Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’19)

In der Kinder-Medien-Studie 2018 wird deutlich (Zusammenfassung und Handout), welche Freizeitaktivitäten sich bei Kindern von 4 bis 13 Jahren großer Beliebtheit erfreuen (via Fachstelle ÖB NRW). Interessant für Bibliotheken: im Handout gibt es einige Grafiken, die zeigen, welche Verlage, Reihen/Zeitschriften angesagt sind. Bei der Ausgabe des Taschengeldes stehen beispielsweise Zeitschriften/Magazine/Comics fast in jedem Alter auf Platz 2. Sehr unterschiedlich sind die inhaltlichen Favoriten der Mädchen und Jungen.

Projekt DEAL und Wiley unterschrieben nun einen 3-Jahres-Vertrag, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz (via Archivalia). Neben einem Zugang zu Wileys-Zeitschriften (aktuell bis 1997) für Vertragsteilnehmer, soll Open Access gefördert werden. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Die Herausgeber der Verlagszeitschrift „Journal of Informetrics“ traten gemeinsam zurück, um eine Open-Access-Ausgabe unter dem Namen „Quantitative Science Studies (QSS)“ zu gründen (via Archivalia). Die neue Zeitschrift, die nun einer Fachgesellschaft gehört, folgt „den Fair Open Access Principles: transparente akademische Kontrolle, kein Copyright-Transfer, Verwendung einer Open-Access-Lizenz für alle Artikel, keine APC-Zahlungspflicht für Autor/innen, transparente und niedrige Kosten.“. Der Beitrag im TIB Blog erklärt außerdem, welche Vorteile, aber auch welche Hürden so ein Wechsel – Journal Flipping genannt – mit sich bringt .

Beim 2. UNESCO-Weltkongress zu Open Educational Resources wurde ein OER-Aktionsplan veröffentlicht und steht nun in mehreren Sprachen zur Verfügung (dt. Ausgabe), siehe Fortbildung in Bibliotheken.

Aubib beschäftigte sich mit Augmented Reality. Nach einem ersten Hype wurden zahlreiche Projekte wieder eingestellt. Doch warum ist das so und welche Varianten hätten das Potenzial, sich doch noch zu etablieren?

Die Universitätsbibliothek Würzburg feiert 2019 ihr 400jähriges Jubiläum. Aubib gibt Einblicke in die Planung der zahlreichen Aktivitäten, die sicher auch als Inspiration geeignet sind.

Während des Lernens radeln? Die Philologische Bibliothek der Freien Universität Berlin stellt ein Rad zum Testen in bereit, siehe Beitrag in der Berliner Zeitung und Video bei Facebook (via Netbib).

Auf den Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA) der Universität Giessen verlinkte Archivalia. Regelmäßig erscheinen hier Rezensionen.

Professor Hobohm schrieb in seinem Blog LIS in Potsdam über das Buch „Am Anfang war die Information“ von Robert Feustl. Hier zeigt sich, dass der Begriff Information gar nicht so einfach zu fassen ist.

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21. Januar 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’19)

Wir lesen! bietet eine Anleitung und Dateien für die Veranstaltung „Escape the Room“ an (via Library Mistress). Man muss Rätsel lösen, um Bücher zu finden. Die richtigen Antworten ergeben einen Code, der das „Entkommen“ aus der Bibliothek ermöglicht. Das Konzept ist für Schüler ab 10. Klasse und Erwachsene gedacht.

Aubib erinnert an #1Lib1Ref. Vom 15.01. – 05.02.2019 werden Bibliothekare dazu aufgerufen, Quellenangaben in Wikipdia zu ergänzen und bei Twitter darauf aufmerksam zu machen.

Fachstelle ÖB NRW verwies auf die aktualisierteHandreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken”, die im Bibliotheksportal zum Download bereit steht.

Für Bücher, die sofort oder in weniger als 18 Monaten nach dem Druck Open Acess veröffentlicht werden, gibt es von der VG Wort laut ihrer Richtlinie von Ende November 2018 keine Druckkostenzuschüsse mehr, meldete Archivalia.

In „Die geheime Geschichte“ trifft der Leser auf eine Negativbeschreibung einer Bibliothekarin, die laut Haferklee trotzdem mal ganz ohne die üblichen Klischees auskommt.

