Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’13)

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Über die Veranstaltung „Bibliotheken und Zivilgesellschaft“ im Januar 2013 in Berlin berichtete Gastautor Gerald Schleiwies bei Bibliothekarisch.de. Ehrenamtliche Arbeit in Bibliotheken ist eben ein schwieriges Thema, da es auch als Bedrohung für bezahlte Stellen gesehen wird.

Nationale und internationale Probleme beim Umgang mit E-Books waren das Thema auf der IFLA-Konferenz “E-Books in Libraries – A Global Question of Survival”. Dargestellt werden  u.a. Unterschiede bei der Nutzung sowie den steuerlichen und rechtlichen Grundlagen in den verschiedenen Ländern (siehe Globolibro).

Große, zentrale Bibliotheken liegen in Deutschland im Trend, die alle Dienstleistungen an einem Ort anbieten. Libreas Blog geht auf aktuelle, englischsprachige Publikationen ein, die ein anderes Ziel vermitteln: „Nicht die Zentralisierung in grossen Häusern wird als effektiv wahrgenommen, sondern das möglichst grosse Eingehen auf die Arbeit der Nutzerinnen und Nutzer (wobei Studieren als Arbeit der Studierenden gilt).“

Welche Web 2.0-Angebote gibt es in den Geschichtswissenschaften? Mit diesem Thema beschäftigte sich Michael Schmalenstroer. Üppig ist das Angebot allerdings noch nicht. Auch in den Kommentaren finden sich ein paar Links.

Und gleich noch ein Hinweis für Geschichtsinteressierte. Eine Sammlung von digitalisierten Zeitungen, die in den Jahren des 1. Weltkrieges erschienen sind, bietet die Württembergische Landesbibliothek Stuttgart (via Archivalia).

Doch nicht immer sind gemeinfreie Werke aus Bibliotheken leicht bzw. digital zu haben, wie Archivalia in einem umfangreichen Blogbeitrag feststellte.

In die Vergangenheit blickte auch Libreas Blog und recherchierte nach Überlegungen über die digitale Zukunft, wie man sie vor 20 Jahren hatte. Gleichzeitig verblasst die Vorstellung von einer Zeit ohne Internet mehr und mehr.

Effektvoll setzte Roy Tennant von OCLC Worldcat, den Bibliothekskatalog mit fast 300 Millionen Einträgen, in einem kurzen Video in Szene (via Bibliothekarisch.de). Sehenswert!

Verlage beschimpfen Google ja gern als Datenkrake. Gutjahrs Blog berichtete nun, wie Bertelsmann mittels Gutschein-Aktionen Adressdaten von Minderjährigen sammelt, die dann wiederum an Dritte weitergehandelt werden dürfen (via Netbib Weblog).

Die Erfahrungen aus dem MOOC Maker Course zu Massive Open Online Courses sind online (via Fortbildung in Bibliotheken).

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