Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’21)

Es wurde ein offener Discord-Server eingerichtet, der eine Plattform für die bibliothekarische Kommunikation im deutschsprachigen Bereich sein soll, siehe Netbib. Viele sind dieser Einladung bereits gefolgt.

Alle, die sich für Escape Rooms interessieren, sollten den 6. Podcast der Eduthek nicht verpassen. Neben den interessanten Gesprächen gibt es dort auch etliche Links mit praktischen Beispielen.

Die Vorträge vom Virtuellen Workshop zu Open Educational Resources in der Informationswissenschaft sind online (via biboer). Die Veranstaltung fand Ende Januar 2021 statt.

Bei MDR Kultur gab es ein Spezial zu Bibliotheken. Einige Beiträge kann man sich noch anhören (via Fachstelle ÖB NRW). Vorgestellt werden die Deutsche Nationalbibliothek, die Stadtbibliothek Magdeburg sowie die Projekte „Bibo 7/10“ und „Faktenforschen“.

Auszubildende der Stadtbibliothek Berlin-Mitte drehten einen Film über die Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding, siehe Bibliothekarisch.de. Auch wenn man sieht, dass hier Anfänger am Werk waren, haben sie sich bei der inhaltlichen Gestaltung sehr viel Mühe gemacht und damit ein sympathisches Video erstellt.

Auch die Mitarbeiter der Stadtbibliothek Brilon widmeten sich einem Filmprojekt. Sie wollten die Weihnachtsgeschichte erzählen. Mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten, und wie das Ergebnis dann aussah, sieht man im Blog Fachstelle der ÖB NRW.

Das Goethe-Institut interviewte den Mitgründer des „Netzwerk Grüne Bibliotheken“ (via Netbib). Er erklärt dort die sozialen und ökologischen Aspekte.

Recht auf Stadt zeigte in der letzten Woche die Ergebnisse der Umfrage „Wie sieht die Bibliothek der Zukunft aus?“ aus den Bremer Bibliotheken an den Standorten Vahr und Gröpelingen.

 

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22. Februar 2021 at 10:00

Über den Tellerrand – als Bibliothekarin bei der Genealogica

Ich hatte mir bisher wenige Gedanken gemacht, ob und wo sich Familienforscherinnen und -forscher treffen. Mitte Januar gab es dann eine Anfrage über die Inetbib, ob nicht jemand aus dem Bibliotheksbereich bei einer virtuellen Messe namens Genealogica beraten möchte.

Bei der Nacht der kreativen Köpfe 2017 (einem Veranstaltungsformat in Cottbus) hatte ich an der Station unser Universität schon mal einen kurzen Vortrag zu diesem Thema gehalten. Außerdem habe ich mich sporadisch tatsächlich immer mal mit Genealogie befasst bzw. meinen Vater dabei unterstützt. Also das passte einfach. Das sah auch das Organisationsteam so: „… der Vortrag, den Sie beschreiben, wäre genau einer, den wir einbinden möchten.“. Prompt war ich ein Teil des Programms der Genealogica.

Ein paar Tage bevor die Messe startete, wurden zwei Termine für einen Techniktest angeboten. Da ich bisher nur von Zoom gehört, aber keine praktischen Erfahrungen damit hatte, war ich natürlich sehr dankbar dafür. Hier traf ich bereits auf andere motivierte Vortragende. Mit einem guten Gefühl und meinem „Mysterium Bibliothek – so funktioniert die Recherche!“ startete ich in die virtuelle Veranstaltung. Das Interesse war groß und die Präsentation auch später noch gefragt. Zur gemeinsamen Überraschung und Freude war auch eine Kollegin aus dem Bibliotheksbereich anwesend, die dort ebenfalls einen Vortrag hielt. So trifft man sich wieder.

