Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (3.KW’12)

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In der letzten Woche trafen sich die Zukunftswerkstätter zu einem Arbeitstreffen in Wuppertal, dem „Wuppen“ (siehe Blogbeitrag der Zukunftswerkstatt). Mit dabei war auch Martin Kramer aus der Mediothek Krefeld. Zurück in der Bibliothek kam dann die Frage einer Kollegin „Sag mal, machst Du das freiwillig …“. Daraufhin hat Martin einen wunderschönen Blogbeitrag geschrieben, der deutlich macht, was heute und zukünftig notwendig ist, wenn eine Bibliothek erfolgreich sein will, nämlich Mut, Kreativität und das gute Fundament:  „Ändert Eure Bibliothek! Seid kreativ! Lasst Euch nicht einengen!“ Und vielleicht schließt Ihr Euch dann irgendwann Martins Meinung an, der glaubt, „den wichtigsten, geilsten und erfüllensten Job der Welt“ zu haben.

Im Herbst 2013 soll die erste bücherfreie Bibliothek in San Antonio eröffnet werden, schreibt Gizmodo (via Inetbib). Dort kann man dann E-Bookreader mit E-Books ausleihen. Nach zwei Wochen deaktivieren sich die Geräte und werden dann hoffentlich zurück gebracht. Die Bibliotheken in der Stadt mit Büchern sollen jedoch bestehen bleibe.  „BiblioTech“ wird eine Ergänzung zum bestehenden Angebot (via Bib-Blog.de).

Über die Entwicklung einer Android App, die gleich den Zugriff auf OPACs mehrerer Bibliotheken ermöglichen soll, berichtete Bib-Blog.de.

Einige Fragen zu Open Science beantwortete Lambert Heller im Biblioblog der Hochschule Hannover.  Dabei geht es nicht nur darum, die Endergebnisse frei zugänglich zu publizieren, sondern die Öffentlichkeit bereits am Forschungsprozess teilhaben zu lassen.

Die DOI-Vergabe für akademische Einrichtungen ist nun kostenlos. Das verkündete die TIB Hannover (via Infobib). DOIs sind als permanente, unveränderliche Internetadressen bereits international anerkannt.

Einer der sich für den freien Zugang zu Informationen einsetzte, war Aaron Swartz. (via Scinoptica). Bekannt wurde er, als er 4,8 Millionen nicht frei zugängliche Artikel bei JSTOR herunterlud. Im Andenken an ihn rief Micah Allen dazu auf, wissenschaftliche Artikel, die bisher nicht zugänglich waren, online zu stellen und darauf in Twitter #pdftribute zu verlinken (siehe auch Artikel der Süddt. Zeitung). Inzwischen gibt es eine eigene Internetseite dafür.

Wer selbst aktiv an einem frei zugänglichen Reiseführer mitschreiben und Tipps zu Sehenswürdigken, Restaurants und Unterkünften weiterreichen möchte, kann jetzt bei Wikivoyage loslegen. Schmalenstroer.net hat sich das Angebot angeschaut.

Wie zitiert man richtig (Großzitate, Kleinzitate, Bilder, Umfang der Zitate …)? Was ist der Unterschied zwischen einer Urheberrechtsverletzung und einem Plagiat? Ein Beitrag im Blog iRights.info beantwortet diese Fragen ausführlich (via Archivalia).

Fobikom-Weblog hat einen Nachfolger bekommen.  Ilona Munique und Jürgen Plieninger schreiben nun „über Lernen, Selbstlernen, eLearning, Fortbildung, Weiterbildung … in Bibliotheken und darüber hinaus“ im Blog Fortbildung in Bibliotheken.

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