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14. Januar 2019 at 10:16

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’19)

Schon in der 1. Kalenderwoche gab es wieder neue Beiträge in den verschiedenen bibliothekarischen Blogs. „Deine Inspiration“ heißt beispielsweise ein Projekt, welches von der Stadtbibliothek Paderborn umgesetzt und im Blog der Fachstelle ÖB NRW ausführlich beschrieben wurde. Unterschiedliche Sitzmöbel, Tablets, ein All-In-One-PC, der 3-D-Drucker, Lego-Spieltisch usw. sollen zur Kreativität anregen. Passend dazu werden Veranstaltungen angeboten, die den Benutzern die Angebote näher bringen.

Die Fachstelle ÖB NRW machte auf die Digitalstrategie der Bundesregierung aufmerksam, zeigte Handlungsfelder und Projekte, die für Bibliotheken interessant sein könnten.

Biboer griff einen Tweet von Library Connect mit dem folgenden Buchtipp auf: „OER: A Field Guide for Academic Librarians„, als PDF und epub frei zum Download, siehe Pacific University Oregon.

In einer Studie ermittelte die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster, wie Studierende im praktischen Jahr acht ausgewählte Informationsressourcen nutzten, und ob sie diese für nützlich erachten, siehe GMS Medizin — Bibliothek — Information. (via MedInfo). Im Ende 2018 erschienenen Heft 3 gibt es noch weitere interessante Artikel, beispielsweise zu Urheberrechtsthemen, APC-Verwaltung und Discovery Services.

Themen in den VÖB-Mitteilungen 3-4/2018 sind u.a. Business Research, prekäre Arbeitsverhältnisse und Bibliotheksumbau. Außerdem gibt es zahlreiche Berichte von Konferenzen (OANA Wien, Dt. Bibliothekartag, Internet Librarian International, ORCID Austria Workshop, Open-Access-Tage).

Deutschlandfunk besuchte die Zauberbuchbibliothek von Peter Rawert (zum Anhören). Seine Sammlung von fast 5000 Büchern widmet sich allein der Magie (via VÖBBlog).

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7. Januar 2019 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (50.KW’18)

Der Tagungsband vom 107. Bibliothekartag 2018 in Berlin ist nun als Heft 4/2018 von o-bib erschienen (via VÖBBlog). Themen sind unter anderem maschinelle Indexierung, Sacherschließung, Open Access und Digital Creative Space.

F.A.Z sah sich einem Plagiatsfall an (via Archivalia). Wie wurde mit dem entsprechenden Werk in der Bibliothek umgegangen? Beim Entzug des Doktortitels müsste es einen eindeutigen Hinweis im Bibliothekskatalog geben. Prof. Dr. Rolf Schwartmann hält in seinem Rechtsgutachten zwei Varianten für notwendig und zwar, „ob der Entzug ‚aufgrund wissenschaftlicher Mängel‘ oder ‚aus sonstigen Gründen (keine wissenschaftlichen Mängel)‘ erfolgte.“ (S. 41).

Kinderseiten und DSGVO: Das geht gut!“ heißt eine Broschüre, die bei der Gestaltung von Online-Inhalten für Kinder helfen soll, hier auf der rechtssicheren Seite zu sein (via VÖBBLOG). Außerdem wurde die „JIM-Studie 2018: Jugend, Information, Medien“ des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest veröffentlicht. (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Open Knowledge Foundation Deutschland traute sich, das Bundesgesetzblatt auf der Plattform Offene Gesetze online zu stellen (via Infobib). Damit sind im Gegensatz zum Verlagsangebot auch Drucken, Speichern und Volltextsuche möglich. Allerdings könnte die Initiative sich damit rechtliche Probleme einhandeln.

Das Blog der Staatsbibliothek zu Berlin berichtete vom Abschluss des Projektes VD16 digital (via Archivalia). Dabei wurden über 10.000 Drucke aus dem 16. Jahrhundert digitalisiert und online gestellt, nähere Informationen dazu.

Schöne Bibliotheken werden immer mal gern vorgezeigt, dieses Mal von DW via VÖBBlog. Die üblichen Verdächtigen sind natürlich wieder dabei.

Das war es dann mal wieder für dieses Jahr bei Lesewolke. Ich wünsche allen wunderschöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.

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17. Dezember 2018 at 10:00

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Gelesen in Biblioblogs (49.KW’18)

Die Paneldiskussion „Wo sind die Öffentlichen Bibliotheken in Forschung und Lehre?“ fand am 4. Dezember 2018 am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft statt (via LIS in Potsdam). Die Aufzeichnung ist online verfügbar.

Bei Bibliothekarisch.de kann man sich das Didaktik-Rad von Herr Waldschmidt-Dietz anschauen. Weitere Informationen dazu soll es auf dem nächsten Bibliothekskongress geben.

