Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (4.KW’11)

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Sind Bibliotheken nur noch Orte und neue Medien nebensächlich? Wo liegen die Kernaufgaben, wenn gespart werden muss? Das fragte sich Librarian in Residence in der letzten Woche.  Auch bibliothekarisch.de stellte fest, dass die Anschaffung neuer Medien heute manchmal schon eine Schlagzeile wert ist. Die Bibliotheksdrachen sind sogar über eine ganz außergewöhnliche Aktion zur Rettung einer englischen Bibliothek gestolpert. Um den Erwerbungsetat wenigstens etwas aufzubessern, nehmen manche Bibliotheken extra Gebühren für die Ausleihe von Bestsellern. Das Für und Wider beleuchtete bibliothekarisch.de.

Allerdings sind Bibliotheken ohne Zweifel auch Orte, nämlich Lernorte. Zeit online schickte zwei Reporter los, um Studierende gegen Mitternacht zu fragen, was sie eigentlich um diese Zeit in der Bibliothek machen. Und so schön, wie der Ort Bibliothek sein kann, gerade für BibliothekarInnen ist es durchaus angesagt, diese mal zu verlassen und sich auf eine Abenteuerreise zu den Studierenden zu begeben, à la Indiana Jones eben. Wozu das gut ist, verrät infobib.

Bleiben wir noch etwas beim Lernort Bibliothek. NRW-Blog veröffentlichte den 8. Teil der gleichnamigen Reihe. Diesmal dreht sich alles um Online-Angebote Öffentlicher Bibliotheken und die Aufgabe, “neue Services zu entwickeln, die reale und digitale Welt verbinden.”

In den Büchereiperspektiven Heft 4 von 2010 des BVÖ (Büchereiverband Österreich) heißt das Titelthema “E-Bibliothek – Lesen auf einen Klick″. Die  Artikel beschäftigen sich mit elektronischen Medien und Endgeräten und ihrer Anwendung in Bibliotheken. Bibliothekarisch.de hat sich das Heft bereits genauer angesehen.

Auch PC- und Konsolenspiele zählen heute zu den Medienangeboten von Bibliotheken. Im Zusammenhang mit einer Projektarbeit hat Sebastian Ackermann eine Broschüre für den Einsatz von “Nintendo Wii in öffentlichen Bibliotheken” erarbeitet, die frei im Internet lesbar ist, gefunden im NRW-Blog. Das ist durchaus nicht nur etwas für die jüngere Generation! Diese ist zwar meistens recht fit im Umgang mit digitalen Geräten. Das trifft jedoch nicht immer auf nötige Hintergrundinformationen zur Datensicherheit und dem Internetrecht zu.  Basedow1764′s Weblog fand einen interessanten Link der Stiftung Warentest mit Unterrichtsmaterialien, die unter anderem auf diese Themen eingehen.

Offene Schnittstellen und Permalinks für die Titelsätze in Bibliothekskatalogen wünscht sich infobib und hat gleich ein paar gute Ideen, was man damit so alles machen könnte.

2004 wurde beschlossen, das Austauschformat für Bibliotheksdaten auf den internationalen Standard MARC 21 umzustellen. Einen Link zu den Testdaten findet man im NRW-Blog.

Auf den Workshop “Beyond the PDF” in San Diego geht Lambert Heller in seinem Blog Biblionik ein. Thematisiert wird die Weiterentwicklung bestehender Web-Medien, um diese für anerkannte wissenschaftliche Veröffentlichungen zu nutzen. Dazu müssten Literaturverwaltungsfunktionen integriert werden, weshalb sich auch Literaturverwaltung & Bibliotheken mit diesem Beitrag beschäftigt.

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