrag mit dem Für und Wider sowie den hauptsächlichen Problemstellungen beschäftigt. Gewohnt provokativ geht Archivalia mit diesem Thema um.

Bereits frei online zugänglich ist die Zeitschrift “GMS Medizin — Bibliothek — Information” (via MedInfo). Und daher ist es nicht nur für jeden möglich, die Artikel leicht zu finden und zu lesen, sondern auch darauf zu verlinken, wie bespielsweise auf”Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren – die Situation in Deutschland in 2010” mit der Auswertung einer Umfrage zu diesem Thema (ab Seite 7).

Am 3. Juli 2012 entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Weiterverkauf von Online-Lizenzen rechtmäßig sei, nähere Informationen und Link zum Volltext im IUWIS-Blog.

Der aktuelle DBV-Newsletter verweist auf eine Liste deutschsprachiger Publikationen zur IFLA,  und widmet sich dem Austragungsland des 78. IFLA-Weltkongresses in Finnland (via VÖBBlog). Zu finden ist unter anderem der Hinweis auf einen ausführlichen Artikel über das finnische Bibliothekssystem (in engl. Sprache) in der Juni-Ausgabe des IFLA-Journal.

Written by lesewolke

9. Juli 2012 at 06:00

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’12)

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Sind die BibliothekarInnen eigentlich mit ihrer beruflichen Situation zufrieden, wollte der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wissen und veröffentlichte nun die Ergebnisse (via VÖBBlog).

Ganz praktische Tipps gab die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken München mit einer Liste der Zeitschriften, die Bibliotheken abonnieren sollten, gegliedert nach Benutzergruppen, Grundbestand und Aufbaubestand und Vorschlägen für Bibliotheken mit geringem Budget (via NRW-Blog).

Tipps für moderne Lerntechniken fanden wir  im letzten Jahr in dem “Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien” (Online-Ausg.). Die Autoren trafen sich nun zu einer Tagung, deren Zusammenfassungen online verfügbar sind (via Fobikom-Weblog). “Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0″ lautet die Präsentation von Jochen Robes, zu finden im Fobikom-Weblog.

Für die Literatursammlung kann man unter anderem Zotero verwenden. Lambert Heller listete im TIB-Blog 7 Gründe auf, warum man dieses Programm unbedingt mal ausprobieren sollte (via Netbib).

Wer mit digitalen Lerntechniken arbeitet, wünscht sich natürlich den freien Zugang zu den Medien über das Internet. So verwies Wisspub.net auf die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, die die Förderung von Open Access unterstreichen, die besondere Anerkennung dieser Publikationsform bei Anträgen fordern, ein “verbindliches Zweitveröffentlichungsrecht für alle wissenschaftlichen Beitrage in Periodika und Sammelbänden” im nächsten Urheberrechskorb sehen möchten und sich gegen eine unbegrenzte Übernahme von Gebühren Open-Access-Publikationen einsetzen.

Der Bibliotheksbereich selbst geht wider Erwarten bei eigenen Veröffentlichungsstrategien leider nicht gerade vorbildlich zu Werke. Jüngstes Beispiel ist die deutliche Verlängerung der Sperrfrist vom “Bibliotheksdienst” durch einen Verlagswechsel zu deGruyter. Bibliothekarisch.de sammelte in einem Blogbeitrag die aktuellen Ideen zur Gründung einer Open-Access-Zeitschrift im LIS-Bereich. Wer möchte, darf gern sich gern am Test des Open Journal System beteiligen, siehe ebenfalls Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Ein Beitrag im Blog Partizipation – Bibliothek drehte sich um das Buch “Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz” von Ingo Caesar. Es beruht auf seiner Diplomarbeit, die an der FH Potsdam 2011 einen Hochschulpreis bekam. Unter anderem werden die Möglichkeiten der politischen Beteiligung der Bürger mit Social Media betrachtet und die Chance für Bibliotheken, hier Kompetenzen zu vermitteln. Heike Stadler schaute daraufhin, in wie weit es bereits Kurse gibt und stellt in einem weiteren Beitrag fest, dass die Volkshochschulen uns hier schon deutlich voraus sind.

Der Schrecken aller Nutzer: der Abgabetermin für das Buch ist lange überzogen. Mit viel Humor wurde dieses Thema in dem knapp 20minütigen Video “The Lord of the Libraries”, einer gelungener Parodie auf “Herr der Ringe”, verarbeitet (siehe Bibliothekarisch.de). Einfach herrlich! Wer weniger Zeit hat, schaut wenigstens einen lustigen Werbespot zu diesem Thema (30 Sekunden), ebenfalls bei Bibliothekarisch.de. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’12)

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Selbst die Harvard University kann sich die Abopreise wissenschaftlicher Zeitschriften nicht mehr leisten und ruft deshalb ihre Forscher unter anderem dazu auf, den Hochschulschriftenserver und Open-Access-Zeitschriften zu nutzen (via Archivalia & Heise online). Bereits im Januar 2012 sorgte eine Aktion des Mathemtikers Tyler Neylon von der New York University für Aufsehen, der zum Boykott des Verlegers Elsevier aufrief (siehe auch Beitrag in Plan3t). Ihm folgten inzwischen über 10.000 Wissenschaftler aus aller Welt. Auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigte sich mit Open Access, wie wir bei Wisspub.net erfahren.

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband eine Presseerklärung, die insbesondere den Umgang mit digitalen Kopien im Urheberrecht kritisiert. Das Thema ist derzeit prekär, denn ein Urteil des OLG Stuttgart entschied Anfang April zu ungunsten der Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden auf der Lernplattform PDF-Seiten aus Lehrbüchern anbot und sich auf §52a UrhG berief. Das Gericht legte nun fest, dass maximal 3 Seiten erlaubt sind (via eRecht24).

Steuereule verlinkte auf eine Zusammenfassung der Studie zu E-Books und Sozialen Medien als Informationsquellen auf den Seiten der Universitätsbibliothek der HSU. Demnach sind zwar Suchmaschinen die beliebtesten Suchinstrumente, gedruckte Bücher (knapp vor E-Books & gedruckten Lehrmaterialien) liegen dagegen bei der Vertrauenswürdigkeit vorn.

Mit dem Pro und Kontra der Einrichtung von Facebookseiten für öffentliche Bibliotheken befasst sich eine Arbeitshilfe der Büchereizentrale Niedersachsen und bietet weiterführende Links und Literaturhinweise. Eine Einsteigerbroschüre zum Internet brachte die Digitale Gesellschaft heraus (beides via NRW-Blog).

Neu erschienen ist auch die “Handreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken“, die frei im Internet verfügbar ist oder gegen Kostenerstattung auch als Druckexemplar erworben werden kann. Inhaltlich reicht die Bandbreite von der  Planung über Elektrik, Bibliothekseinrichtung bis zu Orientierungsystemen.

Lambert Heller verglich in einem Beitrag bei Literaturverwaltung & Bibliotheken die verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme danach, ob es ein Online-Handbuch, Einführungsvideos und Support von Experten bzw. einer Anwender-Community gibt.

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