Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (44.KW’11)

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An den Universitätsbibliotheken sind die Erstsemesterführungen in vollem Gange. Worauf kommt es dabei an und wie gelingt es, die Kursteilnehmer zu interessieren? Dieser Frage geht der aktuelle Blogbeitrag bei A growing organism nach. Aufhänger waren die Unterschiede von populärwissenschaftlichen und wissenschaftlichen Zeitschriften. Aber BibliothekarInnen können mehr. Wobei es durchaus Verbesserungspotential gibt, wie die Präsentation zum Berufsfeld BibliothekarIn (von Anne Christensen) zeigt. Darin enthalten ist ein Zitat von Olaf Eigenbrodt, welches es auf den Punkt bringt: „Wer heute Bibliothekarin oder Bibliothekar werden will, braucht Fähigkeiten als Entertainer, Eventmanager und eine gute Portion Selbstironie.“

Ebenfalls mit dem Berufsbild BibliothekarIn setzte sich der US-Amerikaner Sanford Bergman auseinander und fand zahlreiche Kritikpunkte insbesondere hinsichtlich der Zensur,  Kommerzialisierung und den Schlagwörtern der LCSH. Rainer Steltzer hat eine Master-Arbeit zu Sanford Bergman verfasst, die sich Wolfgang Kauders in Plan3t genauer anschaute. Er zitiert daraus einige Stellen, die ihm nach eigenen Angaben „besonderes Vergnügen bereitet haben“.

Christoph Deeg geht in seinem Bericht im Blog der Zukunftswerkstatt über die Gaming-Roadshow noch einen Schritt weiter und meint, dass auch Gaming eine zukünftige Kompetenz von BibliothekarInnen sein sollte. In der Stadtbibliothek Mannheim probierten die Teilnehmer interaktive Computerspiele selbst aus (samt Aufbau), hörten einen Vortrag, diskutierten über das Konzept uvm. Mit einem Bibliotheksdirektor im Boot, der selbst Gamer ist, mussten sich die Mitarbeiter sicher nicht mal dafür entschuldigen, dabei Spaß zu haben. Ein schöner Beitrag mit Fotos, der Präsentation und einem Video.

Wer im Internet aktiv ist, sollte die aktuelle Rechtslage kennen. Prof. Dr. Thomas Hoeren hat sein Skript dazu grundlegend überarbeitet und berücksichtigt in der neuen Ausgabe auch den Bereich Social Media. Die umfangreiche Schrift steht zum kostenfreien Download zur Verfügung (via Bibliothekarisch.de).

Wenn Bibliotheken die Daten ihrer Bibliothekskataloge für die eine weitere Verwertung verfügbar machen möchten, sind auch rechtliche Aspekte zu beachten. Der Leitfaden von Dr. Till Kreutzer Open Data – Freigabe von Daten aus Bibliothekskatalogen geht auf diese Dinge ein (via Inetbib und Infobib).

Der BIX-Bibliotheksindex verfolgt ab 2012 ein neues Konzept (via NRW-Blog). Um den Aufwand bei der Datenabgabe zu verringern, wird jetzt die Deutsche Bibliotheksstatistik genutzt. Außerdem nimmt man vom bisherigen Ranking Abstand und schwenkt auf ein Rating-Verfahren über. Ein Gesamturteil wird es nicht mehr geben.

In den sozialen Netzwerken und Blogs wurde in der letzten Woche ein Filmausschnitt mit einem lustigen Sketch herumgereicht (Link zum NRW-Blog), der zeigt, was passiert, wenn man die Bücher in einer Bibliothek nach Farben und Größen sortiert. 😉

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