Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (16.KW’11)

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Frohe Ostern wünscht Lesewolke!

Wer in Bibliotheken die Kataloge und Suchwerkzeuge nutzt, darin recherchiert und Literatur vormerkt bzw. aus anderen Bibliotheken bestellt, muss meistens wissen, wie es geht, sonst sind die Erfolgschancen gering. Und weil es eben nicht so einfach ist, gibt es Schulungen, Tutorien oder Beschreibungen. In der letzten Woche fragten sich nun Anne Christensen, Dörte Böhner und Jakob Voss, warum das immer noch alles so kompliziert ist,  und ob eine Bibliothek ihre Anstrengungen lieber in benutzerfreundliche Tools statt in Informationskompetenzkurse stecken sollte bzw. ob man letztere dann überhaupt benötigt.

OCLC übernimmt BOND, ein Softwareunternehmen, das überwiegend Produkte für öffentliche Bibliotheken entwickelt und in dieser Hinsicht Marktführer im deutschsprachigen Raum ist (via Infobib und OCLC).

Relevante Literatur speichert man am besten in einem Literaturverwaltungsprogramm. Im zweiten Teil einer Reihe, die verschiedene Möglichkeiten dafür vorstellt, geht Literaturverwaltung & Bibliotheken auf Programme ein, die auf Social Bookmarking basieren bzw. in Verbindung mit Browsern funktionieren.

Seit 2008 ist es Bibliotheken gestattet, ihre erworbenen Bücher zu digitalisieren. Nur, was darf man mit den Digitalisaten machen?! Darüber entbrannte ein Rechtsstreit zwischen der TU Darmstadt und dem Verlag Ulmer mit der Folge, dass eine wissenschaftliche Nutzung kaum mehr möglich ist, wenn allein das Abschreiben vom Bildschirm für eine Weiterverwendung (wie das Sammeln von Daten in Literaturverwaltungsprogrammen und das anschließende Zitieren) erlaubt ist. Die TU Darmstadt will nun in Sprungrevision (Wikipedia) gehen, berichtet Bibliothekarisch.de und erläutert an dieser Stelle noch einmal ausführlich die Problematik.

Nachdem die SPD sich für mehr Rechte für Publikationen, die mit öffentlichen Mitteln entstanden sind, eingesetzt hat (siehe 12.KW’11), zieht nun die Fraktion der Linken nach, schreibt wisspub.net. Dabei wird ein Zweitveröffentlichungsrecht (auch formatgleich) nach einer Sperrfrist von höchstens 6 Monaten gefordert, dass nicht durch Verträge eingeschränkt werden darf.

Archivalia hat bei Qucosa nachgefragt, ob man dieser Publikationsservice wirklich für alle Wissenschaftler zur Verfügung steht. Und so ist es tatsächlich. Wer keinen Zugang zu einem institutionellen oder disziplinären Repositorium hat, kann seine bereits publizierten Arbeiten bei Qucosa veröffentlichen.

Es ist wohl immer noch viel einfacher, Ostereier im Garten zu finden, als Bücher in Bibliotheken, die sich nicht am richtigen Standort befinden. Augmented Reality Signaturschilder könnten da eine Hilfe sein, schreibt Bibliothek 2.0.

Für den Osterspaziergang bietet sich für alle, die gerade in dieser Gegend sind, ein Wanderweg an, der nach einem Bibliothekar benannt ist, fand Library Mistress heraus. 🙂

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Written by lesewolke

25. April 2011 um 04:00

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