Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’20)

Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn machte sich die Mühe, die Nutzungsgebühren wissenschaftlicher Bibliotheken für Nichthochschulangehörige zu vergleichen, wobei es manchmal Anmeldegebühren und manchmal Jahresgebühren gibt. Letztere liegen bei ca. 10-30 Euro. Eine knappe Mehrheit nimmt keine Gebühren dieser Art.

Das hatten wir schon lange nicht mehr – ein Beitrag zu Discovery-Systemen, siehe effective webwork. Zumindest in der bibliothekarischen Öffentlichkeit ist die Diskussion dazu etwas eingeschlafen. Ein Anlaß für Anne Christensen, sich dem Thema zuzuwenden.

Ein umfangreicher, englischsprachiger Beitrag bei Musings about librarianship widmete sich den verschiedenen Zitationsdatenbanken, die 2020 zur Verfügung stehen (via Archivalia). Das Fazit lautete „Google Scholar and Web of Science/Scopus are kings of the hills in their various arenas.“.

Preprints: Schneller und schlampiger?“ – im Gegensatz zum Titel beleuchtete der Beitrag bei science.orf.at recht ausgewogen die Vor- und Nachteile der Preprints (via VÖBBlog). Sie beschleunigen die Forschung, aber können auch von den Medien – obwohl noch ungeprüft – verbreitet werden. Bei einer Untersuchung wurden übrigens kaum Unterschiede zwischen Preprints und den schließlich veröffentlichten Artikeln gefunden. Die erhofften wissenschaftlichen Diskurse auf den Preprint-Servern lagen zudem deutlich hinter den Erwartungen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf einen Beitrag der Wirtschaftswoche, der optimale Bildgrößen für die verschiedenen Kanäle sozialer Medien zeigt.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung „Berufsfeld.rebooting“ vom Virtuellen Bibliothekartag 2020 ist online, siehe TIB/AV-Portal (via Fachstelle ÖB NRW). Die AG Personalgewinnung berichtete über ihre Erkenntnisse.

Karsten Schuldt entdeckte ein französisches Buch aus dem Jahr 1995, welches das Ende der Vorherrschaft des Buches thematisiert. In seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung geht er der Frage nach, welche Voraussagen eintrafen, welche anderen Medienarten das Buch bereits überlebte und an welche technischen Entwicklungen man zu dieser Zeit noch gar nicht dachte. Spannend ist dabei, dass ein Niedergang des gedruckten Buches doch immer wieder mal prophezeit wurde und wird.

 

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23. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’20)

Die Öffentlichen Bibliotheken in Österreich müssen wegen den steigenden Infektionszahlen ab dem 17. November schließen, siehe VÖBBlog. Eine Ausnahme bilden die Universitätsbibliotheken.

Die Verleihung des „Deutschen Lesepreises 2020“ war in diesem Jahr digital (via Fachstelle ÖB NRW). Die Gewinner sind in einem Beitrag der Internetseite Buchreport aufgelistet.

Auch das BibCamp 2020 fand als Online-Unkonferenz statt. Die Teilnehmer ließen sich in ihrer Kreativität nicht davon einschränken, siehe BibCamp-Blog.

Biboer verlinkte auf die OERcamp-Webtalks. Insgesamt 50 Online-Seminare sind bis Januar 2021 rund um das Thema Open Educational Resources geplant. Man kann sich die Aufzeichnung auch im Nachhinein anhören.

Die Technik spinnt?! Das funktioniert nicht zeigt, was man machen kann, wenn es bei der Videokonferenz technische Probleme gibt (via Netbib).

Karsten Schuldt hat viele Ideen in seinem Blog gesammelt, was man nach der Corona-Zeit aus dem breiten Spektrum von Nutzungsverhalten bis Arbeitsbedigungen der Beschäftigten unbedingt mal wissenschaftlich untersuchen sollte.

Der Deutsche Bibliotheksverband verfasste eine Stellungnahme zur „Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Deutschland“, via Fachstelle ÖB NRW. Gefordert wird u.a. die Aufhebung der Befristung für die Paragraphen 60a ff, eine Regelung für das E-Lending, die klare Nutzungsmöglichkeiten bei Text und Data Mining, Fernleihe für Artikel aus Zeitungen und Kioskzeitschriften.

Im Podcast bei frau fahrenkrog stellte Sabine Wolf das Buch „Smart Libraries“ vor. Am Anfang gab es einen kleinen Rückblick zum Projekt Augmented Reality.

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16. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’20)

OECD veröffentlichte den Lernkompass 2030 (via Fortbildung in Bibliotheken). Nach einer Darstellung des Lernens im 19., 20. und 21. Jahrhundert geht es um notwendige Schlüsselkompetenzen für Gegenwart und Zukunft.

Ulrich Herb zeigte seine Präsentationsfolien zu den Workshops Wissenschaftliches Publizieren … sowie Open Science und Publikationsstrategien. Die DFG hat ein Förderprogramm eingerichtet, bei dem Zuschüsse für Open-Access-Publikationskosten beantragt werden können (via MedInfo).

Bibliothekarisch.de ruft dazu auf, einen Beitrag über nützliche Tools für Bibliotheken zu schreiben und im Rahmen eines Adventskalenders #netzadvent2020 zu veröffentlichen. Interessierte können sich dafür in einen Etherpad eintragen.

Gut gelungen ist das Imagevideo der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna siehe VÖBBlog.

Fortbildung in Bibliotheken schaute sich das „Social Media Universe“ an. Demnach hat 2020 Facebook nach wie vor die meisten Nutzer. Instagram findet sich auf Platz 6.

Freiheit und Verantwortung – die Schillerrede 2020 hielt Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, siehe Video bei Youtube (via VÖBBlog).

Mag die Realität die Literatur durchaus beeinfluss, so gilt das nicht umgekehrt.“ meinte Marius Müller in Buch-Haltung und stellte dies am Beispiel der zahlreichen Literatur zum (nun doch abgewählten) US-Präsidenten D. Trump dar.

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9. November 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’20)

„Ächz“ stöhnte Archivalia, schon wieder eine Auflistung besonders schöner Bibliotheksräume. Geo stellte nämlich das Buch „Tempel der Kunst, Kathedralen des Wissens“ vor und befragte die Fotografen/Autoren dazu. Tolle Fotos gibt es natürlich auch zu sehen.

Und da wir schon bei Highlights sind – auch die am häufigsten ausgeliehenen E-Books und e-Audiobooks kann man in eine Rangliste packen, siehe Fachbuchjournal (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021“ hat mit einigen Zahlen zur Nutzung der Bibliotheken und ihrer Angebote aufzuwarten, die sich sehen lassen können (via Fachstelle ÖB NRW).

Netzpolitik.org informierte über die neuesten Kampfmethoden eines Verlagsriesen gegen eine bekannte Schattenbibliothek: Cybersecurity und Verschwörungstheorien (via Archivalia).

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2. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’20)

Thomas Hapke, Fachreferent in der Bibliothek der TUHH, verlinkte seine erstellten Videos, Podcasts und digitalen Materialien zum wissenschaftlichen Arbeiten in einem Blogbeitrag.

Frau Schmitz erläuterte in Publisso, was es mit guter wissenschaftlicher Praxis auf sich hat, und wo ein Fehlverhalten beginnt (via Archivalia).

Die Aufzeichnung des Online-Seminars zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in Bibliotheken ist nun verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib stellte das Projekt EODOPEN in zwei Videos vor. Hier geht es darum, auf Nutzerwunsch Werke zu digitalisieren. Dabei werden alle rechtlichen Möglichkeiten geprüft (vergriffen, verwaist usw.).

Ab 2021 soll es nun auch möglich sein, in Nature-Zeitschriften Open Access zu publizieren. Die wichtigsten Punkte der OA-Vereinbarung veröffentlichte die Max Planck Digital Library (via medifo).

Die Deutschen Jugendliteraturpreise 2020 wurde vergeben. Buchreport stellte die Gewinner vor (via Fachstelle ÖB NRW).

„Neues aus Siechenstadt“ – Bibliophase widmete sich den Problemen unserer Zeit mit dem Zeichenstift.

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26. Oktober 2020 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW stellte in Text und Fotos die neugestaltete Zentralbibliothek Paderborn vor. Dazu gehören neben einem Lerncafé auch ein Whiteboard-Raum und technische Features wie ein Flugsimulator und andere Gaming-Angebote. Auch die Stadtbibliothek Solingen probierte ein neues Lernraum-Konzept, siehe ebenfalls Fachstelle ÖB NRW. Auch wissenschaftliche Bibliotheken denken über Veränderungen ihrer Lern- und Raumkonzepte nach. Karsten Schuldt sah sich 79 Studien von 2009 bis 2019 genauer an, um herauszufinden, ob und wie sich die Bedürfnisse der Studierenden im Hinblick auf die Bibliotheksnutzung geändert haben. Seine Ergebnisse fasste er in einem Artikel der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ zusammen.

Die Anzahl der Menschen, die neben Printmedien auch E-Books und und Audiobücher nutzen ist auf 40 Prozent gestiegen. Das ermittelte eine Studie mit fast 6100 Leuten in verschiedenen Ländern, siehe buchreport (via Fachstelle ÖB NRW). #BuchistBuch meint auch der Deutsche Bibliotheksverband und startete eine Kampagne für die Gleichstellung gedruckter und elektronischer Formen in rechtlicher Hinsicht. Für Einrichtungen, die das unterstützen möchten, stehen Grafiken in verschiedenen Varianten zum Download bereit, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Um die Darstellung des Bestandes an elektronischen Fachzeitschriften ansprechender zu gestalten, wurde das Tool VIDIJO (= virtual display of journals) im Rahmen eines BMBF-Projektes entwickelt. Ein Überblick der Funktionen findet man im Blog der NTNM Campus Bibliothek (via Fortbildung in Bibiotheken). Die Webapplikation ist Open Source und kann von Bibliotheken nachgenutzt werden.

„Die Transformation der Informationsmärkte in Richtung Nutzungsfreiheit“ lautet der Titel des neuen Open-Access-Buches von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Der Autor meinte, dass das derzeitige Urheberrecht, den Wissensaustausch und die Weiterentwicklung in Wissenschaft und Bildung eher behindert und zeigt Alternativen auf. Einen Beitrag zu „Urheberrecht und Forschungsdaten“ verfasste Linda Kuschel, veröffentlicht in „Ordnung der Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Ein Beitrag bei Scienceblogs listet frei nutzbare Repositorien auf. Hier können Wissenschaftler ihre Publikationen veröffentlichen, damit sie weltweit zur Verfügung stehen (via Netbib).

 

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19. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (41.KW’20)

Im 40. BibChatDe wurde über Statistiken disktutiert. Welche Zahlen zeigen wirklich die Bedeutung und Leistung einer Bibliothek? Im Blog wurde der Chat ausgewertet.

ZBW-Mediatalk besuchte den Open-Access-Tage und wertete vier Vorträge aus. Sie sind im Beitrag eingebunden.

Zwei tolle Anleitungen zum Erstellen von Bildschirmaufzeichnungen hat die Mediengrube auf Lager (via Fachstelle ÖB NRW). Man kann dafür nämlich einfach Powerpoint oder Padlet verwenden.

Schmalenstroer bedauerte, dass IFTTT, ein Tool für die Webdienstverknüpfung kurzfristig kostenpflichtig wird, wenn man mehr als 3 Applets benötigt.

Dörte Böhner zeichnete ein Bild, um an die AHA-Regeln in der Bibliothek zu erinnern, siehe Bibliothekarisch.de.

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12. Oktober 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (40.KW’20)

Die Library of Congress entwickelte eine Suche – den Newspaper Navigator -, der Abbildungen in Tageszeitungen findet. Bringt ein Suchwort Treffer, dann werden automatisch auch ähnliche Bilder angezeigt. Der dafür erstellte Code ist frei verfügbar, laut Fachstelle ÖB NRW.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) verlinkte ein Beiheft der DUZ zum Thema Lernräume und Hochschularchitektur (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die Landesfachstelle Öffentliche Bibliotheken in Bayern erklärte in 2 Videos die Fernleihe (via Fachstelle ÖB NRW).

Hypotheses machte auf das „Social Media Handbook for Museums & Cultural Professionals“ aufmerksam.

Bitkom untersuchte, wie sich die Nutzung digitaler Angebote seit Anfang des Jahres bei Senioren durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie verändert hat, siehe Buchreport (via Fachstelle ÖB NRW).

Software und Apps, die nützlich für alle sind, die barrierefreie Angebote oder Tools suchen, stellte Chip vor (via VÖBBlog).

Ein Übersicht der zahlreichen Blogbeiträge direkt aus den Bibliotheken findet man in der Bibliothekswelt. Nach einem ersten Test soll diesen Angebot nun beibehalten werden.

Julia Reda befasste sich im Verfassungsblog mit rechtlichen Grundlagen zu Hyperlinks, da dazu demnächst ein Urteil des EuGH erwartet wird (via Archivalia).

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5. Oktober 2020 at 09:55

Gelesen in Biblioblogs (39.KW’20)

BibliothekarInnenalltag: Wie motiviere ich mich?“ war das Thema des 42. BibChatDe. Dirk Ehlen fasste die Diskussion in einem Blogbeitrag zusammen. Demnach nahmen eher motivierte Leute am Twitterchat teil, die Spaß an ihrem Job haben, Medien mögen, gern Dienstleistungen entwicklen und anderen helfen.

Die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW ermittelte in einer Umfrage, wie es mit der technische Ausstattung der öffentlichen Bibliotheken aussah, um den Online-Betrieb plus zusätzlichen Angeboten in Corona-Zeiten zu gewährleisten. Oft war diese eher mangelhaft.

#BuchistBuch meinte der Deutsche Bibliotheksverband e.V. und kritisierte, dass es Bibliotheken bei E-Books immer noch nicht die gleichen Rechte beim Erwerb und Verleih haben, wie bei gedruckten Ausgaben. Daher wird eine gesetzliche Regelung dafür gefordert (via Fachstelle ÖB NRW). Mehr dazu erfährt man im Interview des Deutschlandsfunks mit Andreas Degkwitz, dem Vorsitzenden des DBV.

Die FRÖBEL-Gruppe veröffentlichte eine Broschüre mit Vorschlägen zum Einsatz digitaler Medien in Kindertagesstätten (via Fachstelle ÖB NRW).

In einem Projekt nahmen sich Studierende der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern vor, den Bekanntheitsgrad der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte e.V. zu steigern und entwickelten in Kooperation mit der Einrichtung einen neuen Flyer, siehe aubib. Außerdem erschien dazu Artikel im Bibliotheksforum Bayern.

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28. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (38. KW’20)

Der Dachverband der Bibliotheksverbände, Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V. verlieh die Karl-Preusker-Medaille 2020 an Wikimedia Deutschland e. V. Gelobt wurde die Zusammenarbeit mit Bibliotheken in verschiedenen Projekten (z.B. Wikidata, Hackathons) sowie die Texttranskriptionen, siehe Presseinformation (via vdb Blog).

Seit letzter Woche gibt es ein Open-Access-Forum, in dem sich Wissenschaftler austauschen können. Koordiniert wird es von der TIB Hannover. Um den technischen Support kümmert sich die Niedersächische Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen, siehe heise.de (via netbib). Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ veröffentlichte eine Handreichung, die Möglichkeiten bei der Publikation von Open-Access-Büchern zeigt (via Archivalia). Deutschlandfunk interviewte Guido Herrmann, den Geschäftsführer von Wiley Deutschland, zum Thema Open Access (via MedInfo).

Fachstelle ÖB NRW stellte die MachBar der Duisburger Zentralbibliothek vor. Hierbei handelt es sich um einen Makerspace mit 3D-Drucker, VR-Brille und Greenscreen sowie der Möglichkeit alte Datenträger zu digitalisieren. Darüber hinaus ist ein Veranstaltungsprogramm geplant. Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Linksammlung bei HOOU zu freien Bildern, Videos und Sounds.

Im neuesten Podcast bei Bibfunk spricht Frau Fahrenkrog mit dem Schulbibliothekar und Demokratiepädagogen Peter Jobmann.

Christine Burblies beantwortete im ZBW-Mediatalk Fragen zu Digital Badges. Hier geht es um kleine Zertifikate, die beispielsweise für Kurse im Bereich Informationskompetenz vergeben werden können.

Die verschiedenen Verschleißerscheinungen gedruckter Bücher nahm Bibliophase unter die Lupe. Den Buchrücken erwischt es meist zuerst. Besonders gefährdet sind die übergewichtigen Exemplare.

Bibliothekspostkarten zeigte den Lesesaal des Bonatzbaus in Tübingen. Er wurde 1921 eröffnet.

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21. September 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’20)

In einem weiteren Teil der Reihe „5 Funktionen für eine digitale Gesellschaft“ befasste sich die Fachstelle ÖB NRW mit der „Bibliothek als Ort für Inspiration“ und erläuterte, welche Aufgaben und Ressourcen es umfasst.

Auch eine schöne Idee: Die Stadtbibiothek Köln hat in ihren Blog ein Online Escape Spiel eingebaut (via Fachstelle ÖB NRW).

