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Archiv für die Kategorie ‘Literaturverwaltung

BibCamp 2013 – Campus Communities und Recherchetipps

mit 2 Kommentaren

Über vier der sechs Session, an denen ich teilnahm, habe ich in den letzten zwei Beiträgen schon ausführlicher berichtete.

Vortrag zu Recherchekursen

Vortrag zu Recherchekursen

Hier noch kurz zu den zwei übrigen Sessions. In “Campus Communities” wurde recht kontrovers diskutiert, ob sich der Aufwand für eine Universität und speziell für die Bibliothek lohnt, denn oft haben WissenschaftlerInnen eher überregional Kontakte zu Forschern ähnlicher Themen. Darüber hinaus ist auch die Konkurrenz beim Wissensaustausch von Bedeutung. Möchte doch jeder die/der erste sein, welcher die Erkenntnisse veröffentlicht. Studierende und Alumni könnten da eventuell eher eine Zielgruppe sein. Felix Lohmeier, der die Session moderierte, hat eine ausführliche Zusammenfassung im Wiki veröffentlicht.

Finden statt Suchen“. Mit seinem Vortrag handelte sich Steffen Schilke den Unmut der TeilnehmerInnen ein. Eine Schulung in Informationskompetenz für Studierende (heute jedoch mit BibliothekarInnen) hatte sich kaum jemand darunter vorgestellt. Aber Steffen Schilke bekam dann doch die Kurve und erklärte zu seinen Folien, warum er dies oder jenes Informationsmittel empfiehlt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat und ersparte uns detaillierte Erläuterungen. So wurde es doch noch interessant. Manche Portale wurden in mein Bewusstsein gerückt, von denen ich irgendwann schon gehört, aber sie wieder vergessen hatte (hier zur Mitschrift).

Geschrieben von lesewolke

14. April 2013 um 18:30

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’12)

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Was haben Bibliotheken und Mumien gemeinsam? E. Steinhauer meint in einem Interview mit der Zeit unter anderem “Es geht darum, Sterblichkeit zu überwinden, sich der Endlichkeit durch Aufbewahrung entgegenzustellen.” Doch das ist lange nicht alles … (via Bibliotheca Altonensis).

Ranga Yogeshwar

Ranga Yogeshwar

Im 7. Themendienst steht Ranga Yogeshwar, der Preistäger der Karl-Preusker-Medaille 2012, im Mittelpunkt. Im Interview mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. verrät Ranga Yogeshwar, woher sein Interesse an Bibliotheken rührt. Der Einsatz hat familiäre Wurzeln, sagt er. Sein indischer Großvater, der Bibliothekswissenschaftler Shiyali Ramamrita Ranganathan, habe ihm die Bedeutung der kulturellen Einrichtungen bereits von Kindheit an vermittelt. So seien sie für ihn zu einer Lebenshaltung geworden. Auch Bibliothekarisch.de hatte in der letzten Woche den Preisträger als Thema.

Mendeley, eine Mischung aus Literaturverwaltung und Sozialem Netzwerk für WissenschaftlerInnen, hat den ersten Global Research Report veröffentlicht, berichtete Scinoptica. Der Dienst hat inzwischen über 2 Millionen Nutzer. Besonders lesefreudig sind demnach westeuropäische Forscher, die auch die meisten Literaturverweise speichern. Schwierig ist die Lage für Wissenschaftler aus Entwicklungsländern, denen der Zugang zu vielen kostenpflichtigen Publikationen fehlt.

Die SLUB Dresden berät WissenschaftlerInnen bezüglich Bibliometrie. Und weil sicher nicht jeder weiß, was es damit auf sich hat, gibt es dort gleich noch eine gelungene Erläuterung dazu (via Netbib).

Der Streit um die Onleihe geht in die nächste Runde. Matthias Ulmer, Verleger und Vorsitzender im Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, verlangt, dass ein Modell, bei dem Bibliotheken die Onleihe anbieten, dafür sorgen muss, dass es keine Umsatzeinbrüche gibt (siehe Buchreport, via NRW-Blog).

Ein Teil der ehemaligen Stralsunder Gymnasialbibliothek wurde an ein Antiquariat verkauft. In der Inetbib gab es daraufhin Diskussionen, ob so etwas erlaubt sei. Infobib fasste es in einem Blogartikel zusammen.

Es ist gar nicht so einfach sich zu merken, welchen Garderobenschrank man in der Bibliothek hatte. Und dann war da noch die PIN … . Eine Glosse in der taz nimmt sich diesem Dilemma an (via Netbib). ;-)

Foto: Nina Yogeshwar (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 7)

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’12)

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Treffpunkt Bibliothek veröffentlicht seit letzter Woche einen Themendienst. Es werden Grafiken und Hintergrundmaterial zur Verfügung gestellt. Das Material kann von den Einrichtungen für die Pressearbeit verwendet und mit eigenen Informationen zu Veranstaltungen o.ä. angereichert werden (via NRW-Blog). Im ersten Teil dreht es sich um Bücherbusse.

