Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (28.KW’16)

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Das Pokémon-Fieber macht auch vor Bibliotheken nicht halt. #Bibliotheken online erklärte daher, „wie man Pikachu für Bibliotheksmarketing nutzt„. Christoph Deeg schrieb in seinem Blog ebenfalls ausführlich über die Taschenmonster und gab viele praktische Tipps für Bibliotheken.

Die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift „Informationspraxis“ ist online und enthält Beiträge zum Lernort, Open Educational Ressources, Videospielturnieren, Roving Librarian u.v.m. Wer mal schnell auf dem Smartphone in die Zeitschrift  „BuB“ schauen möchte, kann dies jetzt mit der neuen App tun, siehe auch NRW-Blog. Für Mitglieder des Berufsverbandes BIB e.V. ist die Nutzung kostenfrei (Anleitung).

Interkulturelle Bibliotheksprojekte findet man bei Twitter unter dem Hashtag #bib4all (via VÖBBlog). Auf eine Literaturliste mit Empfehlungen zu den Themen Migration, Asyl, Flüchtlinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene verlinkte Basedow1764 Weblog.

Das Motto des 106. Deutschen Bibliothekartages 2017 in Frankfurt am Main lautet „Medien – Menschen – Märkte“. Das Call for Papers ist online und enthält Infos zu den Themenkreisen und Terminen (via Netbib).

Umfangreiche Unterlagen, um RDA im Selbststudium zu erlernen, findet man im RDA-Wiki. Neben PDFs gibt es auch Powerpoints mit Text & Ton (via NRW-Blog).

Thomson Reuters verkaufte die Datenbank „Web of Science“ an die Investmentunternehmen Onex und Baring Asia. Ob bzw. welchen Einfluss das auf die Weiterentwicklung der Datenbank hat, bleibt abzuwarten, meinte Medinfo.

Die Entscheidung, welches Buch man als nächstes liest, kann auch von der Zeit abhängen, die man übrig hat. Eine Infografik bei Bibliothekarisch.de zeigt bekannte Bücher und wie viele Lesestunden man einplanen sollte.

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18. Juli 2016 at 09:14

Gelesen in Biblioblogs (27.KW’16)

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Die Ausgabe 2/2016 der Open-Access-Zeitschrift o-bib ist erschienen und enthält viele interessante Beiträge, z.B. über Folgen der Digitalisierung für die Benutzungsabteilung der SUB Göttingen (z.B. Software für Dienstpläne, an denen alle mitwirken) und ein Fazit über den Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten an der UB Karlsruhe.

Die Vereinten Nationen beschlossen im September 2015 die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung. Die IFLA veröffentlichte eine Broschüre (dt. Ausg.) und ein Handout (dt. Ausg.), welche Möglichkeiten zeigen, wie Bibliotheken die einzelnen Punkte unterstützen können (via NRW-Blog).

In Österreich wurde die kooperative Mitarbeit in der Zeitschriftendatenbank weiter ausgebaut, berichtete VÖBBlog.

Im Herbst 2016 will die Wellcome Open Research starten. In dem Journal sollen dann Forschende, die eine Finanzierung über Wellcome Trust haben, ihre Ergebnisse veröffentlichen. Christian Gutknecht beschäftigte sich in Wisspub.net mit diesen neuen, geplanten Angebot.

Auch wenn das Zitieren von Wikipedia-Artikeln immer noch als Tabu gilt, kann die Online-Enzyklopädie doch eine große Hilfe bei der Recherche sein. Das zeigt eine Infografik bei Bibliothekarisch.de. Apropos Zitieren, die wichtigsten Funktionen von Citavi in 90 Sekunden erklärt ein Video der UB Gießen, siehe Infobib.

Fortbildung in Bibliotheken verlinkte auf die Plattform Wikispaces, die auch für E-learning anwendbar sein soll )“Featuring Wikispaces Classroom and Wikispaces Campus„).

Wie man aus Videos mit offenen Lizenzen ein eigenes Mashup erstellt – also Abschnitte auswählt und neu arrangiert – das beschrieb Medienpädagogik (via Fortbildung in Bibliotheken). Wer Raum bereit stellen möchte für Selbermacher, auch Makerspaces genannt, bekommt Anregungen auf der Seite Makerspaces for Education (via Fortbildung in Bibliotheken).

