Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (8.KW’12)

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Der Elsevier-Boykott ist weiterhin ein Thema in den Blogs. So stellte Wisspub.net fest, dass es bereits über 7.000 Unterzeichner des Aufrufs gibt und inzwischen auch deutsche Wissenschaftler dazu zählen. Außerdem findet man im Beitrag eine Übersicht der Presseartikel zu diesem Thema und eine Verlinkung zum Blogbeitrag von Günter M. Ziegler, der das Problem auf den Punkt bringt. Auch Netbib widmete sich dem Boykott und verweist auf eine Liste der teuersten Zeitschriften der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie. Doch, das sind tatsächlich die Preise für ein Jahresabo! Wer bis jetzt meinte, Fachbücher wären teuer, oder was haben die denn bloß alle mit Elsevier, der sollte jetzt klarer sehen.

In einer ausführlichen Rezension von Molly Flashpohlers Abhandlung „Engaging First-year Students in Meaningful Library Research“ widmete sich LIBREAS Blog den Erkenntnissen der amerikanischen Autorin und Bibliothekarin, die sich mit dem gleichen Problem herumärgert, welches man hier auch kennt, und zwar dass die Studierenden die Ressourcen der Bibliothek nicht in ihren Forschungsprozess einbeziehen.

Mit didaktischen Hintergründen zum richtigen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte sich die Universität Erfurt und stellt umfangreiche Lehrmaterialien bereit (via NRW-Blog). Wer sich mehr für kurze Lernhäppchen interessiert, schaut sich das Video an, welches von explainity in Kooperation mit der UB Lüneburg erstellt wurde, Titel: „Recherche in der Bibliothek einfach erklärt“. Da lernt man in knapp 4 Minuten, was es eigentlich mit den einzelnen Publikationsformen auf sich hat (via Bibliothekarisch.de). So vermittelt man heute Informationskompetenz! Empfehlenswert!

Über den Innovationspreis für Movers & Shakers, den die Zeitschrift „Library Journal“ bereits seit 2003 vergibt, berichtet Bibliothekarisch.de und verweist auf die neue gleichnamige Ausschreibung für den deutschsprachigen Bibliotheksbereich, gestiftet vom Verlag De Gruyter in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK Forschung und Praxis (BFP) und der Zukunftswerkstatt Kultur- und Wissensvermittlung e.V.

Was wollen Nutzer über Bibliotheken in Social Media wissen. Netbib hat einen Artikel des Kulturmanagement-Blog gelesen und überlegt, was die Erkenntnisse für Bibliotheken bedeuten. Apropos Social Media: anlässlich der närrischen Zeit, die letzte Woche zu Ende ging, verfasste Christoph Deeg eine schöne Satire, die die Gegenargumente, die im Zusammenhang mit Social Media und Gaming oft verwendet werden, auf den Karneval münzt. 😉

Bei allen virtuellen Vernetzungen: In der Prüfungszeit herrscht Platzmangel in vielen Bibliotheken, und damit sind ganz reale Stühle und Tische gemeint. Außerdem hätten die Studierenden gern rund um die Uhr die Möglichkeit, in der Bibliothek zu lernen (Hinweise auf Zeitungsartikel dazu siehe Netbib).

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Written by lesewolke

27. Februar 2012 um 06:00

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