Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’15)

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Einst hatte Lorenz M. Hilty den Springer Verlag als kompetenten Partner bei einem Publikationsvorhaben erlebt. Nun schrieb er über seine aktuellen, haarsträubenden Abenteuer bei der Veröffentlichung eines Sammelbandes in diesem Verlag, online bei Netzpolitik.org (u.a. via Archivalia). Daraufhin erhielt er laut Beitrag “zahlreiche Zuschriften von Kollegen, die von ähnlichen Erfahrungen mit anderen Verlagen berichteten.Schneeschmelze empfahl angesichts solcher Zustände: “Die Alternative: Open Access und Self-Publishing. Weg von den Verlagen, hin zu den OA-Repositorien und in die freien Zeitschriften.

Gleich drei Beiträge widmete Bibliothekarisch.de dem Angebot ORCID: ein Erklärungsvideo, Präsentation & Vortrag, Sketchnote (alles in engl. Sprache). Allein am Namen erkennt man nämlich oft nicht, ob Publikationen von der gleichen Wissenschaflerin, dem gleichen Wissenschaftler stammen. Namensgleichheiten, Abkürzung der Vornamen, Namensänderungen durch Heirat/Scheidung erschweren die eindeutige Zuordnung. Hier hilft die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID. In der Inetbib bat Torsten Reimer um die Teilnahme an einer Umfrage zu ORCID. Daraus entstand eine angeregte Diskussion, ob GND nicht genügen würde bzw. eine Zusammenarbeit nützlich wäre.

Eine umfangreiche Medienliste zum Thema “Eltern und Kind” veröffentlichte die Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen (via NRW-Blog).

In Bibliotheken geht es längst nicht mehr nur um die Leseförderung, sondern mit die Kompetenz zur Nutzung der Internetmedien wird immer wichtiger. Daher kooperiert der dbv nun mit der Kampagne “Schau hin!“. In  einem Interview erklärt Barbara Lison, welche Rolle Bibliotheken dabei spielen (via NRW-Blog).

“Die Zeiten ändern sich” stellte auch Elke Lackner fest und ging in ihrem Blogbeitrag auf Sprache, Lesen, Zitierregeln – jeweils mit weiterführenden Links – ein (via Fortbildung in Bibliotheken).

Gelesen in Biblioblogs (34.KW’15)

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wlic2015 by IFLA cc-by-sa-2.0In der letzten Woche fand der 41. IFLA World Library and Information Congress in Kapstadt (Südafrika) statt. Zahlreiche Beiträge wurde im Blog BII Stories veröffentlicht. Auch Jugendbibliothek21 schwärmte mit einigen Impressionen von dem Kongress. In Kapstadt wurde auch der internationale Preis “Bibliothek des Jahres 2015” verliehen und zwar an die Kista Public Library (Stockholmer Stadtbibliothek), siehe Globolibro.

Sollte man sich für einen Einsatz von Discovery Systemen entscheiden oder lieber gleich auf Google Scholar setzen und die lizenzierten Inhalte dort mittels Linkresolver anzeigen lassen? Das letzteres machbar ist, zeigt die Präsentation von Beate Rajski. Anne Christensen geht in ihrem Blogbeitrag auf Discovery vs. Google Scholar näher ein.

Um zukünftige Trends ging es auch in der Library Edition des Horizon Reports 2015, engl. Zusammenfassung, Download & Video bei NMC.org (via Netbib).  Zu den aktuellen Herausforderungen zählen demnach unter anderem die Verbesserung der Nutzererfahrungen und mobile Inhalte, mittelfristig die Verbesserung des Forschungsdatenmanagements und langfristig das Umdenken bei Bibliotheksräumen.

Große Fenster können in Bibliotheken auch ein Nachteil sein, wie einige Bilder aus der Shenzhen Library (China) zeigten, siehe MailOnline (via Netbib).

Logo: The International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) bei Flickr, CC-Lizenz: CC-BY-SA 2.0

Written by lesewolke

24. August 2015 at 08:30

Gelesen in Biblioblogs (33.KW’15)

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Trommelwirbel – den Titel “Bibliothek des Jahres 2015” erhielt die Stadtbibliothek Köln. Herzlichen Glückwunsch! In der Pressemitteilung des dbv wurde u.a. die “sehr hohe Motivation der Mitarbeitenden und eine interdisziplinäre Vernetzung mit der Technologie- und Kreativbranche” gelobt.

