Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (18.KW’12)

with 2 comments


Zwei interessante Studien sorgten in der letzten Kalenderwoche für Aufsehen. Warum nutzen Menschen Bibliotheken nicht oder nicht mehr und klappt es eigentlich mit der Auskunft in Bibliotheken (persönlich, per Telefon, E-Mail oder Chat)? Ein Thema, worüber man mehr schreiben kann, wie es beispielsweise Karsten Schuldt in seinem Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung zur Telefonumfrage zum Thema Nichtnutzung tat. Da war mir mein Lesetipp zu den beiden Studien diesmal mehr als 2-3 Sätze wert, und deshalb gibt es ihn in Plan3t.

[Änderung 07.05.12]: iRights.info veröffentlichte eine neue Broschüre zum Thema Copyright & Co. mit Beispielen. Jeder, der heute mit der Erstellung von Medien zu tun hat, sei es in gedruckter Form oder im Internet, sollte sich damit auskennen.

Den Problemen, die sich aus den langen Schutzfristen für die Verbreitung und Digitalisierung von Werken ergeben (in Deutschland 70 Jahre nach dem Tod des Autors) widmet sich Spiegel online (via NRW-Blog). Im Sinne des Urhebers sind sie jedenfalls nicht. Denn dieser lebt ja dann schon lange nicht mehr.

Auf die frei zugängliche PublikationOpen-Access-Rechte in Allianz- und Nationallizenzen : eine Handreichung für Repository-Manager, Bibliothekare und Autoren“ verwies Inetbib. Und gleich noch eine Publikation zu OA, diesmal herausgegeben von Ulrich Herb „Open Initiatives: Offenheit in der digitalen Welt und Wissenschaft“ (via VÖBBlog).

Für Aufregung sorgte die Diskussion um die Frage, ob sich die Informationswissenschaft nicht endlich selbst mehr dem Open-Access-Gedanken öffnen sollte. Aufhänger war die Zeitschrift „Information – Wissenschaft &  Praxis : IWP“, die sich dieser Entwicklung verschließt. Lambert Heller zeigt an Beispielen in der Inetbib, wie schwer es sich mit Nicht-OA-Zeitschriften heute arbeiten lässt (via LIS in Potsdam & Archivalia).

Wer sich darüber informieren will, wie es um das Projekt Deutsche Digitale Bibliothek steht, liest den Beitrag im Wikimedia-Blog.

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2 Antworten

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  1. Gibt es einen Grund, warum Du statt auf das Original ( Neue Broschüre: Arbeitsalltag digital | iRights.info), auf einen kommerziellen Anbieter verweist, auf dessen Website regelmäßig „Leider ist dieser Beitrag unseren Premium-Mitgliedern vorbehalten.“ auftaucht? Finde ich etwas unglücklich….
    Der Artikel steht auf Bibliothekswissen, weil die Autoren ihn unter CC gestellt haben. Guter Stil von Bibliothekswissen wäre übrigens auch ein sogenannter „Link“ auf das Original gewesen…

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    Edlef Stabenau

    7. Mai 2012 at 08:49

  2. Das hatte ich doch glatt übersehen. Vielen Dank für den Hinweis! Den Link auf die Broschüre von iRights.inof finde ich auch die bessere Wahl und habe es dementsprechend geändert.

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    lesewolke

    7. Mai 2012 at 09:52


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