Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (10.KW’12)

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Mein Lieblingbeitrag der letzten Woche stand im Blog Innnovation@ETH-Bibliothek. Er beschäftigte sich mit dem Horizon Report 2012 und analysierte die Trends, die wir beachten sollten: kurfristig Apps für mobile Geräte und Tablets, mittelfristig Lernen, welches durch Spiele vermittelt wird, und die Lernanalyse sowie zukünftig gestengesteuerte Computertechnik. Und ja, das muss auch Bibliotheken interessieren, denn

„Digital media literacy gesellt sich nun zur information literacy, und beides soll und kann Aufgabe von Bibliotheken sein. Der Umgang mit neuen Technologien (ich lese: Innovationsmanagement) wird eine wichtige Herausforderung für Hochschulen und Bibliotheken. Neue Formen des Publizierens und Forschens fordern von den Bibliotheken neue Lösungen zur Dokumentation (Präsentation, Archivierung) der Aktivitäten von Lehrenden und Forschenden.“

meint sicher nicht nur Rudolf Mumenthaler.

Neben Acta steht ein weiteres Thema wieder aktuell auf der Tagesordnung: das Leistungsschutzrecht, Infobib berichtete darüber. Die Presse hat offensichtlich ein Problem damit, dass ihre frei ins Netz gestellten Beiträge auch frei gelesen und gefunden werden können. Oder hoffen sie einfach, dass reiche Firmen, allen voran Google, ihnen schon etwas abgeben werden? Doch auch für Soziale Netzwerke und Blogs könnte das geplante Recht Schwierigkeiten bringen. Netbib erinnerte daran, dass es auch jetzt schon zu Abmahnungen kommen kann, wenn man komplette Zeitungsartikel auf der eigenen Internetseite anbietet.

Die IFLA hat einen Leitfaden zur Erwerbung und Sammlung von elektronischen Ressourcen („Key Issues for e-Resource Collection Development: A Guide for Libraries “) herausgebracht, meldete NRW-Blog.

Der Blog des Vereins Deutscher Bibliothekare ruft zu einer Diskussion auf, ob man den Deutschen Bibliothekartag umbenennen sollte. Doch wie soll die Veranstaltung dann heißen: Deutscher Bibliothekstag, Bibliothekskongress, BibliothekarInnentag oder ganz anders? Auch Bibliothekarisch.de hat sich dazu Gedanken gemacht.

Pünktlich zum Frauentag veröffentlichte Karsten Schuldt in Plan3t seinen Beitrag „Frauen und Bibliotheken“ und gab drei Lesetipps. Besonders interessant fand ich die Untersuchung von Laura Stadler in Schweizer Bibliotheken.

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Written by lesewolke

12. März 2012 um 06:00

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