Ich hatte zudem eine Freikarte erhalten und nutzte diese ausgiebig, um mich auf der Messe umzuschauen und andere Vorträge anzuhören, direkt oder später. Zum Glück wurden diese nämlich aufgezeichnet und waren noch einige Tage online. Eine prima Idee – wie ich fand. Beispielsweise wusste ich gar nicht, wie viele Grabsteinprojekte es gibt. Es gab viele Tipps, wie man richtig in Archiven nachfragt. Die beruflichen Aktivitäten der Ahnen können bei der Suche ebenfalls helfen, beispielsweise in Zeitschrifen und Unternehmensarchiven. Übrigens bloggen auch Ahnenforscher und organisieren eine #afstunde bei Twitter.

Auf ein paar nette Features möchte ich noch eingehen. Eine Social Media Wall ist nicht unbekannt, aber immer schön anzuschauen. Begeistert hat mich die Idee der Plauderecke via Wonder. Dort konnten sich die Teilnehmer außerhalb des Programms treffen und kommunizieren. Das ist eine echte Empfehlung für Onlineveranstaltungen! Die Kaffeeecke sozusagen. Ebenfalls cool: eine Karte zum Eintragen der Forschungsorte. Für bibliothekarische Veranstaltungen könnte ich mir gut eine Karte vorstellen, an die die Teilnehmer pinnen, in welcher Bibliothek sie arbeiten oder früher mal waren.

Ein Foto der Twitterer kann man übrigens auch online machen:

Fazit: Ich habe meine Vortragsskills geübt, Tools kennengelernt, neue Suchmöglichkeiten der Familienforschung erschlossen, hatte eine schöne Zeit und habe vor allem viele neue Leute kennengelernt. Das ist in diesen Zeiten ja alles andere als normal. Ein großer Dank geht an die tolle und sehr professionelle Organisation!

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19. Februar 2021 at 13:35

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Gelesen in Biblioblogs (6.KW’21)

In ihrem Podcast interviewte Frau Fahrenkrog in der letzten Woche die Bibliothekarin Marlene Neumann aus Erlangen. Thema war natürlich aus aktuellem Anlass auch der Umgang der Bibliothek mit der coronabedingten Situation. Aber auch die Frage, ob/wie eine Architektur das Wohlbefinden der Bibliotheksbesucher beeinflussen könnte, kam zur Sprache. Ein umfangreiches Video „Die SLUB im Lockdown“ kann man bei Youtube sehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen in dieser außergewöhnlichen Zeit.

Ab Januar 2020 wurde aus der Stadtbibliothek Moers auch eine Open Library. In einem Beitrag bei Fachstelle ÖB NRW wird erklärt, wie die konkrete Umsetzung dieses Konzeptes aussieht.

Im Blog der Fachstelle ÖB NRW gibt es Hinweise zu den Eintragungen in der Deutschen Bibliotheksstatistik 2020. Details gibt es insbesondere zur Erfassung der Öffnungszeiten, automatische Verlängerungen, Ausgaben, Arbeitsplätzen und Veranstaltungsbesuchern.

Klaus Graf machte einen Suchmaschinentest. In seinen Beitrag bei Archivalia listete er die Ergebnisse der 10 Teilnehmer auf. Die Sieger hießen eTools.ch und Google.

Bei wissensdialoge.de erklären 10 Personen, wie das Lernen bei ihnen am besten funktioniert (via Fortbildung in Bibliotheken).

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15. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’21)

Pinnwände mit vielen bunten Ideen, wie die Bibliothek der Zukunft aussehen könnte, zeigte Recht auf Stadt. Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage in der Stadtbibliothek Bremen.

ZBW-Mediatalk stellte verschiedene Podcasts zum Thema Open Science vor.

Einen Einblick in Umberto Ecos Privatbibliothek gab uns die Welt (via VÖBBlog). Seine Sammlung wird nun an die Universität Bologna weitergereicht.

Zwei schöne Videos von der Wiedereröffnung der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Unter den Linden findet man bei Bibliothekarisch.de.

Ein Artikel in Young Information Scientist widmete sich der Darstellung verbotener Bücher in Filmen (via VÖBBlog).

