Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (30.KW’11)

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In seiner Bachelorarbeit „Konzeption und Kontextualisierung Virtueller Bibliotheksführungen“ (online lesbar) geht Christoph Hölzel der Frage nach, wie man virtuelle Bibliotheksführungen optimal gestaltet (via Infobib) Das klingt jetzt nicht so kompliziert, aber es gibt doch vieles zu beachten. Vor allem sollte man bedenken, dass die potentiellen User nicht unbedingt so „ticken“ wie BibliothekarInnen. Es wird „eher gescannt und überflogen als gelesen“ (S. 37) und gedankenlos durchgeklickt. Da gilt es, nicht zu hohe Ansprüche an die Denkleistung zu stellen und sich in der „Kunst der Nicht-Schreibens“ zu üben. Mittels seiner selbsterstellten Checkliste analysiert der Autor verschiedene Internetangebote. Diese Liste kann sicher auch als Gedankenstütze bei der Erstellung eigener virtueller Bibliotheksführungen oder deren Überarbeitung nützlich sein.

Logo für Open Access (links) und Closed Access (rechts)

Logo für Open Access (links) und Closed Access (rechts)

Woran erkennt man eigentlich auf Anhieb, wenn die Publikation nicht frei lesbar ist? Damit hat sich Jakob Voß beschäfigt und das Logo für Open-Access-Artikel der Public Library of Science (PLoS) entsprechend angepasst. Nützlich wäre diese Kennzeichnung unter anderem in den Quellenangaben von Artikeln (Beispiel in Wikipedia). Man sieht dann sofort, bei welchen Literaturquellen ein Zugang problemlos möglich ist.

Urheber, die für ihre Veröffentlichungen Creative-Commons-Lizenzen vergeben, können sich nun sicherer fühlen. Das Landesgericht Berlin hat in einem Urteil zugunsten einer Klägerin entschieden, die gegen die Verletzung der Lizenzbedingungen ihres Fotos geklagt hatte (siehe ifrOSS).

Na, wer online lesen will, muss natürlich erstmal online sein. Im (N)ONLINER Atlas 2011 erfährt man, wie der aktuelle Stand der Internetnutzung in Deutschland ist (via NRW-Blog).

Google Scholar, die Suchmaschine für wissenschaftliche Publikationen testet die Einbindung eines neuen Dienstes, der anzeigt, wie oft und in welchem Jahr die jeweilige Veröffentlichung zitiert wurde (via Wisspub.net).

Schon seit einer Weile stellt der Bibliotheksdienstleister DiViBib ein App für die Onleihe für iPad und iPhone kostenfrei zur Verfügung. Nun meldet das Börsenblatt die Bereitstellung eines entsprechenden Apps für Android Smartphones, dem Betriebssystem von Google (via NRW-Blog).

Die E-Book-Ausleihe mit Cloud-Technologie startet 3M Library Systems nun in den USA. Diese neue Methode soll den Aufwand für die Kunden deutlich reduzieren (via NRW-Blog).

Expedition 2.0 heißt das neue Spiel, das ein Student der Hochschule der Medien Stuttgart entwickelt hat. In den Sommerferien kann so jeder Besitzer eines Foto-Handys, welches QR-Codes lesen kann, in Stuttgart auf Schnitzeljagd gehen. Ob das nicht auch etwas für Veranstaltungen in Bibliotheken wäre, fragt sich Netbib.

Die Bewohner von Bibliotheken waren in der letzten Woche gleich in zwei Zeitungsartikeln ein Thema. Der Westen machte auf eine Fotoausstellung aufmerksam, die Leser an den Lieblingsplätzen der Stadtbibliothek Duisburg zeigt (via Netbib). Einen begeisterten Bibliotheksnutzer stellte die Hannoversche Allgemeine vor. Liam geht in die erste Klasse und liebt das Lesen (ebenfalls via Netbib).

Abbildung: beide Logos: Wikimedia, links: art designer at PLoS (CC BY-SA 3.0); rechts: Jakob Voß, influenced by original art designed at PLoS, modified by Wikipedia users Nina and Beao (CC0)

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