Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’18)

leave a comment »

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW wurde über die Entwicklung des Konzeptes „Makerspace meets Medienpass“ der Stadtbücherei Ibbenbüren berichtet. In Kooperation mit den Schulen sollen verschiedene Kompetenzbereiche wie Informieren, Recherchieren, Kommunizieren, Kooperieren, Produzieren, Präsentieren, Analysieren und Reflektieren angesprochen werden.

Der „Spartenbericht Museen, Bibliotheken und Archive 2017“ des Statistischen Bundesamtes ist online erschienen, via Fachstelle ÖB NRW. Vor allem wurden hier die Daten aus der Deutschen Bibliotheksstatistik für öffentliche Bibliotheken ausgewertet und in zahlreichen Diagrammen optisch aufbereitet.

Mit dem Besitz elektronischer Geräte und ihrer Nutzung bei der Kommunikation, den Einsatzmöglichkeiten und Einschränkungen digitaler Medien (Urheberrecht) befasste sich Martin Ebner in seiner Präsentation „Brauchen die Studierenden von morgen noch E-Learning?„, siehe Fortbildung in Bibliotheken.

„Mythen der Digitalisierung mit Blick auf Studium und Lernen“ lautet dagegen ein Beitrag von Rolf Schulmeister und Jörn Loviscach (via Fortbildung in Bibliotheken). Sie sahen sich verschiedene Studien an, um zu ergründen, welche Effekte der zunehmende Einsatz digitaler Medien und Methoden bringt. Studierende, die nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, freuen sich zwar über das Angebot an Vorleseungsaufzeichnungen, schauen diese aber seltener als anwesende Studierende. Übertreiben sollte man es mit dem digitalen Einsatz nicht. Gleich der erste Satz im Fazit „Studierende bevorzugen überwiegend die klassischen Lehrmethoden.„.

Die TU Dresden startete das Projekt Peer-UpPublikationen und Effizienter Einsatz von Ressourcen in der Universitären Wissensproduktion„, via Infobib. Unter anderem soll dabei den „Vor- und Nachteilen der eingesetzten (technischen) Methode und zur Eignung von Publikationen als Output-Maß für wissenschaftliche Forschung“ nachgegangen werden.

Advertisements

Written by lesewolke

19. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’18)

leave a comment »

Das Leitthema des Europäischen Kulturerbejahres 2018 lautet „Europa: Gelebtes Erbe“. Die Stadtbibliothek Dinslaken startete in diesem Zusammenhang das Projekt „Gutenberg trifft E-Book“. In Workshops werden den Bibliotheksbenutzerinnen und -nutzern Buchdruck und -malerei näher gebracht, siehe Projektseite (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Stadtteilbibliothek Oberhausen-Sterkrade stellte ihr Konzept zum Thema Gaming vor, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Woran muss man bei Barrierefreiheit des Bibliotheksgebäudes denken? Ein Beitrag im Blog der Fachstelle ÖB NRW geht die einzelnen Stationen ab, den Zugang zur Bibliothek, Gestaltung der Eingangstür, Beleuchtung, Breite der Wege und Türöffnungen, Aufwand beim Öffnen, Bodenleitsystem usw.

Wisspub.net schrieb einen ausführlichen Beitrag zu Organization Identifiers. Häufig unterscheiden sich die Angaben dazu in Publikationen. Manche Insitutionen (z.B. Universitäten) machen Vorgaben bei der Darstellung. Aber es gibt inzwischen auch Initiativen für eindeutige Identifier, z.B. Ringgold, GRID und Funding Data von CrossRef.

Das Medienmagazin Journalist sah sich verschiedene Podcasts von Zeitungen an (z.B. Zeit, Spiegel, Süddeutsche), via Archivalia.

Horace Dusselhut ist der Bibliothekar in der Scheibenwelt, einer Romanreihe aus dem Bereich Fantasie des englischen Schriftstellers Terry Pratchett. Netbib verlinkte auf Infos zu dieser Romanfigur.

Written by lesewolke

12. Februar 2018 at 11:10

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’18)

leave a comment »

Für Aufregung sorgte die Information, dass die Landesbibliothek Stuttgart die gedruckten Originalausgaben der Zeitungen nach der Digitalisierung aussondert, siehe Stuttgarter Zeitung (via Archivalia). In einem Interview mit dem Deutschlandfunk mahnt Michael Knoche, ehemaliger Leiter der Anna Amalia Bibliothek in Weimar, nicht auf die reine Digitalisierung, sondern auf einen Medienmix zu setzen und wendet sich gegen die Entsorgung der Originale (via VÖBBlog). Generell ermöglicht die (meistens hoffentlich zusätzliche) Digitalisierung natürlich einen  Zugang zu gesuchten Inhalten. Das Portal Anno der Österreichischen Nationalbibliothek listet große Digitalisierungsprojekte für Zeitungen auf (via VÖBBlog).

Wie funktioniert derzeit die Archivierung digitaler Publikationen seitens der Deutschen Nationalbibliothek? In einem Interview mit iRights.info beantwortet Ute Schwens, stellvertretende Generaldirektorin der DNB, viele Fragen zu diesem Thema.

Im australischen Port Philip soll nun eine dritte Bibliothekszweigstelle ohne Bücher eröffnet werden, siehe Globolibro. Die Pläne treffen nicht nur auf Zustimmung. Eine Bürgerinitiative ist dagegen.

ZBW-Mediatalk erklärte das Konzept der Wissenschaftsläden oder Science Shops. Als Anlaufstelle für Bürger sollen sie eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schaffen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Bereits in den 1970er Jahren gab es erste Science Shops an niederländischen Universitäten. Das EU-Projekt SciShops will das Konzept nun fördern. Drei Beispiele in Deutschland werden ebenfalls im Beitrag vorgestellt.

Der Trend wissenschaftliche Bibliotheken als Lernort für Prüfungen und Schreibort für wissenschaftliche Arbeiten zu nutzen, ist ungebrochen. ORF.at berichtete darüber (via VÖBBlog).

Die FAZ bietet hingegen mal wieder Open-Access-Gegner eine Plattform. Doch was schränkt die Wissenschaftsfreiheit mehr ein: eine gewünschte, mindestens zusätzliche Open-Access-Publikation oder der Druck zur Einreichung bei High-Impact-Journals, um die Karriere zu befördern, fragte OA2020  (via Archivalia). Übrigens hat Florian Freistetter in Scienceblogs dem Impact Factor einen ausführlichen Beitrag gewidmet.

Written by lesewolke

5. Februar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’18)

leave a comment »

Der Horizon Report Library Edition erscheint inzwischen nicht mehr. Die Downloadzahlen waren gut, aber verantwortliche Organisation leider pleite, erfährt man im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung. Doch vor allem ging Karsten Schuldt ausführlich der Frage nach, ob so ein Report im Bibliothekswesen benötigt wird, worin die positiven und negativen Aspekte des bisherigen bestanden und stellte Kriterien für einen besseren Trendreport auf. Verzichten muss man aktuell nicht auf Trendreports. Die IFLA hat in der letzten Woche eine Aktualisierung ihrer Ausgabe veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW). Auf die Zusammenfassung des ZBW-Mediatalk speziell zu „Digitale Trends 2018“ hatte ich bereits in der vorletzten Ausgabe hingewiesen.

Den 10. BibChatDe, Thema Bibliotheksethik fasste D. Ehlen im BibChatDe-Blog zusammen.

Bis man mit dem Tolino tatsächlich sein erstes E-Book ausleihen kann,  sind so einige Formularhürden zu überwinden, siehe Techniktagebuch  (via Fortbildung in Bibliotheken). Na, wenn es dann schließlich läuft, ist das schnell vergessen. 😉

ZBW-Mediatalk interviewte Lenny Teytelman, CEO und Mitbegründer der Open-Access-Plattform protocols.io. Hier handelt es sich um eine Datenbank für Forschungsmethoden und deren Dokumentation.

