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Inetbib 2013 – Navigation in Bibliotheken

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Gerade in verwinkelten oder mehretagigen Bibliotheken ist es oft nicht so einfach für die Nutzer,  sich zurecht zu finden. Nun eignet sich GPS eher nicht für Navigation innerhalb von Gebäuden und WLAN benötigt sehr viele technische Zugriffspunkte, damit die Ortung gelingt. Drei Informatikstudenten aus Konstanz entwickelten das Navigationssystem BinAPP, welches QR-Codes verwendet (Abstract zum Vortrag von Sebastian Beisch, Steffen Maurer, Jan Oke Tennié).  Es ist einfach, robust und die Hardwareanforderungen sind im Vergleich zu anderen Anwendungen gering. Man scannt den Startpunkt und gibt das Ziel ein, z.B. einen Raum oder das Regal mit der Notation. Daraufhin wird eine Karte mit dem Weg berechnet und auf das Smartphone geschickt. Es handelt sich hier um eine passive Navigation, da die Karte statisch ist. Sollte der Benutzer unterwegs vom Weg abgekommen, kann er den nächstgelegenen Code einscannen und erhält eine neue Karte mit der Route. Man kann Start & Ziel auch per Pulldown-Menü auswählen. Hier zum Test der Link zur Anwendung. Update 18.4.13: Die Folien sind online.

Ganz anders versucht die Bibliothek der TH Wildau ihre Nutzer auf den richtigen Weg zu bringen (siehe Abstract  zum Vortag von Alfredo Azmitia sowie eine Präsentation vom RFID-Symposium). Ist eine Navigation mittels RFID gewünscht, leihen sich die Bibliotheksbesucher einen entsprechenden Anhänger aus. Die Benutzerausweise sind nicht dafür geeignet. Der Chip funkt die RFID-Sender auf den Etagen an. Dafür müssen diese ca. alle 2-3 Meter auf den Etagen angebracht sein. Verwendet wurde dafür das Tracking System von OpenBeacon. Geplant ist, dass die Mitarbeiter ebenfalls einen Chip tragen und ortbar sind. Sie können dies wohl jedoch auch ausschalten.

In Dörte Böhners Mitschrift zum Blog 5 „Mobile Apps und E-Books“ findet man weitere Informationen. Außerdem geht Hatori Kibble in einem Blogbeitrag ebenfalls auf diese beiden Vorträge ein.

Ergänzend sei an dieser Stelle auf das ebenfalls passive Navigationssystem von Mapongo hingewiesen, welches ich mir im letzten Jahr im IKMZ Potsdam angeschaut hatte.

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Written by lesewolke

7. März 2013 um 06:00

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