Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (42.KW’11)

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Laut den Prognosen sollen mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets bereits 2014 den Schreibtischcomputer verdrängt haben. Die Universitätsbibliothek Wien hat sich daher Gedanken gemacht, wie man in der Bibliothek auf die neuen Möglichkeiten eingehen könnte und bietet über QR-Codes die jeweils passenden Informationen beispielweise zu ihren Standorten, speziellen Medien usw. Und die Bibliothek hat ihre Ideen nicht für sich behalten, sondern auf dem Österreichischen Bibliothekartages 2011 darüber berichtet,  siehe Abstract und Folien des Vortrags (via VÖBBlog).

In den Stimmen des Plan3t waren die Apps der Bayerischen Staatbibliothek (OPACplus, Famous Books, Ludwig II) ein Thema. Auf dem Bibliothekartag 2011 in Berlin hielt Klaus Ceynowa eine Präsentation dazu, über die ich hier berichtet habe.

Der normale Internetauftritt ist aber deshalb noch nicht ausgestorben. Öffentliche Bibliotheken in Bayern (ÖBiB) hat eine Anleitung für Internetseiten für Bibliotheken entworfen. Dabei geht es um die angestrebten Ziele, die Zielgruppen, den Inhalt, die Gestaltung, den Betrieb, rechtliche Aspekte und technische Grundlagen.

Die Teilnehmer des stARTcamp 2011 in Köln, das sich an kulturelle Einrichtungen, Kulturschaffende und Social Media Experten richtete, waren ebenfalls fleißig und haben eine umfangreiche Dokumentation mit Videos, Audiodateien und Blogbeiträgen zusammengetragen. So kann auch jeder daran teilhaben, der selbst nicht dabei war. Dankeschön! Das Motto des BarCamps lautete übrigens „Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit“.  Stimmt genau, kann ich da nur sagen.

Auch für digitale Bücher gibt es jetzt Preise. In fünf Kategorien (Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft, Buchgestaltung, Sonderpreis) wird der „derneuebuchpreis“ vergeben. Ausrichter ist die Self-Publishing-Plattform epubli. Unterstützt wurde diese Aktion vom Tagesspiegel und ZEIT online. Sieger im Bereich Wissenschaft wurde das „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien (L3T)″. Herzlichen Glückwunsch! Das Sammelwerk ist nämlich auch für BibliothekarInnen interessant, deshalb gab es in der 6. Kalenderwoche 2011 schon mal einen Hinweis darauf.

Bisher sind digitale Bücher meist identische Varianten der gedruckten Ausgabe und schöpfen damit ihre Möglichkeiten nicht aus. Wie wäre es zum Beispiel, wenn zu dem Gelesenen die passende Musik oder Geräusche (= Booktracks) ertönen? Ein Gastbeitrag bei Libreas geht dieser Frage nach.

Auch die aktuelle Werbung für Bibliotheken ist multimedial. Anläßlich der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ wurde ein Video in Kooperation mit der Filmhochschule Ludwigsburg ein Video erstellt, präsentiert vom Deutschen Bibliotheksverband e.V.:


Leider sieht es mit der Finanzierung von Bibliotheken weniger rosig aus. Etatkürzungen und Stellenstreichungen sind keine Seltenheit. So steht es in dem „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ (siehe Pressemitteilung).

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