Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (14.KW’11)

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Bei der Evaluation der Internetangebote der eigenen Bibliothek hilft der Leitfaden BibEval, fand netbib heraus. Man kann dabei nur die Webseite, den Bibliothekskatalog, die Fachdatenbanken oder gleich alles auf einmal untersuchen.

Fobikom-Weblog entdeckte auf den Internetseiten von Radio SWR2 die sechsteilige Reihe zu dem Thema „Wie das Internet die Bildung verändert″. Sie lief ab Mitte Februar und kann nachgehört werden. Ein Buch soll ebenfalls dazu erscheinen.

Fans von visualisierten, statistischen Daten kommen bei Deutsche Welle auf ihre Kosten. Hier kann man anschauen, wie sich die Online-Enzyklopädie Wikipedia in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Mitwirkenden, Bearbeitungen und neuen Artikel entwickelt hat.

Um den Einstieg in ein Thema zu finden, ist Wikipedia für viele die erste Wahl. Oft sind in den Artikeln relevante Literaturhinweise vorhanden, die eine Vertiefung erleichtern. Das könnte ausgebaut werden. Bereits im August 2010 gab es in Biblionik und Jakoblog Überlegungen, automatisch frei zugängliche Online-Publikationen, die eventuell zu den Artikeln passen könnten, vorzuschlagen und die Leser bewerten zu lassen, ob sie wirklich geeignet sind. Ein aktueller Beitrag in Biblionik verfolgt diese Strategie weiter und wird konkret.

Nach dem Begriff Publikationstyp sucht man vergeblich in Wikipedia. Hat er eher etwas mit dem Inhalt oder dem Trägermedium einer Veröffentlichung zu tun? Kann eine Publikation gleich mehreren Publikationstypen zugeordnet werden? Diesen Fragen ging Jakoblog in der letzten Woche nach.

Im vergangenen Jahr konnte man in den Blogs hin und wieder etwas zu VuFind, einem Open Source Bibliothekskatalog, lesen. Ein kommentierter Screencast (via Infobib) zeigt die aktuellen Möglichkeiten.

Auch der Europäischen Kommission wird zunehmend bewusst, dass es zahlreiche Werke gibt, deren Rechteinhaber sich einfach nicht mehr ermitteln lassen = verwaiste Werke. Das behindert die Digitalisierung, beispielsweise für die Europeana. Daher soll nun ein Vorschlag für eine EU-Richtlinie erarbeitet werden, zitiert Archivalia aus dem Newsletter des DBV vom März 2011.

Respekt für diese erfolgreiche Werbestrategie eines niederländischen Brillendesigners. Sie hat die Phantasie der Autoren von Libreas Blog zu einem ungewöhnlichen Beitrag inspiriert! 😉

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Written by lesewolke

11. April 2011 um 04:00

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