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8. Februar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’21)

Bis Ende März 2021 dürfen Fernleihkopien digital geliefert werden, siehe b.i.t. online (via Fachstelle ÖB NRW). Dazu gibt es eine Sondervereinbarung mit den Verwertungsgesellschaften VG Wort und Bild-Kunst, um Studierende und Forschende trotz der Einschränkungen durch die coronabedingten Eindämmungsmaßnahmen zu versorgen.

Hier herrscht keine Einigkeit: die Verbände des Netzwerkes Autorenrechte reagierten sehr ablehnend auf den offenen Brief des dbv für bessere Regelungen zum Erwerb und der Ausleihe von E-Medien durch Bibliotheken. Sie fordern „an den frei verhandelbaren Lizenzen für E-Books festzuhalten und dem Ansinnen des dbv eine klare Absage zu erteilen.“. Der dbv hat daraufhin eine Stellungnahme verfasst (via Fachstelle ÖB NRW).

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft brachte zwei neue Programme auf den Weg, um Open Access zu fördern. Bei „Open-Access-Publikationskosten“ gibt es Zuschüsse zu APC/BPC-Gebühren. Das Förderprogramm „Infrastrukturen für wissenschaftliches Publizieren“ unterstützt das Publikationswesen, siehe idw online (via MedInfo).

Ein Beitrag der Fachstelle ÖB NRW berichtete über das Online-Seminar „Sustainability and Libraries – agenda 2030“. Hier ging es um Nachhaltigkeit in Bibliotheken.

Könnten Schulbibliotheken ein Teil der Öffentlichen Bibliotheken sein? Karsten Schuldt schaute sich dazu die Entwicklung in anderen Ländern an und meinte in seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass eher eine von ÖBs unabhängige Entwicklung mit eigenen Organisationsformen zu erwarten wäre, da die Interessen doch unterschiedlich sind.

Digithek Blog machte auf den BeitragGiftschränke in Bibliotheken“ von Ulrike Werch in „Ausbilden Publizieren Informieren“ aufmerksam. Neben einem Blick in die Geschichte wird auch die aktuelle Rechtslage beleuchtet. Die Ausgabe 1/2021 enthält übrigens viele weitere interessante Artikel, beispielsweise Tipps für Vorträge.

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2. Februar 2021 at 09:03

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’21)

Die Fachstelle ÖB NRW geht auf drei Felder in der Deutschen Bibliotheksstatistik 2020 näher ein, wie die Zählung der Öffnungszeiten, die im letzten Jahr coronabedingt zu Abweichungen führte.

Im Januar 2021 erschien das „Praxishandbuch Forschungsdatenmanagement“ bei De Gruyter (via Archivalia). Es ist Open Access!

Irene Barbers und Bernhard Mittermaier aus der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich erläuterten in Open Passwort ihre Methoden des Zeitschriftenmonitorings (Teil 1 & Teil 2, via MedInfo).

Instagram mit seinen unzähligen visuellen Inhalten stellt auch ein Zeitdokument dar und kann somit eine zunehmend bedeutende Quelle für Forscher sein. In ihrem Beitrag bei Visual History befassen sich die Autorinnen mit der Entstehung der Plattform und der Grauzone zwischen vorzeigbaren und nicht vorzeigbaren Fotos. So wurden beispielsweise Bilder gelöscht, die die Helmut Newton Foundation gepostet hatte, da sie unbekleidete Damen zeigten.

Doch auch persönliche Meinungen können zu Sperrungen auf Social-Media-Plattformen führen. Archivalia verlinkte auf zwei Beiträge, die das Für und Wider beleuchten.

Nicht gesperrt – dafür weggeworfen. Manchmal landen sogar wertvolle Bücher einfach im Müll. Ein Beitrag in The Fate of books berichtet über solche, die dort gefunden und gerettet wurden (via Archivalia).

