Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (48.KW’12)

leave a comment »


Scanroboter

Scanroboter

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ging am 28. November 2012 online.  Zukünftig sollen alle deutschen Kultur- und Wissenschafteinrichtungen ihre Inhalte einbringen. Für Bibliotheken die Bilder und Texte dazu benötigen, stellt der Themendienst 11 einiges bereit. Und natürlich war es ein Thema in verschiedenen Biblioblogs. So vermisst beispielsweise Literaturverwaltung in Bibliotheken die Möglichkeit, Daten in Literaturverwaltungsprogramme zu exportieren.

Auch Wikimedia Blog hat sich zur DDB geäußert und ein paar Punkte aufgelistet, die verbesserungswürdig sind. Dazu gehören eine einheitliche CCO-Lizenz und die Zulieferer auf das Copyfraud-Problem hinzuweisen. Dabei handelt sich um eine Anmaßung von Rechten, die einem nicht zustehen. „Als Beispiel für Copyfraud im Bereich der Bildrechte kann etwa der Stempel auf einer Fotokopie eines gemeinfreien Archivales angesehen werden, der das Copyright (korrekt wäre im deutschsprachigen Bereich: das Urheberrecht) dem Archiv zuspricht. Das Archiv hat offensichtlich weder ein Immaterialgüterrecht an dem nicht mehr geschützten Dokument noch ein Leistungsschutzrecht gemäß § 72 UrhG, denn beim Fotokopieren entsteht – darin sind sich alle juristischen Kommentare einig – kein geschütztes Lichtbild.“ (Quelle: Wikipedia). Ein Beispiel dafür findet sich bei Archivalia.

Die Debatte zum Leistungsschutzrecht (1. Lesung im Bundestag) kann man im Stenografischen Bericht ab S.25799 nachlesen (via Netbib).

In einem Reihe zu Forschungsdaten erklärt die TIB in ihrem Blog, was es mit ihrer Funktion als DOI-Registrierungsagentur für Forschungsdatensätze auf sich hat. Für akademische Einrichtungen ist die Vergabe sogar kostenfrei.

Boys and Books heißt die neue Internetseite, die die Universität zu Köln ins Leben gerufen hat. Sie gibt Literaturempfehlungen speziell für Jungen ab dem Grundschulalter (via NRW-Blog).

Was macht man eigentlich mit Dissertationen in der Bibliothek, die als Plagiat entlarvt wurden? Wissenschaftsverlage nehmen diese aus dem Programm. Bibliothekare sind sich in diesem Punkt aber nicht einig, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten und identische nur mit anderer Überschrift der Tagesspiegel berichten. Infobib erklärt, warum Plagiate im Regal bleiben sollten und  nicht für wissenschaftliche Qualität Verantwortung übernehmen können.

Aussonderung ist ein schwieriges Thema, auch wenn es selten so medienwirksam wird, wie im Fall der Stralsunder Gymnasialbibliothek. Die AG Sondersammelgebiete hat nun am 27. November 2012 einen Beschluss zur Archivierung von SSG-Beständen gefasst (siehe Inetbib).

Die Crowdfunding-Plattform Sciencestarter ist online. Dort stellen sich kleinere Forschungsprojekte vor und werben um finanzielle Hilfe. Zum Beispiel kann man dort ein Projekt zur Erforschung afrikanischer Literaturformen unterstützen.

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek, Themendienst 11)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: