Lesewolke

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BibCamp 2013 – Social Media zur Weiterbildung und Bibliotheksverbände

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Emma & Horst

Emma & Horst, BibCamp heisst Lernen mit Spaß

Bei dem Einsatz von Social Media zur eigenen Weiterbildung durfte ich natürlich nicht fehlen. Ich bin schließlich selbst ein echter Fan davon! 🙂

Ähnlich wie ich hatten auch andere TeilnehmerInnen viele positive Erfahrungen mit Twitter und Blogs. Hier erfährt man von neuen Entwicklungen viel eher als in Druckmedien. Informationen fließen kontinuierlich und Nutzer dieser Medien haben einen Wissensvorsprung. Tatsächlich werden auch virtuelle Kontakte geknüpft und bei realen Veranstaltungen vertieft. Für Quereinsteiger bieten Blogs eine gute Informationsmöglichkeit. Die Darstellung von Bibliotheken und ihren Mitarbeitern in solchen Medien schafft Aufmerksamkeit, vermittelt ein modernes Außenbild und kann Interesse für den Beruf wecken.

Es gibt jedoch auch Schattenseiten. Noch viel zu wenige aus der Branche nutzen die modernen Medien. Die Menge der Informationen ist enorm. Da fehlt oft auch die Zeit. Obwohl ich meine, wenn man dran bleibt, lernt man recht schnell, wo sich etwas Interessantes verbirgt. Ganz wichtige Dinge gehen meist über mehrere Kanäle. Da ich bei der Session mitgeschrieben habe, hier der Link zum Open Knowledge Pad.

Das Interesse an der Session zu Bibliotheksverbänden war groß. Viele der TeilnehmerInnen waren selbst Mitglied, einige aktiv in Gremien des BIB e.V. Über die Chatfunktion des Open Knowledge Pad nahmen auch BibliothekarInnen teil, die nicht vor Ort sein konnten. Insgesamt wurde es eine spannende Diskussion um Gründe Mitglied oder Nichtmitglied zu sein, sich zu engagieren oder nicht. Offen wurde über die Probleme gesprochen. Da die Vereinsarbeit natürlich ehrenamtlich geleistet wird, werden sicher nicht alle gelöst. Hierarchie und starre Strukturen schrecken junge Leute ab, lieber auch projektbezogene Kontakte und Verzahnung mit engagierten Leuten außerhalb der Strukturen. Und zu politischen Themen, die Bibliotheken betreffen, wünschen sich die Mitglieder ebenfalls schnellere Reaktionen vom Verein. Und warum es zwei große Verbände im Bibliothekswesen gibt, ist auch den meisten unklar. [Update 16.04.2013]: Eine Zusammenfassung der Session im Wiki ist nun ebenfalls online verfügbar.

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Written by lesewolke

14. April 2013 um 18:20

4 Antworten

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  1. […] Liane, BibCamp 2013 – Social Media zur Weiterbildung und Bibliotheksverbände, […]

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  2. […] und danach “Bibliotheksverbände und ihre Zukunft” (Etherpad / Blogbeitrag Lesewolke) stellvertretend für die Kolleginnen Eva Graffmann (@oenomys) und Steffi Hotze […]

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  3. […] Zum Glück konnte ich auch an anderen Sessions teilnehmen: Social Media in Bibliotheken (mein persönliches Muss!), Humor in Schulungen, Selbstverständnis der Bibliotheken, Social Media zur persönlichen Weiterbildung und Zukunft der Bibliotheksverbände. […]

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  4. […] Weiterbildung. Frau Lesewolke hat in einem Open Knowledge Pad fleißig mitgeschrieben und später dazu gebloggt. Klar war, dass die persönliche Fortbildung per Social Media sehr viel bringt, zum Beispiel für […]

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