Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (45.KW’11)

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Kritisch ging es in der zweiten Novemberwoche zu. In Plan3t stellt Dale Askey die Aktivitäten des Taiga-Forums vor. Circa 60 stellvertretende BibliotheksdirektorInnen schocken die Bibliothekswelt jährlich mit den möglichen Auswirkungen der technologischen Weiterentwicklung und gehen der Frage nach, wie Bibliotheken diesen neuen Herausforderungen begegnen könnten.

Ultrà Biblioteka* beschäftigte sich weniger mit der Technik, sondern mit der politischen Rolle von Bibliotheken, denn das Thema des Gesprächs mit Hermann Rösch im Blog des Goethe-Institutes lautete „Aufklärungsinstanz Bibliothek”. *Ultrà Biblioteka* meint allerdings, dass es mit der politischen Rolle in Punkto Neutralität, demokratischen Meinungsbildung und Qualitätsgarantie nicht weit her und das Manifest des IFLA zu Transparenz, verantwortungsbewußter Regierungsführung und Korruptionsfreiheit wohl weitesgehend unbekannt sei. Im November erschien auch der Entwurf des (International/IFLA-) Code of Ethics for Librarians. Zu Stellungnahmen, Kommentaren und Anregungen wurde in der Inetbib aufgerufen.

„Wie wird man informationskompetent?“ fragt Basedow1764’s Weblog und bezieht sich dabei auf einen Artikel über Computerkids des Magazins Wired  (Engl.). Clive Thomson, der Autor des Artikels, geht dabei der Frage nach, warum es so schwierig ist, mit wenig Grundlagenwissen die richtigen Informationen im Internet zu finden.

Auch unsere Bibliothekskataloge machen es den Nutzern nicht immer leicht, weshalb hier und da schon Discovery-Lösungen probiert werden. Der Hebis-Verbund hatte eine Studie zum herkömmlichen Katalog und zum Portal durchgeführt, die sich Anne Christensen genauer angesehen hat. Wichtig für die Nutzer sind auch Verfügbarkeitschecks. Dazu gab es einen interessanten Beitrag im Plan3t.

PaperC will demnächst eine Flatrate für E-Books im Bereich Informatik anbieten, die später auf andere Fachbereiche erweitert werden soll. Für einen monatlichen Pauschalbetrag, der noch nicht fest steht, können die Fachbücher im Epub-Format dann auf verschiedensten Endgeräten gelesen werden (via netzwertig). Auch in der letzten Ausgabe der C’t (24/2011) waren E-Books das Titelthema. Der Artikel „Lesen wie gedruckt“ ist frei online verfügbar (via VÖBBLOG). Um im Geschäft zu bleiben, rüstet Amazon auf und kündigt das Kindle Fire an, welches  ein Tablet PC sein soll, das fit für Buchverleih und Videodownload ist (via MBI-Blog).

Über seine Erlebnisse beim IFLA-Kongress 2011 in San Juan, Puerto Rico, berichtet Sebastian Wilke nun in seinem Blog LIS Traveler. Ich war auch im Sommer unterwegs, habe es aber „nur“ bis Berlin geschafft. Dort fand eines der Social Media Gaming Barbecues statt, und ich hörte erstmals etwas über Transmedia Storytelling. Seitdem habe ich hin und wieder verfolgt, was im Internet darüber geschrieben wurde. Darum dreht sich auch mein Gastbeitrag in Plan3t.

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