Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’17)

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Um Volkshochschulen, Bibliotheken, deren gemeinsame Ziele und möglichen Synergien geht es in einem Blogbeitrag im Wegweiser Kommune (via Fachstelle ÖB NRW). Wichtig ist dafür auch der Zugang zu Lernmaterialien. MappingOER ermuntert dazu, Programme einzusetzen, die offene Formate erzeugen, wie z.B. LibreOffice (via Biboer).

Mit der LicenceApp kann man eigene Fotos vor der Teilen mit einem CC-Label versehen. OERinfo sah sich diese App, die an der TU Graz entwickelt wurde genauer an (via Netbib).

Dem Qualifikationsprofil des Teaching Librarian waren Inka Tappenbek, Anke Wittich und Maria Gäde auf der Spur (via Fortbildung in Bibliotheken). Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in o-bib 1/1017. ZwischenSeiten berichtete schon im Juni über den Workshop auf dem Bibliothekartag. Viele spannende Beiträge sind auch im gerade erschienen Heft 2/2017 enthalten (via vdb-Blog), z.B. ein Praxisbericht über die Coffee Lectures an der UB Dortmund, ORCID sowie verschiedene Tagungsberichte u.a. vom Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg.

Das Bibliothekswesen in Dänemark ist Thema eines Beitrags in der Frankfurter Rundschau (via Netbib). Das liest man dann doch mit gemischten Gefühlen.

VÖBBlog stellt in einem Blogbeitrag „IFLA-Erklärung zur staatlichen Bereitstellung von Rechtsinformationen im digitalen Zeitalter“ in der deutschen Übersetzung vor. Dort sind Empfehlungen zu finden, wie staatliche Informationen für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar machen.

Zu Norwegens Entdeckern und in die kalte Arktis führt ein Beitrag hier bei Lesewolke. Ja, das hat tatsächlich auch etwas mit Büchern und Bibliotheken zu tun. Einen Eisbären gibt es aber auch. 😉

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17. Juli 2017 at 09:00

Unterwegs entdeckt – Bibliotheken im hohen Norden

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Spitzbergen, Magdalenefjord, Waggonwaygletscher

Spitzbergen, Magdalenefjord, Waggonwaygletscher

Ende Juni war ich in Oslo und Spitzbergen unterwegs. Mein Ziel waren nicht Bibliotheken, sondern eher die tolle Landschaft, Tiere in freier Wildbahn und die Geschichte der norwegischen Entdecker. Aber wenn ich eine Bibliothek sehe, dann wird sie natürlich abgelichtet, und darüber möchte ich nun berichten.

In Oslo standen zwei interessante Museen auf meinem Besichtigungsprogramm. Das berühmte Polarschiff Fram der Norweger wollte ich unbedingt sehen (Original, kein Nachbau). Für das Schiff und drumherum wurde ein eigenes Museum errichtet. Um das Leben an Bord abwechslungsreich zu gestalten – schließlich war man 3 Jahre im arktischen Eis eingeschlossen – hatte Fridtjof Nansen eine Bibliothek mit 600 Titeln, Gemälde für den Salon, eine Drehorgel mit über 100 Liedern uvm. organisiert (Quelle: Erläuterungen im Fram-Museum, 8. Das Leben an Bord). Über Amundsen heißt es, dass er sich auf der langen Seereise mit der Fram zum Südpol mit der Literatur der Gegend befasste, denn der Nordpol (sein ursprüngliches Ziel) war leider gerade erobert, so dass er seine Pläne kurzfristig änderte, das Schiff in den Süden steuerte und dann eben die erste erfolgreiche Expedition zum Südpol anführte.

Thor Heyerdahl, der mit experimentellen Selbstversuchen zeigen wollte, welche seefahrerischen Leistungen mit den Materialien und Methoden antiker Völker möglich gewesen wären, war das zweite Museum gewidmet. Es zeigt sogar eine Wachsfigur des Forschers in seiner Bibliothek. Er hat auch selbst Bücher verfasst und erhielt für seinen Film über die Fahrt des Balsaholzfloßes Kon-Tiki über den Pazifik einen Oskar! Auf der Reise hatte er ein Buch zur Bedienung seines Notsendegerätes (Gibson Girl) dabei. Die Highlights des Museums sind natürlich die Flöße Kontiki, Ra II und das Modell der Tigris.

Der Hauptort Spitzbergens ist Longyearbyen. Er hat ca. 2.000 Einwohner und eine Bibliothek (mit Facebookseite), die sich im Kulturhuset befindet. Leider hatte die Bibliothek gerade geschlossen, und so konnte ich nur einen Blick durch die Glasscheibe werfen.

Als die „nördlichste regelmäßig erscheinende Zeitung der Welt“ gilt laut Wikipedia übrigens die Svalbardposten. Es gibt die Zeitung seit 1948. Außerdem entdeckte ich dort noch „Icepeople : the world’s northernmost alternative newspaper“, deren PDF-Archiv immerhin bis März 2009 zurückreicht.

Doch es ging noch nördlicher auf meiner Reise und zwar bis zum 80 Breitengrad (genauer 80°04.71′). Auch hier musste ich nicht auf eine Bibliothek verzichten, die war nämlich an Bord des Schiffes Plancius. Da konnte man Informationen zu Polarregionen nachschauen oder Romane lesen. Für letzteres blieb jedoch keine Zeit, denn die Natur bot einfach so viel Spannendes zum Schauen. 🙂

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Written by lesewolke

12. Juli 2017 at 07:30

Veröffentlicht in Unterwegs entdeckt

Gelesen in Biblioblogs (27. KW’17)

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Nachdem ich eine Weile offline war – mehr dazu demnächst in der Reihe „Unterwegs entdeckt“, gibt es heute nun wieder den gewohnten Blick in die bibliothekarischen Blogs.

Biboer weist auf die Ausgabe 3 der Zeitschrift „Synergie : Fachmagazin für Digitalisierung in der Lehre“ hin. Es enthält Beiträge zu Open Educational Ressources sowie ein extra Praxisheft zu diesem Thema, alles frei online verfügbar. Außerdem gibt es bei Biboer einen lesenswerten Beitrag über den Workshop beim #OERcamp17 in Hamburg.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 5.7.17 fasste unter anderem zusammen, was das neue UrhWissG, welches ab März 2018 in Kraft treten wird, so bringt (siehe auch Archivalia). Da kommt sicher nicht nur in der Inetbib die Frage auf, wie die Regelung für digitale Semesterapparate vom 1.10.2017 bis 28.02.2018 aussieht? Denn die Pauschalvergütungsverlängerung endet am 30. September 2017. Zeitungsartikel dürften nach den neuen Gesetzentwürfen gar nicht mehr für die Wissenschaft genutzt bzw. über die Fernleihe verschickt werden. Kapselschriften erklärt, warum sich Zeitungen mit dieser „vollkommen verunglückten Regelung“ selbst schaden.

Das Buch „Freundeskreise und Fördervereine: Best Practice in Öffentlichen Bibliotheken“ von 2015 ist nun frei im Internet zugänglich (via VÖBBlog). Das Titelthema der Büchereiperspektiven 2/2017 lautet „Barrierefreie Bibliothek. Hürden abbauen, LeserInnen gewinnen“ und ist sofort online (via VÖBBlog).

Libreas schrieb einen ausführlichen Beitrag zur Geschichte des IB-Weblogs, welcher inzwischen nicht mehr online ist, und bedauert, dass „ein digitales Zeitdokument dieser Art so sang- und klanglos ausgesondert wird.”. Aber zumindest sind sie die Daten wohl noch nicht gelöscht … .

Fortbildung in Bibliotheken stellte eine Übersicht der eigenen Mitschriften zum Bibliothekartag 2017 ins Netz. Wirklich eine nette Idee!

