Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (35.KW’13)

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Neues von der Arbeitsstelle für Standardisierung (AfS) bezüglich des RDA-Projekts veröffentlichte die Deutsche Nationalbibliothek (via VÖBBlog). So wurde beispielsweise der Zeitplan geändert.

Über Vorhaben zu Schnittstellen in der Verbundzentrale des GBV schrieb Jakob Voss. Die Folien sind online, siehe Infobib.

Über die Einrichtung von 24-Stunden-Ausleihstationen in Peking (China), an denen man Bücher ausleihen kann, berichtete ein Beitrag bei german.china.org.cn (via VÖBBlog). Das Projekt ist sehr erfolgreich und soll das Lesen in China fördern.

„RFID in Libraries“ heißt ein Informationsfilm, der die RFID-Technologie bei der Ausleihe und Rückgabe von Medien näher erläutert. Der Film entstand innerhalb eines Medienprojektes des Instituts für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin (via Bibliothekarisch.de)

Klaus Tochtermann von der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftwissenschaften stellte 10 Thesen auf, „wodurch das Profil von wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen in Zukunft geprägt sein wird.“ Dazu zählen beispielsweise eine Internationalisierung, eigene Forschung und eine Veränderung der Literaturrecherche dahin, dass Inhalte automatisch und personalisiert zum Forschenden geschickt werden.

In der Reihe Blog & Recht erklärte K. Graf in Archivalia einiges zur Linkhaftung und geht dabei neben urheberrechtlichen Aspekten auch auf rechtswidrige bzw. strafbare Inhalte ein.

Mit der IFLA als Organisation setzte sich Tord Høivik im Blog Plinius kritisch auseinander (via Netbib). Er lobte den Einsatz für freie Meinungsäußerung, freien Zugang zur Information und Menschenrechten, sieht jedoch auch Probleme durch zu viel Bürokratie, einem hohen Altersdurchschnitt der IFLA-Konferenzteilnehmer und dem Ausschluss ganzer Gruppen (z. B. aus ärmeren Ländern) durch zu hohe Teilnahmekosten. Es ist jedoch auch jung und modern möglich (trotz Verband ;-)). Das zeigt meiner Meinung nach die Sektion New Professionals Special Interest Group der IFLA mit lebendigem Blog, Präsenz in sozialen Netzwerken, weltweiten Webinaren und der Organisation von BarCamps.

Zum Schluss mal wieder ein Klischee: „der merkwürdig cholerische alte Bibliothekar“ im Roman „Die unheimliche Bibliothek“ von Haruki Murakami. Weiteres zu dem Buchinhalt veröffentlichte VÖBBlog.

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Written by lesewolke

2. September 2013 um 06:00

Eine Antwort

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  1. Danke für diesen Artikel. Wusste gar nicht, dass es so Ausleihstationen in China gibt. Wäre für Deutschland sicherlich auch nicht schlecht.

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    Boris Schneider

    4. September 2013 at 16:11


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