Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’16)

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Das Heft 3/2016 der Zeitschrift „Bibliotheksforum Bayern“ enthält u.a. einen ausführlichen Beitrag zu E-Medien in der Fernleihe, siehe zkbw-Blog (via Archivalia). Während gedruckte Bücher quer durch Deutschland in andere Bibliotheken reisen, ist die Bereitstellung von gesamter E-Books meist nicht erlaubt. Ein Pilotprojekt experimentiert mit speziellen Fernleihlizenzen.

Bei der Podiumsdiskussion anläßlich der Tagung „Digital Classics“ in Freiburg im Breisgau diskutierten Roland Reuß und Hubertus Kohle über die Auswirkungen von Open Access auf die Wissenschaft. Die Videoaufzeichnung ist auf den Seiten von L.I.S.A, der Wissenschaftsportal der Gerda-Henkel-Stiftung online verfügbar (via Archivalia). Vanessa Köneke ging in der duz auf die Argumente von Befürwortern und Gegnern von verschiedenen Open-Access-Varianten ein (via Archivalia).

Basedow1764 beendet seine Bloggertätigkeit. Bisherige Beiträge bleiben aber online. Im letzten Beitrag wird erklärt, wie der Blog zu seinem Namen kam: „Johann Bernhard Basedow, der Namensgeber für diesen Blog, forderte 1764 eine Schulbibliothek in jeder Schule. Er wird noch eine Weile warten müssen.“

Kapitel zu Themen wie Booksprint, transmedia Learning und offenen Lizenzen enthält der Tagungsband der Jahreskonferenz 2016 der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) – siehe Inhaltsverzeichnis in der linken Navigation. Für die einzelnen Beiträge steht eine Kommentarfunktion bereit (via Fortbildung in Bibliotheken).

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29. August 2016 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’16)

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Zahlreiche Berichte vom 82. IFLA World Library and Information Congress 2016 in Columbus (Ohio) findet man im Blog BII stories. Die Vielfalt der Themen ist hoch: Nutzung sozialer Medien in der Bibliotheksarbeit, Datenanalyse und Informationstechnologie; Richtlinien für die Langzeitarchivierung, Berichte und Fotos  von Bibliotheken sowie vieles mehr.

Eine Liste der angloamerikanischen Blogs zur Wissenschaftskommunikation legte Kevin Hawkins in Ultra Slavonic an, „for librarians looking to stay current in the field of scholarly communication (“scholcomm”).“ (via Infobib). Ein Video, welches Open Access und Open Science erläutert (Engl.), entdeckte Bibliothekarisch.de.

Mit dem Thema Benutzungsgebühren setzte sich NRW-Blog auseinander. Werben Bibliotheken doch gern damit, nicht-kommerzielle Orte zu sein, können Gebühren durchaus Hürden sein, die eine Nutzung verhindern. Das Jahresgebühren wieder abgeschafft werden, hatten seltenheitswert.  Die Stadtbibliothek Nürnberg tat es, führte statt dessen eine Verlängerungsgebühr ein und verbuchte positive Effekte.

Was passiert eigentlich mit Dissertationen, die sich später als Plagiat herausstellen. Die Vorgehensweise ist alle andere als einheitlich, wie ein Artikel im Tagesspiegel feststellte (via Archivalia & VÖBBlog). Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de erläutert, woran man ein Plagiat erkennt (Engl.).

Zum Thema Informationssicherheit veröffentlichte die luxemburgische Regierungsagentur BEE einen Leitfaden mit Arbeitsblättern auf Grundschulniveau (via Fortbildung in Bibliotheken). Linktipps zu Projekten und Buchempfehlungen für Kindergarten und Vorschule gab NRW-Blog, u.a. zu „Sprach-Kitas“.

Mit der Weitergabe von Daten und der Kommunikation in sozialen Netzwerken befasste sich ZBW-Mediatalk. Oft achten  die Menschen im analogen Leben viel eher darauf, was sie wem sagen / weitergeben.

Written by lesewolke

22. August 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’16)

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Handverlesen – die Stadtbibliothek Osnabrück lässt Leserinnen und Leser Büchertipps geben. Dafür kann eine Karte aufgefüllt und ins Buch gesteckt werden, welche dann von anderen Nutzern hoffentlich entdeckt wird. Auf einer Internetseite und bei Facebook werden diese Empfehlungen ebenfalls veröffentlicht (via Netbib).

Könnten Roboter Routineaufgaben in Bibliotheken übernehmen? ZBW Mediatalk ging dieser Frage nach und dabei auch auf Herausforderungen und Risiken ein.

Eine Sammlung deutscher Gerichtsurteile zum Bibliotheksrecht stellten die Studierenden des Departments Information der HAW Hamburg zusammen (via Netbib).

Die Analyse der Harvard Library zum Umstieg bei Zeitschriften auf Open Access sah sich wisspub.net an (siehe auch VÖBBlog).

Passend zu den Olympischen Spielen veranstaltete das Bibliotheksteam der Universität von Dayton (Ohio) eine Bibliotheksolympiade mit Bücherweitwurf, Bücherwagenrennen, Zeitschriftenbände balancieren usw. Programming librarian bloggte in Bild und Text darüber. Netbib fand den Umgang mit den Büchern dann doch etwas brutal. Na, man sollte dafür vielleicht Medien nutzen, die ausgesondert und nicht im Tausch gewünscht wurden.😉

Bibliotheksratte hat sich zwar mit dem Pokémon-Fieber infiziert, sich aber trotzdem einen realistischen Blick auf Bibliotheken als Pokémonstop erhalten.

Das ist doch mal eine nette Art, Leute aus dem Bibliotheks- und Medienbereich vorzustellen: „Auf einen Espresso mit …“ im Blog der Büchereien Düsseldorf.

Videos mit Rankings der schönsten und größten Bibliotheken hat Bibliothekarisch.de gefunden.

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’16)

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Wie sieht es eigentlich mit der Softwareentwicklung in und für Bibliotheken aus? Dr. Time Borst schildert bei ZBW Mediatalk seine Erfahrungen von typischen Einsatzgebieten, dem Problem dafür geeignete Mitarbeiter zu finden, der Nachhaltigkeit von Projekten bis zur Liste der Entwickler bei Github.

Wird es einen nationalen Vertrag mit Elsevier geben? Wissenschaftliche Einrichtungen aus Deutschland verhandeln im Rahmen des Projektes „DEAL – bundesweite Lizenzierung von Angeboten großer Wissenschaftsverlage“, siehe wisspub.net.

Wenn die eigene Bibliothek das benötigte Buch oder die Zeitschrift nicht hat, hilft meistens die Fernleihe. Wie so etwas funktioniert, zeigt ein Erklärvideo der Hochschulbibliothek Mannheim (via Bibliothekarisch.de).

Wisspub.net sah sich eine Studie an, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ermitteln sollte, wie sich eine Bildungs- und Wissenschaftsschranke wirtschaftlich auswirkt.

Der Absatz von E-Books steigt, der von gedruckten Büchern sinkt? So funktioniert es nun auch wieder nicht, wie ein Beitrag des SRF analysierte (via VÖBBlog). Einen Song für E-Books veröffentlichte die West Vancouver Memorial Library, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.😉

Nun, E-Books kann man wenigstens nicht falsch einsortieren. Um gedruckte Bücher wiederzufinden, die nicht am richtigen Standort stehen, stellte Library Journal einen Roboter vor, der an den Regalen entlang fährt und solche Exemplare selbstständig erkennt (via VÖBBlog).

Auch das Hören von Büchern verbessert die Lesefähigkeit. Basedows1764 Weblog berichtete über Geschäftsmodelle mit Audiobooks für amerikanische Schulbibliotheken.

ZBW Talk listete bei Facebook Open Access Bibliothekszeitschriften auf, VÖBBlog verlinkte auf diesen Beitrag.

So sind sie eben die Bibliotheksleute. Sie können auch im Urlaub nicht an Bibliotheken vorbei gehen ohne einen neugierigen Blick hinein zu werfen. Eliane Blumer und Karsten Schuldt brachten interessante Berichte und tolle Fotos aus Kanada für das Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung mit.

Anfang Juli erschien der Entwurf der DIN 67700 „Bau von Bibliotheken und Archiven – Anforderungen und Empfehlungen für die Planung“ und kann noch mit zum 8.11.2016 über das Norm-Entwurfsportal des DIN e.V. gelesen und kommentiert werden (via Archivalia).

Eine Krawatte mit Bibliotheksmotiven gefällig? Jens Klein löst seine Sammlung auf, siehe Bibliothekarisch.de.

Zum Schluss noch ein bisschen Pokémon inklusive diverser Pannen & Unfälle in einer Infografik bei Bibliothekarisch.de.

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’16)

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In einer britischen Studie wurden die Trends bei Medienkompetenz und -konsum ermittelt. NRW-Blog ging auf vier Punkte ein, an denen Bibliotheken ansetzen könnten könnten, wie Defizite bei der Internetrecherche, wachsendes Interesse an Privatsphäre, steigende Bedeutung der Darstellung auf mobilen Geräten und Unterschiede bei der Nutzung von Informationskanälen nach dem Lebensalter.

Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt, wie man Blogbeiträge, Videos, Tweets, Facebookbeiträge und E-Mails laut MLA und APA richtig zitiert.

Der Jahresbericht des Zentrums für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung 2015 enthält u.a. Beiträge und Meinungen zu Games, MOOCs und Weiterbildung (via Fortbildung in Bibliotheken).

E-Books sollten nicht die einzige Variante sein, um für Bibliotheksnutzer interessant zu bleiben. Die Bibliothek in Canberra hat noch andere Ideen, siehe Globolibro.

Der Kinderbibliothekspreis Bayern wurde 2016 zum 10. Mal verliehen, das Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken“. Die fünf Preisträger werden per Video vorgestellt, siehe NRW-Blog. Und Anna Zschokke empfahl in Die Töchter Regalias das Kinderbuch „Mehr … immer mehr!“, das auch zum Vorlesen für kleinere Gruppen geeignet ist.

In der letzten Woche lernten wir noch weitere interessante Bibliotheken kennen. Basedow1764 Weblog zeigte eine öffentliche Bibliothek aus ehemaligen Schiffscontainern in Indonesien. Netbib verlinkte auf einen Artikel des Westfälischen Nachrichten zur Bücherei im Münsteraner Franziskus-Hospital. Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster wird in einem Artikel der Zeitschrift „wissen|leben“ 5/2016, S. 4/5 vorgestellt.

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’16)

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„Platzticker“, „Platzfinder“ oder „Arbeitsplatz-Ampeln“ – in der Prüfungszeit sind die Studierenden auf der Suche nach freien Plätzen in den Hochschulbibliotheken. Die genannten Angebote sollen dabei helfen, mehr dazu bei Netbib.

Ganz andere Nutzerinteressen beschäftigen die ÖBs. Die Jagd nach den Taschenmonstern ist in vollem Gange und macht auch vor Bibliotheken nicht halt, oder doch?! Die Bibliothek in Nordenham wurde damit berühmt, ihre Einrichtung zur Pokémon-freien Zone zu erklären. Das sorgte für heftige Diskussionen in den Netzwerken und bei Inetbib. Ultrà biblioteka ist kein Freund von „kommerziellen Hypes„, Archivalia titelte „Bibliothek als Spaßbremse„. NRW-Blog meinte, dass man die Monsterjäger nicht ernsthaft vom Spielen abhalten und daher diese „Welle“ auch für die Bibliothek positiv nutzen könne. Im Beitrag sind Ideen für Bibliotheks-Knigge und Informationskompetenz-Veranstaltungen speziell zur Nutzung des Spieles enthalten. Beachtenswert sind außerdem die rechtlichen Erläuterungen des Blogs der Schwenke Rechtsanwaltskanzlei, die auch bei eventuellen Verboten gelten (Stichwort: Nutzung des Logos).

Fandom und Fast Casual als ALA-Trendthemen, auf die NRW-Blog einging. Es bilden sich Fangemeinden (engl. Fandom) für Figuren und Welten, die oft einen literarischen Ursprung haben und verfilmt wurden. Die Vernetzungsmöglichkeiten über das Internet fördern diese Entwicklung enorm. Könnten es auch Zielgruppen für Bibliotheken sein? Fast Casual, aktuell ein Erfolgsrezept einer Restaurantkette, steht für „qualitativ hochwertige Services die unter geringem Zeitaufwand abgerufen werden können„.

Ein StrategiepapierAttraktive Bibliotheken für die Metropole Berlin“ veröffentlichte Ultrà biblioteka und freut sich Meinungen und Kommentare. Ein Interview mit Sonja Bluhm, Dozentin der Fortbildung „Den roten Faden finden – Wir entwickeln eine Bibliotheksstrategie“, führte die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW, siehe NRW-Blog.

Tipps und Tricks für die Erstellung von Infografiken mit MS Powerpoint hat MonitoringMatcher, via NRW-Blog. Eine Linkliste zu weiteren Tools ist ebenfalls im Beitrag enthalten.

 

Written by lesewolke

25. Juli 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’16)

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Das Pokémon-Fieber macht auch vor Bibliotheken nicht halt. #Bibliotheken online erklärte daher, „wie man Pikachu für Bibliotheksmarketing nutzt„. Christoph Deeg schrieb in seinem Blog ebenfalls ausführlich über die Taschenmonster und gab viele praktische Tipps für Bibliotheken.

Die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift „Informationspraxis“ ist online und enthält Beiträge zum Lernort, Open Educational Ressources, Videospielturnieren, Roving Librarian u.v.m. Wer mal schnell auf dem Smartphone in die Zeitschrift  „BuB“ schauen möchte, kann dies jetzt mit der neuen App tun, siehe auch NRW-Blog. Für Mitglieder des Berufsverbandes BIB e.V. ist die Nutzung kostenfrei (Anleitung).

Interkulturelle Bibliotheksprojekte findet man bei Twitter unter dem Hashtag #bib4all (via VÖBBlog). Auf eine Literaturliste mit Empfehlungen zu den Themen Migration, Asyl, Flüchtlinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene verlinkte Basedow1764 Weblog.

Das Motto des 106. Deutschen Bibliothekartages 2017 in Frankfurt am Main lautet „Medien – Menschen – Märkte“. Das Call for Papers ist online und enthält Infos zu den Themenkreisen und Terminen (via Netbib).

Umfangreiche Unterlagen, um RDA im Selbststudium zu erlernen, findet man im RDA-Wiki. Neben PDFs gibt es auch Powerpoints mit Text & Ton (via NRW-Blog).

Thomson Reuters verkaufte die Datenbank „Web of Science“ an die Investmentunternehmen Onex und Baring Asia. Ob bzw. welchen Einfluss das auf die Weiterentwicklung der Datenbank hat, bleibt abzuwarten, meinte Medinfo.

Die Entscheidung, welches Buch man als nächstes liest, kann auch von der Zeit abhängen, die man übrig hat. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt bekannte Bücher und wie viele Lesestunden man einplanen sollte.

Written by lesewolke

18. Juli 2016 at 09:14

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