Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (24.KW’19)

Der 27. BibChatDe drehte sich um das Thema Medienpädagogik. Welche Aufgaben können Medienpädagogen in Bibliotheken übernehmen? Wofür sind sie nicht ausgebildet? Im Blogbeitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Bei der Fachtagung „Einfach digital!“ stellten süddeutsche Öffentliche Bibliotheken Best-Practice-Beispiele vor. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist im Netzwerk Bibliothek online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Und wer sich anschauen möchte, wie viel Digitales ständig entsteht und kommuniziert wird, schaut bei FelixBeilHarz vorbei (via MedInfo).

Wozu dienen Umfragen zur Neugestaltung von Bibliotheken? Laut Bibliotheken als Bildungseinrichtung ähneln sich die Ergebnisse des Umbaus so sehr, dass unklar ist, was denn nun die jeweilige Umfrage an Besonderheiten gebracht hat.

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17. Juni 2019 at 12:00

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’19)

Das Praxishandbuch Ausstellungen in Bibliotheken ist auf dem edoc-Server der HU Berlin verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW). Darin werden organisatorische, praktische, konzeptionelle, rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Erstellung von Ausstellungen beleuchtet.

Aubib weist auf einen Beitrag zu AccessLabs hin. Bei diesem Konzept sollen sich Menschen mit verschiedenden Hintergründen in einer Gruppe zusammenkommen und voneinander lernen.

Fortbildung in Bibliotheken stellt Filmsortiment.de vor. Hier können Lehr- und Unterrichtsfilme direkt von Schulen aber auch von Bibliotheken und Medienzentren erworben werden. Die Preise sind danach gestaffelt, ob man den Film in der eigenen Einrichtung vorführen oder auch verleihen möchte.

Auch Youtube-Videos werden von Schülern für Lernzwecke genutzt. Der Rat für kulturelle Bildung fasste die Ergebnisse der Studie „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019“ in einem Beitrag zusammen (via Fortbildung in Bibliotheken). Darin wird auch das Interesse an eigener Videoerstellung deutlich.

Biboer stellte die neue Broschüre zum Kompetenzrahmen für Open Educational Resources vor (Engl., Franz, Span.). Enthalten sind Punkte zu fünf Handlungsfeldern.

Im Heft 1/2019 der VÖB-Mitteilungen lautet der Themenschwerpunkt das Hochschulraumstrukturmittelprojekts „Austrian Transition to Open Access“ (AT2OA). Außerdem gibt es einen ausführlichen Bericht vom letzten Bibliothekskongress in Leipzig (via VÖBBlog).

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11. Juni 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (19.KW’19)

#BIBchatDE fasste in einem Blogbeitrag die Ergebnisse des Montagschats zum Thema Bibliotheksverbünde zusammen.

In ihrer Bachelorarbeit schaute sich Elisabeth Tränkler Angebote kommerzieller Informationsanbieter zu wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken mit Blick auf das E-Books an (via Bibtexte).

Bibliotheken sind heute viel mehr als ein Bücherspeicher“ (Christina Hilti). Karsten Schuldt kritisierte diese pauschale Aussage ausführlich bei Bibliotheken als Bildungseinrichtung, denn „Der Versuch, Bibliotheken modern zu gestalten, ist auch historisch der Normalfall.“. Der Begriff Bücherspeicher vermittelt daher ein falsches Bild der Geschichte der Bibliotheken und seiner Mitarbeiter.

Eine Übersicht mit Bilderbüchern und Texten, die sich besonders für die Beschäftigung mit Kindern mit Migrationshintergrund eignen, stellte das Netzwerk Vorlesen zusammen (via Fachstelle ÖB NRW).

Aubib sah sich die Aufzeichnung eines Vortrages zu Blockchain an, den Lambert Heller an der FH Potsdam gehalten hatte. Im Beitrag wird gut verständlich erklärt, was es damit auf sich hat.

Lustige Bilder für Social Media mit Bibliotheksbezug – da darf schon mal die Azubine als Modell ran, siehe Fachstelle ÖB NRW.