Ein tolles Prezi zu RSS-Feeds stellte Viola Voß online (ebenfalls via Fortbildung in Bibliotheken).
10-Kunsthaus (7)_kl
Ich habe mir das Paradies immer als Bibliothek vorgestellt“, schrieb einst Jorge Luis Borges. Dieses Zitat kennen und teile  viele, die Bibliotheken lieben. Die Welt widmete dem Argentinier, der diesen berühmten Satz prägte, nun einen Artikel (via VÖBBlog).

In meiner Sommerpause entdeckte ich auf Usedom die Bücher-Baum-Tausch-Bibliothek. Mal davon abgesehen, dass man Bücher bringen und mitnehmen kann, ist es ein Kunstwerk. Kein Wunder steht es doch direkt nebem dem Kunsthaus von Karola Glaser, mehr dazu in meinem Blogbeitrag.:-)

Written by lesewolke

11. Juli 2016 at 09:00

Veröffentlicht in Gelesen in Biblioblogs

Unterwegs entdeckt 2016 – Kunsthaus Usedom

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10-Kunsthaus (4)_klIm Urlaub auf Usedom fiel uns ein Prospekt in die Hände, in welchem auf eine Bücher-Baum-Tausch-Bibliothek hingewiesen wurde. Gemeint war keine Bibliothek über Baumarten, wie ich sie in der Xylothek in Kassel gesehen hatte, sondern ausgesägte Nischen in Baumstämmen dienen hier als Regale, geschützt von einem Dach aus Schilfrohr. Das machte mich neugierig und so fuhren wir zum Kunsthaus im Hinterland Usedoms direkt an der Straße, zwischen Neppermin und Mellenthin. Schon von weitem leuchtete uns das rote Haus entgegen. Dort befindet sich nicht nur die kurios arrangierte Büchersammlung sondern auch eine Ausstellung mit Bildern regionaler Künstlerinnen, Fotos und ein Bistro. Regelmäßig gibt es künstlerische Veranstaltungen, wie den Sonntags-Piano-Brunch.

Unser Interesse an dem Kunstwerk aus Baumstämmen und Büchern blieb nicht unbeobachtet. Wir kamen mit der Inhaberin und Initiatorin des Kunsthauses ins Gespräch. Karola Glaser kaufte nach ihrem Arbeitsleben das schon länger leerstehende Haus und beschloss, sich nun endlich mal künstlerischen Dingen zu widmen. Denn zum Lesen und Musizieren hatte ihr bis dahin einfach die Zeit gefehlt.

Ihr Lesestübchen sollten wir uns doch ansehen, meinte die nette Berlinerin. Weiter hinten im Garten befindet sich nämlich ein kleiner Wohnwagen, in dem es sich herrlich stöbern lässt. Auch die aktuelle Ausstellung mit vielen Ostsee-Impressionen im Kunsthaus selbst war durchaus sehenswert.

Das Kunsthaus Usedom ist ein Geheimtipp für alle, die abseits vom Touristentrubel offen für alternative Entdeckungen und nette Begegnungen sind. Carlo & Gustav, die zwei großen Hunde auf dem Anwesen, sind übrigens ebenso freundlich wie ihre Besitzerin.

Nach dieser Sommerpause gibt es am nächsten Montag hier wieder wie gewohnt die Wochenschau der bibliothekarischen Blogs.

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Written by lesewolke

4. Juli 2016 at 09:00

Veröffentlicht in Unterwegs entdeckt

Gelesen in Biblioblogs (23.KW’16)

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Die Ergebnisse der Abstimmung Top10 für mehr Openness in Ihrer Bibliothek sind online (via Netbib). Auf Platz 1 landete „Schulungsmaterialien veröffentlichen“, gefolgt von „Open Data Policy für Digtalisate“ und „Fotos mit CC-Lizenz“.

