Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (6.KW’13)

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Nun hat der #aufschrei auch das Bibliothekswesen erreicht. In der Inetbib gab es kontroverse Diskussionen, ob man denn in einem Bereich, in dem schon überwiegend Frauen arbeiten, noch in Stellenanzeigen die Bemerkung unterbringen darf, dass Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt werden (hier und hier). Wir lasen von realen Problemen, Benachteiligungen und ganz praktischen Erfahrungen aus Stellenbesetzungsverfahren. DasBibliothekswissen griff das Thema auf und verlinkte u. a. auf drei frei lesbare Beiträge. Ergänzend sei an dieser Stelle noch angemerkt,  dass man bei bibliothekarischen Konferenzen trotz Frauenberuf überraschend vielen Männern begegnet (Bsp. Inetbib 2013 lt. Teiln.-Liste Stand 8.2.13:  55% Frauen, 44% Männer) und diese bei der Leitung von Diskussionsrunden oder Vorträgen nicht unbedingt unterrepräsentiert sind (siehe auch Stimme bei Plan3t.info von 2011 und Kommentare). Vielleicht erforscht irgendwann mal jemand dieses Phänomen. 😉

Einen umfangreichen Beitrag zu einem Digitalisierungsprogramm von deutschen Zeitungen hat der Computer-Oiger veröffentlicht (via Netbib). Fünf große Bibliotheken unter der Leitung der SLUB Dresden beteiligen sich an diesem DFG-Projekt.

Über einen Maschine, die historische Dokumente von Staub, Schimmelsporen und Bakterien befreien kann, berichtete DRadio (via VÖBBlog). 1000 Dokumente soll das Gerät pro Tag schaffen.

Für die Suche nach Literatur zu bibliothekarischen Themen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Und weil sich der H. Büch von Bib-Blog.de einfach nicht alle merken konnte, versuchte er sich an einer Metasuchmaschine (Erläuterung dazu in seinem Blogbeitrag).

Warum mögen Bibliothekare eigentlich keine Discovery-Systeme? Dieser Frage ging Anne Christensen nach und stellte in ihrem Blog 8 Hypothesen auf.

Um Bibliotheknutzer zu weiterführenden Angeboten wie beispielsweise Volltexten zu leiten, setzen viele Bibliotheken Linkresolver ein. Das kann jedoch ganz unterschiedlich aussehen, wie Netbib in einem interessanten Beitrag mit zahlreichen Screenshots vorstellte.

Auf interessanten Beiträge zu abwandernden E-Book-Kunden und der Bedeutung von Vernetzung als Wirtschaftsfaktor verlinkte Netbib.

Wenn Menschen, die auf Inseln leben, Bücher ausleihen wollen, können sie diese eventuell mit einem Boot erhalten. So gesehen von Bibliothekarisch.de in einem Filmbeitrag über das Bücherboot.

Mansor Ibrahim machte sich in seiner Abschlussarbeit Gedanken darüber, wie ein Bibliothekshotel aussehen könnte. Er studierte Innendesign an der Universität von Alexandria (via Bibliothekarisch.de)

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