Die Universität Zürich hat ein Wiki zur Erstellung und Nutzung von E-Books veröffentlicht, die beispielsweise als Lehrmaterial an Hochschulen eingesetzt werden könnten (via Biboer). Neben Tipps zur Nutzung werden Publikationsformate, Autorensysteme sowie ePUB-Reader vorgestellt bzw. verlinkt.

Um “Open Educational Ressources und Bibliotheken” drehte sich ein Beitrag im Hapke-Weblog. Der Autor ging auf zahlreiche Beiträge zu diesem Thema ein und verlinkte diese. Und Till Kreutzer räumte bei iRights.info mit drei Mythen über OER auf.

Felix Lohmeier, Jens Mittelbach und  Matti Stöhr widmeten ein Kapitel im “Handbuch Informationskompetenz” den “Informationsservices auf Augenhöhe – So können Bibliotheken den Forschungsprozess proaktiv unterstützen” (die Autorenfassung des Beitrages ist frei online verfügbar). Dabei wird unter anderem am Beispiel Literaturverwaltung untersucht, wie der wissenschaftlichen Arbeitsprozess begleitet werden könnte (via Blog Literaturverwaltung).

Eine Empfehlung des Weblogs Fortbildung in Bibliotheken lautete: “Mal wieder einen Blick auf Library Training werfen”. Hier werden Fortbildungstermine verschiedener Anbieter (dbv, BIB, ekz, fb-wiki, ZBIW usw.) auf einer Plattform dargestellt. Etwas lernen kann man auch im  Heft 2/2015 der Zeitschrift “027.7” und zwar über RDA (via netbib). Einen Bericht über seinen Besuch bei der Gamescom 2015 in Köln verfasste Robin Horn, zu lesen im NRW-Blog.

In der ReiheBlog & Recht” verfasste Klaus Graf den Beitrag “Wie ist das mit dem Kommerz?” u.a. mit interessanten Hintergründen zu Schleichwerbung, Bloggerreisen und Buchbesprechungen.

Impressionen aus dem Neubau der Universitätsbibliothek Freiburg sowie Links zu weiterführenden Informationen bloggte Libreas.

Bildung, Unterhaltung und dabei noch Geld gespart: Kathi Mignon hat die Bibliothek für sich entdeckt und berichtet in einem Video begeistert über ihre Erfahrungen als Bibliotheksnutzerin (siehe Bibliothekarisch.de).

Auf eine Bilderserie mit den hübschesten Bücherschränken verlinkte Netbib (via Libreas-Tweet). :-)

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’15)

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Im Blog A growing organism erschien in der letzten Woche ein Beitrag zur Zukunft der Benutzungsabteilung.  Die Nutzerfragen und Veranstaltungen zum Schreiben und Publizieren nehmen zu. “Aber wo lernen wir, Schreib- und Publikationsberatungen  zu machen oder Benutzungsoberflächen zu designen?” fragte Anne Christensen daher in ihrem Blogbeitrag. Wichtige Themen sind nicht demnach nicht nur die digitalen Ressourcen, Discovery Systeme und die Gestaltung der Lernorte. Wobei digitale Dienste eben ganz andere Kenntnisse erfordern, als viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare einst in Studium/Ausbildung erworben haben.

Onleihe – der NRW-Blog machte in einem Beitrag darauf aufmerksam, dass es laut divibib nun auch möglich ist, gelesene E-Books und E-Magazine (außer PDF) vor dem Ablauf der Leihfrist zurück zu geben. Ein gesetzliches Recht, dass Bibliotheken erschienene E-Books erwerben und verleihen dürfen, gibt es allerdings immer noch nicht.  Deshalb reichte die Fraktion einen Antrag dazu im Bundestag ein (siehe dbv, via NRW-Blog). In ländlichen Gegenden des Landes Brandenburg wird es zunehmend schwieriger die gedruckte Literatur von Bibliotheken zu nutzen, denn die Bücherbusse wurden in den letzten Jahres stark reduziert, wie der RBB berichtete.

Wer die Podiumsdiskussion zum Thema Datenschutz und Privatsphäre auf dem 104. Bibliothekartag in Nürnberg verpasst hat, kann diese nun online anschauen – siehe Netzwerk Bibliothek (via NRW-Blog). Den Hinweis auf den Webtalk “Ist das rechtens? Teilen und Urheberrecht“, ein Video der Bundeszentrale für politische Bildung, bettete Netbib ein.

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Buchcover aus der Sammlung der British Library bei Flickr

Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen war ebenfalls ein Thema in der letzten Woche. “Welcher Verlag erlaubt was?” hieß ein Beitrag des neuen Open-Access-Blogs der TU Berlin (via Archivalia).

ZBW-Mediatalk widmete sich der Kommunikation von Wissenschaftlern mittels Twitter und bietet Guidelines für Wirtschaftswissenschaftler zum Download an. Die Tipps beruhen auf den Erfahrungen von neun aktiven Twitteren aus dem ökonomischen Bereich und sind sicher auch für Forscher anderer Fachrichtungen interessant.

Doch auch das Bibliothekswesen selbst ist ein Forschungsgebiet. Um dies zu unterstützen wurde im Juni 2015 die Berlin-Brandenburgische Stiftung zur Förderung der Bibliotheks-Forschung gegründet, siehe Internetseite (via Netbib).

Auf die riesige und frei nutzbare Sammlung gemeinfreier Buchillustrationen der British Library, sortiert in Alben auf Flickr, verlinkte VÖBBlog. Laut einem Artikel von Zeit online sind Nutzer der Plattform Flickr eingeladen, beim Taggen zu helfen.

 

Gelesen in Biblioblogs (31.KW’15)

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Ob eine weiterführende Recherche im Internet, die Weiterbearbeitung des Gelesenen in einer Fotostory, Blog, Wiki oder Video – das Lesen und die Beschäftigung mit dem Internet können sich wunderbar ergänzen.  Mit dem ProjektLesen macht stark: Lesen und digitale Medien” will der dbv mit der Stiftung Digitale Chancen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2013 bis 2017 kooperative Projekte unterstützen, bei denen 3 Partner über 2 Jahre zusammenarbeiten (via Basedow 1764Weblog).

Anläßlich des 65. Geburtstages von Michael Seadle (Professor für Digitale Bibliotheken am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin) erschien eine Festschrift als Heft 2/2015 der Zeitschrift “Bibliothek Forschung und Praxis” (via Netbib). Alle Artikel dieses Heftes sind frei zugänglich. Themen dieser Ausgabe sind u.a. die papierlose Bibliothek und aktuelle Trends im Bibliotheksbereich.

Ein Diagramm zur Prognose der weiteren Entwicklung beim Verkauf elektronischer Publikationen bis 2020 veröffentlichte Statista. NRW-Blog bettete diese Grafik in einem Beitrag ein.

Dem Buch “Global Action on School Library Guidelines” aus der Reihe IFLA-Publications widmete sich Karsten Schuldt im Libreas Blog. Er kritisierte vor allem, wie wenig es bei der Ausarbeitung von Richtlinien für Schulbibliotheken darüber nachgedacht wird, ob diese für die praktische Arbeit nützlich sind bzw. wie Interessierte überhaupt Kenntnis davon erhalten.

BuB veröffentlichte einen Beitrag mit Beispielen zur Arbeit mit Flüchtlingen in Bibliotheken (via Netbib).

Auf die Annotationssoftware Videonot.es verlinkte Fortbildung in Bibliotheken und verwies auf einen Beitrag der TU Darmstadt zur kollaborativen Nutzung dieser Software inklusive Einführungsvideo. Wer Videonot verwenden möchte, benötigt allerdings einen Google-Account.

Bibliothekarisch.de stellte eine Infografik mit einem ABC der richtigen Gestaltung einer Internetstartseite.

Berufsbild BibliothekarinLibrary Mistress ergänzte ihre Bibliographie um etliche Titel.

Gelesen in Biblioblogs (30.KW’15)

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Für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen vermittelt der Friedrich-Bödecker-Kreis e.V. NRW Autorenbegegnungen. Das können Lesungen sein, Schreibwerkstätten oder Diskussionsrunden (via NRW-Blog).

Mit aktuellen Veröffentlichungen und Diskussionen zur Aktivitäten von Hochschulbibliotheken bei der Förderung der Informationskompetenz beschäftigte sich Hapke-Weblog. Immer mehr wird konkret auf den Bedarf eingegangen und die Bibliothek sieht sich verstärkt als Unterstützer bei Studienaufgaben und der Aufbereitung/Verbreitung von Forschungsergebnissen gesehen.

Aktuell landet noch ein großer Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse in teuren Fachzeitschriften mit möglichst hohem Impact Factor. “Eine wissenschaftliche Arbeit ist gut, wenn sie gut ist und nicht weil sie in ‘Nature’ erschienen ist!” meinte allerdings Florian Freistetter in seinem Beitrag in Scienceblogs und widerlegte dort systematisch Argumente, die für eine Notwendigkeit wissenschaftlicher Fachzeitschriften sprechen, Titel und Fazit seines Artikels “Schafft die wissenschaftlichen Fachzeitschriften ab!” (via Archivalia). Eine ganz ähnliche Meinung vertritt Alexander Großmann im Laborjournal online: “Klassische Fachzeitschriften haben, zumindest in den Naturwissenschaften und der Medizin, ausgedient.”

NRW-Blog entdeckte in der Gründerküche 5 Tools zum Erstellen von Infografiken. Und lustige Ideen, was sich so alles als Lesezeichen für gedruckte Bücher eignet, zeigte eine Grafik von Grant Snider, siehe Bibliothekarisch.de.

Bibliotheksratte veröffentlichte den 8. Teil der Twitterlieblinge #Bibliothek – einfach herrlich! :-)

Gelesen in Biblioblogs (29.KW’15)

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Imke Rulik untersuchte in ihrer Bachelorarbeit die Relevanzsortierung des Discoverysystems Beluga (via Beluga-Blog). Ihre Arbeit ist online verfügbar. “Nach desillusionierenden Erfahrungen mit
den auf dem Markt erhältlichen Discovery-Systemen” veröffentlichte Felix Lohmeier im Heft 2/2015 der Zeitschrift “BIS” einen Artikel zu aktuellen Entwicklungen im Projekt d:swarm (via Infobib).”Zentrales Element für die Anwender ist eine grafische Oberfläche zum Import und zur Modellierung der Datentransformationen.”

NRW-Blog nennt die drei Preisträger beim “Spiel des Jahres 2015“, jeweils mit Video. ColtExpress gewann den Wettbewerb. Als bestes Kinderspiel wurde Spinderella gekürt und als Kennerspiel Broom Service ausgezeichnet.

Das Gemeinschaftsprojekt OpenBiblioJobs feierte in der letzten Woche sein 3jähriges Bestehen. Gegründet wurde dieses Portal für Stellenangebote als der BIB e.V. beschloss, das bis dahin offene Bibliojobs nur noch für Mitglieder zugänglich zu machen (siehe auch 28.KW’12). Wem hat das OpenBiblioJobs schon bei der Jobsuche geholfen? Bibliothekarisch.de freut sich über Kommentare zu diesem Thema.

Die Betriebsgruppe der Zentral- und Landesbibliothek Berlin sammelt auf ihrer Internetseite die Presseberichte zum Reformprotest (via Archivalia).

BIX 2015 ist erschienen und damit die letzte Aufstellung dieser 16jährigen Reihe im Bibliotheksranking (u.a. via VÖBBlog, Netbib & NRW-Blog). Laut Pressemitteilung soll sich eine Expertengruppe damit befassen, wie die Deutsche Bibliotheksstatistik für solche Auswertungen genutzt werden könnte.

So kann man freie Bildung natürlich auch interpretieren (siehe Bibliothekarisch.de) – ein gut geschnittenes Video, gedreht in der Bibliothek, von dem Regisseur Kristian Gründling, der schon zahlreiche Preise für seine Filme gewann. ;-)

Written by lesewolke

20. Juli 2015 at 08:00

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