Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (32.KW’11)

leave a comment »


Ritual in the library

Ritual in the library (Orig.-Titel)

Mit ganz praktischen Problemen im Bibliotheksalltag beschäftigt sich zur Zeit Anne Christensen und beleuchtet in ihrem Blogbeitrag das Für und Wider der Garderobenpflicht in Bibliotheken. Überwiegt wirklich der Nutzen oder doch eher die Schwierigkeiten, beispielsweise mit nicht ausreichenden oder dauerbelegten Schließfächern? Und wie ist das eigentlich in anderen Ländern? Von den ewigen Diskussionen mit Bibliotheksnutzern, die doch nur mal schnell schauen wollten oder ihre Habseligkeiten (Arbeitsmaterialien, Laptop,  Wasserflasche usw.) in Körbe umpacken müssen, wollen wir gar nicht reden. Andererseits müsste man wohl damit rechnen, dass mehr Essen und Getränke hineingeschmuggelt werden und vielleicht auch unerlaubt etwas hinaus …

Ein fortschrittliches Beispiel aus der Bibliothekspraxis hat Infobib entdeckt.  Die UB Münster bietet für ihre Wissenschaftler, Studierenden und Ärzte der Uniklinik Hausbesuche an. Das bedeutet, die Bibliotheksmitarbeiter gehen direkt zu ihren Kunden und beraten in informationswissenschaftlichen Fragen.

Auch ein Problem im Bibliotheksalltag, der ja immer mehr von elektronischen verfügbaren Informationen geprägt ist, sind sehr lange URLs. Tipps, wie man am besten damit umgeht, gab es letzte Woche in der Inetbib. So wurde natürlich vorgeschlagen, die Links zu verkürzen. Dafür gibt es zahlreiche Dienste im Internet, wie TinyURL, bitly, Ow.ly oder andere. Das birgt natürlich das Risiko, dass Links sich nicht mehr auflösen lassen, wenn dieser Dienst verschwindet. Für aktuelle Hinweise im Chat, bei Twitter, Mails oder sozialen Netzwerken sind diese Kurzlinks jedoch sehr nützlich. Wer einem Link nicht traut, kann bei URL-X-RAY herausfinden, welche Originaladresse sich dahinter verbirgt. Eine interessante Variante ist auch der URL-Verkürzer YOURLS, den man auf dem eigenen Server installiert, damit die Kontrolle hat und sogar einen Teil der ursprünglichen Adresse erhält (siehe Inetbib mit Beispiel). Und letztlich bleibt auch noch die Möglichkeit, den Link in der Mail einfach in spitze Klammern zu setzen, damit er nicht durch Zeilenumbruch auseinander gerissen wird und anklickbar bleibt (siehe Inetbib mit Quelle u. Beispiel).

Auf das Angebot „Rezensionen online“ des Österreichischen Bibliothekswerkes weist NRW-Blog hin. In einer Datenbank kann man nach Rezensionen suchen, die aus 14 österreichischen Zeitschriften und Institutionen zusammengeführt werden. Außerdem bietet das Projekt auch „Katalogisate online″, dort kann man über eine MAB2-Schnittstelle Katalogisate in das eigene System übernehmen.

Mit E-Books in Bibliotheken setzt sich ein Artikel von Zeit online auseinander und beschreibt die lizenzrechtlichen Einschränkungen, die oft eine unkomplizierte Nutzung der modernen Medien erschweren. Leichter haben es hier meistens die eingeschriebenen Studierenden und Mitarbeiter an Hochschulen. Dort gibt es oft einen Zugang über VPN (Virtuelles Privates Netzwerk). Damit kann man sich von zu Hause in das Campusnetzwerk einwählen, wie auch Netbib die falsche Erläuterung dieses Verfahrens im Artikel richtig stellt.

Auf die geplanten Zitationsanalysen von Google Scholar hat Wisspub.net ja schon in der 30. Kalenderwoche aufmerksam gemacht. Nun gibt es noch einen interessanten Artikel dazu bei Wissenschaft online (via Inetbib).

Ein Interview mit Lars Fischer, dem Initiator der Online-PetitionWissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen“, die 2009 über 23.000 Unterzeichner hatte und nun vom Petitionsausschuss an die Fraktionen und Ministerien weiterempfohlen wird, führte Wisspub.net. Mit einigen Gegenargumenten zu wichtigen und lange geforderten Verbesserungen für die Wissenschaft im Urheberrecht setzte sich Eberhard Hilf in der Inetbib auseinander.

Wie hat sich die Welt mit der Einführung der Waschmaschine verändert? Und was hat das mit der Nutzung von Bibliotheken zu tun? Hans Rosling hat seine eigenen Erfahrungen damit gemacht und bringt sie dem Zuschauer sehr anschaulich rüber (via Netbib). 😉

Foto: polaroidmemories bei Flickr, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: