Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (16.KW’17)

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ZBW Mediatalk stellte das ZBW Journal Data Archive vor. Hier können Verlage wirtschaftswissenschaftlicher Fachzeitschriften die Forschungsdaten, soweit derer Veröffentlichung rechtlich abgesichert ist, kostenfrei hochladen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hatte die Entwicklung dieses Archives mit dem Projekt EDaWaX gefördert.

Gordon Jack veröffentlichte ein Video zur Zitatsuche in Google Scholar, siehe u.a. Bibliothekarisch.de. Archivalia machte ebenfalls auf diese Anleitung aufmerksam, weil man dadurch neuere Publikationen zum Thema finden kann, kritisierte aber die Qualität der Zitatauswertung dieser Suchmaschine.

Bei der Erstellung von freien Bildungsmaterialien muss einiges bedacht werden. Der OER-Canvas von Sandra Schön für die OERinfo – Informationsstelle OER könnte dabei eine Hilfe sein (via biboer).

Gaming und Gamification – Impulse für kleine und große Bibliotheken“ lautete das Vortragsthema von Romy Topf und Bianca Hochstein beim 14. Bibliothekstag des Landes Sachsen-Anhalt. Den knapp einstündigen Mitschnitt kann man sich im Blogbeitrag der Fachstelle ÖB NRW anschauen.

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24. April 2017 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’17)

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BibChatde verfasste einen Rückblick zur 1. Veranstaltung dieser Art. Neben circa 100 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern – sie schrieben über 800 Tweets – lasen auch viele mit. Für den nächsten Chat am 1. Mai 2017 standen 5 Themen zur Auswahl. Der Sieger heißt „Veränderungen in Bibliotheken – was wollen Mitarbeiter/innen und Nutzer/innen?„.

In einem online verfügbaren Beitrag der Zeitschrift „BuB“ schilderte Markus Trapp von der SUB Hamburg die Möglichkeiten und Mehrwerte beim Einsatz von Instagram für Bibliotheken.

In der Reihe „Churer Schriften zur Informationswissenschaft“ erschienen im März 2017 drei neue Hefte, unter anderem die Untersuchung Makerspaces in Öffentlichen Bibliotheken“ von Marcel Hanselmann.

Der OPL-Arbeitskreis Berlin-Brandenburg machte in einem Blogbeitrag auf den Innovationspreis für Bibliotheken der Länder Berlin und Brandenburg aufmerksam. Der Startschuss war am letzten Tag der Bibliotheken gefallen.

Informationen sollte man stets kritisch betrachten. Die Toronto Public Library erklärte, worauf man achten sollte, um sicher zu gehen, dass es sich nicht um Fake News handelt (via Digithek Blog).

Die geplanten Änderungen im Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz sind umstritten. IRights.info sah sich die Aussagen der Initiative „Publikationsfreiheit“ genauer an und stellte einiges richtig.

 

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18. April 2017 at 16:00

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’17)

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Die Ausgabe 1/2017 der Zeitschrift o-bib mit dem Schwerpunkt Informationskompetenz ist erschienen. Zwei weitere interessante Aufsatztitel lauten „Workflows zur Bereitstellung von Zeitschriftenartikeln auf Open-Access-Repositorien – Herausforderungen und Lösungsansätze“ und „Erste Erfahrungen mit RDA an wissenschaftlichen Universalbibliotheken in Deutschland – Ergebnisse aus Fokusgruppengesprächen mit Katalogisierenden„.

Ein Beitrag des Goethe-Institutes widmete sich Computerspielen als Mittel zur Verbesserung der Informationskompetenz. Insbesondere wird auf „Lost in Antartica“ eingegangen, welches den 3. Preis beim Best-Practice-Wettbewerb Informationskompetenz gewann. In Deutschland gibt es demnach bisher nur „kleinere spielerische Elemente in verschiedenen Online-Tutorials, aber eigenständige Spiele existierten in diesem Bereich nur sehr wenige.“. Das bekannteste Spiel mit Bibliotheksbezug ist laut Fortbildung in Bibliotheken der Klassiker Letterheinz.

Und wie sieht es mit dem Einsatz digitaler Methoden und Medien in Schulen aus? Die Deutsche Telekom Stiftung untersuchte dies in einer Studie, die nun online ist – Schule digital – der Länderindikator (via Fachstelle ÖB NRW).

Eine ausführliche Rezension zum „Praxishandbuch Digitale Bibliotheksdienstleistungen“ verfasste Text & Blog. Theoretische Erläuterungen werden mit Beispielen aus der Praxis belegt. Eine große Rolle spielt die Kommunikation. Dabei kommt auch Social Media nicht zu kurz.

Libreas Blog sah sich einen Artikel von Jens Klump zur Kultur der Veröffentlichung von Forschungsdaten an. Demnach ist das Interesse vor allem in Fachgebieten vorhanden, die gemeinsam forschen und bei denen der Erkenntnisgewinn im Vordergrund steht. Bei einzelnen Urhebern, die mit ihren Publikationen vor allem ihre Reputation stärken wollen, ist die Motivation zur Publikation der zugrundeliegenden Daten dagegen geringer.

„Makerspace, Gaming, Qi Gong – die Bibliothek als Dritter Ort“ so heißt ein Beitrag im Blog der Fachstelle ÖB NRW über das Veranstaltungsangebot der Stadtbibliothek Kreuztal. Die Potsdamer Bibliotheksgesellschaft e.V. stellte in einem Video das Projekt „Wie kommt das W in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ vor, siehe Fachstelle ÖB NRW. Internationalen Leseförderungsprojekten widmete sich das Heft 1/2017 der Zeitschrift Büchereiperspektiven (via VÖBBlog).

Corvus Corax heidelbergensis ergänzte „Mein Zukunftsbild einer Bibliothek“ von 2010 mit neuen Wünschen und Erkenntnissen.

Ist die Existenz von Bibliotheken (vor allem öffentlichen) besonders Menschen wichtig, die eher weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben? Karsten Schuldt geht in seiner Online-Publikation auf e-LiSArmut und Bibliotheken: Anmerkungen zu einer notwendigen Diskussion“  dieser Frage nach (via BibTexte).

Leihscheine ihrer Urgroßmutter, die Nutzerin der Preußischen Staatsbibliothek war, fand Angela Heider-Willms in einem alten Buch und fotografierte sie für das Techniktagebuch (via Netbib). Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Dokumenten, Fotos und Büchern hatte Familia Austria (via Archivalia).

Einen Bericht mit tollen Fotos über die Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste Wien veröffentlichte Books in Vienna (via VÖBBlog).

Gelesen in Biblioblogs (13.KW’17)

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Auf der Leipziger Buchmesse wurden 30 Kinder- und Jugendbücher mit dem Leipziger Lesekompass 2017 ausgezeichnet. Die Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf die Preisträger in den verschiedenen Alterskategorien.

Die Fachstelle ÖB NRW ging näher auf die App BIBPARCOUR ein und stellte viele spannende Veranstaltungsbeispiele vor, die bereits in Bibliotheken umgesetzt wurden.

Im Tagesspiegel erschien ein Gastbeitrag zur Autorenvergütung von Rainer Kuhlen (via Archivalia). Darin meint er, dass die Verlage am Verkauf und der Lizenzierung ihrer Produkte verdienen und in die Diskussion mit der VG Wort eigentlich nicht einmischen sollten. Zudem schon gerichtlich geklärt wurde, dass Verlage nicht automatisch an den Ausschüttungen beteiligt werden dürfen. Eine Individualerhebung und –vergütung der in Lernplattformen genutzten Werke wäre für Hochschulen zudem nicht nicht zumutbar.

Im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung erstellte der Beirat der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland die BroschüreDie Empfehlungen zum Umgang mit wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten“ (via VÖBBlog).

ZBW-Mediatalk berichtete ausführlich von der Open Science Conference 2017 in Berlin. Forschungsdaten und Open Educational Resources (OER) bildeten die Schwerpunkt dieser Konferenz. Die Barrieren liegen inzwischen mehr im kulturellen als im technischen Bereich. Trotz einem kostenfreien Zugang gibt es Regeln zur Nutzung der Daten und Texte.

Die Library 2.017 mini-conference stand unter dem Motto „Expertise, Kompetenzen und Karriere“ (via Fortbildung in Bibliotheken). Der Wandel des Berufsbildes, was wird heute von Bibliotheksmitarbeitern erwartet usw. waren Themen dieser Webkonferenz, die weltweit zugänglich war. Hier ein Einblick in die ersten 90 Minuten als Twitter-Storify.

Andreas Mittrowann besuchte Bibliotheken in Italien und schilderte im Blog Globolibro seine Eindrücke. Auf Flickr veröffentlichte er zahlreiche Fotos der Bibliotheken.

Außerdem erschien in der letzte Woche mein Film „Mit dem BIB in Wienhier bei Lesewolke! Er stellt sechs wunderschöne österreichische Bibliotheken vor. 🙂

Martin Scheuplein, der Chef der Kartensammlung an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt in Halle fand eine alte Karte aus dem 16. Jahrhundert, die für Aufsehen in der Fachwelt sorgte, siehe idw online (via Archivalia) & Spiegel online. Vermutlich gehört sie zu einem Fragment einer großen Gesamtkarte, von der bisher nur zwei weitere Tiele bekannt sind. Genau genommen, handelt es sich nicht um eine klassische Landkarte, denn zum Reisen wäre sie ungeeignet, sondern eher um eine Infografik, die Bibelszenen verortet.

Film „Mit dem BIB in Wien“

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Im September 2016 war ich mit der Landesgruppe Brandenburg des Berufsverbandes Information Bibliothek e.V. zu einer Fachexkursion in Wien unterwegs (siehe dazu auch den Blogbeitrag mit Diashow vom 7. September 2016).

Mein privater Film über diese Reise ist nun online. Wir besuchten sechs Bibliotheken. Wunderschöne alte Bibliothekssäle sahen wir im Prunksaal der Nationalbibliothek, in der altehrwürdigen Universitätsbibliothek und der Bibliothek der Akademie der Bildenden Künste. Wir erfuhren dabei interessante Hintergründe zu den Bauwerken und lernten viel über die Sammlungen, z.B. in der Wienbibliothek im Rathaus. Modern wurde es dann im Neubau der Wienbibliothek am Gürtel und richtig futuristisch in der Bibliothek der Wirtschaftsuniversität Wien.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeitern sowie der Architekturexpertin, die uns alle mit viel Engagement und Begeisterung ihre Bibliotheken und Gebäude vorgestellt haben.

Direkt bei Youtube kann man den Film auch mit Untertiteln, im Vollbild und/oder HD-Qualität anschauen.

Written by lesewolke

30. März 2017 at 06:50

Gelesen in Biblioblogs (12.KW’17)

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Inzwischen wurde die Ausgabe für Bibliotheken des Horizon Reports 2017 (Engl.) veröffentlicht (via Fortbildung in Bibliotheken). Auch ZBW-Mediatalk interessierte sich für die weitere Entwicklung und fragte: „Wie sieht die Zukunft des Forschens und Publizierens aus?“ Im Februar 2017 nahmen dazu 234 Personen an einer Umfrage teil. Die Ergebnisse wurden im Beitrag veröffentlicht. Demnach ist die Akzeptanz von Open Access stark gestiegen, alternative Metriken gewinnen an Bedeutung und 57,9 Prozent glauben, „dass der Impact-Faktor dann als Indikator ausgedient haben wird.“ Auch Open-Science-Aktivitäten werden dann vermutlich stärker gewürdigt werden. Passend dazu sah sich wisspub.net den Open Science Monitor genauer an.

Jeweils im Frühjahr erscheint die aktualisierte Fassung des Skripts „Internetrecht“ von Prof. Dr. Thomas Hoeren. Jetzt ist die Ausgabe April 2017 im Jurablog online (via Archivalia).

Im Blog Literaturverwaltung wertete Philipp Zumstein eine Twitterumfrage aus, die ermitteln sollte, welche Metadaten beim Zitieren wichtig sind. Nicht in allen Stilen und Fachrichtungen sind beispielsweise Artikeltitel oder Zeitschriftentitel von Bedeutung.

Anleitungen, Materialien und Arbeitsblätter für die Veranstaltung „Wie weit ist mein Buch gereist? Von der Buch-Idee bis zur Ausleihe“ stehen auf der Internetseite der Bezirksregierung Düsseldorf zur Nachnutzung zur Verfügung (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Künstlerin Rebecca McCorkindale erstellte die Grafik „Bibliotheken für alle“. Sie ist in 60 Sprachen verfügbar und mit der CC-Lizenz BY-SA 4.0 (also Namensnennung + Weitergabe unter gleichen Bedingungen) nutzbar, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Leicht verständliche Erläuterungen zur Nutzung von Bildern aus Wikimedia Commons gibt der Lizenzgenerator (via VÖBBlog).

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27. März 2017 at 08:50

Gelesen in Biblioblogs (11.KW’17)

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Das wird spannend – am 3. April 2017 soll der erste BibChatDE bei Twitter stattfinden. Das Thema lautet „Wozu noch Bibliotheken? Es gibt doch Google!“. Für die Organisation dieses Chats wurde bereits eine Internetseite angelegt.

Am 11. März 2017 fand in Cottbus der 6. Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg statt. Dazu erschien in der letzten Woche hier bei Lesewolke ein Blogbeitrag. Inzwischen ist auch der 2-Minuten-Clip mit einigen Impressionen zu dieser Fachtagung fertig geworden. Beim Minute Madness wurden die geplanten Vorträge vorab in 90 Sekunden vorgestellt.

Deutsche, österreichische, luxemburgische und Schweizer Bibliotheksverbände haben einen Vereinbarung unterschrieben, die es den jeweiligen Mitgliedern grenzübergreifend ermöglicht, an Kongressen und Fortbildungen zum reduzierten Mitgliederpreis teilzunehmen, siehe vdb-online (via Library Mistress).

Libreas hat sich vorgenommen, zukünftig Debatten im Blog zu dokumentieren. In Listen, wie der Inetbib, sind Debatten im Nachhinein nicht immer leicht nachzuvollziehen. „Die Analyse Eric Steinhauers zum Aufruf Publikationsfreiheit.de“ lautet das erste Thema.

Auf die Suche nach einem Repositorium für bibliothekarische Fachbeträge machte sich Ulrich Herb. In seinem Blogbeitrag bei scinoptica kritisierte er, dass E-LIS zeitweise nicht erreichbar wäre und sich URLs ändern können. Bayern 2 erläuterte leicht verständlich in einem Radiobeitrag, was es mit Open Access auf sich hat (via MedInfo). ZBW-Mediatalk stellte Forschungstools vor.

Im Bibliotheksportal wurde eine neue Version des Bibliothekswertrechners veröffentlicht (via Fachstelle ÖB NRW). Auf Wunsch wird das Skript des Rechners für die eigene Bibliotheksinternetseite zur Verfügung gestellt.

Die Business 2 community gibt fünf einfache Tipps, wie man mittels Storytelling seine Kunden erreicht (via Fortbildung in Bibliotheken).

Written by lesewolke

20. März 2017 at 10:00

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