Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (17.KW’12)

leave a comment »


Selbst die Harvard University kann sich die Abopreise wissenschaftlicher Zeitschriften nicht mehr leisten und ruft deshalb ihre Forscher unter anderem dazu auf, den Hochschulschriftenserver und Open-Access-Zeitschriften zu nutzen (via Archivalia & Heise online). Bereits im Januar 2012 sorgte eine Aktion des Mathemtikers Tyler Neylon von der New York University für Aufsehen, der zum Boykott des Verlegers Elsevier aufrief (siehe auch Beitrag in Plan3t). Ihm folgten inzwischen über 10.000 Wissenschaftler aus aller Welt. Auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ beschäftigte sich mit Open Access, wie wir bei Wisspub.net erfahren.

Zum Welttag des Buches veröffentlichte der Deutsche Bibliotheksverband eine Presseerklärung, die insbesondere den Umgang mit digitalen Kopien im Urheberrecht kritisiert. Das Thema ist derzeit prekär, denn ein Urteil des OLG Stuttgart entschied Anfang April zu ungunsten der Fernuniversität Hagen, die ihren Studierenden auf der Lernplattform PDF-Seiten aus Lehrbüchern anbot und sich auf §52a UrhG berief. Das Gericht legte nun fest, dass maximal 3 Seiten erlaubt sind (via eRecht24).

Steuereule verlinkte auf eine Zusammenfassung der Studie zu E-Books und Sozialen Medien als Informationsquellen auf den Seiten der Universitätsbibliothek der HSU. Demnach sind zwar Suchmaschinen die beliebtesten Suchinstrumente, gedruckte Bücher (knapp vor E-Books & gedruckten Lehrmaterialien) liegen dagegen bei der Vertrauenswürdigkeit vorn.

Mit dem Pro und Kontra der Einrichtung von Facebookseiten für öffentliche Bibliotheken befasst sich eine Arbeitshilfe der Büchereizentrale Niedersachsen und bietet weiterführende Links und Literaturhinweise. Eine Einsteigerbroschüre zum Internet brachte die Digitale Gesellschaft heraus (beides via NRW-Blog).

Neu erschienen ist auch die „Handreichung zu Bau und Ausstattung Öffentlicher Bibliotheken„, die frei im Internet verfügbar ist oder gegen Kostenerstattung auch als Druckexemplar erworben werden kann. Inhaltlich reicht die Bandbreite von der  Planung über Elektrik, Bibliothekseinrichtung bis zu Orientierungsystemen.

Lambert Heller verglich in einem Beitrag bei Literaturverwaltung & Bibliotheken die verschiedenen Literaturverwaltungsprogramme danach, ob es ein Online-Handbuch, Einführungsvideos und Support von Experten bzw. einer Anwender-Community gibt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: