Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’15)

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Für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen vermittelt der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW Autorenbegegnungen. Das können Lesungen sein, Schreibwerkstätten oder Diskussionsrunden (via NRW-Blog).

Mit aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zur Aktivitäten von Hochschulbibliotheken bei der Förderung der Informationskompetenz beschäftigte sich Hapke-Weblog. Immer mehr wird konkret auf den Bedarf eingegangen und die Bibliothek sieht sich verstärkt als Unterstützer bei Studienaufgaben und der Aufbereitung/Verbreitung von Forschungsergebnissen gesehen.

Aktuell landet noch ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse in teuren Fachzeitschriften mit möglichst hohem Impact Factor. “Eine wissenschaftliche Arbeit ist gut, wenn sie gut ist und nicht weil sie in ‘Nature’ erschienen ist!” meinte allerdings Florian Freistetter in seinem Beitrag in Scienceblogs und widerlegte dort systematisch Argumente, die für eine Notwendigkeit wissenschaftlicher Fachzeitschriften sprechen, Titel und Fazit seines Artikels “Schafft die wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab!” (via Archivalia). Eine ganz ähnliche Meinung vertritt Alexander Großmann im Laborjournal online: “Klassische Fachzeitschriften haben, zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin, ausgedient.”

NRW-Blog entdeckte in der Gründerküche 5 Tools zum Erstellen von Infografiken. Und lustige Ideen, was sich so alles als Lesezeichen für gedruckte Bücher eignet, zeigte eine Grafik von Grant Snider, siehe Bibliothekarisch.de.

Bibliotheksratte veröffentlichte den 8. Teil der Twitterlieblinge #Bibliothek – einfach herrlich! :-)

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’15)

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Imke Rulik untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die Relevanzsortierung des Discoverysystems Beluga (via Beluga-Blog). Ihre Arbeit ist online verfügbar. “Nach desillusionierenden Erfahrungen mit
den auf dem Markt erhältlichen Discovery-Systemen” veröffentlichte Felix Lohmeier im Heft 2/2015 der Zeitschrift “BIS” einen Artikel zu aktuellen Entwicklungen im Projekt d:swarm (via Infobib).”Zentrales Element für die Anwender ist eine grafische Oberfläche zum Import und zur Modellierung der Datentransformationen.”

NRW-Blog nennt die drei Preisträger beim “Spiel des Jahres 2015“, jeweils mit Video. ColtExpress gewann den Wettbewerb. Als bestes Kinderspiel wurde Spinderella gekürt und als Kennerspiel Broom Service ausgezeichnet.

Das Gemeinschaftsprojekt OpenBiblioJobs feierte in der letzten Woche sein 3jähriges Bestehen. Gegründet wurde dieses Portal für Stellenangebote als der BIB e.V. beschloss, das bis dahin offene Bibliojobs nur noch für Mitglieder zugänglich zu machen (siehe auch 28.KW’12). Wem hat das OpenBiblioJobs schon bei der Jobsuche geholfen? Bibliothekarisch.de freut sich über Kommentare zu diesem Thema.

Die Betriebsgruppe der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sammelt auf ihrer Internetseite die Presseberichte zum Reformprotest (via Archivalia).

BIX 2015 ist erschienen und damit die letzte Aufstellung dieser 16jährigen Reihe im Bibliotheksranking (u.a. via VÖBBlog, Netbib & NRW-Blog). Laut Pressemitteilung soll sich eine Expertengruppe damit befassen, wie die Deutsche Bibliotheksstatistik für solche Auswertungen genutzt werden könnte.

So kann man freie Bildung natürlich auch interpretieren (siehe Bibliothekarisch.de) – ein gut geschnittenes Video, gedreht in der Bibliothek, von dem Regisseur Kristian Gründling, der schon zahlreiche Preise für seine Filme gewann. ;-)

Written by lesewolke

20. Juli 2015 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’15)

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ZBW-Talk berichtete unter anderem über die Arbeit der Forschungsgruppe des ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die sich mit “Science 2.0 im Bibliothekskontext” befasste. “Erste Erfahrungen aus der ZBW zeigen, dass von der Integration der Forschung in die Bibliothek beide Seiten profitieren: Die Forschung von dem riesigen Datenbestand, dem Kontakt zu ‘echten’ Nutzerinnen und Nutzern und der Möglichkeit, neue Technologien auf bestehende Bibliotheksservices anzuwenden, die Bibliothek durch eine höhere Innovationsrate und eine stärkere Nutzung ihrer Services.” heißt es in dem Beitrag.

Die fünf Themenkreise für den nächsten Bibliothekskongress wurden nun veröffentlicht, siehe auch NRW-Blog. Anmeldeschluss für die Einreichung der Vorträge ist der 11.9.2015. “Bibliotheksräume – real und digital” lautet das Motto.

In der Stadtbibliothek Solingen sind nun auch mehrsprachige, junge Vorlesepaten mit viel Engagement dabei, siehe RP online (via NRW Blog).

Eine tolle Übersicht mit Tipps und Tricks für Bibliotheken (in Engl.), die ein Makerspace starten wollen, entdeckte Fortbildung in Bibliotheken. Es muss nicht immer die teure Technik sein, auch gespendete Elektronik zum Basteln ist angesagt.

Die ETH Bibliothek hat die Nutzungsbedingungen für ihre Bilddatenbank geändert. Ein überwiegender Anteil kann nun kostenfrei heruntergeladen und genutzt werden. Nach den Bedingungen kann man auch filtern (via Inetbib und Schneeschmelze). Die Rechtevergabe für die Dokumente verschiedener Archive sah sich Archivalia an.

Gut gefallen hat mir der Recherchefahrplan der Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg, gefunden von Bibliothekarisch.de:

Bücher, in denen Bibliothekarinnen und Bibliothekare eine Rolle spielen, stellte Library Mistress in ihrer Kolumne vor. :-) Die akuelle Ausgabe der Büchereiperspektiven, in denen auch diese Kolumnenreihe erscheint, heisst “Go green! Bibliothek und Umwelt!” (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’15)

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Über die Kooperation der New Yorker Schulen mit den öffentlichen Bibliotheken berichtete Basedow1764 Weblog. Unter anderem findet eine Zusammenarbeit nur statt, wenn es an der jeweiligen Schule eine Bibliothekarin bzw. einen Bibliothekar gibt.

Auf den WhatsApp-Service der Stadtbibliothek Erlangen verwies Netbib. Eine Internetseite der Bibliothek erklärt, wie es funktioniert.

NRW-Blog begann eine Blogreihe zu digitalen Spielen in öffentlichen Bibliotheken (Teil 1, Teil 2) und verlinkte u.a. auf den Projektbericht der Daddel-Bib in der Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn.

Senioren und Tablet-PCs? E-Plus startete gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen ein Projekt dazu (via NRW-Blog). Der Bericht ist nun online.

Sind Sie auf der Suche nach neuen Ideen? Online-Tools für Mindmaps schaute sich Fortbildung in Bibliotheken an.

Schneeschmelze verwies auf die aktualisierte Übersicht der Literaturverwaltungsprogramme (TU München) und berichtete über Entwicklungen bei JabRef und Zotero.

Die Möglichkeiten der Recherche in wissenschaftlichen Bibliotheken erläuterte Jürgen Plieninger in der Checkliste Nr. 39 nicht nur für One-Person-Librarians (via Netbib).

Es gibt ein neues Weblog: Open Educational Resources in Bibliotheken. Es enthält z. B. einen Beitrag mit dem Link zum entsprechenden UNESCO Open Access Curriculum.

Die teuren wissenschaftlichen Zeitschriften und ihr oft eingeschränkter Zugang waren ebenfalls Thema der vergangenen Woche. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge zum Elsevier-Boykott der niederländischen Universitäten, und Springer kappte den Zugriff auf ihre elektronischen Medien für Russland, weil die Subskriptionszahlungen ausblieben, siehe Infobib. Währendessen verkaufte die Max-Planck-Gesellschaft aus unbekannten Gründen drei Living-Reviews-Journale an Springer. Das ließ bei Scinoptica Fragen offen.

