Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’16)

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Auch in Bibliotheken können Notfälle auftreten, obwohl wir natürlich alle hoffen, dass es uns nicht trifft. Wie vielfältig die plötzlichen Probleme sein können, zeigt z.B. die Zusammenfassung der BibCamp-Session „Notfälle in Bibliotheken“ (Stromausfall, Wassereinbruch, Bombendrohung, aggressive Nutzer, Tiere in der Bibliothek usw.). Oliver Obst meinte in einem Blogbeitrag, dass inzwischen nicht Überflutungen sondern Hackerattacken das Hauptrisiko wären und listet ein paar Fragen auf, die man sich stellen sollte (via Netbib). Es empfiehlt sich daher, sich über mögliche Szenarien Gedanken zu machen und für alle Fälle einen Notfallplan parat zu haben.

Der Kaufbutton im Bereich der Onleihe war bereits 2014 ein Streitthema  (38. & 40. KW). Ein Bericht über die Kooperation von divibib und genialokal.de im Buchreport sorgte für weitere Meinungen in der Inetbib (via Netbib).

Mit den Zahlen aus 20.000 Umfrageantworten aus verschiedenen Ländern zur Verwendung von Literaturverwaltungsprogrammen befasste sich der Blog Literaturverwaltung.

Auf die FachklassifikationClassification System for Knowledge Organization Literature“ verlinkte VÖBBlog.

Einen Bericht über die Fortbildung „Herausforderung Flüchtlinge“ mit praktischen Tipps findet man auf den Seiten der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Bayern (via NRW-Blog).

Nachschlag von den diesjährigen Konferenzen: die Folien der Inetbib-Tagung sind online (via NRW-Blog). Einen Videoclip vom Bibliothekskongress gibt es hier bei Lesewolke.

Netzwerk Bibliothek veröffentlichte einen zweiten Imagefilm, siehe VÖBBlog. Den Rechercheservice für RBB-Redakteure und verschiedene Studios schaute sich der BIB-Landesverband Brandenburg in der letzten Woche an, mein Bericht dazu.

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25. April 2016 at 15:00

Besuch beim RBB in Berlin

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rbb-10-studioAm 20. April 2016 besuchte unsere BIB-Landesgruppe Brandenburg den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) an seinem Standort in Berlin. Auch für Radio- und Fernsehsendungen benötigt man viel Material und muss nach gesicherten Information suchen. Das interessierte uns besonders und daher war unsere erste Station der Informations- und Rechercheservice des Senders. 15 Leute sind hier dafür zuständig, alles zu besorgen, was von den Redakteuren gewünscht wird. Das Aufgabenfeld ist so vielfältig wie die Informationsmittel und Sammlungen, die dafür zur Verfügung stehen. Es können alte Film- und Tondokumente bestellt und aus den Archiven geholt werden. Musik und Geräusche werden gesucht und mehr und mehr digital angeboten. Ein umfangreiches Zeitungsartikelarchiv befindet sich im Haus. Die Recherche in Datenbanken, im Internet und sozialen Netzwerken gehört ebenfalls dazu. Das Team unterstützt die Produktion mit einem Pressespiegel, Informations- und Themensammlungen für anstehende Ereignisse und stellt auch schon mal einen Mitarbeiter dem Redakteur zur Seite. Eine Musikberatung wird ebenfalls angeboten.

Weiter ging es ins Studio von RBB aktuell und der Abendschau. Auch wenn es auf dem Bildschirm dann doch alles viel größer wirkt, war  die technische Ausstattung beeindruckend. Wir erfuhren viel über Beleuchtung, Kameraeinsatz, Teleprompter sowie Blue-/Greenscreen. Wie letzteres funktioniert erklärt zum Beispiel gerade die Lilly vom Schülerfernsehens Kitzscher. An dieser Stelle ein Gruß an meine fleißigen Filmfreunde.:-)

Auch die Tonstudios für die Radiosendungen sahen wir uns an. Hier wird alles für schönen Klang getan. Zum Beispiel gibt es spezielle Wände, die den Schall „schlucken“. Filzmatten auf dem Tisch sorgen dafür, dass man nicht hört, wenn jemand ein Glas Wasser abstellt.

Interessant fanden wir auch die alten Radio- und Tonbandgeräte im oberen Teil des Foyers des Gebäudes.

 

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21. April 2016 at 10:40

Veröffentlicht in Bibliotheksbesichtigung

Videoclip vom #bibtag16

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Inzwischen habe ich noch einen kurzen Videoclip vom Bibliothekskongress erstellt:

 

Außerdem hatte ich folgende Beiträge über die Tage in Leipzig geschrieben:

 

 

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20. April 2016 at 07:50

Veröffentlicht in Bibliothekskongress 2016

Methoden bei Kursen und Veranstaltungen #bibtag16

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Folie aus dem Vortrag Bibliothekspädagogik

Folie aus dem Vortrag Bibliothekspädagogik

Mittwoch gegen Mittag drängelten sich Interessierte beim Podium der Verbände, denn Studierende der HTWK Leipzig berichteten von ihren Erfahrungen, die sie bei der praktischen Umsetzung von Methoden der Bibliothekspädagogik gemacht hatten (Präsentationsfolien). Im Schulungskonzept für wissenschaftliche Bibliotheken „Plagiat – (k)ein Problem?!“ wurden beispielsweise Argumente für ein Für und Wider gesammelt, auf Kärtchen geschrieben, an die einzelnen Studierenden verteilt, die diese dann bei einer Wechselrede in zwei Gruppen präsentierten. Advocatus diaboli – so heißt diese Methode. Zur Aufwärmung wurde vorher noch ein Tauziehen veranstaltet.

Abschließend machte Prof. Keller-Loibl, die Verantwortliche der HTWK-Lehrveranstaltungen für Bibliothekspädagogik, deutlich, dass man Methoden sinnvoll einsetzen sollte, und es wichtig ist & bleibt, dass die Teilnehmenden das Gefühl haben, beim Kurs etwas gelernt zu haben. Auch die Studierenden gaben ihre Erfahrungen gern weiter. Zum Beispiel sollte man sich über die Zielgruppe im Klaren sein. Zu viele Methoden in einer Veranstaltung sind keine gute Idee. Außerdem ist es unbedingt empfehlenswert, vorher eine Generalprobe durchzuführen, eventuell mit den eigenen Mitarbeitern. Die Zeitplanung ist nämlich gar nicht so einfach. Und wenn man im Plan etwas ändert: testen!

Fotostory mit PhotoGrid

Fotostory mit PhotoGrid

Apropos Methoden: Mitmachen war beim Workshop Fotostory 2.0: Der Comic zum Bibliothekskongress angesagt. Claudia Philipp von der Computerspielschule hatte reichlich Material vorbereitet. Unter anderem sortierten wir in Gruppen Fotos technischer Geräte nach der geschätzten Verbreitung in Wohnungen und Kinderzimmern verschiedener Altersgruppen. Außerdem versuchten wir uns in Zweigruppen mit einem Tablet und einer Anleitung für die App PhotoGrid an einer eigenen, kleinen Fotostory. Ein Ergebnis aus diesem Workshop ist links im Bild zu sehen.:-)

Anschließend erfuhren wir einiges von der Aktion „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien„, welches vielfältige Projekte unterstützt. Ein Beispiel dafür war der Workshop „Welche Richtung?„, bei dem Jugendliche mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund ihre Geschichte mit Tablets und Trickfilmelementen gestalteten. Die Ergebnisse kann man in einem Video bei Youtube sehen.

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20. April 2016 at 07:35

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’16)

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Der Archivalia-Beitrag „Sci Hub, Fernleihe und Open Access“ beschäftigte in der letzten Woche die Gemüter, z.B. in der Inetbib. Schneeschmelze äußerte ebenfalls seine Gedanken dazu und wunderte sich, dass solche Diskussionen tatsächlich in Mailinglisten geführt werden und nicht direkt im Blog. Digithek gab einen Überblick der Argumente. Na, wer weiß, vielleicht kommt der stärkste Ruck in Richtung Open Access demnächst von den Verlagen selbst. Denn wenn die Publikation vom Autor bezahlt ist, haben sie ja ihr Geld drin und müssen keine Verluste durch illegale Plattformen fürchten. Obwohl die Zahlung horrender Autorengebühren (APCs) – Prestige über alles – ursprünglich nicht hinter der Idee von Open Access steckte. Dagegen müssen sich offene Metriken, wenn es dann demnächst dafür einheitliche Standards geben wird (mehr dazu), erst mal durchsetzen.

Der Facebook-Auftritt der Büchereien Wien war 3sat einen Beitrag wert (via VÖBBlog). Ja, sie sind einfach lesenswert, die kleinen Anekdoten aus dem Bibliotheksalltag.

Den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste stellten die FaMIs der Stadtbibliothek Köln in einem Video vor, siehe NRW-Blog.

Die Folien der Vorträge der 13. Inetbib-Tagung in Stuttgart sind nun online verfügbar (via Netbib).

Tipps zum Ausstellen von Büchern hatte die Universitätsbibliothek Leipzig und veröffentlichte diese als Videoclip (via VÖBBlog). Über die Entstehung des Praxishandbuches „Ausstellungen in Bibliotheken“ gibt es ebenfalls ein Video (siehe VÖBBlog). Das Buch selbst soll im Sommer 2016 erscheinen.

 

Lilian Landes empfiehlt Geisteswissenschaftlern das Bloggen, natürlich in einem Blogbeitrag im Redaktionsblog von Hypotheses.org (via Archivalia).

Should you buy more books?“ fragt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Wie wohl das Ergebnis lautet?😉

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18. April 2016 at 08:15

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’16)

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Am letzten Wochenende fand in Stuttgart das 9. BibCamp statt. Die Protokolle der Sessions sind online. Einen ausführlichen Blogbeitrag über seine Eindrücke schrieb Stephan Schwering.

Nach unserem persönlichen Treffen zum Thema Literaturverwaltung im Rahmen des 6. Bibliothekskongresses in Leipzig am 16. März 2016 ist nun ein 1. Virtueller Zotero-Stammtisch (Adobe-Connect über das DFN-Netzwerk) geplant. Der günstigste Termin wird noch über den DFN-Terminplaner ermittelt. Die Idee besteht darin, verschiedene Materialien und Hilfsmittel zu erstellen/erweitern, damit es Vermittler in Bibliotheken und Anwender dieses Literaturverwaltungsprogrammes zukünftig leichter haben. Weitere Informationen zum geplanten Stammtisch verrät der ausführliche Beitrag im Blog Literaturverwaltung.

Mit den zahlreichen legalen und illegalen Varianten der Literaturbeschaffung setzte sich Klaus Graf in Archivalia auseinander. Dabei schaute er auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Die Preisunterschiede für die Fernleihe sind gravierend. Von der hierzulande verbreiteten, wenn auch erfolgsunabhängigen € 1,50-Gebühr kann man in anderen Ländern nur träumen. Und trotzdem – angesichts der technischen Möglichkeiten ist auch die Fernleihe eben alles andere als komfortabel. IRights.info schaute sich Portale an, die kostenfreie E-Books und Hörbücher anbieten (via Archivalia). Hier geht es allerdings eher um Belletristik.

ZBW-Mediatalk sah sich die Studie „Lernen mit Digitalen Medien aus Studierendenperspektive“ (veröffentlicht März 2016) des Hochschulforums Digitalisierung an. Dabei wurde festgestellt, dass die vor allem „konkrete Lehrpraxis einer Hochschule einen Einfluss auf die Nutzungsvielfalt digitaler Medien“ hat. Ausgewertet wurden 11 verschiedene Fächer. Die Umfrage beantworteten 27.000 Studierende aus  153 Hochschulen.

Förderanträge von Bibliotheken, die an der aktuellen Ausschreibungsrunde „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ teilnehmen möchten, werden noch bis zum 15. Mai 2016 angenommen. Bei dem Projekt geht es um einen spielerischen Zugang zur Literatur für Kinder & Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren (via NRW-Blog).

Das Lernatelier der Schulbibliothek des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt entwarf eine Rechercheplattform, die den Schülern eine guten Start in die Internetrecherche ermöglichen soll. Basedow1764-Weblog sieht den das allerdings kritisch.

Die aktuellste Ausgabe des Skripts „Internetrecht“ (Stand: April 2016) von Prof. Dr. Thomas Hoeren ist online verfügbar (via Archivalia).

Library Mistress stellte das neueste Heft der „Büchereiperspektiven“ mit dem Themenschwerpunkt „A und O. Bibliotheken und Alphabetisierung“ vor. Außerdem gibt es auch wieder eine Kolumne der Blogschreiberin, die dieses Mal ein fiktives Interview mit einem Bibliotheksdirektor im Jahr 1916 aufzeichnete (S. 63). Ideen für mehr essbare Pflanzen in der Bibliothek hat Anna Zschocke in „Funky Library Stuff“ (S. 61).

 

 

 

Written by lesewolke

11. April 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’16)

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Hätten Sie gewusst, dass bei Veranstaltungen, bei denen aus urheberrechtlich geschützten Werken vorgelesen wird, eine Abgabe an die VG Wort fällig wird?! Der Blogbeitrag der Stadtbibliothek SalzgitterVorlesen ist abgabenpflichtig – das Weihnachtssingen läßt grüßen“ verlinkt unter anderem auf das Merkblatt der VG Wort mit einer Preisliste (via Netbib).

Ein englischsprachiges Video zu der Frage wie Bibliotheken den Forschungskreislauf unterstützen könnten, bettete Bibliothekarisch.de ein.

Die berühmte Online-Enzyklopädie Wikipedia feierte ihren 15. Geburtstag und wünscht sich mehr aktive Beteiligung, siehe auch Artikel bei Spiegel online (via NRW-Blog).

Digithek blog fand auf der Internetseite 20.000 lenguas 30 freie, englische online Lexika und Thesauri und empfahl einige davon weiter.

Zum 1. April 2016 schickten auch manche Bibliotheken ihre Leser mit einem Scherz in den April. Bibliothekarisch.de listete diese Beiträge auf.

Die Sortierung scheint etwas gewöhnungsbedüftig, aber Herr Lagerfeld muss sich schließlich in seiner Bibliothek zurecht finden. Zahlreiche Fotos seiner Bibliothek mit Bücherstapeln hat My modern met (via VÖBBlog). Kuriose und lustige Tweets zum Thema Bibliothek bloggte Bibliotheksratte im 9. Teil von #Twitterlieblinge: #Bibliothek.😉

Written by lesewolke

4. April 2016 at 09:00

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