Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’19)

Vieles verändert sich, Bibliotheken auch. Karsten Schuldt stellte sein Skript zum Vortrag „Wie schnell oder langsam sollen sich Bibliotheken verändern?“ von der Herbsttagung der Bibliothekarinnen und Bibliothekare Graubündens 2019 in den Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Dabei kommt er zu der Erkenntnis, dass gegensätzliche Positionen für den einzelnen unangenehm sein mögen, zeigt aber an Beispielen, dass die Bibliotheken in den letzten Jahrzehnten ingesamt die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen gut gemeistert haben sowie bei Nutzern und Nichtnutzern ein positives Image erhalten konnten.

BibChatDe befasste sich am 7. Oktober 2019 mit der Methode „Kollegiale Beratung“. Der Blogbeitrag stellte Erfahrungen, Tools und Themen aus dem Twitterchat dar. Außerdem gibt es weiterführende Links zu dieser Gruppengesprächsmethode.

Fortbildung in Bibliotheken sah sich das Echtzeit-Umfrage-Tool Mentimeter an und meinte, dass man es bei Schülerführungen einsetzen könnte.

Nicht jede Bibliothek hat alle Zeitschriften. Die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster zeigte in einem Blogbeitrag „Elf Wege an Zeitschriften-Artikel zu kommen, die nicht in Münster verfügbar sind“ (via Netbib).

Der VDB Blog verlinkte auf die Texte des ab Januar 2020 geltenden neuen Tarifvertrages für die Länder. Dann werden für Beschäftigte in Bibliotheken die gleichen Tätigkeitsmerkmale gelten wie für die anderen Angestellten im öffentlichen Dienst.

 

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14. Oktober 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’19)

Hapke-Weblog widmete eine ausführlichen Beitrag dem wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben. Enthalten sind viele nützliche weiterführende Links sowie Kursfolien. Auch die Sammlung und der Umgang mit Daten will gelernt sein. Daher sollte auch Data literacy den Studierenden näher gebracht werden. Das Hochschulforum Digitalisierung veröffentlichte zwei Arbeitspapiere zu diesem Thema (via Fachstelle ÖB NRW).

Viele Hochschulbibliotheken bieten Coffee Lectures an. Katrin Ott analysierte in ihrer Masterarbeit (Text & Forschungsdaten) die Angebote (via Inetbib). Wo & wann finden die Veranstaltungen statt, welche Zielgruppen werden erreicht, wie werden sie angenommen, und wer bezahlt eigentlich den Kaffee?

Eine Übersicht aller Artikel der Ausgabe 1-2/2019 der Zeitschrift „GMS Medizin — Bibliothek — Information“ verlinkte zkbw (via Archivalia). Das Schwerpunktthema der Ausgabe lautete „Open Access an medizinischen Hochschulen„.

Über 200 deutsche Kindergärten erhielten das Gütesigel „Buchkindergarten„. Damit zeichnet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Einrichtungen aus, „in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, kreative Projekte, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.“, siehe Jugendbibliothek21.

Nachschlag(en) heißt ein neuer bibliothekarischer Blog. Hier gibt es jedoch keine ausführlichen Beiträge, sondern es werden nützliche Links gesammelt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Zum Schluss noch ein bisschen Satire. In den Tübinger Bibliotheksinformationen hatte Jürgen Plieninger im Jahr 1994 die verschiedenen Typen von Bibliotheksnutzern beschrieben. Der Beitrag ist nun auf seiner Internetseite online (via Archivalia). 😉

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30. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (38.KW’19)

VÖBBlog verlinkte auf die Informationsblätter des Starter Packs „Informationskompetenz für Teaching Librarians„. Hier gibt es praktische Tipps für die Kursplanung und eine 4teilige Reihe zur Didaktik .

Biboer entdeckte bei Twitter den Hinweis auf die kostenfreie BroschüreOpen Educational Resources (OER) für die Berufsbildung“ des Bundesinstitutes für Berufsbildung. CreatOERs ist ein Lernangebot für alle, die gern in einer Online-Gruppe freie Bildungsmaterialien erstellen möchten. Die 1. Runde startete im September (via Biboer). Fertige Tutorials und Lernmaterialien findet man auch in der Sammlung tub.torials, einem Angebot des Hamburg Open Online University. (via Biboer). Auch wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben ist dabei.

Die Top 200 Tools for Learning 2019 sind online (via Fortbildung in Bibliotheken). Den 1. Platz eroberte sich Youtube vor Google Search und PowerPoint. Gleich danach kommen die sozialen Netzwerke Twitter und LinkedIn.

Der Film „What do users say about library services for people experiencing homelessness“ der Stadtbibliothek Zagreb gewann den 1. Preis beim Wettbewerb „A Corto di Libri“.  Zu sehen ist er in einem Beitrag von Bibliothekarisch.de. „Im Video kommen obdachlose Nutzer, Ehrenamtliche und Unterstützer zu Wort. Sie sprechen dabei über ihre Situation und was ihnen die Kooperation mit der Bibliothek bedeutet.“.

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23. September 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’19)

Das IKgroßeGruppenWiki sammelt didaktische Methoden für Bibliotheksschulungen mit Gruppen ab 20 Leuten (via aubib). Man kann sich die Methoden nach analog/digital, Gruppengrößen, der Zielgruppe oder dem Zweck anzeigen lassen.

Fachstelle ÖB NRW informierte, dass der Social-Media-Atlas 2019 erschienen ist. Den Spitzenplatz verteidigte Youtube vor Whatsapp, während Facebook nun auf dem 3. Platz landete (mehr dazu in der Pressemittelung von Faktenkontor.de). Über die richtige Social-Media-Dosis machte sich Ilona Munique im Blog Fortbildung in Bibliotheken Gedanken.