Till Kreutzer schreibt auf der Seite IGEL über neue Vorstöße der Verleger ein erweitertes Leistungsschutzrecht für Verlage unter dem Begriff „verwandtes Schutzrecht“(“neighbouring right for publishers”) als Gesetzesinitiative bei der EU einzubringen und geht auf die weitreichenden negativen Folgen ein (via Netbib & Archivalia).

Die IFLA hat ihren Strategieplan für die Jahre 2016 – 2021 veröffentlicht (via Infobib). Die Universität Graz veröffentlichte eine Umfrage, die das aktuelle Berufsbild BibliothekarIn ergründen möchte (via VÖBBlog).

Schöne Fotos und einen englischsprachigen Beitrag über die Kinder- und Jugendbibliothek in Oslo (speziell für 10-15jährige) veröffentlichte TheOsloBook (via Basedow1764). Eine Broschüre mit Literaturempfehlungen für den Deutschunterrricht veröffentlichte Jugend-Literatur Dreieich (via Basedow1764).

Zum 500. Geburtstag der Ulmer Stadtbibliothek kamen neun Bücherbusse aus baden-württembergischen Städten. Über dieses Ereignis schrieb die Augsburger Allgemeine (via Fahrbibliothek.de).

In einem Blogbeitrag geht Herr Larbig auf die Unterschiede von analogen und digitalen Büchern ein (via Archivalia). Dabei meint er, dass die vielbeschworene Haptik eher das Problem der Tiefe des Buches ist, also die Orientierungshilfe, wie dick das Buch vor und nach der gerade aufgeschlagenen Seite ist. Zudem muss man sich beim Lernen mit elektronischen Texten umgewöhnen. Das sollte seiner Meinung nach auch Thema in Schulen sein, die nach seiner Einschätzung „oft so handeln, als ginge die Digitalisierung wieder weg, als handele es ich bei ihr um einen »Schnupfen«, der kommt und wieder geht.“.

Die Infografik „Berühmte Tiere in der Literatur“ ist bei Bibliothekarisch.de gefunden.

Hinweis: Der nächste Wochenrückblick erscheint erst wieder für die 27. Kalenderwoche.

Gelesen in Biblioblogs (22. KW’16)

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Bevor man mit einer Infrastruktur für Metadaten beginnt, sollte man sich die Ersteller- und Anwendergruppen anschauen und konkrete User-Stories sammeln, meinte Adrian Pohl in seinem neuesten Beitrag zu Metadatenservices im Blog Uebertext und hatte auch gleich Beispiele für solche Anwendergeschichten parat.

Für die digitale Ausleihe über Bibliotheken gibt es die US-Plattform Overdrive nun auch im deutschsprachigen Raum, meldete das Börsenblatt (via NRW-Blog).

Auf die neugestaltete Zeitungsplattform digiPress der BSB München machte zkbw aufmerksam. Ebenfalls online ist die digitale Sammlung der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (OLB) in Görlitz (via Zkbw), wenn auch „Ohne vernünftige Sortiermöglichkeit“ wie Archivalia bemängelte. Ich hatte bei meiner Suche zudem recht häufig „[Kein Titel]“ in der Trefferliste. Davon abgesehen ist es eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte und Genealogen.

Der Jahresbericht der Deutschen Nationalbibliothek ist online verfügbar (via VÖBBlog). Offene Metadaten und die RDA-Einführung prägten das Jahr 2015.

Eine Infografik zur Verwendung von Schriftarten teilte Bibliothekarisch.de.

Zum Trost für alle, die ebenfalls bei Kursen und Vorträgen immer mal mit Technikproblemen kämpfen, hier ein Link zum Techniktagebuch von Kathrin Passig (via Fortbildung in Bibliotheken).

Written by lesewolke

6. Juni 2016 at 09:00

Gelesen in Biblioblogs (21.KW’16)

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Eine europäische Studie möchte das Lernen in öffentlichen Bibliotheken erforschen und hat dafür eine Umfrage gestartet, siehe Globolibro. Einen ausführlichen Kommentar zur „Machbarkeitsstudie zum Aufbau und Betrieb von OER-Infrastrukturen in der Bildung“ vom Februar 2016 (siehe Fachportal Pädagogik), schrieb Adrian Pohl im Übertext: Blog.

Der Protest gegen die drohende Schließung der ZB Med zeigte erste Auswirkungen. Eventuell wollen sich das Wissenschaftsministerium NRW und das Bundesgesundheitsministerium um den Erhalt kümmern, siehe Deutsche Apothekerzeitung (via vdb).

Das Heft 1 von 2016 der „Mitteilungen des VÖB“ ist erschienen und frei online lesbar (via VÖBBlog). In der Ausgabe sind u.a. ein kooperativer Bericht vom 6. Bibliothekskongress, dem 2. internationalen LEARN Workshop zum Forschungsdatenmanagement sowie dem ersten edit-a-thon (gemeinsames Schreiben und Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln) enthalten. Im NRW-Blog erzählte Dirk Ehlen von seinen Eindrücken von der re:publica 2016.

Im 2. Teil des „Library Freedom Projects“ berichtete Hatori Kibble darüber, dass auch Bibliotheken Teil des Anonymisierungsnetzwerkes Tor werden könnten. Checked4you, das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, beantwortete Fragen, was bei Youtube-Videos erlaubt ist und was nicht (via NRW-Blog).

Die Vielfalt der Medien ist in Bibliotheken immer größer geworden. Aber einem Trend müssen sie sich doch verweigern: Bücher zum Ausmalen. Der Blog der Stadtbibliothek Salzgitter befasste sich dennoch mit diesem Thema (via NRW-Blog). WhatApp kann allerdings schon etwas für Bibliotheken sein, beispielsweise um auf Veranstaltungen hinzuweisen, wie die Stadtbibliothek Hilden (via NRW-Blog) .

 

 

Written by lesewolke

30. Mai 2016 at 08:00

Gelesen in Biblioblogs (20.KW’16)

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Der Deutsche Bibliotheksverband veröffentlichte eine Stellungnahme zur möglichen Schließung der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (via Archivalia & NRW-Blog). Bei Bibliothekarisch.de findet man den Aufruf zur Demonstration am 24.05.2016, ab 9 Uhr des Demobündnisses zur Rettung der ZB Med.

Das Multidisciplinary Digital Publishing Institute (MDPI) in Basel hat eine Plattform eingerichtet, wo man Preprints unabhängig vom Fachgebiet hochladen kann (via Archivalia).

„Aktiver Dialogtyp“ oder „Verschlossener heimatverbundener Typ“? Fortbildung in Bibliotheken stellte verschiedene Typen hinsichtlich ihrer Erwartungshaltung zu Information & Kommunikation vor. Die Ergebnisse stammen aus einer Studie der Universität Hohenheim (siehe auch Mitteilung bei idw-online), die Bürger hinsichtlich ihrer Erwartungen bei Energiethemen befragte und könnten auch für Bibliotheken interessant sein.

Die vorläufigen Daten der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 sind nun online verfügbar (via NRW-Blog). Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. veröffentlichte die Nominierungsbroschüre 2016 zum kostenlosen Download (via NRW-Blog).

Ich muss zugeben, bisher noch gar nicht vom Social Science Research Network gehört zu haben. Nach Mendeley wurde es nun ebenfalls von Elsevier aufgekauft (via Infobib). Die Frage bleibt, ob das eine gute Entwicklung ist. Scinoptica schrieb „Interessant scheint auch, dass mit SSRN ein ehedem nicht-kommerzielles Open-Access-Angebot zu einem kommerziellen Verlag zieht, so ähnlich wie bei der Zeitschriftengruppe Living Reviews, die vor knapp einem Jahr von der Max Planck Digital Library zu Springer überging.“.

Die OPL-Checkliste Nr. 20In Weblogs schreiben“ wurde von Jürgen Plieninger überarbeitet (via Netbib).

Laut einem Artikel bei Focus, …  (via NRW-Blog). Wer sich in den USA speziell über Bibliotheksangebote für Einwanderer informatieren will, kann sich bei Librarian in Reference bis zum 10. Juni 2016 um ein Stipendium dafür bewerben.

„Kaufst du noch, oder leihst du schon?“ einen stimmungsvollen Imagefilm für ihre Gemeindebibliothek erstellten die Schüler der Gesamtschule Brüggen, siehe NRW-Blog.

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