Zu den nomierten Bilderbüchern für den Deutschen Jugendliteraturpreis entwickelten Katja Eder und Jule Pfeiffer-Spiekermann praktische Konzepte zur Leseförderung (via Fachstelle ÖB NRW).

Fortbildung in Bibliotheken meinte, dass sich auch einige bibliothekarische Aufgaben im Home Office erledigen lassen und verwies auf einen Beitrag bei idw-online zu einer Studie, die „Die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Home-Office“ untersuchte. Das Fazit ist positiv.

Forschungskreislauf unterstützen oder Sammlungen pflegen/erweitern?! Michael Knoche ging in seinem Blog auf eine Kritik von Klaus Ceynowa (Bayerische Staatsbibliothek) ein, der meinte, dass Bibliotheken nicht mehr die richtigen Schwerpunkte setzen.

Springer Nature und ResearchGate testeten in einem Pilotprojekt, wie man zum beiderseitigen Nutzen zusammenarbeiten könnte, siehe Buchreport (via MedInfo).

Die Internationale Vereinigung der bibliothekarischen Verbände und Einrichtungen (IFLA) plant eine Änderungen der Organisationsstruktur. Ein Entwurf wurde veröffentlicht, der von Mitgliedern und Aktiven gern kommentiert werden kann, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Michael Knoche veröffentlichte einen geplanten Zeitungsartikel, den er im September 1990 zur Lage der deutschen Bibliotheken verfasst hatte (also kurz vor der Wiedervereinigung) und ermöglicht damit einen Rückblick, wie die Situation zu dieser Zeit eingschätzt wurde.

Bei Libraries happen gab uns Steffi wieder einen Einblick in den Bibliotheksalltag. Ja, Studies mögen es warm! 🙂

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14. September 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (36.KW’20)

Die Fachstelle ÖB NRW machte sich Gedanken, welche Aufgaben Bibliotheken erfüllen, wenn es um eine Weiterentwicklung der digitalen Gesellschaft geht, z. B. die Bibliothek als Kultur- und Lernort.

Ohne IT-Wissen funktioniert die Arbeit in Bibliotheken heute nicht mehr. Anne Christensen regte in ihrem Gastbeitrag bei Effektive Webwork an, unbedingt die Fortbildung und den Wissensaustausch zu fördern: Kurse, Workshops, regelmäßige Veranstaltungen sowie mehr virtuelle Anwendertreffen.

Archivalia bettete das neue Zotero-Video-Tutorial der Universitätsbibliothek der FU Berlin ein.

Die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften stand unter dem Motto „Seamless Learning – lebenslanges, durchgängiges Lernen ermöglichen”. Der Tagungsband ist nun frei online verfügbar (via Fortbildung in Bibliotheken).

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Seite bei K12 Moderne Unternehmenskommunikation mit Links zu Tools, die Visualisierungen, Infografiken und Diagramme ermöglichen.

Einige PhD-Studierenden haben sogar ihre Abschlussarbeit visualisiert. Im Digithek Blog sind zwei Beiträge der Gewinner des Awards „Tanz Deine Doktorarbeit“ zu sehen. 🙂

Bei Libraries happen gab es einen Einblick in den Bibliotheksalltag: was man eben so am ersten Tag nach dem Urlaub macht, die verschiedenen Aufgaben von Studentischen Hilfskräften und Zugangsbedingungen zur Bibliothek in Corona-Zeiten.

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’20)

Im aktuellen Podcast unterhielt sich Frau Fahrenkrog mit dem Medienpädagogen Dennis Kranz. Er macht ebenfalls Podcasts (Eduthek) und so war die Erstellung solcher Angebote auch das Thema dieser Ausgabe. Indem man selbst Medien erstellt, wird man medienkompetent, meinte Frau Fahrenkrog. Und Herr Kranz ermunternte schon mal vorab alle, die es auch probieren wollen, nicht an sich zu zweifeln, denn: „Die erste Folge wird schlecht.“. Doch wer nicht nur andere beneiden möchte, dass sie tolle Sachen machen, muss einfach den ersten Schritt tun. Die Fähigkeiten, die man dabei erlernt, kann man vielseitig einsetzen. Den Zweck eines Podcast sahen die Gesprächspartner jedoch nicht in der Steigerung von Nutzerzahlen oder Ausleihen. Mediale Aufmerksamkeit trägt zu einer besseren Wahrnehmung der Bibliotheksarbeit in der Bevölkerung bei und hilft, Kooperationspartner zu gewinnen.

Auch der Stadtbibliothek Bünde widmete sich digitalen Angeboten und konnte damit Schulen als Kooperationspartner gewinnen, siehe Fachstelle ÖB NRW. An erster Stelle stand der Ausbau des WLAN im Gebäude, um dann die Möglichkeiten der Technik auch nutzen zu können.

Das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ veröffentlichte eine Stellungnahme zum Entwurf der Änderungen des Urheberrechts (via Inetbib).

Bei Bibliothekarisch.de ist ein Video eingebettet, welches 108 Medientypen vorstellt (in Engl.). Dabei lernt man auch Datenträger, die inzwischen in Vergessenheit geraten sind.

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10. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’20)

Links und Tipps zum selbständigen, voneinander und miteinander Lernen gab es in der letzten Woche gleich in mehreren Blogs. Im BuchBarcamp & Co“ stellte Jöran Muuß-Merholz (via Fortbildung in Bibliotheken) neben dem Barcamp auch andere Formate wie kooperative Formate Booksprint, Twitter, MOOC’s usw. vor. Auch beim Bloggen lernt man ständig dazu.

Ein Video, welches die Möglichkeiten von Twitter als Lerntool zusammenfasst, findet man bei Holger Moller (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bei Archivalia liest man den Erfahrungsbericht eines Teilnehmers der Übung „Google Book Search und die Wunderwelt digitaler Bibliotheken“. Auch hier bildete selbstständiges Lernen in Verbindung mit Austausch und Expertentipps den Schlüssel zum Erfolg.

Hubertus Kohle wünscht sich schließlich im Blog arthistoricum.net coronabedingte Hygienevorschriften zu nutzen, um Studiengänge quantitativ zu reduzieren und gleichzeitig qualitativ zu verbessern, also weniger Stunden pro Student und dafür intensiver durch kleinere Gruppen (via Archivalia).

Peter Baumgartner erklärte im Blog Gedankensplitter, wie die Begutachtung von eingereichten Projekten gewöhnlich abläuft (via Fortbildung in Bibliotheken).

In der Schweiz schließen sich 475 wissenschaftliche Bibliotheken zusammen, um ihren Nutzern über die geplante Swiss Library Service Platform einen Zugriff auf alle Bestände zu gewährleisten, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Bibliophase befasste sich mit fremdsprachigen Büchern und womit man – mit etwas Fantasie natürlich – solche Titel und Namen verbindet. 😉

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3. August 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’20)

Sind Bibliotheken einer der seltenen Orte ohne Konsumzwang? Und was ist damit gemeint? In einem ausführlichen Blogbeitrag ging Karsten Schuldt diesen Fragen nach und tauchte dabei auch in die Entstehungsgeschichte öffentlicher Bibliotheken ein.

Was durch Corona digital möglich war und genutzt wurde, weil im ‚Lockdown‘ keine andere Form der Kommunikation möglich war, gilt es jetzt zu etablieren und selbstverständlich zu machen.“ meinte Stephan Schwering im schweringsblog und wirbt dafür, dass sich Bibliotheken hier nicht nur mit ihren Beständen im Internet präsentieren sondern auch dort auch ihr Beratungs- und Vermittlungsangebot weiter ausbauen sollten.

Fortbildung in Bibliotheken stellte das Portal „Wir lernen online“ vor. Es handelt sich um eine Linksammlung zu digitalen Lernangeboten für die Schule. Dabei kann man nach Open Educational Resources filtern. Wer mal ein GIF erstellen möchte, findet bei Buffer nützliche Tools (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW kann man sich eine Komposition anhören, die im Rahmen der Reihe „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken“ entstand. Die Medienkoffer enthalten Geräte, die zum Ausprobieren und Erstellen eigener Kreationen anregen sollen.

BuB berichtete über das Projekt „Nachhaltig erzählen“ der Büchereizentrale Schleswig-Holstein (via Fachstelle ÖB NRW). Es erhielt einen Preis im Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit 2020„. Praktische Beispiele findet man in der Arbeitshilfe.

Das Klischee des höflichen, schüchternen, bescheidenen und schüchternen Bibliothekars hält sich hartnäckig, siehe Library Mistress. Aber einst waren auch Bibliothekare Revolutionäre … dazu ein hübsches Beispiel bei Haferklees Ausblicke.

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27. Juli 2020 at 10:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs