Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’18)

Die Weihnachtszeit hat begonnen. Bibliothekarisch.de erfreut uns auch in diesem Jahr mit einer Übersicht der zahlreicher Adventskalender. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf Lehrer-Online. Dort sind Ideen und Materialien mit weihnachtlichen Themen zur Nachnutzung verfügbar. ZBW Mediatalk stellte Leitfäden und Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources zusammen.

Vier aktivierende Methoden, die die Aufmerksamkeit von Schülern bei Bibliotheksführungen sichern und den Lerneffekt verbessern, erläuterte Ulrike Hanke in einem Video bei Youtube.

Dr. Harald Müller bot in Zusammenarbeit mit der Büchereizentrale Niedersachsen das Webinar „Datenschutz in Öffentlichen Bibliotheken“ an. Die Aufzeichnung ist online verfügbar, siehe Fachstelle ÖB NRW oder Fortbildung in Bibliotheken.

Schweitzer Fachinformation veröffentlichte einen Ratgeber zu E-Books (via Archivalia). Man kann ihn downloaden, kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder in den Filialen erhalten.

Bernhard Mittermaier (Bibliothek am Forschungszentrum Jülich) erklärt in einem Podcast das wissenschaftliche Publikationssystem. Dabei wird auch deutlich, wie stark die Menge der Veröffentlichungen gestiegen ist. „Von 2003 bis heute wurde genauso viel publiziert wie vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis 2003.“, siehe VÖBBlog.

In einem Positionspapier setzte sich der dbv für Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Das gilt nach Meinung des Verbandes auch für politisch umstrittene Werke, die ansonsten rechtskonform sind. „Die bibliothekarischen Verbände fordern ihre Mitgliedsbibliotheken sowie Politik und Gesellschaft dazu auf, die Diskussion über gesellschaftlich und politisch umstrittene Werke zu ermöglichen und zu führen, um so die Meinungsvielfalt und damit letztlich die demokratischen Strukturen zu stärken.“ Fachstelle ÖB NRW ging auf den Umgang der Stadtbibibliothek Bremen mit solchen Werken ein.

Archivalia zeigt sich von der Recherche in Google Books enttäuscht und empfiehlt „mehr HathiTrust nutzen!“ (Link zu HathiTrust). Meine Ergänzung für Hartnäckige: zusätzlich noch das InternetArchive probieren. Die Chance, dass wenigstens eins der drei Portale neue Erkenntnisse bei eigenen historischen Recherchen bringt, ist recht gut.

Meistens werden herausragende Leistungen prämiert. Aber es gibt auch den „4.0-Award für außerordentliches akademisches Scheitern„. Bento sprach mit einer Autorin (via Archivalia).

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Gelesen in Biblioblogs (47.KW’18)

Am 1. Januar 2019 startet ein Projekt, welches mit Fördermitteln der DFG ein Zeitungsportal für Deutschland aufbauen wird (via Archivalia). Es „soll mittelfristig alle Bestände digitalisierter Zeitungen in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen nachweisen”. Dabei sind ein Einstieg über den Kalender, den Zeitungstitel sowie eine Volltextsuche geplant.

Die ETH Zürich verleiht nicht nur Bücher sondern neuerdings auch tragbare Elektrowerkzeuge (Stichsägen, Heißklebepistolen usw.), siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Das HBZ kündigt für die deutsche Bibliotheksstatistik 2018 Veränderungen bei der Erfassung und Darstelltung der Daten an, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Geschichtsstunde für Bibliotheksinteressierte: Im Techniktagebuch erklärte H.-J. Schmidt wie einst das Lochkartensystem der Büchereizentrale Schleswig-Holstein funktionierte (via Netbib). Doch es gab noch eine andere Variante, die allerdings für die Fotoverbuchung einsetzt wurde (siehe Facebookfoto der Stadtbücherei Traunstein). Soweit ich mich erinnere, ging es hier ebenfalls darum, die Karten schnell  zu sortieren. Die noch fehlenden Nummern wurden dann auf der inzwischen entwickelten Filmrolle gesucht. Dort war die Lochkarte gemeinsam mit dem Buch und dem Benutzerausweis abgebildet.

Das DiskussionspapierDigitaler Stress in Deutschland“ wertete die Ergebnisse einer Umfrage zu diesem Thema insbesondere im Hinblick auf das Arbeitsleben aus . Die Überraschung: jüngere Arbeitnehmer sind gestresster. Aber es gibt auch Tipps, die Stressfaktoren zu reduzieren, siehe Fortbildung in Bibliotheken (Zusammenfassung der Studie und weiterführende Links bei idw-online).

Um Kindern besser verständlich zu machen, wie digitale Animation funktioniert, hat die Sendung mit der Maus das Lernspiel „Programmieren mit der Maus“ entwickelt, bei dem man selbst aktiv werden darf, siehe Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken).

Arno Widmann sah sich den Band „Die schönsten Bibliotheken der Welt“ von Massimo Listri an. Er kritisierte im Perlentaucher, dass es hier nur um Bibliotheken der westlichen Welt geht und kann Barocksälen mit vergitterten Büchern trotz der guten Fotos wenig abgewinnen (via Archivalia).  Die Süddeutsche Zeitung stellte 8 sehenswerte Münchner Bibliotheken vor (via VÖBBlog). Dort gibt es natürlich auch viele Bücher. Doch ist das Buch bald tot?! Bibcomic dachte weiter: „Was passiert mit dem toten Buch?“

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26. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’18)

Nina Bach ging in Hochschuldidaktik & Bibliotheksdidaktik sehr ausführlich der Frage nach „Wie kriege ich den Stoff durch?“ und rät sich von der Vorstellung, möglichst viel in 90 Minuten unterzubringen, zu verabschieden, denn weniger einfach mehr. Dabei sollten die Teilnehmenden in den Kursen vor allem selbst aktiv werden. Wer schon von Thresholds und Schwellenkonzepten gehört hatte (z.B. beim letzten Bibliothekartag) – hier wird es mal konkreter: Frau Bach listet typische Verständnisprobleme auf, die es zu überwinden gilt.

Cibera Blog entdeckte die Internetseite forTEXT. Hier werden Methoden und Tools für digitale Textanalysen vorgestellt. Beispielsweise ermöglicht das Tool Stanford Named Entity Recognizer das Finden und Zählen von Personen und Orten.

Kollidieren Artikel- und Buchgebühren (APCs & BPCs) für die Open-Access-Veröffentlichung mit dem Haushaltsrecht? Auf der Seite von OA2020-DE erläutert Alexandra Jobmann, warum diese Ausgaben kein Problem darstellen und wie man argumentieren bzw. worauf man achten sollte (via Archivalia).

Vielleicht macht sich schon der ein oder andere Gedanken über Weihnachtsgeschenke für Bibliotheksliebhaber. Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf den Kalender 2019 „blickwinkel bibliothek“.

 

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19. November 2018 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’18)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf den ausführlichen, praxisorientierten LeitfadenLesen fördern – Welten öffnen”. Er richtet sich für allem an Lesepatinnen und Lesepaten, könnte allerdings auch für Veranstaltungen in Kinderbibliotheken von Interesse sein.

Software zum Erstellen eigener Videos für Lehrzwecke, die schnell und einfach anwendbar ist, stellte FlippedMathe zusammen (via Fortbildung in Bbiliotheken). Wie die einzelnen Anwendungen funktionieren, wird meist gleich als Video erklärt.

Michael Knoche empfiehlt den Film „Ex Libris – Die Public Library von New York“ (197 Minuten) – eine Dokumentation ohne Interviews und Off-Sprecher, bei dem jedoch zahlreiche Benutzer und Bibliothekare zu Wort kommen.

Wer in einem Fachgremium der IFLA mitarbeiten möchte, kann sich gern bewerben, weitere Infos dazu im Beitrag der Fachstelle ÖB NRW.

In einem offenen Brief wandte sich die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) an die Verhandlungspartner des TV-L. Darin wird die schlechtere Eingruppierung von Tätigkeiten in weiblich dominierten Berufen kritisiert (via vdb Blog).

Archivalia verwies auf einen Artikel in der Berliner Morgenpost, der sich mit dem Urteil des Landesgerichts Berlin befasst. Demnach dürfen studentische Hilfkräfte nicht in nichtwissenschaftlichen Bereichen eingesetzt werden. Dazu zählen auch Bibliotheken.

Netbib machte auf einen Beitrag von Netzpolitik.org zum aktuellen Rechtsstreit zu gemeinfreien Werken aufmerksam. Die Eigentümer (hier: das Reiss-Engelhorn-Museum) möchten die freie Nutzung von Kopien dieser Werke komplett verhindern, indem zum einen das Fotografien im Gebäude verboten wird und man sich zum anderen bei vorhandenen Kopien auf das Leistungsschutzrecht beruft. Insbesondere bei öffentlichen Einrichtungen, die auch aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es eigentlich inakzeptabel, dass man zu solchen Restriktionen greift. Zudem ist es nicht mal sinnvoll. Gerade Fotografien wecken oft das Interesse an Themen und Orten.

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12. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’18)

E-LIS  – das internationale Fachrepositorium für Bibliotheks- und Informationswissenschaft feierte seinen 15. Geburtstag. AIMS widmete dem Jubiläum einen Beitrag (via Fortbildung in Bibliotheken).

Die erste Ausgabe der Online-Zeitschrift Bausteine Forschungsdatenmanagement ist erschienen und enthält zahlreiche Erfahrungsberichte zu Informations- und Beratungsangeboten sowie einer Policy (via VÖBBlog).

