Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (8.KW’13)

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Eine Idee für eine nutzerfreundliche Kataloggestaltung findet man im Kölner UniversitätsGesamtkatalog KUG. Hier gibt es die nachträgliche Filtermöglichkeit nach ausleihbarer, online verfügbarer bzw. nur einsehbarer Literatur (siehe OpenBibBlog). EconBiz wurde ebenfalls weiterentwickelt und bietet eine visuelle Veranstaltungssuche im Bereich Wirtschaftswissenschaften an (siehe Webis-Blog).

Weil er sich in einem Blogbeitrag von 2010 kritisch über den Verlag Edwin Mellen Press geäußert hat, wurde Dale Askey  wegen Verleumdung verklagt (siehe auch Wisspub.net). Unterstützung aus aller Welt per Online-Petition könnte sicher nicht schaden. So kann man als Verlag natürlich weltweit Schlagzeilen machen. Der Blogbeitrag allein hätte sicher deutlich weniger Aufsehen erregt.

Übrigens hat nun eine Studie festgestellt, dass das geplante Leistungsschutzrecht verfassungswidrig ist, mehr dazu verriet heise.de. Im IUWIS-Blog schätzte Rainer Kuhlen den Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes und des Urheberrechtswahrnehmungsgesetzes ein. Obwohl man sich bemühte, die Position wissenschaftlicher Autoren zu stärken und eine Regelung für verwaiste Werke zu finden, gehen die Verbesserungen doch nicht weit genug (siehe auch Inetbib).

KRIBIBI, der „Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ wurde 30! Herzlichen Glückwunsch! Dazu gibt es einen ausführlichen Artikel in den Mitteilungen der VÖB 65 (2012) Nr. 3/4, der auch bei E-LIS online ist (via VÖBBlog).

„Köln ist seiner Zeit voraus“ meinte die Zukunftswerkstatt. Und das ist nicht übertrieben, denn die Stadtbibliothek bietet nun einen öffentlichen 3D-Drucker an. Doch das ist nicht alles. Die Bibliothek will einen Makerspace einrichten, dessen Eröffnung für Juni geplant ist. Dort soll es möglich sein, Schallplatten zu digitalisieren, Podcasts zu produzieren sowie mit iPads zu komponieren (siehe auch Beitrag auf der Internetseite von Köln).

Eine nette Idee, wie man Leuten Lust auf einen Bibliotheksbesuch machten könnte, hatten drei Studierende der Miami Ad School. In den U-Bahnen soll es kleine Stationen geben, die Leseproben verschiedener Bücher für Smartphones anbieten. Falls das Interesse geweckt wurde, kann sich der Nutzer informieren, in welcher nächstgelegenen Bibliothek das Buch verfügbar ist (via DocNews mit Video).

Science Fiction: Libreas betrachtete das Bibliothekswesen aus der literarischen Perspektive. Na dann, ab ins raum:shift[information science]: 10, 9, 8 … .

Der Harlem Shake hat den Planeten Erde erobert und ist inzwischen auch in Bibliotheken angekommen.  😉 Warum der Erfolg gerade daher rührt (ähnlich wie beim Gangnam Style), dass die Urheber NICHT auf ihre Rechte pochen, erklärte Netzwertig (via Infobib ).
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