Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (47.KW’11)

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Das bisher größte Leseförderungsprogramm Deutschlands starteten nun das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen. Der Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte und die Bibliotheksverbände sind die Kooperationspartner der Aktion „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ (via NRW-Blog).

Eine Übersicht der neusten E-Book-Reader hat Börsenblatt erstellt (via NRW-Blog).

Eine eigene Quiet Control! ‚Auch haben wollen‘, ist wohl der erste Gedanke vieler genervter BibliothekarInnen bei diesem Artikel im NZZ Campus über die Studierenden in den grünen Hemden in einer englischen Bibliothek, die für Ruhe und Ordnung sorgen sollen (via VÖBBlog). Wie man dort erfährt, sorgt das trotzdem nicht für eine echte Senkung des Geräuschpegels. Auch das Verstecken von Büchern ist nach wie vor ein Problem. Über Hintergründe und Methoden am Beispiel der Hochschulbibliothek Lübeck liest man in den Lübecker Nachrichten (via Netbib).

Ihre Eindrücke über das deutsche Bibliothekswesen beschreibt Stacy B. Rosenthal von der Council Rock High School South (USA) im Blog Librarian in Residence, da sie im August an einer Studienreise teilnahm (Teil 1 und Teil 2). Besonders interessierte sie sich für das Schulbibibliothekssystem.

Im Plan3t war die Fachkommunikation ein Thema. Karsten Schuldt bemängelte, dass die bibliothekarische Praxis nicht deutlich wird, wenn AutorInnen Texte publizieren, die zahlreiche Modewörter aber wenig Inhalt haben. Infobib fragte sich, wie wir aus dieser Kultur der „Bibliothekarischen Lyrik“ bzw. dem „Geblubber mit bibliothekarischem Bezug…“ (Netbib) wohl wieder heraus kommen.

Na hoffentlich trauen sich Frauen nach so viel Disharmonie überhaupt noch, Artikel zu verfassen. 😉 Bei Wikipedia glänzen sie jedenfalls mit Abwesenheit, meldete das Handelsblatt (via NRW-Blog). Demnach sind 91,5 Prozent der Autoren Männer. Wikimedia will wenigstens die technische Hürde senken, damit frau auch ohne Programmierkenntnisse mitschreiben kann. Außerdem soll die Einladung an Frauen deutlicher werden (Forschungsergebnisse zeigen, dass so etwas hilft).

OpenBibBlog erkärte, wie aus dem Nachlass des Künstlers Eduard Prüssen neben einem Portal zur Recherche aus der Katalogdatenbank ein ausdruckbares Werkverzeichnis gestaltet wurde, welches man nun als PDF downloaden kann.

Die Stadtbibliothek Gelsenkirchen feierte ihren 100. Geburtstag und gönnte sich ein besonderes Geschenk, nämlich einen Bibliotheksfilm, der wirklich gelungen ist!

Zum Schluss noch der Hinweis auf einen Beitrag aus dem echten Bibliotheksleben im Blog Durch Bücherstaub geblinzelt. Hinter dem Titel „Kanoniere und Völkerrecht“ verbirgt sich doch tatsächlich eine Geschichte mit HappyEnd.

Bild:  Pressebereich der Aktion „Lesestart“

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