Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (48.KW’13)

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Der Bundesgerichtshof hat nun über die praktische Umsetzung des § 52a Abs. 1 Nr. 1 UrhG im Streit zwischen der Fernuniversität Hagen und dem Alfred Kröner Verlag eine Entscheidung gefällt. Demnach gelten 12 Prozent des gesamten Werkes als „kleine Teile“. Weiterhin ist es in Ordnung, wenn die hochgeladenen Seiten „den Unterrichtsstoff nicht nur verdeutlicht, sondern auch ergänzt hätten“. Mit dem Ausdrucken und Abspeichern hatte der BGH ebenfalls eine Probleme. Bisher ist noch nicht endgültig geklärt, worin ein angemessenes Lizenzangebot besteht. Das soll nun das Berufungsgericht prüfen (gesamter Text siehe Pressemitteilung des BHG, Archivalia oder Inetbib).

Und noch ein Rechtsstreit: Die gemeinnützige Organisation Public.Resource.Org möchte die Bürger auf die rechtlichen Grundlagen ihres Landes aufmerksam machen und hat u.a. auch DIN veröffentlicht. Das gab natürlich Ärger. Heise online berichtete über den Streit. Archivalia hat sich ebenfalls schon mal über den problematischen Zugang zu DIN geärgert (via Netbib).

Nach der Wahl hatten SPD und CDU ausführliche Koalitionsgespräche geführt. Nun wurden sich die Parteispitzen einig. Ronald Kaiser sah sich den Koalitionsvertrag an und schrieb in seinem Blog eine Zusammenfassung, was für Archive, Bibliotheken und Informationseinrichtungen von Bedeutung sein könnte. Das Urheberrechtsbündnis und die Buchbranche äußerten bereits ihre Meinung zum Vertrag.

Können Bibliotheken E-Books kaufen?“ – für alle, die keine Zeit hatten am Webinar des dbv mit diesem Thema teilzunehmen, gibt es jetzt den Mitschnitt zum Nachhören (via NRW-Blog).

Zukunftsorientiert geht des in den Bereichen von Bibliotheken zu, die sich Makerspace oder ähnlich nennen. In einem Beitrag zeigte die Zukunftswerkstatt Beispiele dafür und erklärte den Sinn der Makerspaces, denn dort „können die Bibliotheksbesucher allein, unter Anleitung oder gemeinsam mit anderen neue Technologien und Werkzeuge testen, sich eine Meinung bilden, an innovativen Entwicklungen partizipieren, neue Kompetenzen entwickeln und die selbst erstellten Produkte verwenden oder (digital oder analog) weiterverarbeiten.“

Weihnacht_II_Leo_PompinonIn einem ausführlichen Beitrag im Libreas Blog ging Karsten Schuldt auf drei englischsprachige Werke ein, die sich kritisch mit Information Literary auseinandersetzen.

Fortbildung in Bibliotheken verwies auf eine Top-10-Liste der besten Werkzeuge für das E-Learning, gebloggt von Dashburst. Und gleich noch mal Top 10 vom gleichen Blog, diesmal die besten Alternativen zu PowerPoint-Präsentationen bei STN.

Auch in diesem Jahr präsentierte Bibliothekarisch.de wieder „Mehr (oder minder) bibliothekarische Adventskalender„. Dankeschön für diese tolle Zusammenstellung! 🙂

Foto: Leo Pompinon (Quelle: Treffpunkt Bibliothek 2012, Themendienst 12)

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