Um Kinder und Jugendliche darin zu schulen, Falschmeldungen zu erkennen, bietet die Büchereizentrale Schleswig-Holstein das Veranstaltungsformat „Die Fake Hunter“ an, siehe auch BuB (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu wurde eine eigene Internetseite mit verschiedenen Meldungen erstellt, die Falschmeldungen enthalten können.

Die Wiener Zeitung stellte die Hauptbücherei am Gürtel in Wien und deren vielfältige Angebote vor (via VÖBBlog). Derzeit ausgebucht ist die Rechercheschulung zur Vorwissenschaftlichen Arbeit (VwA).

Im Heft 4/2018 der Zeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ wird die WhatsApp-Auskunft der Universitätsbibliothek Würzburg beschrieben (via Archivalia). Weitere Themen sind unter anderem die Webinare der UB der TU München und das E-Payment der Bayerischen Staatbibliothek.

Apps for Librarians findet man im Wiki von Phil Bradley (via Fortbildung in Bibliotheken). Vorgestellt werden beispielsweise Anwendungen für Präsentationen, Social Media, Recherche, Multimedia und vieles mehr. Meist gibt es gleich eine Videoanleitung dazu.

Fachstelle ÖB NRW machte auf die Möglichkeit aufmerksam, Gebäudepläne in Google Maps einzubinden und erklärte die Vorgehensweise. Das könnte auch für Bibliotheken interessant sein.

Barbara Berchthold stellte die OnlinebroschüreBibliothek & Recht“ für Schweizer Einrichtungen zusammen (via digithek blog).

Einen großen Weihnachtsbaum aus grünen Büchern bauten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, siehe VÖBBlog.

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10. Dezember 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’18)

Am 1. Januar 2019 startet ein Projekt, welches mit Fördermitteln der DFG ein Zeitungsportal für Deutschland aufbauen wird (via Archivalia). Es „soll mittelfristig alle Bestände digitalisierter Zeitungen in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen nachweisen”. Dabei sind ein Einstieg über den Kalender, den Zeitungstitel sowie eine Volltextsuche geplant.

Die ETH Zürich verleiht nicht nur Bücher sondern neuerdings auch tragbare Elektrowerkzeuge (Stichsägen, Heißklebepistolen usw.), siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Das HBZ kündigt für die deutsche Bibliotheksstatistik 2018 Veränderungen bei der Erfassung und Darstelltung der Daten an, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Geschichtsstunde für Bibliotheksinteressierte: Im Techniktagebuch erklärte H.-J. Schmidt wie einst das Lochkartensystem der Büchereizentrale Schleswig-Holstein funktionierte (via Netbib). Doch es gab noch eine andere Variante, die allerdings für die Fotoverbuchung einsetzt wurde (siehe Facebookfoto der Stadtbücherei Traunstein). Soweit ich mich erinnere, ging es hier ebenfalls darum, die Karten schnell  zu sortieren. Die noch fehlenden Nummern wurden dann auf der inzwischen entwickelten Filmrolle gesucht. Dort war die Lochkarte gemeinsam mit dem Buch und dem Benutzerausweis abgebildet.

Das DiskussionspapierDigitaler Stress in Deutschland“ wertete die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema insbesondere im Hinblick auf das Arbeitsleben aus . Die Überraschung: jüngere Arbeitnehmer sind gestresster. Aber es gibt auch Tipps, die Stressfaktoren zu reduzieren, siehe Fortbildung in Bibliotheken (Zusammenfassung der Studie und weiterführende Links bei idw-online).

Um Kindern besser verständlich zu machen, wie digitale Animation funktioniert, hat die Sendung mit der Maus das Lernspiel „Programmieren mit der Maus“ entwickelt, bei dem man selbst aktiv werden darf, siehe Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken).

Arno Widmann sah sich den Band „Die schönsten Bibliotheken der Welt“ von Massimo Listri an. Er kritisierte im Perlentaucher, dass es hier nur um Bibliotheken der westlichen Welt geht und kann Barocksälen mit vergitterten Büchern trotz der guten Fotos wenig abgewinnen (via Archivalia).  Die Süddeutsche Zeitung stellte 8 sehenswerte Münchner Bibliotheken vor (via VÖBBlog). Dort gibt es natürlich auch viele Bücher. Doch ist das Buch bald tot?! Bibcomic dachte weiter: „Was passiert mit dem toten Buch?“

Written by lesewolke

26. November 2018 at 10:00