Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (27.KW’13)

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Die Kontrolle der Kommunikation von Millionen von Bürgern auch in Deutschland durch die Geheimdienste der USA, welche Edward Snowden an die Öffentlichkeit brachte, beschäftigte u.a. einige Gemüter in den Biblioblogs. Bundespräsident Gauck, für den das Internet offensichtlich Neuland ist, hätte nur Probleme, wenn es Aktenordner gäbe und versteht nicht, dass mit digitalen Methoden noch eine viel größere Überwachungsmaschinerie geschaffen wurde. Netbib verwies daher auf die Visualisierung bei der Aktenmengen von Stasi und NSA durch Opendatacity. In einem Beitrag ging Text&Blog auf einige Artikel ein, die deutlich machen, dass so eine Überwachung Bürgerrechte verletzt und durchaus Gefahren bergen kann. In der Süddeutschen erklärt Katharina Nocun die Innenminister und Geheimdienst-Experten zur eigentlichen Bedrohung für die Demokratie und meint „Leichtfertig geben wir Freiheiten auf, für die andere bereit wären, ihr Leben zu geben.“ Geht das denn Bibliotheken überhaupt etwas an? Die American Library Association (ALA) hat jedenfalls eine Resolution dazu verfasst (via Shaked Spier bei Twitter).

Mit dem Smartphone fotografiert: IKMZ Cottbus

Mit dem Smartphone fotografiert: IKMZ Cottbus

Im 2. Teil von Ger23mthings drehte es sich um Fotografieren mit mobilen Geräten. Bibliothekarisch.de und Bibliotheksratte erledigten auch in dieser Woche ordenlich die Hausaufgaben und lassen uns an ihren Erkenntnissen teilhaben.

Die meisten von uns sind in einer Buchkultur groß geworden. Informationen und Gedanken, denen man Wert beimaß und welche man erhalten wollte, wurden vor allem in Bücher gepackt.  Und auch wenn es sicher noch genug Leute gibt, die nur dem vertrauen, was es auf Papier (und höchstens zusätzlich elektronisch) gibt, hat die Medienvielfalt zugenommen und unser Umgang mit Informationen sich verändert. Prof. Dr. Hobohm von der FH Potsdam geht in einem Gespräch mit dem Goethe-Institut auf diesen Wandel ein sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich aus der Speicherung des immateriellen kulturellen Erbes ergeben. Hier spielt nämlich der Kontext eine wichtige Rolle (via VÖBBlog).

Nicht schon wieder Informationskompetenz?! 😉 In einem Vortrag zu genau diesem Thema schildert Barbara Reißland aus eigenem Erleben mit welchen Erwartungen und Qualitätsvorstellungen Informationsfachleute in Unternehmen konfrontiert werden. Diese sollte man unbedingt ernst nehmen, denn es geht hauptsächlich darum, das Richtige für den Nutzer zu tun und nicht das, was wir für das Beste halten. Der Vortrag ist in den VÖB-Mitteilungen 1/2013 enthalten (via VÖBBlog).

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Written by lesewolke

8. Juli 2013 um 06:00

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