Um Privatbibliotheken dreht es sich in der Kolumne 1/2017 von Library Mistress. Die Ansicht darüber, wie groß ein privater „beachtlicher Bücherschatz“ ist, wandelte sich im Laufe der Jahrhunderte. Und wer schon immer wissen wollte, wie sie/er die vielen eigenen Bücher rechtfertigen soll, bekommt hier von Umberto Eco eine prima Vorlage. 🙂 Und wer wusste, dass Bildschirmtext (BTX) in den 80er Jahren als „the next big thing“ auch für Bibliotheken gehandelt wurde? Mehr dazu verrät die Kolumne 4/2016.

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10. Juli 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (24.KW’17)

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Eine interessante Zusammenfassung zum Thema Social Media (#bibtag17) schrieb Ilona Munique im Wega-Blog. Demnach ist Facebook immer noch der wichtigste Kanal, gefolgt von Instagram sowie Plattformen, auf denen man Fotos bzw. Videos teilen kann. Manchmal führt der Weg auch von digitalen Angeboten zu analogen, wie z.B. bei der Instagram-Ausstellung in der Stadtbibliothek Erlangen. Gezeigt wurden die Siegerfotos.

In seinem Impulsvortrag bei der Veranstaltung „Unsichtbar – Eine Expertentagung des BVÖ zum Thema Armut als Barriere” ging Karsten Schuldt auf die Problematik „Armut und Bibliotheken: Wo stehen wir? Wo wollen wir stehen?” ein, siehe Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Helfen die Angebote von Bibliotheken wirklich, einen Weg aus der Armut zu finden, oder ist es eher realistisch, Bibliotheken als verlässliche Einrichtungen zu sehen, die „das Leben von Menschen in Armut lebbar machen”?

CiberaBlog berichtete über einen Vortrag zur Rechercheplattform Isidore (#bibtag17). Dort kann man unter anderem nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich suchen.

Digitalisate aus verschiedenen Einrichtungen des nördöstlichen Bundeslandes  kann man in der neuen Digitalen Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern recherchieren und über den DFG-Viewer anschauen (via Archivalia). Eine Beschreibung des findet man bei idw-online. Das Portal bietet auch PDFs zum Download für Hartnäckige (Bilderrätsel, Warteschlange, aktualisieren).

Herr Steinhauer macht im Blog Kapselschriften noch mal deutlich, dass eine Einführung der Einzelabrechnung für Digitalisate in Semesterapparaten ungünstig für die Verlage wäre (keine Digitalisierung wegen Abrechnungsaufwand oder geringerer Buchetat der Bibliotheken und/oder Ausweichverhalten auf weniger Bücher bzw. schon lizenzierte oder freie). Wer in einer Hochschulbibliothek tätig ist, wird das sicher genau so bestätigen. Pflichtlektüre für alle Wissenschaftsverlage und streitbaren Unterstützer!

Bis zum 31. Juli 2017 können sich Einrichtungen, Personen oder Schulen für den Deutschen Lesepreis 2017 bewerben. Dieser Preis wird für innovative Leseförderungsmaßnahmen vergeben, siehe auch Fachstelle ÖB NRW.

Das Motiv der Bibliothek in der Kriminalliteratur“ lautet der Titel der Masterarbeit von Zsuzsanna Csuka (via VÖBBlog). Sie geht dabei auf das Bild der Bibliothek sowie die oft klischeehafte Darstellung der Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ein: „Wenn Frauen in den Romanen Bibliothekarinnen verkörpern, dann sind sie mager, nervös und sehr neugierig.” und „Sie werden meistens mit schmutzigem Kleid und hässlichem Pullover dargestellt.” (S. 28). Im zweiten Teil analysiert sie am Beispiel von drei Kriminalromanen die Schilderung der Bibliothek und der Bibliothekare.

Im neuen Kinofilm „Die wunderbare Welt der Bella Brown“ ist die Hauptdarstellerin eine Bibliothekarin. Haferklees Ausblicke zitiert aus Filmkritiken.

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19. Juni 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’17)

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Dass sich Inhalte sich nicht mehr nur auf physischen Gegenständen befinden und zudem veränderlich sind, macht es nicht immer leicht für Bibliotheken. In ihrer Festrede zum Hessischen Bibliothekstag 2017 (nachzulesen bei Orbanism) ging Christiane Frohmann auf die Buchkultur, neue Aggregatzustände von Inhalten, Flow-Menschen ein und ermuntert dazu die verschiedenen Social-Media-Angebote selbst auszuprobieren, um sich ein realistisches Bild von den Möglichkeiten zu machen (via Netbib).

Die Debatte zu Open Access geht weiter. Archivalia listete auf, welche Vorbehalte es gegen die grüne Variante gibt. Rudi Schmiede hält bei Academia.eu den Protesten einiger Wissenschafter zum Entwurf des UrhWissG entgegen, dass der überwiegende Anteil der Wissenschaftler keine Honorare erhält, sondern sogar noch Druckkostenzuschüsse zahlen muss (via Archivalia). Open Access sieht er positiv: „Aus jahrelanger Erfahrung kann ich nur betonen, dass die wissenschaftliche Bommunikation und die 2erbreitung unter den Lernenden dadurch erheblich erleichtert und befruchtet wird“ .

Laut einem Beitrag im TIB-Blog versucht die Initiative for Open Citations (I4OC) auch Zitationsdaten frei zugänglich zu machen. Bisher benötigte man Datenbanken wie Web of Science und Scopus und solche Daten einfach zu ermitteln. Auch die Veröffentlichung von Forschungsdaten wurde auf dem Bibliothekartag angesprochen, Libreas widmete dem Thema eine sehr ausführliche Notiz.

Wibke Ladwig zeigt in ihrem Beitrag im blog.wegweiser-kommune.de die Möglichkeiten von Bibliotheken im ländlichen Raum (via Fachstelle ÖB NRW).

In ihrem Beitrag „Das optimale E-Portfolio für Ihre Bibliothek – Lizenzierungsentscheidungen und Bestandscontrolling für elektronische Ressourcen“ in der Ausgabe 2/2017 Young Information Scientist beschreibt Dana Vosberg  (via VÖBBlog).

Ja, ich bin auch lieber Bibliothekarin als Hollywood-Schauspielerin. 😉 Wer genau die Briten zu diesem Thema befragt hat, ist unbekannt, mehr dazu in Haferklees Ausblicke.

Gelesen in Biblioblogs (22.KW’17)

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In der letzten Woche fand der 106. Bibliothekartag statt und zwar in Frankfurt am Main. Bibliothekarisch.de stellte wieder eine Sammlung der Blogbeiträge zusammen. Die Fachstelle ÖB NRW berichtete vom Lernortcamp 2017.

Der vda-Blog stellte den Fortbildungsberuf geprüfte/r Fachwirt/in für Medien- und Informationsdienste vor (via Archivalia).

Eine Liste von Bilderbüchern mit kurzer Inhaltsbeschreibung und Tipps zur Anwendung wurde in einem Seminar der Fachstellen erarbeitet und nun veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW).

Öffentliche Bücherschränke, wo man Bücher mitnehmen oder loswerden kann, sind inzwischen schon recht verbreitet. Infobib verweist auf einen Beitrag bei Lesestunden.de zur BuchschrankFinderApp und verlinkte auf die Karte mit den eingetragenen Schränken.

Inzwischen hat es der Gesetzesentwurf des UrhWissG sogar in die BILD geschafft. Sie bezieht sich dabei vor allem auf die Berichterstattung der F.A.Z. , die Kapselschriften als „gezielte Desinformationskampagne“ bezeichnet und auch sonst kein gutes Haar an dieser Aktion lässt. Von der Sachverständigenanhörung zum Gesetzesentwurf berichtete Leonhard Dobusch bei netzpolitik.org. „Um die Potenziale für Wissenschaft, Forschung und Bildung voll zu nutzen, werden wir die urheberrechtlich zulässige Nutzung von geschützten Inhalten zu diesen Zwecken verbessern. Insbesondere soll eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke eingeführt werden.“ hatte sich die Bundesregierung unter anderem in ihrer Digitalen Agenda 2014 – 2017 vorgenommen. Schneeschmelze verlinkte auf diesen Text und die Legislaturbilanz zur Digitalpolitik.

Etwas makaber erscheint es immer, wenn Publikationen, die Open Access zum Thema haben, selbst als kostenpflichtige Publikation herausgegeben werden. Da verwundert es also wenig, dass der Sammelband „Praxishandbuch Open Access“ (Preis: 119,- Euro) für Nachfragen und Kritik sorgte, siehe Inetbib und Twitter.  Ulrich Herb erläuterte auf scinoptica, dass das Werk allerdings nach 12 Monaten frei zugänglich sein wird. Die Autoren können bereits jetzt ihre Beiträge auf Publikationsservern speichern. Eine Inhaltsübersicht mit den freien Artikeln findet man im Pad (via Phú bei Twitter).

Eine Entscheidung des EU-Parlaments ermöglicht es nun den Mitgliedstaaten, den Mehrwertsteuersatz für elektronische Bücher und Zeitschriften zu senken bzw. dem von Printpublikationen anzugleichen, schreibt das Börsenblatt.

Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung der TH Köln publizierte seinen Jahresbericht. Fortbildung in Bibliotheken listete einige interessante Themen auf.

Bei der Lektüre eines japanischen Schriftstellers stieß Haferklees Ausblicke auf ein Bibliotheksklischee. Na ja, verglichen mit einer Jack-London-Biographie sind wohl nicht nur die Leben von Bibliotheksangestellten „verschlafen wie das eines Eichhörnchens”. 😉

Written by lesewolke

6. Juni 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’17)

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Im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung versuchte sich Karsten Schuldt an zwei Modellversuchen, welche zeigen sollen, wie Angebote in Bibliotheken entwickelt werden, wo die Ideen herkommen, ob Vorhandenes genutzt bzw. doch eher umgearbeitet wird und wie es mit der Publikation darüber aussieht.

Die Ergebnisse einer Nutzerstudie von Jacqueline Bayer zum Umgang mit Suchvorschlägen wurden in der Zeitschrift Young Information Scientist veröffentlicht (via VÖBBlog).

Das niedersächsische Kultusministerium publizierte Unterrichtsmaterialien, die eingesetzt werden können, um Schüler für einen kritischen Betrachtung von Informationen zu sensibilisieren (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Bundeszentrale für politische Bildung erläutert die Funktionsweise von Twitter und ermuntert dazu, dieses Tool im Bildungskontext einzusetzen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Kathrin Passig geht in einem Beitrag bei iRights.info der Frage nach: „Wozu brauchen wir freie Werke?“ und  dabei auf „Unspektakuläre Kleinstverwendungen“ wie „Sharing, Vermeidung von Ausweichverhalten, Kunst im Alltag und gemeinsames Bearbeiten“ genauer ein (via Archivalia).

Um eine dauerhafte Archivierung geschaffener Werke zu gewährleisten, wurden per Pflichtabgabe Exemplare der Schrift, Schallplatten, CDs usw. an die Deutsche Nationalbibliothek geliefert. Da vieles jedoch zunehmend nur noch online veröffentlicht wird, erschwert dies eine zuverlässige Archivierung. Eric Steinhauer erläutert in einem Interview mit dem Goethe-Institut diese Problematik (via Archivalia) und setzte sich außerdem im Blog Kapselschriften mit dem neuesten F.A.Z.-Beitrag zum Urheberrecht auseinander.

Eine Nummer für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Gunter Dueck erklärt, warum die ORCID hilfreich sein kann (via Netbib).

Im MALIS Projekte-Blog wurde der Aussonderungsassistent für Fachreferenten an wissenschaftlichen Bibliotheken vorgestellt (via Netbib). Anhand der Nutzung von Medien berechnet dieses Tool eine grafische Darstellung und schlägt konkrete Medien zur Aussonderung vor. Aktuell funktioniert dies mit dem ExLibris Aleph System.

BibComic entdeckte in der Alten Pinakothek München das „Bücherstillleben“ und fand dieses Szenario einfach „apokalyptisch“, denn für bücherliebende Menschen ist es nicht unbedingt ein schöner Anblick.

Written by lesewolke

29. Mai 2017 at 09:00

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