So ein Flug durch die Bibliothek hat was! Bibliothekarisch.de entdeckte diesen kleinen Film aus den Lesesälen der Staatsbibliothek zu Berlin.

Es gibt sogar Bibliotheken, die Backformen verleihen, Infobib verlinkte auf einige Beispiele dazu. :-)

Gelesen in Biblioblogs (26.KW’15)

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VÖBBlog verlinkte auf einige Beiträge zum Thema Panoramafreiheit, welche aktuell im EU-Parlament zur Gestaltung einer EU-Urheberrechts heiß diskutiert wird. Bisher ist es in Deutschland laut UrhG §59 (1) “Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben.” Auch in einigen anderen europäischen Ländern funktioniert dies ähnlich, manche haben allerdings strengere Rechtsvorschriften. iRights.info fasste den aktuellen Stand und mögliche Veränderungen zusammen. Wikipedia Deutschland schrieb einen Offenen Brief an die Abgeordneten des Parlamants. Eine Verschärfung des Rechts würde noch mehr Unsicherheit hinsichtlich der Veröffentlichung von Fotos für alle Privatpersonen und Institutionen mit sich bringen inklusive einem großen Aufwand zur Prüfung bereits erfolgter Bildbeiträge.

Wer auf seine Netzwerke bewirbt, kann auch mal Kritik ernten. Diese Erfahrung machte die Stadtbibliothek Gütersloh und schilderte im NRW-Blog ganz offen die Reaktion auf ihre Aktion, mittels Lesezeichen auf digitale Kanäle aufmerksam zu machen.

Digitale Spielwelten ruft dazu auf, Projekte & Veranstaltungsmaterialien zu diesem Thema auf der ihrer Internetseite teilen (via NRW-Blog). Es stehen bereits einige Projekte und deren Materialien bereit. Ebenfalls um Digitale Spiele geht in der Veranstaltungsliste für das 2. Halbjahr 2015 auf spielbar.de, einer Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung (via NRW-Blog).

Auf die online verfügbare Masterthesis “Kinderbücher der ÖNB” verwies VÖBBlog. Na, das ist doch auch mal ein nettes Forschungsthema und zeigt laut Abstractvorherrschende politische Strömungen, soziale Verhältnisse, moralische und pädagogische Ansichten der jeweiligen Epoche“.

Dei Deutsche Digitale Bibliothek übernimmt die fast 70 Millionen Datensätze des Portals Bibliotheken, Archive und Museen (BAM), welches Ende Juni 2015 eingestellt wird, siehe b.i.t.online (via Netbib).

Koha.abunchofthings.net berichtete über die Verbesserungen in der Version 3.20.0 des freien Bibliothekssystems Koha.

Written by lesewolke

29. Juni 2015 at 08:00

BIB-Sommerspezial – BUGA in Brandenburg

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Rosenrad auf dem Marienberg

Rosenrad auf dem Marienberg

Die Bundesgartenschau in der Havelregion war unser diesjähriges Ziel für einen Ausflug abseits der Bibliothekswelt – dem Sommerspezial der Landesgruppe Brandenburg BIB e.V. Die BUGA 2015 ist auf fünf Standorte verteilt. Wir entschieden uns für die Domstadt Brandenburg.

Der erste Anlaufpunkt unserer BUGA-Führung war der Marienberg. Einen Naturpark gab es hier schon 1899, weshalb die historische Gestaltung berücksichtigt werden musste (mehr zur Geschichte des Marienbergs). Weithin sichtbar ist die denkmalgeschützte Friedenswarte von 1974, die auf den Grundmauern des Bismarckturmes errichtet wurde. Auf den ehemaligen Behältern  der Wasserwerke findet man nun den Heidegarten und das Rosenrad. Sogar Wein wird wieder angebaut. Das wurde bereits in früheren Jahrhunderten getan, wenn auch der Geschmack eher für Spottlieder sorgte. ;-)

Das Gebäude der Klosterkirche St. Johannis dient der BUGA als Halle mit wechselnden Ausstellungen (mehr dazu). “Pflanzen ein Geschenk des Himmels” lautete das Thema der 25. Kalenderwoche.

Das ehemalige Schiffswerftgelände am Packhof wurde für die BUGA komplett umgestaltet. Die fünf stilisierten, bepflanzten “Schiffe” Gustav, Andreas, Lina Marie, Nordstern und Luise fallen sofort ins Auge. Sie wurden mit viel Einfallsreichtum als Themengärten gestaltet. Im Kajütengarten der Nordstern (einst der 3. Dampfer der Werft Wiemann) fand sich dann tatsächlich ein Bücherregal. Es erinnert an den Botaniker Christian Konrad Sprengel. Er erforschte im 18. Jahrhundert den Zusammenhang von Insekten und Pflanzen hinsichtlich der Bestäubung und soll mit seinem Werk sogar Charles Darwin inspiriert haben.

Nach einem Mittagessen fuhren wir mit dem Fahrgastschiff Pegasus noch einmal am Packhof vorbei bis zum kleinen und großen Beetzsee (z.B. wie wir mit der Reederei Nordstern).

Doch eine Bundesgartenschau ist natürlich in erster Linie ein farbenfrohes Fest zum Schauen, deshalb darf hier eine Diashow nicht fehlen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

Written by lesewolke

24. Juni 2015 at 08:00

Veröffentlicht in Unterwegs entdeckt

Gelesen in Biblioblogs (25.KW’15)

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Tipps für die Bibliotheksarbeit mit Flüchtlingen und Asylbewerbern hat NRW-Blog zusammen getragen. Dazu gehören allgemeine Voraussetzungen (Fremdsprachenkenntnisse, Raumangebote) aber auch konkrete Anregungen zum Bestandsaufbau. Weiterhin werden bereits praktizierte Angebote aus Bibliotheken aufgelistet.

Über den Schülerwettbewerb “YES! – Young Economic Summit” berichtete ZBW-Talk. Die Schülerinnen und Schüler aus Projektschulen in Hamburg und Schleswig-Holstein sollen Lösungsansätze für aktuelle Probleme unserer Zeit erarbeiten und diese dann auf dem Global Economic Symposium (GES) vorstellen. Außerdem wird die beste Medienarbeit (z.B. in Zeitungen, sozialen Netzwerke, Blogs usw.) prämiert. Denn wer mit Ideen punkten will, muss diese publik machen. Das Projekt ist demnach auch gut geeignet, Recherche- und Medienkompetenzen zu stärken.

Im Blog Spaces of Knowlege beschäftigte sich Eva-Christina Edinger mit den Bedürfnissen der Bibliotheken verschiedener Orte mit unterschiedlichen Zielgruppen, und meinte, dass man deren “Eigenlogik” bei Planungen unbedingt beachten sollte (via NRW-Blog).

Auf die aktuellen Trends, Herausforderungen und technologische Entwicklungen des Horizon Report 2015 Library Edition ging Rudolf Mumenthaler in seinem Blog ein und verglich die Themen mit der Ausgabe von 2014. Hingegen erklärte Gerhard Steidl in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, dass die Fans von Medien auf Papier wieder zunehmen (via NRW-Blog).

Fortbildung in Bibliotheken stellte die Funktionen des BIB-OPUS-Servers nach dem Upgrade auf OPUS 4 vor. Der IFLA/Brill Open Access Award 2015 ging an die Plattform Directory of Open Access Books (DOAB), siehe Netbib.

In Österreich ist das geplante Leistungsschutzrecht weiterhin ein umstrittenes Thema, auch wenn es vorerst nicht mehr im Entwurf zum neuen Urheberrechtsgesetz enthalten ist, schrieb VÖBBlog und verlinkte zudem auf drei Kommentare.

Wie sehen heutige Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus?! Zahlreiche Fotos kann man im Tumblr-BlogThis is what a librarian looks like” anschauen (via Netbib). :-)

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