Netbib sah sich eine Spezialsuchmaschine für Personennamen an und lobte besonders die übersichtliche Darstellung bei Namenfinden.de.

Fortbildung in Bibliotheken probierte das Zeichentool Autodraw.com aus. Anhand eigener Skizzen bringt es eine Auswahl passender Vorschläge.

Die ZB Med hat über 4000 Titel aus ihrer historischen Literatursammlung zur Medizingeschichte online gestellt (via Informationsdienst Wissenschaft).

 

Written by lesewolke

29. Januar 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’18)

leave a comment »

Laut den Potsdamer Neueste Nachrichten setzt sich die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam weiterhin für ein breites Spektrum an Literatur auch zu politischen Themen ein und bekommt dafür Unterstützung von den PNN-Lesern (via Fachstelle ÖB NRW). Kritik gab es von der Fraktion Die Andere, die hinsichtlich begrenzter Etats gegen die Anschaffung einzelner, aus ihrer Sicht rechtspopulistischer Bücher wetterten oder zumindest eine besondere Kennzeichung verlangten. Die Bibliothek lehnt hingegen eine Zensur ab. „In Bibliotheken muss es die Möglichkeit geben, sich selbst eine Meinung zu bilden“, erklärte die Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliothekverbands Barbara Lison gegenüber der PNN.

Die Stadtbibliothek Erlangen erhielt die Auszeichnung „Bayern barrierefrei„, siehe Beitrag der Landesfachstelle Öffentlichen Bibliotheken in Bayern (via Fachstelle ÖB NRW). Gelobt wurden Ausstattung und Angebote: „Diese reichen von barrierefreien Zugängen, Aufzügen, Induktionsanlagen für Hörgeschädigte bis zu Medien in Leichter Sprache.“ sowie der Vermittlung dieser Möglichkeiten durch die Mitarbeitenden.

Monika Ziller schrieb weitere Beiträge über ihre Erlebnisse in den US-amerikanischen Bibliotheken. Die Fotos und der Bericht über die Zerstörungen in den Bibliotheken in Puerto Rico durch den Hurrikan im letzten September im Online Magazin American libraries stimmen dagegen traurig (via Archivalia).

Die DEAL-Verhandler streiten immer noch mit Elsevier. Netzpolitik.org ging auf die aktuellen Entwicklungen ein (via Archivalia & VÖBBlog)

Bibliotheksratte nahm sich im Januar Zeit, mal wieder nach den schönsten Tweets zum Thema Buch und Bibliothek zu suchen.

 

Written by lesewolke

22. Januar 2018 at 12:02

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Tagged with , ,

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’18)

leave a comment »

Die Landesfachstelle München stellt bei ihren Materialien einen Jahresplaner für die Aktions- und Präsentationsplanung für Bibliotheken als Exceldatei und PDF zum Download bereit (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Stadtbibliothek Kreuztal konzipierte die Veranstaltung „Escape the Library“ und beschreibt die Vorbereitung und Durchführung im Blog der Fachstelle ÖB NRW. Bei Live Escape Games muss eine Gruppe verschiedene Rätsel lösen, um einen Raum in einer bestimmten Zeit verlassen zu können.

Die Fachstelle ÖB NRW veröffentlichte in der letzten Woche mehrere Beiträge zum Thema Integration. Sie wurden von den Stadtbibliotheken Kreuztal, Viersen, Nettetal und Münster verfasst.

Die AG Leseförderung und die dbv-Kommission Kinder- und Jugendbibliotheken ruft Bibliotheken auf, besonders gute Vorleserinnen und Vorleser zu nomieren, siehe Jugendbibliothek 21.

Wisspub.net hat sich Artikelgebühren (APCs) für wissenschaftliche Zeitschriften angeschaut und zwar konkrete Beispiele, bei denen der Artikel trotzdem nicht Open Access ist. Publizieren kann ein teures Vergnügen sein!

Welche digitalen Trends werden das Jahr 2018 bestimmen? ZBW Mediatalk ging in einem Beitrag dieser Frage nach.

Das Layout des Bibliotheksportals wurde komplett erneuert (via Fachstelle ÖB NRW). Zugegeben, ich finde diese Designs wegen ihrer Unübersichtlichkeit auf normalen Computerbildschirmen einfach nur furchtbar.

Monika Ziller ist gerade in US-amerikanischen Bibliotheken unterwegs, um dort mehr über die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erfahren. Im Blog BII stories bloggt sie über ihre Erkenntnisse (via Netbib).

Ein Flickr-Album zeigt in schwarz-weiß-Fotos die Mitarbeitenden einer Bibliothek  – Workplace Portraits (via Netbib). Der Beobachter stellt die 5 schönsten Bibliotheken der Schweiz vor (via VÖBBlog).

Hat der Pirat Blackbeard Bücher gelesen? In einer Kanone seines Schiffes fand man Schnipsel aus dem Buch von Edward Cooke: „A voyage to the South Sea, and round the world, perform’d in the years 1708, 1709, 1710, and 1711“ (via VÖBBlog). 😉

Written by lesewolke

15. Januar 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’18)

leave a comment »

RSWK reloaded – Verbale Sacherschließung im Jahr 2018“ – um die Entwicklungen in diesem Bereich des Bibliothekswesens dreht sich der Beitrag der Professorin Heidrun Wiesenmüller auf der Seite des BuB. Netbib verlinkte in diesem Zusammenhang auch gleich auf die aktuelle Ausgabe der „Regeln für die Schlagwortkatalogisierung“.

Wie funktioniert die Lizenzierung elektronischer Medien in Hochschulbibliotheken? Gibt es einen Zwang zu Open Access? Wen begünstigen die neuen Regelungen im Urheberrecht? Die Universitätsbibliothek Leipzig räumt in einem Blogartikel mit Vorurteilen auf: „Open-Access-Kritik im Faktencheck“ (via Archivalia). Hapke-Weblog berichtete ausführlich über den HOOU Workshop zu „Open Access“ auf der Campus Innovation 2017 (mit vielen weiterführenden Links zum Thema). Am 1. Januar 2018 wurden übrigens wieder Werke zahlreicher Künstler gemeinfrei, siehe Netbib.

Der Tagungsband „E-Science-Tage 2017 : Forschungsdaten managen“ ist online (via Archivalia).

Die Bibliothek hat geschlossen, aber man braucht gerade Lesestoff. Für solche Fälle bietet die Stadtbibliothek Stuttgart einen Bücherschrank an, der immer zugänglich ist und mit dem Bibliotheksausweis bedient wird, siehe Beitrag im Schwäbischen Tagblatt (via Archivalia).

Basic Thinking erklärt, was man für einen erfolgreichen Podcast beachten sollte. Fortbildung in Bibliotheken erinnerte sich in dem Zusammenhang unter anderem an die OPL-Checkliste 27 „Anleitung zur Erstellung eines Podcasts anhand des Netbib-Podcastes „.

M. Bakr berichtet auf der Seite des Goethe-Instituts von seinem Praktikum in der Bibliothek, der Gruppe „Meet & Talk“, und wie ihm die Nutzung der Bibliothek bei der Integration geholfen hat (via Fachstelle ÖB NRW).

IFLA’s New Professionals Special Interest Group (NPSIG) startete eine Umfrage nach gewünschten Webinar-Themen (via Fortbildung in Bibliotheken). 100 Punkte sind insgesamt zu vergeben, die man auf ein oder mehrere Themen aufteilen kann.

Written by lesewolke

8. Januar 2018 at 09:00

%d Bloggern gefällt das: