Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’16)

leave a comment »

Der Deutsche Bibliotheksverband veröffentlichte eine Stellungnahme zur möglichen Schließung der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (via Archivalia & NRW-Blog). Bei Bibliothekarisch.de findet man den Aufruf zur Demonstration am 24.05.2016, ab 9 Uhr des Demobündnisses zur Rettung der ZB Med.

Das Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI) in Basel hat eine Plattform eingerichtet, wo man Preprints unabhängig vom Fachgebiet hochladen kann (via Archivalia).

„Aktiver Dialogtyp“ oder „Verschlossener heimatverbundener Typ“? Fortbildung in Bibliotheken stellte verschiedene Typen hinsichtlich ihrer Erwartungshaltung zu Information & Kommunikation vor. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie der Universität Hohenheim (siehe auch Mitteilung bei idw-online), die Bürger hinsichtlich ihrer Erwartungen bei Energiethemen befragte und könnten auch für Bibliotheken interessant sein.

Die vorläufigen Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 sind nun online verfügbar (via NRW-Blog). Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. veröffentlichte die Nominierungsbroschüre 2016 zum kostenlosen Download (via NRW-Blog).

Ich muss zugeben, bisher noch gar nicht vom Social Science Research Network gehört zu haben. Nach Mendeley wurde es nun ebenfalls von Elsevier aufgekauft (via Infobib). Die Frage bleibt, ob das eine gute Entwicklung ist. Scinoptica schrieb „Interessant scheint auch, dass mit SSRN ein ehedem nicht-kommerzielles Open-Access-Angebot zu einem kommerziellen Verlag zieht, so ähnlich wie bei der Zeitschriftengruppe Living Reviews, die vor knapp einem Jahr von der Max Planck Digital Library zu Springer überging.“.

Die OPL-Checkliste Nr. 20In Weblogs schreiben“ wurde von Jürgen Plieninger überarbeitet (via Netbib).

Laut einem Artikel bei Focus, …  (via NRW-Blog). Wer sich in den USA speziell über Bibliotheksangebote für Einwanderer informatieren will, kann sich bei Librarian in Reference bis zum 10. Juni 2016 um ein Stipendium dafür bewerben.

„Kaufst du noch, oder leihst du schon?“ einen stimmungsvollen Imagefilm für ihre Gemeindebibliothek erstellten die Schüler der Gesamtschule Brüggen, siehe NRW-Blog.

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’16)

leave a comment »

In einem Positionspapier äußerte sich Bibliothek & Information Deutschland zum Umgang mit umstrittenen Werken in Bibliotheken und lehnt damit jegliche Zensur ab, denn „Ein umfassendes Informationsangebot schließt auch kontrovers diskutierte Titel ein.“ (via Archivalia).

In der Reihe „Wie gelingt Institutionen der Sprung in die digitale Teilhabe?“ schrieb Markus Trapp einen Gastbeitrag zu Bibliotheken für den Blog des Volkshochschultages 2016 (via Text & Blog).

Bis zum 31.Mai 2016 kann man an der Abstimmung zu den wichtigsten Openness-Ideen für Bibliotheken teilnehmen (via Archivalia).

Biboer machte auf den MOOC zu Open Educational Ressources aufmerksam, der am 23. Mai 2016 startet. Tipps und Regeln für Twitter in der Lehre bettete Bibliothekarisch.de ein.

Philipp Maaß wertete für seine Masterarbeit zum Einsatz von /Libre/Open-Source Software (FLOSS) zahlreiche Antworten von wissenschaftlichen Bibliotheken aus. Die Arbeit ist online verfügbar (via Bibtexte).

Ende letzten Jahres richtete die Bilddatenbank der ETH Bibliothek Zürich eine Kommentarfunktion ein und fragte medienwirksam „Wissen Sie mehr?“. Die vielen E-Mail-Einsendungen konnten kaum bewältigt werden. Nun gibt es das Blog Crowdsourcing, in dem regelmäßig alte Fotos vorgestellt werden, die noch Rätsel aufgeben (via Archive 2.0).

Wer im Internet etwas veröffentlichen möchte, muss zahlreiche Rechte bedenken. Klicksafe und iRights.info bieten als Hilfe die BroschüreSpielregeln im Internet 3 – Durchblicken im Rechte-Dschungel“ an (via NRW-Blog).

Bibliotheksratte berichtete über ihre Teilnahme an einer dreitägigen RDA-Schulung und schimpfte: „Wir als Bibliotheken labern von Medienkompetenz und Informationsvermittlung, kriegen dass aber bei uns selber nicht hin.

 

Written by lesewolke

17. Mai 2016 at 09:15

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’16)

leave a comment »

Die Zentralbibliothek der Hochschule Hannover hat das Konzept Roving librarian getestet. Dabei sind Auskunftsmitarbeiterinnen und – mitarbeiter in den Bibliotheksräumen mit einem Netbook unterwegs, um unabhängig vom Auskunftsplatz Fragen zu beantworten. Ein Artikel in „Informationspraxis“ von Andrea Hofmann und Christian Hauschke berichtete nun von der Durchführung dieses Experiments und seinen Erkenntnissen (via Infobib). Demnach waren die „streunenden Bibliothekarinnen oder Bibliothekare“ hauptsächlich damit beschäftigt, Bibliotheksregeln durchzusetzen (insbesondere zur Ruhe zu ermahnen) und praktische Hilfe am Kopierer zu leisten. Echte Auskunftsfragen kamen selten vor. Daher wurde das Konzept von der Bibliothek schließlich als wenig erfolgreich bewertet.

Hochschuldidaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Plagiaten erläuterte der HD-Blog der PH Luzern (via Archivalia). Denn wer gute wissenschaftliche Arbeiten ablieferen soll, muss den Studierenden auch Zeit zur Themenfindung und dem Schreiben einräumen, also mehr auf Qualität als auf Quantität setzen. Spezielle Themen und Fragestellungen, die zur Auseinandersetzung mit dem Material anregen, erschweren demnach zusätzlich ein Copy & Paste.

Zahlreiche Videos bei e-teaching.org zeigen Möglichkeiten, wie man die Lehre mit digitalen Elementen anreichern kann (via Fortbildung in Bibliotheken). Mit der Gestaltung von Infografiken beschäftigte sich ein Video bei Bibliothekarisch.de.

Die Zentralbibliothek für Blinde (DZB) startete nun eine Kooperation mit den öffentlichen Bibliotheken in Sachsen, damit Nutzer mit Sehbeeinträchtigungen direkt vor Ort eine deutlich größere Anzahl von Hörbüchern – von etwa 33.000 Stück ist die Rede – zur Verfügung stehen (via Netbib).

In der vierten und letzten Folge der Bibliothekskolumne „Bibliotheken ohne Bücher“ von Library Mistress drehte es sich um Genbibliotheken, Programmbibliotheken und vor allem Musikbibliotheken, die eingespielte Tonfolgen enthalten, welche man später zu einem Musikstück zusammensetzen kann.

Zu der Veranstaltung „Was man als Nicht-Katalogisierer über RDA wissen muss – eine Einführung in das neue Katalogisierungsregelwerk“ sind nun die Audioaufzeichnungen online (via vdb-Blog).

Der Library Systems Report 2016 (Engl.) auf der Seite von American Libraries gibt einen Überblick der Bibliothekssoftwaresysteme, die aktuell auf dem Markt sind (via Netbib).

Eine Zusammenfassung der Open-Access-Entwicklung, die einst als Idee des freien Zugangs zur Literatur begann und sich nun zu einer „Cash Cow“ für Verlage entwickelt, gab Ulrich Herb in seiner Präsentation „Open Access – die Revolution bleibt aus“, siehe VÖBBlog.

Written by lesewolke

9. Mai 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’16)

leave a comment »

Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass die Ausschüttung der VG Wort nur den Autoren und nicht den Verlagen zusteht. Schneeschmelze findet das richtig, denn nach seinen Erfahrungen war der Anteil der Verlage zumindest an der Arbeit seiner Veröffentlichungen wissenschaftlicher Literatur „genau null“ gewesen. Damit ist der nicht der einzige. Für Wissenschaflter bringt die Verlagspublikation den einen Vorteil, bei den Leuten Beachtung zu finden, die Publikationen in erster Linie danach beurteilen, wo sie erschienen sind und sich erst dann den Inhalt anschauen. Archivalia verlinkte auf die Reaktionen von Übermedien und Irights.info.

Ebenfalls vor Gericht landete die Entscheidung für die Offenlegung von Subskriptionskosten, die Universitäten an Verlage zahlen. Demnach lässt sich eine Geheimhaltung nicht rechtlich begründen, siehe Archivalia.

Google Books gewann vor dem Supreme Court und darf weiter Bücher digitalisieren. Die FAZ widmete dem Urteil einen Artikel (via NRW-Blog & VÖBBlog).

Nicht legal aber beliebt: Sci-Hub. Science wollte wissen, wer dort eigentlicht Artikel herunterlädt und kam zu dem Ergebnis: jeder – egal, ob aus reichen oder armen Ländern (via Archivalia).

Die Aufzeichnung der Diskussion „Welche Lizenz ist die richtige für OER“ auf dem OER Fachforum 2016 ist bei Biboer zu sehen.

Sind Messaging-Dienste für Bibliotheken relevant? Birgit Fingerle geht im aktellen ZBW-Mediatalk auf diese spannende Frage ein, stellt verschiedene Dienste vor und wie sie von Unternehmen und Bibliotheken bereits heute genutzt werden.

Lohnt sich Linked Open Data für öffentliche Bibliotheken. Katja Rother geht in ihrer Bachelorarbeit dieser Frage nach und hat erste Handlungsempfehlungen parat (via Infobib).

Written by lesewolke

3. Mai 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’16)

leave a comment »

Auch in Bibliotheken können Notfälle auftreten, obwohl wir natürlich alle hoffen, dass es uns nicht trifft. Wie vielfältig die plötzlichen Probleme sein können, zeigt z.B. die Zusammenfassung der BibCamp-Session „Notfälle in Bibliotheken“ (Stromausfall, Wassereinbruch, Bombendrohung, aggressive Nutzer, Tiere in der Bibliothek usw.). Oliver Obst meinte in einem Blogbeitrag, dass inzwischen nicht Überflutungen sondern Hackerattacken das Hauptrisiko wären und listet ein paar Fragen auf, die man sich stellen sollte (via Netbib). Es empfiehlt sich daher, sich über mögliche Szenarien Gedanken zu machen und für alle Fälle einen Notfallplan parat zu haben.

Der Kaufbutton im Bereich der Onleihe war bereits 2014 ein Streitthema  (38. & 40. KW). Ein Bericht über die Kooperation von divibib und genialokal.de im Buchreport sorgte für weitere Meinungen in der Inetbib (via Netbib).

Mit den Zahlen aus 20.000 Umfrageantworten aus verschiedenen Ländern zur Verwendung von Literaturverwaltungsprogrammen befasste sich der Blog Literaturverwaltung.

Auf die FachklassifikationClassification System for Knowledge Organization Literature“ verlinkte VÖBBlog.

Einen Bericht über die Fortbildung „Herausforderung Flüchtlinge“ mit praktischen Tipps findet man auf den Seiten der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Bayern (via NRW-Blog).

Nachschlag von den diesjährigen Konferenzen: die Folien der Inetbib-Tagung sind online (via NRW-Blog). Einen Videoclip vom Bibliothekskongress gibt es hier bei Lesewolke.

Netzwerk Bibliothek veröffentlichte einen zweiten Imagefilm, siehe VÖBBlog. Den Rechercheservice für RBB-Redakteure und verschiedene Studios schaute sich der BIB-Landesverband Brandenburg in der letzten Woche an, mein Bericht dazu.

Written by lesewolke

25. April 2016 at 15:00

Besuch beim RBB in Berlin

with one comment

rbb-10-studioAm 20. April 2016 besuchte unsere BIB-Landesgruppe Brandenburg den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) an seinem Standort in Berlin. Auch für Radio- und Fernsehsendungen benötigt man viel Material und muss nach gesicherten Information suchen. Das interessierte uns besonders und daher war unsere erste Station der Informations- und Rechercheservice des Senders. 15 Leute sind hier dafür zuständig, alles zu besorgen, was von den Redakteuren gewünscht wird. Das Aufgabenfeld ist so vielfältig wie die Informationsmittel und Sammlungen, die dafür zur Verfügung stehen. Es können alte Film- und Tondokumente bestellt und aus den Archiven geholt werden. Musik und Geräusche werden gesucht und mehr und mehr digital angeboten. Ein umfangreiches Zeitungsartikelarchiv befindet sich im Haus. Die Recherche in Datenbanken, im Internet und sozialen Netzwerken gehört ebenfalls dazu. Das Team unterstützt die Produktion mit einem Pressespiegel, Informations- und Themensammlungen für anstehende Ereignisse und stellt auch schon mal einen Mitarbeiter dem Redakteur zur Seite. Eine Musikberatung wird ebenfalls angeboten.

Weiter ging es ins Studio von RBB aktuell und der Abendschau. Auch wenn es auf dem Bildschirm dann doch alles viel größer wirkt, war  die technische Ausstattung beeindruckend. Wir erfuhren viel über Beleuchtung, Kameraeinsatz, Teleprompter sowie Blue-/Greenscreen. Wie letzteres funktioniert erklärt zum Beispiel gerade die Lilly vom Schülerfernsehens Kitzscher. An dieser Stelle ein Gruß an meine fleißigen Filmfreunde.:-)

Auch die Tonstudios für die Radiosendungen sahen wir uns an. Hier wird alles für schönen Klang getan. Zum Beispiel gibt es spezielle Wände, die den Schall „schlucken“. Filzmatten auf dem Tisch sorgen dafür, dass man nicht hört, wenn jemand ein Glas Wasser abstellt.

Interessant fanden wir auch die alten Radio- und Tonbandgeräte im oberen Teil des Foyers des Gebäudes.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Written by lesewolke

21. April 2016 at 10:40

Veröffentlicht in Bibliotheksbesichtigung

Videoclip vom #bibtag16

leave a comment »

Inzwischen habe ich noch einen kurzen Videoclip vom Bibliothekskongress erstellt:

 

Außerdem hatte ich folgende Beiträge über die Tage in Leipzig geschrieben:

 

 

Written by lesewolke

20. April 2016 at 07:50

Veröffentlicht in Bibliothekskongress 2016

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 109 Followern an

%d Bloggern gefällt das: