Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (1.KW’12)

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Das neue Jahr begann Plan3t.info gleich mit einem Blogartikel , der sich darum dreht, ob sich die Vorstellungen und Kenntnisse von BibliothekarInnen überhaupt mit der Realität und aktuellen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung decken.  Die Idee kam Lambert Heller als er die Meinung von Jens Mittelbach zum Recherch-o-Mat im Blog Minority Report sah, die wirklich lesenswert ist und zum Nachdenken anregt. Auch der Hapke-Weblog interessierte sich in der ersten Januarwoche für Informationskompetenz  und verlinkte auf drei Examensarbeiten, die 2011 zu diesem Thema  erschienen sind.

Viel Mühe machte sich Ben Kaden und veröffentlichte im Blog LIBREAS.Library Ideas einen Rückblick auf wichtige Publikationen in der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, die im Jahr 2011 erschienen sind. Es handelt sich hierbei nicht um eine Liste, sondern eher um eine Analyse der Trends der Themen und Meinungen des Fachgebietes (mit Verlinkungen zu den Publikationen). Der Beitrag wurde von der bloglesenden Fachwelt mit Interesse aufgenommen. Deshalb gab es zu den Anmerkungen der Kollegen noch einen Nachtrag.

Auf den ArtikelMarketing in OPL-Bibliotheken“ von Sabine Köhrer-Weisser in GMS Medizin – Bibliothek – Information 2011 verweist Med-Info.

Eine durchsichtige Tasche, die man einfach mit in die Bibliothek nehmen darf (kein lästiges Umpacken mehr),  bietet die Universitätsbibliothek Konstanz an (via Netbib).

OpenBibBlog entdeckte eine Bachelorarbeit von Julian Frick, die sich mit Facettierungsmöglichkeiten in Bibliothekskatalogen beschäftigt und so eine bessere thematische Suche nach Informationsressourcen ermöglichen soll.

Um die Mitarbeit von Nutzern bei der Sammlung von Metadaten drehte sich die Umfrage von Hercher, Ruhl und Sack, deren Ergebnisse Quo vadis nutzergenerierte Metadaten? nun online sind. Karsten Schuldt hat die Publikation gelesen und seine Meinung dazu im Libreas-Blog veröffentlicht.

Für Geschichtsinteressierte wird im Artikel im Tagesspiegel „Mitmachen kann jeder: Wie Bibliotheken das Web 2.0 nutzen“ auf interessante Projekte verwiesen, wie Gedächtnis der Nation (Zeitzeugeninterviews zu Ereignissen der jüngeren deutschen Geschichte), Europeana 1914-1918 (einer Sammlung Dokumenten rund um den Ersten Weltkrieg) sowie Interviews und Schriftstücken zur NS-Zwangsarbeit.

Netbib meldete, dass das Literaturverwaltungsprogramm Bibliographix mit der neuesten Version 9 nun als Freeware angeboten wird.

Das Bullshit-Bingo zu Internet, Web 2.0 und Wissenschaft hat Archivalia veröffentlicht. Eine schöne Sammlung der gängigen Ausreden und Sprüche, die man in diesem Zusammenhang von Fortschrittsmuffeln so hört. Denn es stimmt wohl leider, wenn Gunter Dück meint: „Es wird oft gehadert, warum Deutschland keine Amazons und Googles erzeugt… Das liegt daran, dass wir das Alte noch irgendwie retten wollen und auf Anpassung hoffen statt das Neue zu fördern.“ (Quelle: Fragenkatalog für die öffentliche Anhörung am 12. Dezember 2011 zum Thema: „Veränderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt“ S.3)

PaperC entdeckte „Etwas für die Seele”: Bookshelf Porn. Dort gibt es neben einer Menge Büchregalen noch den Tipp: „Date a girl who reads. […]”. 😉

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