Maren Kraehling hat bei ihrem Besuch in den USA an vier Bibliotheksschulungen teilgenommen und lässt uns an ihren dabei gewonnenen 10 Erkenntnissen im Blog Librarian in Residence teilhaben.

Publikationsberatung war unter anderem ein Thema beim InfoCamp 2012 in Chur. Lambert Heller hat die Erkenntnisse in neun Thesen in seinem Blog Biblionik zusammengefasst. Wenn die Beratung effektiv sein soll, benötigt man danach unter anderem das Vertrauen der WissenschaftlerInnen, Leidenschaft für Interaktion, den nötigen Freiraum, ein breites Wissen über die Publikationslandschaft sowie der fachspezifischen Publikationskultur und gern eigene Erfahrungen beim Publizieren. Er nennt jedoch nicht nur Voraussetzungen, sondern erklärt auch, wie man diese erlangt.

Open Access in Österreich” lautet das Schwerpunktthema im Heft 2/2012 der Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen & Bibliothekare. Das Heft redet nicht nur über Open Access, sondern ist es auch (zur Inhaltsübersicht im VÖBBlog).

Hatori Kibble zeigt an einem praktischen Beispiel, der Umfrage zur Nutzung von Literaturverwaltungssystemen (TIB Hannover), was man mit frei verfügbaren Forschungsdaten anstellen kann.

Literaturverwaltung in Bibliotheken stellte unter anderem bisher wenig erwähnte Programme vor. Wer bei dem Thema Literaturverwaltung auf dem Laufenden bleiben möchte, dem wird die Netvibes-Plattform “Literaturverwaltung im Fokus” empfohlen.

Noch bis zum 10.10.12 kann man eine Petition beim Dt. Bundestag mitzeichnen, die das Leistungsschutzrecht ablehnt. Denn schon die Nennung von Titeln oder kleinen Ausschnitten von Online-Zeitungsartikel sind dann tabu für Internetseiten, die nicht eindeutig werbefrei und nichtkommerziell sind. Einen passenden Blogbeitrag zu dem Thema hat Christoph Deeg verfasst. Er stellt sich vor, was passiert, wenn Google nicht zahlt, die Angebote der Zeitungen einfach nicht mehr listet, und sie dadurch ihre Bedeutung und viele Werbekunden verlieren.

NRW-Blog verwies auf einen Beitrag bei heise.de, der eine online, verfügbare Broschüre über DRM (Digital Rights Management ODER doch eher Digitale Rechte-Minderung?) vorstellt.

frei(tag) 2012 in Potsdam

mit 2 Kommentaren

frei<tag> Session Digital Humanities

Session Digital Humanities

Lange angekündigt und per Countdown-Beiträgen im Libreas-Blog “heruntergezählt” fand nun am 17. August 2012 der frei<tag>, organisiert von Libreas e.V., in an der FH Potsdam statt. Es war eher eine kleine, aber durchaus feine Unkonferenz mit 5 interessanten Sessions und Pausengesprächen. Zum Nachlesen für alle wurden Stichpunkte der Diskussionen jeweils im Open Knowledge Pad mitgeschrieben.

Da sich für Partizipation in Bibliotheken in der Planungssession fast alle gemeldet hatten, starteten wir mit diesem Thema (Open Knowledge Pad). Es zeigte sich schnell, dass wir es hier mit einem weiten Themenfeld zu tun hatten. So kann man beispielsweise Bürger an Entscheidungsprozessen in unseren Einrichtungen teilhaben lassen, im kleinen Rahmen, wie Erwerbungsvorschlägen oder bei größeren Projekten, zum Beispiel dem Standort einer Bibliothek oder wie diese im Haushalt finanziert werden sollte. Die Partizipation kann also sowohl politische als auch ganz praktische Entscheidungen betreffen. Schwierig bleibt der Aspekt, ob man anderen die Entscheidung komplett überlässt. Fühlen sich Externe tatsächlich für die Allgemeinheit verantwortlich oder denken sie zuerst an ihre eigenen Interessen? Oder nutzt man das Stimmungsbild und lässt Experten die Entscheidung fällen? Auch innerhalb der Einrichtung stellt sich die Frage nach der Partizipation. Lässt man Mitarbeiter oder Freundeskreise an Veränderungen von Prozessen, Services oder Finanzierungsfragen mitwirken? Eine ausführliche Auswertung zu der Session gibt es im Blog Partizipation Bibliothek.

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

Digitalisierungslabor der FH Potsdam

In der Mittagspause sahen wir uns das Digitalisierungslabor der Fachhochschule Potsdam an und erfuhren von Ulf Preuß, welche verschiedenen Techniken es heute bei der Digitalisierung gibt, wenn man es sich finanziell leisten kann.

Am Nachmittag trennten wir uns in zwei Sessions. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Datenmodellen und Katalogstandards: Resource Description and Access (RDA) sowie Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR) -> siehe Open Knowledge Pad. Die zweite Gruppe bearbeitete das Thema Digital Humanities. Die Sozialwissenschaften haben nämlich die digitalen Möglichkeiten inzwischen ebenfalls für sich entdeckt. Sollten die Informationswissenschaften sich einmischen und die Auswertung von Quellen mit Werkzeugen und Methoden unterstützen oder es anderen überlassen? Auch dazu gibt es ein Open Knowledge Pad. Update 23.08.12: Der Blogbeitrag des Libreas e.V. zu den Veranstaltungen frei<tag> und Summer School geht ebenfalls näher auf diese Session ein.

Beim Thema Literaturverwaltung & Informationskompetenz fanden wir uns alle wieder zusammen (Open Knowledge Pad dieser Session). Die Meinungen, ob man Literaturverwaltung inklusive Schulungen (insbesondere Citavi) unbedingt haben muss, waren gespalten. Jeder neigt eben dazu, seine eigene Arbeitsmethode als besonders geeignet anzusehen. ;-) Doch auch wenn Literaturverwaltung die intensive Beschäftigung mit der Literatur und die Qualität kreativer Prozesse natürlich wenig beeinflusst und schon gar nicht ersetzt, kann sie für manche doch eine große Hilfe sein, stets den Überblick über den Arbeitsstand (Aufgabenliste) und bereits ausgewertete Quellen zu behalten sowie Fußnoten & Literaturverzeichnisse zu generieren. Und ich meine, diese Möglichkeiten sollte man auf jeden Fall kennen und ausprobieren, um dann zu entscheiden, wie man arbeiten möchte. Auch innerhalb der Bibliothek können Literaturverwaltungsprogramme zum Einsatz kommen, Beispiele waren Dublettenlisten und Listen fehlender Medien. Der Import von bibliographischen Daten über die ISBN erleichtert hier eine Erstellung der Listen. Außerdem kann man Aufgaben zu den einzelne Medien einrichten, die z. B. bei fehlenden Büchern erinnern, dass man diese mal wieder suchen sollte oder endgültig als Verlust verbucht.

Zuletzt ging es dann um die geplante, neue Open-Access-Zeitschrift für die Informationswissenschaften (Open Knowledge Pad). Hier sind noch viele Fragen offen. Wie soll sie heißen? Werden sich genügend Leute finden, die Verantwortung übernehmen wollen bzw. dort publizieren möchten? Weitere Informationen zum aktuellen Stand findet man im Projektwiki.

Was haben wir noch gelernt?! Zum Beispiel wie das mobile Flipchart von heute funktioniert: einfach eine Rolle statisch haftender Folie dabei haben (EasyFlip Foil), die man überall an glatte Wände kleben und nach dem Veranstaltung problemlos wieder abnehmen kann. Ach ja, und dann war da noch Club-Mate, ein IN-Getränk, welches man unbedingt kennen sollte. ;-)

frei<tag> Pause

Pause

Geschrieben von lesewolke

21. August 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’12)

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In der letzten Woche fand die IFLA World Library and Information Congress 2012 in Helsinki statt. Gesammelte Informationen gibt es im IFLA express (mehrsprachig, weitere Links siehe Netbib). Auch Hatori Kibble hat zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Ein echtes Hightlight “IFLA Tag 3 – Bibliothekare schrecken ab”. Dabei wurden verschiedene Ansätze vorgestellt, es den Leuten leichter zu machen, mal eine Bibliothekarin zu fragen. Zum Beispiel nannte man den Dienst “Ask A Librarian” in “Ask Anything” um oder ging raus aus der Bibliothek, um auf Festivals präsent zu sein usw. Dem frei(tag), einer Unkonferenz, die ebenfalls in der letzten Woche statt fand, werde ich morgen einen eigenen Blogbeitrag widmen.

Gesammelte, aktuelle Nachrichten zu Literaturverwaltungssoftware hat Literaturverwaltung & Bibliotheken veröffentlicht.

Twitter in der Lehre?! Zu diesem Thema stellte Mareike König im Blog hypotheses.org eine kleine Literaturliste zu diesem Thema zusammen (via Archivalia). Die Daten in Twitter und sozialen Netzwerken werden auch schon von der Wissenschaft für Forschungszwecke verwendet, um beispielsweise herauszufinden, ob man sich von den Interessen der Freunde beeinflussen lässt, wie sich Krankheiten verbreiten usw. Einen spannenden Radiobeitrag des SWR (MP3 – ca. 28 min) dazu hat Corvus Corax heidelbergensis gefunden.

Netbib verlinkte auf zwei interessante Beiträge zu Facebook. Zum einen wird noch mal genau erläutert, wie das Impressum einer öffentlichen Facebookseite auszusehen habe, wenn man keine juristischen Probleme bekommen möchte (siehe allfacebook.de). Der zweite Linktipp erklärt, dass man sich zwar nach ungewolltem Hinzufügen Dritter wieder aus Gruppen abmelden kann, es jedoch problematisch wird, sich dann wieder anzumelden (siehe hersec.de).

Für Mathematikbegeisterte: Jason Orendorff rechnet vor, wie man in der Bibliothek ein Buch findet ->;; siehe Bibliothekarisch.de. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’12)

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Die Angst des Buchmarktes vor der Onleihe in Bibliotheken wächst. Doch die Existenz von Bibliotheken hat die Menschen bisher auch nicht davon abgehalten, trotzdem eigene Bücher zu erwerben, meint Netbib. Auf kritische Beiträge von Gunter Dueck zum Thema Buchpreisbindung für E-Books verwies VÖBBlog.

Warum ist das Urheberrecht in seiner jetzigen Form insbesondere ein Problem für die Wissenschaft?! Dieser Frage geht ein Artikel bei Faz.net nach und gleich mehrere Blogs verweisen darauf (u.a. Steuereules Weblog, Netbib).

Der aktuelle dbv-Newsletter International ist online. Unter anderem geht es um die Verfügbarkeit des audiovisuellen Erbes, der Förderung des freien Zugangs zu Forschungsergebnissen in Europa sowie den Streit um die Mehrwertsteuer für E-Books, die im Moment laut EU-Mehrwertsteuerrichtlinie nicht als Bücher, “sondern als elektronische Dienstleistung” gelten. Doch Frankreich und Luxemburg halten sich bisher nicht daran (via VÖBBlog).

Voll im Gange ist die radelnde Unkonferenz Cycling for Libraries. Bibliothekarisch.de berichtete per Film darüber und verlinkte auf die aktuellen Beiträge.

Der Countdown zum frei<tag> läuft. So beschäftigte sich Matti Stöhr im Libreas Blog damit, ob sich die bibliothekarische Arbeit durch Literaturverwaltungsprogramme verändert. Gedanken zur Vermittlung von Informationskompetenz hat sich Lars Müller in seinem Beitrag gemacht.  Mein Lieblingszitat der letzten Woche stammt übrigens von Ben Kaden: “Das Hauptproblem leidenschaftsgetriebener Idealisten im Kontrast zu pflichtbewussten Routinearbeitern ist ja seit je, dass sie sich ausgerechnet in ihrem Überborden an Fantasie nicht vorstellen können, dass jemand anderes gar kein Interesse daran haben könnte, sich von der Begeisterung anstecken zu lassen.” Also, da ist was dran! ;-)

Geschrieben von lesewolke

13. August 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’12)

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Ein positives Signal zu Open Access setzte die EU-Kommission mit der Empfehlung an die Mitgliedsstaaten zum öffentlichen, dauerhaften Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Daten. Wer das Förderprogramm Horizon 2020 in Anspruch nimmt, soll demnach verpflichtet werden, Publikationen in daraus entstehen, frei zugänglich zu veröffentlichen, entweder sofort in OA-Zeitschriften oder nach Ablauf einer 6-12 monatigen Embargofrist auf einem Repositorium (via wisspub.net).

Auch in Österreich wird Open Access groß geschrieben. Der FWF Wissenschaftsfonds stellt 40 WissenschaftlerInnen und ihre Einstellung zum freien Zugang zu ihren Publikationen vor (via VÖBBlog).

Das Bibliotheks- und Informationswesen hat eine neue OA-Zeitschrift. Sie heißt Perspektive Bibliothek und publiziert Beiträge von Referendaren der Bibliotheksakademie Bayern. In der Ankündigung in der Inetbib hieß es dazu: “Es ist uns ein Anliegen, Open Access nicht nur einzufordern, sondern auch vorzuleben. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, Perspektive Bibliothek als Open-Access-Zeitschrift zu veröffentlichen.”

Manche Bibliotheken bieten eine gebührenpflichtige Digitalisierung an. Eine Übersicht dazu gibt es in Wikisource (via Archivalia). Außerdem hat Archivalia Links zu Bibliotheken, die digitalisieren, zusammen getragen.

Netbib empfiehlt die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme, die die Universitätsbibliothek der Technischen Universität München zusammengestellt hat.

Nach besseren Strategien beim E-Book-Kauf und -Angebot für öffentliche Bibliotheken wird nun in den USA geforscht. Das Programm wird mit 100.000 US-Dollar gefördert (via Globolibro).

Geschrieben von lesewolke

23. Juli 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’12)

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Eine Karte der Bibliotheken (basierend auf Google Maps), die verschiedene Serviceleistungen bezüglich Literaturverwaltungsprogrammen anbieten, hat der Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken erstellt.

Die OA-Debatte im Bibliothekswesen geht weiter, diesmal im Libreas-Blog. Sollte man einfach diese, bestehende Online-OA-Zeitschrift “Libreas” ausbauen oder lieber etwas Neues in Gang setzen? Bibliothekarisch.de hat sich ebenfalls in einem ausführlichen Beitrag mit dem Für und Wider sowie den hauptsächlichen Problemstellungen beschäftigt. Gewohnt provokativ geht Archivalia mit diesem Thema um.

Bereits frei online zugänglich ist die Zeitschrift “GMS Medizin — Bibliothek — Information” (via MedInfo). Und daher ist es nicht nur für jeden möglich, die Artikel leicht zu finden und zu lesen, sondern auch darauf zu verlinken, wie bespielsweise auf”Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren – die Situation in Deutschland in 2010” mit der Auswertung einer Umfrage zu diesem Thema (ab Seite 7).

Am 3. Juli 2012 entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Weiterverkauf von Online-Lizenzen rechtmäßig sei, nähere Informationen und Link zum Volltext im IUWIS-Blog.

Der aktuelle DBV-Newsletter verweist auf eine Liste deutschsprachiger Publikationen zur IFLA,  und widmet sich dem Austragungsland des 78. IFLA-Weltkongresses in Finnland (via VÖBBlog). Zu finden ist unter anderem der Hinweis auf einen ausführlichen Artikel über das finnische Bibliothekssystem (in engl. Sprache) in der Juni-Ausgabe des IFLA-Journal.

Geschrieben von lesewolke

9. Juli 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’12)

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Sind die BibliothekarInnen eigentlich mit ihrer beruflichen Situation zufrieden, wollte der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wissen und veröffentlichte nun die Ergebnisse (via VÖBBlog).

Ganz praktische Tipps gab die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken München mit einer Liste der Zeitschriften, die Bibliotheken abonnieren sollten, gegliedert nach Benutzergruppen, Grundbestand und Aufbaubestand und Vorschlägen für Bibliotheken mit geringem Budget (via NRW-Blog).

Tipps für moderne Lerntechniken fanden wir  im letzten Jahr in dem “Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien” (Online-Ausg.). Die Autoren trafen sich nun zu einer Tagung, deren Zusammenfassungen online verfügbar sind (via Fobikom-Weblog). “Persönliches Wissensmanagement im Zeichen von Web 2.0″ lautet die Präsentation von Jochen Robes, zu finden im Fobikom-Weblog.

Für die Literatursammlung kann man unter anderem Zotero verwenden. Lambert Heller listete im TIB-Blog 7 Gründe auf, warum man dieses Programm unbedingt mal ausprobieren sollte (via Netbib).

Wer mit digitalen Lerntechniken arbeitet, wünscht sich natürlich den freien Zugang zu den Medien über das Internet. So verwies Wisspub.net auf die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, die die Förderung von Open Access unterstreichen, die besondere Anerkennung dieser Publikationsform bei Anträgen fordern, ein “verbindliches Zweitveröffentlichungsrecht für alle wissenschaftlichen Beitrage in Periodika und Sammelbänden” im nächsten Urheberrechskorb sehen möchten und sich gegen eine unbegrenzte Übernahme von Gebühren Open-Access-Publikationen einsetzen.

Der Bibliotheksbereich selbst geht wider Erwarten bei eigenen Veröffentlichungsstrategien leider nicht gerade vorbildlich zu Werke. Jüngstes Beispiel ist die deutliche Verlängerung der Sperrfrist vom “Bibliotheksdienst” durch einen Verlagswechsel zu deGruyter. Bibliothekarisch.de sammelte in einem Blogbeitrag die aktuellen Ideen zur Gründung einer Open-Access-Zeitschrift im LIS-Bereich. Wer möchte, darf gern sich gern am Test des Open Journal System beteiligen, siehe ebenfalls Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Ein Beitrag im Blog Partizipation – Bibliothek drehte sich um das Buch “Social Web – politische und gesellschaftliche Partizipation im Netz” von Ingo Caesar. Es beruht auf seiner Diplomarbeit, die an der FH Potsdam 2011 einen Hochschulpreis bekam. Unter anderem werden die Möglichkeiten der politischen Beteiligung der Bürger mit Social Media betrachtet und die Chance für Bibliotheken, hier Kompetenzen zu vermitteln. Heike Stadler schaute daraufhin, in wie weit es bereits Kurse gibt und stellt in einem weiteren Beitrag fest, dass die Volkshochschulen uns hier schon deutlich voraus sind.

Der Schrecken aller Nutzer: der Abgabetermin für das Buch ist lange überzogen. Mit viel Humor wurde dieses Thema in dem knapp 20minütigen Video “The Lord of the Libraries”, einer gelungener Parodie auf “Herr der Ringe”, verarbeitet (siehe Bibliothekarisch.de). Einfach herrlich! Wer weniger Zeit hat, schaut wenigstens einen lustigen Werbespot zu diesem Thema (30 Sekunden), ebenfalls bei Bibliothekarisch.de. ;-)

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’12)

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Selbst die Harvard University kann sich die Abopreise wissenschaftlicher Zeitschriften nicht mehr leisten und ruft deshalb ihre Forscher unter anderem dazu auf, den Hochschulschriftenserver und Open-Access-Zeitschriften zu nutzen (via Archivalia & Heise online). Bereits im Januar 2012 sorgte eine Aktion des Mathemtikers Tyler Neylon von der New York University für Aufsehen, der zum Boykott des Verlegers Elsevier aufrief (siehe auch Beitrag in Plan3t). Ihm folgten inzwischen über 10.000 Wissenschaftler aus aller Welt. Auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigte sich mit Open Access, wie wir bei Wisspub.net erfahren.

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband eine Presseerklärung, die insbesondere den Umgang mit digitalen Kopien im Urheberrecht kritisiert. Das Thema ist derzeit prekär, denn ein Urteil des OLG Stuttgart entschied Anfang April zu ungunsten der Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden auf der Lernplattform PDF-Seiten aus Lehrbüchern anbot und sich auf §52a UrhG berief. Das Gericht legte nun fest, dass maximal 3 Seiten erlaubt sind (via eRecht24).

Steuereule verlinkte auf eine Zusammenfassung der Studie zu E-Books und Sozialen Medien als Informationsquellen auf den Seiten der Universitätsbibliothek der HSU. Demnach sind zwar Suchmaschinen die beliebtesten Suchinstrumente, gedruckte Bücher (knapp vor E-Books & gedruckten Lehrmaterialien) liegen dagegen bei der Vertrauenswürdigkeit vorn.

Mit dem Pro und Kontra der Einrichtung von Facebookseiten für öffentliche Bibliotheken befasst sich eine Arbeitshilfe der Büchereizentrale Niedersachsen und bietet weiterführende Links und Literaturhinweise. Eine Einsteigerbroschüre zum Internet brachte die Digitale Gesellschaft heraus (beides via NRW-Blog).

Neu erschienen ist auch die “Handreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken“, die frei im Internet verfügbar ist oder gegen Kostenerstattung auch als Druckexemplar erworben werden kann. Inhaltlich reicht die Bandbreite von der  Planung über Elektrik, Bibliothekseinrichtung bis zu Orientierungsystemen.

Lambert Heller verglich in einem Beitrag bei Literaturverwaltung & Bibliotheken die verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme danach, ob es ein Online-Handbuch, Einführungsvideos und Support von Experten bzw. einer Anwender-Community gibt.

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’12)

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BibSoup – eine Software für die Literaturverwaltung, die nach den Prinzipien offener bibliographischer Daten gestaltet wurde, war in der letzten Woche Thema in Literaturverwaltung & Bibliotheken und NRW-Blog.

In Deutschland kennen wir die Buchpreisbindung schon lange. Und besonders, wenn es um elektronische Bücher geht, ist sie umstritten, da diese dadurch nicht preiswerter angeboten werden können. In der Schweiz wird nun über die Einführung einer Buchpreisbindung diskutiert. Am 11. März 2012 soll die Bevölkerung abstimmen. Einen ausführlichen Blogbeitrag zu diesem Thema schrieb Karsten Schuldt in Plan3t.

Unterwegs in öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gar nicht so einfach ein ruhiges Plätzchen zum Lesen zu finden. Doch es gibt Hilfe in Form von Schutzumschlägen für Bücher, die deutlich machen, dass man nicht gestört werden möchte, wie beispielsweise “Go away, I’m reading.” Weitere Infos, eine Videoanleitung und die Umschläge zum Downloaden stellt Erin Bowman in ihrem Blog bereit (via Infobib).

Das Leben eines Buches aus der Sicht eines Buches erzählt, zeigt ein Video, welches Bibliothekarisch.de verlinkt hat, Titel “The Diary of a Disappointed Book“:

Natürlich kann man Bücher auch auf einem E-Book-Reader lesen. Die E-Book-Verwaltungssoftware Calibre stellt die Zukunftswerkstatt vor.

Vergibt Elsevier nun Lizenzen für E-Books mit der eLibrary student flat direkt an Studierende? Medinfo und Infobib haben sich das Angebot angesehen. Auch Bibliothekarisch.de geht darauf ein und zeigt am Beispiel von Penguin, dass auch andere Anbieter dazu übergehen, Bibliotheken beim Angebot von E-Books zu übergehen.

Mit dem “Journal of eScience Librarianship” gibt es nun ein neues Open-Access-Journal für unseren Fachbereich (via Bibliothekarisch.de).

Wie sehen eigentlich BibliothekarInnen wirklich aus? Die Seite “This is What a Librarian Looks Like” geht der Frage nach … (via Netbib).

Geschrieben von lesewolke

20. Februar 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’12)

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In den USA werden jährlich Preise für innovative Bibliothekstechnologien vergeben. Globolibro stellte die Gewinner 2012 vor. Chrystie Hill aus den USA sprach in einem sehr emotionalen Vortrag (engl., online verfügbar) über die Rolle der Bibliotheken in der Gegenwart und in der Zukunft (via Infobib). Warum es sich lohnt, ausgerechnet in Nordamerika ein Praktikum zu absolvieren, darüber schrieb Anne Christensen in Plan3t und verwies auf Fördermöglichkeiten. In den Kommentaren bot sich Dale gleich als Ansprechpartner für Interessierte an.

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

Doch nicht nur in Amerika kann man viel lernen. Von ihrem Aufenthalt in den Niederlanden berichteten die Autoren der 8. Ausgabe der Online-Zeitschrift “BRaIn”. Denn in Amsterdam fand im Januar 2012 die BOBCATSSS-Konferenz statt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken meldete, dass es eine aktualisierte Version von Zotero gibt. Neuerungen sind eine Standalone-Variante, die Nutzung der Software als Plugin auch in den Browsern Google Chrome und Safari sowie die Dublikaterkennung und ein überarbeitetes Plugin für MS Word und Open Office . Als Firefox-Plugin kann man es ja schon lange verwenden.  Und noch eine neue Version: Was das Release OPUS 4.2.0 bringt, verrät Infobib.

In Bibliothekskreisen für ihre Facebookseite berühmt, ist die Mediothek Krefeld. Anläßlich des zweijährigen Bestehens der Seite gab es ein Dankeschön im Blog von Martin Kramer. Hier wird deutlich, dass man auch viele Leute im Hintergrund benötigt, die so ein Projekt unterstützen.

Gegen Beschränkungen im Informationsaustausch im Internet kämpft Bibliothekarisch.de. Nicht nur in den USA versuchen Lobbyisten Restriktionen durchzusetzen. Auch in Europa sieht es dank des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) nicht besser aus. Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist bereits aus Protest zurück getreten (siehe Erklärung). Ausführliche Informationen über das umstrittene Abkommen, gibt es auf der Internetseite der Digitalen Gesellschaft. In der Inetbib wurde auf die Protestresolution hingewiesen. In seiner Kolumne im Tagesspiegel vergleicht Mario Sixtus ACTA mit Locomotive Acts, einem Gesetz des 19. Jahrhundert, welches den ersten Autofahrern das Leben schwer machte.

Wer wissen möchte, was Leute, die in Bibliotheken arbeiten, den ganzen Tag machen, surft im Wiki des Library Day in the Life Project vorbei. Dort wird auf über 300 Berichte von BloggerInnen verlinkt. Das Projekt fand bereits zum 8. Mal statt. Die nächste Runde soll dann im Juli 2012 starten (via Bibliothekarisch.de).

Und wie sortieren BibliothekmitarbeiterInnen eigentlich ihre Bücher im heimischen Regal? Bibliothekdrache plauderte aus dem Nähkästchen. ;-)

Foto: Bobcatsss 2012 von NPSIG2012 bei Flickr, Lizenz: CC BY 2.0

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’12)

mit 2 Kommentaren

1000 Antworten kamen bei der Umfrage zu Literaturverwaltungsprogrammen zusammen, die die Universitätsbibliothek der TIB Leibniz Universtität Hannover initiert hatte. Eine erste kurze Auswertung der Ergebnisse findet man im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken). Danach wurde Citavi von den meisten schon getestet und viele verwenden es aktiv. Zotero folgte mit Abstand, und erst danach nannten die Teilnehmer noch andere Programme. Wobei die Beliebtheit der einzelnen Programme und die Zufriedenheit mit den damit verbundenen Bibliotheksangeboten deutlich vom Fachbereich abhing.  Die Rohdaten der Umfrage wurden zum Download freigegeben.

Kann man auch virtuell in einem Bücherregal der Bibliothek stöbern?! In Plan3t stellt Anne Christensen das Projekt ShelfLife von der Harvard University Library vor (mit Einführungsvideo). In die Art der Darstellung der Bücher fliessen lokale Ausleihdaten und die Verwendung der Literatur in Seminaren und Kursen der Universität ein. “Community Relevance” nennt man die Integration solcher Daten in Ranking-Algorithmen. Damit können auch Ausleihzahlen und Verfügbarkeitsangeben als Open Data interessant werden.

Infobib meldete, dass es eine neue Mailingliste für “Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Repositorien an deutschsprachigen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, Dokumenten- und Forschungsdatenrepositorien, OA- und nicht OA-Repositorien, DINI-zertifizierte Repositorien, Bibliothekarinnen und Bibliothekare sowie Technikerinnen und Techniker” gibt (weitere Infos und Anmeldung).

Für Bücherliebhaber sei noch auf das Video “The Joy of Books” verwiesen (via Bibliothekarisch.de), eine gelungene Animation, die zeigt, was passiert, sobald sich die Tür der Buchhandlung schließt ;-) :

Geschrieben von lesewolke

16. Januar 2012 um 06:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’12)

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Das neue Jahr begann Plan3t.info gleich mit einem Blogartikel , der sich darum dreht, ob sich die Vorstellungen und Kenntnisse von BibliothekarInnen überhaupt mit der Realität und aktuellen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung decken.  Die Idee kam Lambert Heller als er die Meinung von Jens Mittelbach zum Recherch-o-Mat im Blog Minority Report sah, die wirklich lesenswert ist und zum Nachdenken anregt. Auch der Hapke-Weblog interessierte sich in der ersten Januarwoche für Informationskompetenz  und verlinkte auf drei Examensarbeiten, die 2011 zu diesem Thema  erschienen sind.

Viel Mühe machte sich Ben Kaden und veröffentlichte im Blog LIBREAS.Library Ideas einen Rückblick auf wichtige Publikationen in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, die im Jahr 2011 erschienen sind. Es handelt sich hierbei nicht um eine Liste, sondern eher um eine Analyse der Trends der Themen und Meinungen des Fachgebietes (mit Verlinkungen zu den Publikationen). Der Beitrag wurde von der bloglesenden Fachwelt mit Interesse aufgenommen. Deshalb gab es zu den Anmerkungen der Kollegen noch einen Nachtrag.

Auf den ArtikelMarketing in OPL-Bibliotheken” von Sabine Köhrer-Weisser in GMS Medizin – Bibliothek – Information 2011 verweist Med-Info.

Eine durchsichtige Tasche, die man einfach mit in die Bibliothek nehmen darf (kein lästiges Umpacken mehr),  bietet die Universitätsbibliothek Konstanz an. Aber im Blog der Bibliothek gibt es durchaus auch Kritik von Studierenden (via Netbib).

OpenBibBlog entdeckte eine Bachelorarbeit von Julian Frick, die sich mit Facettierungsmöglichkeiten in Bibliothekskatalogen beschäftigt und so eine bessere thematische Suche nach Informationsressourcen ermöglichen soll.

Um die Mitarbeit von Nutzern bei der Sammlung von Metadaten drehte sich die Umfrage von Hercher, Ruhl und Sack, deren Ergebnisse Quo vadis nutzergenerierte Metadaten? nun online sind. Karsten Schuldt hat die Publikation gelesen und seine Meinung dazu im Libreas-Blog veröffentlicht.

Für Geschichtsinteressierte wird im Artikel im Tagesspiegel “Mitmachen kann jeder: Wie Bibliotheken das Web 2.0 nutzen” auf interessante Projekte verwiesen, wie Gedächtnis der Nation (Zeitzeugeninterviews zu Ereignissen der jüngeren deutschen Geschichte), Europeana 1914-1918 (einer Sammlung Dokumenten rund um den Ersten Weltkrieg) sowie Interviews und Schriftstücken zur NS-Zwangsarbeit.

Netbib meldete, dass das Literaturverwaltungsprogramm Bibliographix mit der neuesten Version 9 nun als Freeware angeboten wird.

Das Bullshit-Bingo zu Internet, Web 2.0 und Wissenschaft hat Archivalia veröffentlicht. Eine schöne Sammlung der gängigen Ausreden und Sprüche, die man in diesem Zusammenhang von Fortschrittsmuffeln so hört. Denn es stimmt wohl leider, wenn Gunter Dück meint: “Es wird oft gehadert, warum Deutschland keine Amazons und Googles erzeugt… Das liegt daran, dass wir das Alte noch irgendwie retten wollen und auf Anpassung hoffen statt das Neue zu fördern.” (Quelle: Fragenkatalog für die öffentliche Anhörung am 12. Dezember 2011 zum Thema: „Veränderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt“ S.3)

PaperC entdeckte “Etwas für die Seele”: Bookshelf Porn. Dort gibt es neben einer Menge Büchregalen noch den Tipp: “Date a girl who reads. [...]”. ;-)

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