Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (35.KW’11)

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Die 35. Kalenderwoche war hauptsächlich geprägt von Studien und Umfragen. Im Mittelpunkt des Interesses standen die Entwicklung wissenschaftlicher Bibliotheken, die Ausbildung zukünftiger Bibliotheksmitarbeiter und die Nutzung sozialer Netzwerke.

Mit einer 5-tägigen Umfrage versuchte Ultra Bibliotheka Blogs zu ermitteln, welche Studieninhalte für zukünftige BibliothekarInnen an öffentlichen Bibliotheken als wichtig erachtet werden. 186 Personen haben abgestimmt. Das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber dennoch sehr interessant. Ganz vorn dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit gefolgt von Bestandsmanagement und Veranstaltungsmanagement (via NRW-Blog). Themen der Ausbildung sollten laut einem Drittel der TeilnehmerInnen auch Pädagogik und Konfliktmanagement sein. Mit dem Umfrageergebnis und einer weiteren Orientierung der Ausbildung in Richtung „Zukunftsqualifikationen“ wie Social Media, Marketing, Kommunikation und Management setzte sich Zukunftswerkstätter Christoph Deeg in einem Blogbeitrag bei Kulturbeutel auseinander.

Eine 10jährige Studie der American Library Association (ALA) Office of Research and Statistics ergab, dass in den USA der Bedarf an wissenschaftlichen Bibliotheken steigt. Das Internet hat demnach sogar zu einer Erhöhung der Nutzung von Bibliotheken als Raum geführt. Vielerorts wurden die Öffnungszeiten erweitert. Fernleihanforderungen und Dokumentlieferdienste konnten Steigerungen von 54% bzw. 62,9% verbuchen (weitere interessante Daten bei Bibliothekarisch.de und bei american libraries).

Die Nutzung sozialer Netzwerke ist ebenfalls ein beliebter Forschungsgegenstand. So hat der Berufsverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nun eine Studie herausgegeben, bei der 1.001 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt wurden. Online-Communities sind sehr beliebt. 76 Prozent der Internetnutzer sind mindestens in einer angemeldet, bei den unter 30jährigen sind es 96 Prozent (via NRW-Blog). Hier wird mal wieder klar, welche Bedeutung soziale Netzwerke spielen und warum Einrichtungen, die wahrgenommen werden wollen, dort unbedingt vertreten sein sollten. Die gesamte Studie kam man sich kostenfrei als PDF herunterladen.

Nicht nur die Ergebnisse von Umfragen werden gern in einer Rankliste oder als Balkendiagramm dargestellt, um die häufigsten Antworten oder geringe Relevanz zu verdeutlichen. Auch in vielen anderen Bereichen wird anhand sortierter Rankings verglichen, wer die höchsten Werte hat. Aber was sagen diese Zahlen eigentlich (nicht) aus? Kann man beispielsweise die Anzahl der Fans in Facebook bei öffentlichen Einrichtungen wirklich vergleichen? Kulturbeutel geht dieser Frage nach.

Mal angenommen, man wäre kein Mensch, sondern ein Buch geworden. Zu welchem Genre würde man dann wohl gehören? Wer es wissen möchte, beantwortet die Testfragen bei: Welches Buch bist Du? (erstellt von den KollegInnen der Stadtbibliothek Straubing) 😉

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