Was bieten Bibliotheken außer Bücher? Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de ging der  Frage nach, welche Rolle Bibliotheken im digitalen Zeitalter spielen.

Was muss die Datenschutzerklärung unbedingt zum Inhalt haben? Thomas Schwenke erklärt es im Upload Magazin (via Fachstelle ÖB NRW).

Laut einer Pressemitteilung der Stiftung Lesen wurden 500 Grundschüler und deren Eltern für die Vorlestudie 2018 befragt. Dabei stellte man unter anderem fest, dass Vorlesen vielen Kindern das spätere Lesenlernen erleichtert. (via Fachstelle ÖB NRW)

Ingrid Strauch listete in Archialia Links zu Studien, Gutachten oder Forschungsvorhaben auf, die von der Bundesregierung erstellt wurden.

Das war teuer: 50 ausgeliehene Bücher 30 Tage zu spät zurück gebracht = 2250 Euro. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage der Professorin, die diese Mahngebühren nicht bezahlen wollte, zurück, mehrere Artikel dazu sind im VÖBBlog verlinkt.

 

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5. November 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (43.KW’18)

Wie hieß bloß der Buchtitel? Dörte Böhner zeigte im Blog Bibliothekarisch.de Möglichkeiten, wie man dem gesuchten Buch trotzdem auf die Spur kommen kann.

Der Europäische Bibliotheksverband EBLIDA startete die KampagneE-Medien in der Bibliothek: mein gutes Recht!“. Bibliotheksnutzende sollen mit einem Schreiben ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten auffordern, Gesetzesänderungen zu initiieren, damit auf dem Markt erhältliche E-Books ebenso wie gedruckte Bücher von Bibliotheken erworben und zur Nutzung bereitgestellt werden können. Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf das Musterschreiben sowie die Liste der Abgeordneten.

Dr. Harald Müller vom Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ erstellte eine Mustervorlage für die Benutzungsordnung sowie eine Vorlage für die Einwilligungserklärung zur Verwendung von Fotos, die die aktuellen Datenschutzvorgaben erfüllen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Pineapple Glam gab Tipps für einen guten Bibliotheksauftritt bei Instagram (via Fortbildung in Bibliotheken).

Das Literaturverwaltungsprogramm Zotero kann nun auch in Google Docs eingesetzt werden. Näheres dazu erläuterte der Zotero Blog (via Netbib).

Zum Tag der Bibliotheken sah sich Der Standard Hotels an, die über größere Buchbestände verfügen bzw. früher mal eine Bibliothek waren (via VÖBBlog).

 

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29. Oktober 2018 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (42.KW’18)

Heute startet die Internationale Open-Access-WocheArchivalia meinte, dass Bibliotheken mit einem Button auf ihrer Internetseite darauf hinweisen könnten und verlinkte für alle, die nach Inspiration suchen auf die Beiträge vom letzten Jahr.

In einem Interview mit dem SLUB-Blog erklärte Manuela Queitsch, warum die Archivierung von Forschungsdaten einen Mehrwert darstellt, aber auch mit Aufwand verbunden ist, und welche Services die SLUB bereits anbietet und entwickelt (via Archivalia).

In einer englischsprachigen Broschüre „Understanding and negotiating book publication contracts“ erklärt die Authors Alliance, worauf Buchautoren bei Verlagsverträgen achten sollten (via Archivalia).

Archivalia veröffentlichte einen Inetbib-Beitrag von Peter Delin zum Thema „Tsundoku oder Der Wert (noch) nicht gelesener Bücher“, denn diese gibt es sowohl in privaten Sammlungen als auch in Bibliotheken.

Karsten Schuldt geht in Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage nach, was bei Evaluationen in Bibliotheken so schief laufen kann und welche Überlegungen + Arbeitskultur nötig wären, um tatsächlich Ergebnisse zu erzielen, aus denen man etwas lernen kann.

Fachstelle ÖB NRW stellte das Tool Tweetback vor. Hier kann das Publikum bei Lehrveranstaltungen oder Konferenzen anonym Fragen beantworten (Quiz oder Feedback), Nachrichten an die Chatwall schreiben oder den Panikbutton drücken, wenn der Vortragende zu schnell/langsam spricht usw. Nach eigenen Angaben der Internetseite ist TweetbackDSGVO konform mit Servern in deutschen Rechenzentren.“.

Auf die neue, kostenfreie BroschüreMaking + Coding“ verlinkte Fachstelle ÖB NRW. Dort sind 14 Praxisbeispiele enthalten, die mit Schülergruppen durchgeführt werden könnten.

Google wird sein soziales Netzwerk Ende August 2019 einstellen, meldete Fachstelle ÖB NRW. Es konnte sich neben Facebook nie richtig etablieren und hatte in letzter Zeit mit Sicherheitslücke und den steigenden Anforderungen an den Datenschutz zu kämpfen.

 

Written by lesewolke

22. Oktober 2018 at 10:00