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25. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (2.KW’21)

Nach einem Vortrag beim #vBIB20 und dem Artikel in der Zeitschrift „Information – Wissenschaft & Praxis“ gibt es die Auswertung der 79 Studien von 2009 bis 2019 zur Nutzung der Räume wissenschaftlicher Bibliotheken nun auch als Poster. „Sie sind auch nicht so überraschend: Die Studierenden wollen vor allem in Ruhe arbeiten.“ – so fasste der Autor Karsten Schuldt im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung sein Ergebnis zusammen.

Für alle, die derzeit wieder die Eintragungen in die Deutsche Bibliotheksstatistik erledigen, bettete die Fachstelle ÖB NRW noch das Webinar von 2019 mit Hinweisen und Erläuterungen ein.

Die JIM-Studie 2020 zur Mediennutzung ist erschienen. Demnach stieg die Internetnutzung der Jugendlichen um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist nicht vor dem Hintergrund der Maßnahmen zur Kontaktreduzierung natürlich nicht verwunderlich. Auch die technische Ausstattung verbesserte sich erheblich, siehe Pressemittelung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (via Fachstelle ÖB NRW).

Wie werden technologische und rechtliche Maßnahmen bei der Digitalisierung genutzt? In einer Umfrage möchte der europäische Verband wissenschaftlicher Bibliotheken LIBER dies ermitteln und Handlungsempfehlungen daraus ableiten, siehe Fachstelle ÖB NRW.

ZBW-Mediatalk listete Konferenzen und Barcamps auf, die 2021 interessant sein könnten.

Regale mit Büchern gibt es jetzt auch virtuell und zwar im Open Library Explorer des Internet Archives. T3N sah sich das – aus urheberrechtlicher Sicht umstrittene – Portal genauer an (via Fortbildung in Bibliotheken).

Wikipedia feierte Mitte Januar den 20. Geburtstag! ORF.at widmete dem Jubiläum Beiträge bei news (via VÖBBlog) und science.

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18. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’21)

Am 1. Januar war wie immer der Public Domain Day. Werke von Urheberinnen und Urhebern der EU-Ländern, die 1950 verstarben bzw. bei denen in den USA 1926 das letzte Lebensjahr war, wurden gemeinfrei, siehe Archivalia.

Seit Anfang Januar 2021 ist Großbritannien nicht mehr in der EU. Im SBB-Blog erläuterte Armin Talke, wie sich der Brexit auf deutsche Bibliotheken auswirkt (via Netbib). Insbesondere die Erwerbungsabteilungen sind davon betroffen (Stichworte: Umsatzsteuer, Zoll). Doch EU-Richtlinien regeln auch den Verleih, das Urheber- und Datenschutzrecht. Fazit des Autors: „Das alles wird die Bibliotheken zwar nicht lahmlegen, macht aber Arbeit !“.

Der 46. #BibChatDe blickte auf das Jahr 2020 zurück, welches für Beschäftigte in Bibliotheken und die Nutzenden ganz neue Herausforderungen mit sich brachte.

Bernhard Schubert befasste sich in seinem BeitragFormalerschließung trotz COVID-19 – (wie) geht das?“ mit den konkreten Möglichkeiten und Beschränkungen bei dieser bibliothekarischen Tätigkeit (via VÖBBlog).

Fortbildungsthemen für Bibliothekspersonal bei coronabedingten Bibliotheksschließungen stellte ein Artikel der Online-Zeitschrift „Informationspraxis“ zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Auch der Rückblick zum 44. #BibChatDe erschien in der letzten Woche. Hier drehte sich alles um Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe.

Im Blog Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn erklärte Michael Knoche die Unterschiede zwischen ISBN und ISSN und ging darauf ein, warum eine ISSN auch für Weblogs nützlich sein kann. Der Titel erscheint dann nämlich in der Zeitschriftendatenbank und wird von der Deutschen Nationalbibliothek langzeitarchiviert.

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11. Januar 2021 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (50.KW’20)

Dagmar Schnittker, die Leiterin der Stadtbücherei Ibbenbüren, stellte im Podcast der Eduthek die Zusammenarbeit mit den Schulen hinsichtlich der Medienbildung vor.