In der Deutschmatura (Österreich) gab es eine Aufgabe mit Bibliotheksbezug -> nachzulesen im VÖBBlog.

Haferklee las den Roman „Eiskalte Bescherung“ der Autorin Krimi Buhl. Sie ist selbst Diplom-Bibliothekarin und lässt ihren Krimi in der Bibliothek spielen. Da er bereits 1995 erschienen ist, kam auch noch eine Nadel für Lochkarten als Mordwaffe in Frage.

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13. Mai 2019 at 10:00

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’19)

In der Ausgabe 35 der Online-Zeitschrift Libreas beschreiben M. Voigt & S. Dittmann in ihrem Beitrag den Workflow für den Zweitveröffentlichungsservice der TU Berlin (via VÖBBlog). Wissenschaftler können Listen mit ihren Publikationen einreichen, bei denen sie eine Zweitpublikation auf dem institutionellen Repositorium wünschen.

Karsten Schuldt kritisierte im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung, dass sich Bibliotheken für ihre Konzept- und Strategiepapiere zu wenig mit Forschungsergebnissen auseinandersetzen und Entscheidungen oft „nicht auf der Basis von wirklich überprüftem, nachvollziehbaren, systematisch erworbenen Wissen getroffen“ werden.

Videos finden, die nicht bei Youtube sind? Digithek Blog hat eine Suchmaschine entdeckt: Petey Vid. Für alle, die selbst Videos erstellen möchten, empfahl der Praxisblog Medienpädagogik die Videoschnittsoftware Olive (via Fortbildung in Bibliotheken). Im Moment ist diese Open-Source-Software aber noch im Alpha-Stadium.

Die Fachstelle ÖB NRW stellte das Kooperationsprojekt „Storytelling“ vor. Mit Hilfe von Tablets und verschiedenen Apps werden kleine Filmprojekte gestartet, um die Medienkompetenz zu fördern.

Die interaktive Ausstellung der British Library zur Entwicklung der Schreibkultur „Writing: Making your Mark“ ist das Thema eines Beitrags der Welt in Wort und Video (via VÖBBlog).

Contractlibrary machte auf ein spezielles Angebot des Medienzentrums in Eupen aufmerksam. Hier gibt es eine Pflanzensamen-Tauschbörse (Granothek). Nutzer können Saatkörner aus eigener Ernte mitbringen und dafür andere eintauschen. BRF Nachrichten hat dazu noch Fotos sowie einen Audio- und Videobericht.

Aubib berichtete über das 400jährige Jubiläum der Universtitätsbibliothek Würzburg. Neben einer Geburtstagsparty sind im Jubiläumsjahr viele Aktionen, Führungen und Lesungen geplant.

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6. Mai 2019 at 08:40

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’19)

Auf dem Opus-Server des BIB sind Folien der AG Leihverkehr online, meldete zkbw. Sie tagte im Rahmen des Bibliothekskongresses. Neben anderen Themen drehte es sich um E-Books und die elektronische Lieferung an den Endnutzer.

In einem Video machte Prof. Dr. Isabella Peters (ZBW) deutlich, wie die Bewertung von wissenschaftlichen Publikationen funktioniert und ging dabei auch auf alternative Metriken ein, siehe VÖBBlog.

Martin Ebner erklärte auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung die verschiednenen Varianten virtueller Lernorte, beispielsweise Learning-Management-Systeme, Web-Based-Training, MOOCs, immersive Lernumgebungen, E-Portfolio-System und Personal-Learning-Environment (via Fortbildung in Bibliotheken).

Eine Sammlung freier Tools für die Weiterbildung von Bibliotheksmitarbeitern findet man bei Library Skills (via Fortbildung in Bibliotheken).

Aubib meinte, dass bei den BayernLabs die Bibliotheken unbedingt mit von der Partie sein sollten. Bei den BayernLabs handelt es sich um IT-Labore mit dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“, die bewusst in ländlichen Regionen aufgebaut wurden.

Im Auftrag des Bundesinnenministerium wurde 2019 wieder der Stand der Digitalisierung in Deutschland ermittelt, siehe Index, via Fachstelle ÖB NRW.

Archivalia erläuterte die Funktion sowie Vor- und Nachteile der Browsererweiterung und App NewsGuard. Sie könnte auch in Bibliotheken Einzug halten. Journalisten bewerten Newsplattformen nach 9 Kriterien. Nach dieser Einschätzung wird angezeigt, wie vertrauenswürdig die Seite ist. Damit soll FakeNews entgegengewirkt werden.

Die Verhandlungen mit Deutschland waren zwar vorerst gescheitert, allerdings konnte Elsevier nun mit dem norwegischen Konsortium UNIT einen Vertrag abschließen, siehe MedInfo.

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29. April 2019 at 09:15

Gelesen in Biblioblogs (16. KW’19)

Markus Suplicki von der Stadtbücherei Hagen berichtete im Blog der Fachstelle ÖB NRW über seine Erfahrungen im Facebookteam und erläuterte, was besonders erfolgreich war. Demnach ist eine abwechslungsreiche Mischung wichtig, denn langweilen sollte man die Leser nicht. Hilfreich sind Bilder und kurze Videos. Sich von den Ideen anderer inspirieren lassen („Lerne von den Guten“). Geteilte Beiträge haben allerdings eine geringere Reichweite als eigene.

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2019 ist online. Bis Ende Juni können Fehler gemeldet werden (via Fachstelle ÖB NRW).

Deutschland will 50 Millionen Euro für Projekte zur Entwicklung von Computerspielen zur Verfügung stellen, siehe Fachstelle ÖB NRW.

Die NZZ schrieb über das Bibliothekswesen in der Türkei und beruft sich dabei auf Ali Fuat Kartal, den Präsidenten des Vereins türkischer Bibliothekare (TKD), via VÖBBlog. Er beklagte, dass sich in den Kommunen selten Fachkräfte um die Einrichtungen kümmern. Ein schönes Zitat aus dem Artikel “ ‚Eine Bibliothek ohne Bibliothekar ist wie ein osmanisches Soldatenorchester, das man bittet, ‹Schwanensee› zu tanzen‘, kommentiert Kartal. Es geht, sieht aber nicht wirklich gut aus.“.

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23. April 2019 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (15.KW’19)

Ist „Startpage das bessere Google?“ fragte Klaus Graf in Archivalia und testete die Suchmaschinen Google, Startpage, Bing, Etools.ch und Metager. Obwohl Startpage und Etools.ch von Google gespeist werden, bringt das Original die besten Ergebnisse.

Fortbildung in Bibliotheken empfiehlt Untertitel für Videotutorials. Das hilft allen, die nicht oder schlecht hören bzw. Probleme mit dem Sprachverständnis haben. Verlinkt wird beispielsweise auf einen Leitfaden zur Erstellung von Untertiteln der TU Dortmund. Die Universität Hildesheim untersuchte in einer Studie, ob Untertitel auch für Kinder (8-12 Jahre) geeignet sind, siehe idw.

Free Technology for Teachers stellte 7 Anwendungen vor, mit denen man Wortwolken erstellen kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Markus Deimann hielt eine einführende Rede zu Open Educational Ressources beim Tag der Lehre an der DHBW-Karlsruhe. In seinem Blog teilte er seine Materialien dazu (via Fortbildung in Bibliotheken).

Im Heft 1/2019 der Zeitschrift „Bibliothek : Forschung und Praxis“ erschien der OA-ArtikelOpen Access aus der Sicht von Verlagen„. Gefragt wurden Wissenschaftsverlage in Deutschland, der Schweiz und in Österreich (via VÖBBlog).

VÖBBlog verlinkte auf das 1. Modul des „Open Science MOOC“ (Engl.). Man kann hier völlig selbstbestimmt lernen und ist an keine Zeitvorgaben gebunden.

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15. April 2019 at 10:00