Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’11)

leave a comment »


Seit fast 2 Jahren läuft nun schon das Projekt SOAP (Study of Open Access Publishing). Diese groß angelegte Studie versuchte die Positionen von Wissenschaftlern zu Open Access zu ergründen. Auf dem SOAP Symposium in Berlin (13.1.2011) gab es einen Einblick in die Ergebnisse, wisspub berichtet darüber. Bei Infobib findet man gleich drei Präsentationen des Symposiums. Bereits eine erste Zusammenfassung des SOAP-Projektes vom Herbst 2010 stellte fest,  dass 90 Prozent der Wissenschaftler Open Access für eine gute Sache halten, aber nur 8 bis 10 Prozent der wissenschaftlichen Artikel in Open-Access-Zeitschriften erscheinen. Die hauptsächlichen Hinderungsgründe sind fehlende finanzielle Mittel (40%) sowie Zweifel bei der Qualität und Anerkennung (30%).

Der spannenden Frage, ob die Veröffentlichung und Visualisierung von Daten das Verhalten von Menschen ändern könnte, ging sich Prof. Hobohm bei seinem Vortrag im Rahmen des Innovationskollegs “Stadt-Klima-Potsdam” der Fachhochschule Potsdam nach. Einen Beitrag und die Präsentation dazu findet man in seinem Blog LIS in Potsdam.

Auch Bibliotheken, Verlage und soziale Literaturverwaltungssysteme produzieren Daten, nämlich bibliographische Daten. Die Open Knowledge Foundation hat nun die „Prinzipien zu offenen bibliographischen Daten“ (engl.) veröffentlicht, schreibt Übertext-Blog. Dort gibt es bereits eine erste deutsche Übersetzung, an deren Verbesserung sich jeder beteiligen kann.

Die neue Plattform für „Literaturverwaltung & Bibliotheken“ wurde von Matti Stöhr und Martin de la Iglesia ins Leben gerufen. Sie steht allen Interessierten offen und freut sich über rege Mitarbeit. Einen Einstieg einschließlich interessanter Links zu diesem Thema findet man bei bibliothekarisch.de.

Gemütlich wird es bei bibliothekarisch.de. Dort stellt Wolfgang Kaiser zwei Lesesessel vor, wo das Bücherregal gleich integriert wurde. Man muss also nicht mehr aufstehen, wenn man ein Buch gelesen hat und ein neues anfangen möchte.

Das Klischee der Woche lautet, dass Bibliothekarin ein Beruf für Schüchterne wäre, gefunden vom Blog der Stadtbibliothek Köln im Kölner Stadt-Anzeiger. Na, dieses Vorurteil ist nun aber wirklich etwas veraltet.  😉

Advertisements

Written by lesewolke

24. Januar 2011 um 04:00

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: