Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’12)

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In den USA werden jährlich Preise für innovative Bibliothekstechnologien vergeben. Globolibro stellte die Gewinner 2012 vor. Chrystie Hill aus den USA sprach in einem sehr emotionalen Vortrag (engl., online verfügbar) über die Rolle der Bibliotheken in der Gegenwart und in der Zukunft (via Infobib). Warum es sich lohnt, ausgerechnet in Nordamerika ein Praktikum zu absolvieren, darüber schrieb Anne Christensen in Plan3t und verwies auf Fördermöglichkeiten. In den Kommentaren bot sich Dale gleich als Ansprechpartner für Interessierte an.

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

BOBCATSSS 2012 Amsterdam

Doch nicht nur in Amerika kann man viel lernen. Von ihrem Aufenthalt in den Niederlanden berichteten die Autoren der 8. Ausgabe der Online-Zeitschrift „BRaIn“. Denn in Amsterdam fand im Januar 2012 die BOBCATSSS-Konferenz statt.

Literaturverwaltung & Bibliotheken meldete, dass es eine aktualisierte Version von Zotero gibt. Neuerungen sind eine Standalone-Variante, die Nutzung der Software als Plugin auch in den Browsern Google Chrome und Safari sowie die Dublikaterkennung und ein überarbeitetes Plugin für MS Word und Open Office . Als Firefox-Plugin kann man es ja schon lange verwenden.  Und noch eine neue Version: Was das Release OPUS 4.2.0 bringt, verrät Infobib.

In Bibliothekskreisen für ihre Facebookseite berühmt, ist die Mediothek Krefeld. Anläßlich des zweijährigen Bestehens der Seite gab es ein Dankeschön im Blog von Martin Kramer. Hier wird deutlich, dass man auch viele Leute im Hintergrund benötigt, die so ein Projekt unterstützen.

Gegen Beschränkungen im Informationsaustausch im Internet kämpft Bibliothekarisch.de. Nicht nur in den USA versuchen Lobbyisten Restriktionen durchzusetzen. Auch in Europa sieht es dank des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) nicht besser aus. Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist bereits aus Protest zurück getreten (siehe Erklärung). Ausführliche Informationen über das umstrittene Abkommen, gibt es auf der Internetseite der Digitalen Gesellschaft. In der Inetbib wurde auf die Protestresolution hingewiesen. In seiner Kolumne im Tagesspiegel vergleicht Mario Sixtus ACTA mit Locomotive Acts, einem Gesetz des 19. Jahrhundert, welches den ersten Autofahrern das Leben schwer machte.

Wer wissen möchte, was Leute, die in Bibliotheken arbeiten, den ganzen Tag machen, surft im Wiki des Library Day in the Life Project vorbei. Dort wird auf über 300 Berichte von BloggerInnen verlinkt. Das Projekt fand bereits zum 8. Mal statt. Die nächste Runde soll dann im Juli 2012 starten (via Bibliothekarisch.de).

Und wie sortieren BibliothekmitarbeiterInnen eigentlich ihre Bücher im heimischen Regal? Bibliothekdrache plauderte aus dem Nähkästchen. 😉

Foto: Bobcatsss 2012 von NPSIG2012 bei Flickr, Lizenz: CC BY 2.0

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