Interessant sind die Empfehlungen zur „Förderung von Informationskompetenz in der digitalen Lehre“ der AG Informationskompetenz des Bibliotheksverbundes Bayern (via inetbib). Neben praktischen Tipps zur Infrastruktur, Veranstaltungsformaten und didaktischen Methoden gibt es auch Best-Practice-Beispiele.

Nele Hirsch meinte, dass es nützlich sein kann, Ergebnisse auf Weiterbildungsveranstaltungen zu teilen. Damit ergeben sich neue Aufträge, Kooperationen und Weiterentwicklungen durch Feedback. In ihrem Beitrag im eBildungslabor erläuterte sie das „Geschäftsmodell des Teilens“ (via Fortbildung in Bibliotheken).

Bei Netzwerkeln gibt es die deutsche Übersetzung eines Beitrages von Aaron Tay zur Einschätzung der Zitationsdatenbank scite. Darin werden auch die Möglichkeiten der Visualisierungen sowie der Referenz-Checker erläutert. Weitere nützliche Beiträge im Adventskalender von Netzwerkeln behandelten Linkchecker, URL-Kürzer und wichtige Shortcuts.

Fortbildung in Bibliotheken veröffentlichte ein Tweetsammlungen zum #bibleitertag20 am 1. und 2. Tag.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte der Wirtschaftsprofessor Guy Katz, worauf man beim Schreiben von E-Mails achten sollte (via Archivalia).

Bei aller Begeisterung für’s Digitale: Räume mit Regalen voller Bücher wecken in vielen Menschen positive Emotionen. BR24 stellte den Bildband „Biblio-Stil“ von Karl Ove Kanusgård (via VÖBBlog). Gezeigt werden allerdings mal nicht die berühmten Verdächtigen sondern private Bibliotheken von Schriftstellern und Künstlern.

Wenn eine Präsidentschaft in den USA endet, dann wird für den ehemaligen Amtsinhaber eine Erinnerungs-Bibliothek gebaut. Wie könnte diese für Donald Trump aussehen. Da hat sich schon jemand Gedanken gemacht, siehe Beitrag bei BR24 und die gut designte Satire-Webseite zur Bibliothek (via VÖBBlog).

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr!

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14. Dezember 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (49.KW’20)

Advent, Advent und die 24 Türchen zum Öffnen! Diese gibt es auch virtuell in unzähligen Adventskalendern. Eine unglaubliche Sammlung hat mal wieder Bibliothekarisch.de zusammengetragen. Neu dabei, ein Kalender bei Netzwerkeln, der täglich nützliche Tools für Bibliothek vorstellt.

Welche Krisen beschäftigen Bibliotheksbenutzer in Bremen? Und wie helfen ihnen Bibliotheken dabei? Antworten gibt es im Forschungsblog Recht auf Stadt.

Hypotheses verlinkte auf die Masterarbeit von Helena Winterhager „Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit großer Bibliotheken im internationalen Vergleich: Strategien – Umsetzung – Best Practice“. Untersucht wurden 44 große wissenschaftliche Bibliotheken hinsichtlich ihrer Präsenz bei Facebook, Twitter und Instagram.

Ein ehemaliger Ghostwriter berichtete bei Spiegel online über seine Erfahrungen (via Archivalia).

Wissenswertes über die Österreichische Nationalbibliothek erfährt man im Praktikumsbericht von Chris Herrmann (via VÖBBlog).

In einem Beitrag bei bibliotheca.gym erfährt man, dass die Universitätsbibliothek die größte deutsche Schulschriftensammlung besitzt. Ein einheitliches Portal scheiterte bisher.

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7. Dezember 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’20)

Fachstelle ÖB NRW verlinkte auf einen Beitrag in B.I.T. online, der Softwaremodule zur Erfassung der Besucherzahlen vorstellt.

ZBW-Mediatalk interviewte zwei Forscherinnen, die sich mit dem Design von Open-Science-Werkzeugen beschäftigt haben.