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) hat einen Informationsstand speziell für Wikisource eingerichtet (via Archivalia). In dem Projekt werden urheberrechtsfreie Texte gesammelt.

Dörte Böhner berichtete bei Bibliothekarisch.de über die neuen RSS-Feeds bei OpenBiblioJobs. Wer möchte, kann sich nun einen Feed nach Bibliothekstyp anlegen.

Das Buch „Bibliothèques en mouvement“ fasst die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Bibliotheken in Frankreich zusammen, die 2013 – 2015 durchgeführt wurde. Im Libreas-Blog schrieb Karsten Schuldt eine Rezension zu dem Band. Eine wesentliche Erkenntnis war, dass Bibliotheken auch heute noch – selbst in speziell dafür eingerichteten lauten Zonen – gern zum stillen Arbeiten genutzt werden.

Der Bibliotheksmonitor 2018 ist online. Nach Einwohnerzahlen gestaffelt zeigt er Kennzahlen öffentlicher Bibliotheken aus den Bereichen Nutzung, Service und Ressourcen (via Netbib).

Anläßlich des Jubiläums 70 Jahre Bundestag analysierte Zeit online die Reden seit 1949 und bereitete diese grafisch auf (via Archivalia). Man kann dort Wörter eingeben und sehen, wann sie wie häufig verwendet wurden. VÖBBlog testete das Angebot mit Begriffen rund um das Thema Bibliotheken.

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16. September 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’19)

Der Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen der HföD in Bayern erstellte eine Broschüre, die Privatpersonen helfen soll, ihre eigene Buchsammlung gut zu organisieren und zu erschließen (via Archivalia).

Der Virtuelle Katalog Theologie und Kirche (VThK), hier sind die Bestände von Kirchenbibliotheken enthalten, kann nun auch über die Suche im KVK mitabgefragt werden, erfuhr Archivalia über Twitter.

Dem Börsenverein ist der DEAL-Vertrag ein Dorn im Auge, weil seiner Meinung nach die Open-Access-Projekte kleinerer Verlage dadurch nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Deshalb reichte der Verein beim Bundeskartellamt nun eine Beschwerde ein, siehe Buchreport (via MedInfo).

Das Thema des 30. BibChatDe hieß „Open Library – wann, wieso, weshalb?“. Damit waren vor allem erweiterte Öffnungszeiten ohne Personal gemeint. Eine Zusammenfassung ist im gleichnamigen Blog verfügbar.

Archivalia verlinkte auf den Kurzlink-Dienst t1p.de. Nach eigenen Angaben werden die Links, zu denen eine Weiterleitung angelegt wurde, auf Phishing und Malware geprüft, und die Nutzer dann gewarnt.

Einige Zaubersprüche in den Harry-Potter-Büchern sind echt. Das fanden Exorzisten in den USA heraus und empfahlen, die Bücher aus einer Schulbücherei zu entfernen. Jetzt würde man noch gern wissen, welche Sprüche ohne Filmtricks funktionieren. 😉

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9. September 2019 at 09:30

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Gelesen in Biblioblogs (35.KW’19)

Inzwischen wurden erste Eckpunkte des geplanten Springer-Nature-DEAL-Vertrages bekannt, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz. Neben der Euphorie der Verkünder gab es auch Kritik an diesen möglichen Vereinbarungen. Archivalia schimpfte über die 2750 Euro pro OA-Artikel. Auch Rainer Kuhlen hätte sich Open Access anders vorgestellt und sieht einen hohen Arbeitsaufwand, siehe zkbw-Beitrag: „Jetzt hat man sich gerade im UrhR von der Individualvergütung verabschiedet (vorübergehend jedenfalls), nun kommt in großem Stil eine Individualabrechnung für maximal 13.000 Beiträge auf die Bibliotheken zu und in der Abwicklungskette bis zum Verlag.„.  Der administrative Aufwand, die hohen Preise und „Nature“ nicht mal dabei  –  das wurde u.a. auch in einem Beitrag von Chemistry World bemängelt (via Archivalia).

Biboer stellte Portale und Listen mit Literatur zum Thema Open Educational Ressources vor. ZBW-Mediatalk beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Science (in Engl.). Martina Trognitz probierte hingegen Open Science im Fellow-Programm Freies Wissen selbst aus und berichtete in den Mitteilungen der VÖB darüber (via VÖBBlog).

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3. September 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (34.KW’19)

Schreib Deine beste Hausarbeit!“ lautet der Titel einer Broschüre, die vom ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft herausgegeben wurde und online im Internet verfügbar ist (via Fortbildung in Bibliotheken).

Anna-Amalia-Bibliothek Weimar

Bremerhaven probiert derzeit ein neues Format: die Pop-up-Bibliothek. Dafür wird zeitweise in einem Stadtteil ein Raum gemietet, um dort Medien zur Ausleihe zu präsentieren. Nach neun Monaten zieht diese Minibibliothek dann in einen anderen Stadtteil weiter, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Einen ausführlichen Beitrag zur deutschen Bibliothekslandschaft veröffentlichte Jürgen Seefeldt auf der Seite des Goethe-Instituts (via Fachstelle ÖB NRW). Historisch wird es bei „Symbole – Bücher der Macht“. Dort ist der Text einer Sendung des Deutschlandfunks abgedruckt. Das Beispiel ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, siehe Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn.

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26. August 2019 at 09:14