Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’11)

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Eine provokante Zukunftsvision für wissenschaftliche Bibliotheken in den nächsten 5 Jahren hat das Taiga Forum (engl.) veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung findet man bei bibliothekarisch.de. Demnach werden Bücher zukünftig eher als Dekoration einer Bibliothek dienen, die Räume verliert und umstrukturiert wird.

Mit Verbesserungsmöglichkeiten, die Bibliotheken umsetzen sollten, beschäftigte sich auch Anne Christensen in ihrem Vortrag „Mein Traum von Bibliothek“. Einen Hintergrundbericht mit der Präsentation und spannenden Kommentaren findet man in ihrem Blog A growing organism. Sie verweist auch auf den Artikel zu der Vortragsreihe „Mein Traum von Bibliothek“ von Charlotte Bauer und Ulrich Johannes Schneider, die unter anderem feststellen: „In Umfragen bewerten Studierende nur diejenigen Hochschulen hoch, die auch gute Bibliotheken haben.“ (BIS (2011), H. 2, S. 81). Na, das macht doch Mut!

QR-Code für den Link zu "Gelesen in Biblioblogs (27.KW'11)"

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Ein Feature, dass heute schon in manchen Bibliotheken zum Einsatz kommt, sind QR-Codes. Auf eine Präsentation (engl.) zu diesem Thema (speziell für Bibliotheken) machte in der letzten Woche der NRW-Blog aufmerksam. QR-Codes enthalten zum Beispiel Kontaktinformationen oder URLs, die mittels Smartphone erkannt werden. Das erspart mühsames Abtippen. Erstellen kann man diese Codes unter anderem mit QR Stuff (mein Selbstversuch -> siehe Abbildung) oder dem QR Code Generator vom  ZXing Project. Einen Hinweis auf die Liste der Bibliotheken bei Netbib, die so etwas bereits verwenden, gab es ja hier schon in der 17. KW 2011. Ganz offensiv warb die Stadtbibliothek Mannheim (Foto von H. Allers) mit ihrem QR-Code, wie man in der Inetbib lesen konnte. 😉

Und wer wissen möchte, was mobile Endgeräte sonst noch können, liest den Artikel „Mobile Nutzung von Bibliotheksdienstleistungen“ von Rudolf Mumenthaler (via bibtexte), der außerdem in der Zeitschrift Zeitschrift „Arbido“ 2/2011, Seite 33-36 erschienen ist.

Elektronische Dokumente gibt es reichlich im Netz. Über sechseinhalb Millionen E-Books kann man bereits kostenlos downloaden meldet NRW-Blog und verlinkt auf World eBook Fair, einer Kooperation verschiedener Bibliotheken und anderer Projektpartner.

Ob denn elektronische Veröffentlichungen auch zuverlässig und seriös sind, fragen sich viele. Besonders Wikipedia ist hier immer wieder in der Kritik und man streitet, ob man aus diesen Artikeln nun zitieren darf oder nicht. Wiki-Watch versucht nun wenigstens formal die Qualität zu analysieren. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen dazu, die Lemy’s Blog zusammen getragen hat.

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Written by lesewolke

11. Juli 2011 um 04:00

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