Um den European Accessibility Act, also einer Regelung der Barrierefreiheit der Literatur für Blinde, seh- und lesebehinderte Menschen, geht es in einem Beitrag der Fachstelle ÖB NRW. Das Börsenverein plant einige Online-Seminare dazu.

Die Deutsche Nationalbibliothek baut eine Sammlung mit Begriffen auf, die häufig im bibliothekarischen Zusammenhang genutzt werden (via Archivalia).

Ein Online-Seminar der IFLA stellte fünf Sichtweisen von Mitarbeitern aus Musikbibliotheken vor. Die Aufzeichnung ist online, siehe LIS traveler.

 

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30. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’20)

Aus der Forschungsbibliothek Krekelborn machte sich die Mühe, die Nutzungsgebühren wissenschaftlicher Bibliotheken für Nichthochschulangehörige zu vergleichen, wobei es manchmal Anmeldegebühren und manchmal Jahresgebühren gibt. Letztere liegen bei ca. 10-30 Euro. Eine knappe Mehrheit nimmt keine Gebühren dieser Art.

Das hatten wir schon lange nicht mehr – ein Beitrag zu Discovery-Systemen, siehe effective webwork. Zumindest in der bibliothekarischen Öffentlichkeit ist die Diskussion dazu etwas eingeschlafen. Ein Anlaß für Anne Christensen, sich dem Thema zuzuwenden.

Ein umfangreicher, englischsprachiger Beitrag bei Musings about librarianship widmete sich den verschiedenen Zitationsdatenbanken, die 2020 zur Verfügung stehen (via Archivalia). Das Fazit lautete „Google Scholar and Web of Science/Scopus are kings of the hills in their various arenas.“.

Preprints: Schneller und schlampiger?“ – im Gegensatz zum Titel beleuchtete der Beitrag bei science.orf.at recht ausgewogen die Vor- und Nachteile der Preprints (via VÖBBlog). Sie beschleunigen die Forschung, aber können auch von den Medien – obwohl noch ungeprüft – verbreitet werden. Bei einer Untersuchung wurden übrigens kaum Unterschiede zwischen Preprints und den schließlich veröffentlichten Artikeln gefunden. Die erhofften wissenschaftlichen Diskurse auf den Preprint-Servern lagen zudem deutlich hinter den Erwartungen.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf einen Beitrag der Wirtschaftswoche, der optimale Bildgrößen für die verschiedenen Kanäle sozialer Medien zeigt.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung „Berufsfeld.rebooting“ vom Virtuellen Bibliothekartag 2020 ist online, siehe TIB/AV-Portal (via Fachstelle ÖB NRW). Die AG Personalgewinnung berichtete über ihre Erkenntnisse.

Karsten Schuldt entdeckte ein französisches Buch aus dem Jahr 1995, welches das Ende der Vorherrschaft des Buches thematisiert. In seinem Beitrag in Bibliotheken als Bildungseinrichtung geht er der Frage nach, welche Voraussagen eintrafen, welche anderen Medienarten das Buch bereits überlebte und an welche technischen Entwicklungen man zu dieser Zeit noch gar nicht dachte. Spannend ist dabei, dass ein Niedergang des gedruckten Buches doch immer wieder mal prophezeit wurde und wird.

 

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23. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (46.KW’20)

Die Öffentlichen Bibliotheken in Österreich müssen wegen den steigenden Infektionszahlen ab dem 17. November schließen, siehe VÖBBlog. Eine Ausnahme bilden die Universitätsbibliotheken.

Die Verleihung des „Deutschen Lesepreises 2020“ war in diesem Jahr digital (via Fachstelle ÖB NRW). Die Gewinner sind in einem Beitrag der Internetseite Buchreport aufgelistet.

Auch das BibCamp 2020 fand als Online-Unkonferenz statt. Die Teilnehmer ließen sich in ihrer Kreativität nicht davon einschränken, siehe BibCamp-Blog.

Biboer verlinkte auf die OERcamp-Webtalks. Insgesamt 50 Online-Seminare sind bis Januar 2021 rund um das Thema Open Educational Resources geplant. Man kann sich die Aufzeichnung auch im Nachhinein anhören.

Die Technik spinnt?! Das funktioniert nicht zeigt, was man machen kann, wenn es bei der Videokonferenz technische Probleme gibt (via Netbib).

Karsten Schuldt hat viele Ideen in seinem Blog gesammelt, was man nach der Corona-Zeit aus dem breiten Spektrum von Nutzungsverhalten bis Arbeitsbedigungen der Beschäftigten unbedingt mal wissenschaftlich untersuchen sollte.

Der Deutsche Bibliotheksverband verfasste eine Stellungnahme zur „Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Deutschland“, via Fachstelle ÖB NRW. Gefordert wird u.a. die Aufhebung der Befristung für die Paragraphen 60a ff, eine Regelung für das E-Lending, die klare Nutzungsmöglichkeiten bei Text und Data Mining, Fernleihe für Artikel aus Zeitungen und Kioskzeitschriften.

Im Podcast bei frau fahrenkrog stellte Sabine Wolf das Buch „Smart Libraries“ vor. Am Anfang gab es einen kleinen Rückblick zum Projekt Augmented Reality.

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16. November 2020 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’20)

OECD veröffentlichte den Lernkompass 2030 (via Fortbildung in Bibliotheken). Nach einer Darstellung des Lernens im 19., 20. und 21. Jahrhundert geht es um notwendige Schlüsselkompetenzen für Gegenwart und Zukunft.

Ulrich Herb zeigte seine Präsentationsfolien zu den Workshops Wissenschaftliches Publizieren … sowie Open Science und Publikationsstrategien. Die DFG hat ein Förderprogramm eingerichtet, bei dem Zuschüsse für Open-Access-Publikationskosten beantragt werden können (via MedInfo).

Bibliothekarisch.de ruft dazu auf, einen Beitrag über nützliche Tools für Bibliotheken zu schreiben und im Rahmen eines Adventskalenders #netzadvent2020 zu veröffentlichen. Interessierte können sich dafür in einen Etherpad eintragen.

Gut gelungen ist das Imagevideo der Universitätsbibliothek der Vetmeduni Vienna siehe VÖBBlog.

Fortbildung in Bibliotheken schaute sich das „Social Media Universe“ an. Demnach hat 2020 Facebook nach wie vor die meisten Nutzer. Instagram findet sich auf Platz 6.

Freiheit und Verantwortung – die Schillerrede 2020 hielt Prof. Dr. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, siehe Video bei Youtube (via VÖBBlog).

Mag die Realität die Literatur durchaus beeinfluss, so gilt das nicht umgekehrt.“ meinte Marius Müller in Buch-Haltung und stellte dies am Beispiel der zahlreichen Literatur zum (nun doch abgewählten) US-Präsidenten D. Trump dar.

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9. November 2020 at 11:00

Gelesen in Biblioblogs (44.KW’20)

„Ächz“ stöhnte Archivalia, schon wieder eine Auflistung besonders schöner Bibliotheksräume. Geo stellte nämlich das Buch „Tempel der Kunst, Kathedralen des Wissens“ vor und befragte die Fotografen/Autoren dazu. Tolle Fotos gibt es natürlich auch zu sehen.

Und da wir schon bei Highlights sind – auch die am häufigsten ausgeliehenen E-Books und e-Audiobooks kann man in eine Rangliste packen, siehe Fachbuchjournal (via Fortbildung in Bibliotheken).

Der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2020/2021“ hat mit einigen Zahlen zur Nutzung der Bibliotheken und ihrer Angebote aufzuwarten, die sich sehen lassen können (via Fachstelle ÖB NRW).

Netzpolitik.org informierte über die neuesten Kampfmethoden eines Verlagsriesen gegen eine bekannte Schattenbibliothek: Cybersecurity und Verschwörungstheorien (via Archivalia).

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2. November 2020 at 10:00