Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (9.KW’14)

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Der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) fordert in einem Positionspapier die Führungskräfte in Bibliotheken auf, Fortbildung zu unterstützen. Mitarbeiter werden ebenfalls aufgerufen, solche Chancen auch tatsächlich zu ergreifen (via NRW-Blog).

Wie wir inzwischen wissen, soll es nun in diesem Jahr doch ein BibCamp geben und zwar am 26./27. September in Potsdam. Eine studentische Projektgruppe (FH Potsdam & HU Berlin) unter der Leitung von Prof. Dr. Büttner hat sich mutig der Aufgabe gestellt, die Organisation zu übernehmen. Passend dazu verwies Fortbildung in Bibliotheken auf einen Beitrag „Warum Sie Ihre Mitarbeiter auf Barcamps schicken solltenbei den PR-Bloggern und macht allerdings deutlich, dass es sich bei BarCamps um ein Format handelt, bei welchem es eben nicht sinnvoll ist, Teilnehmer zu schicken, sondern jene fahren zu lassen, die es wollen, da begeistertes Mitmachen ein Grundprinzip dieser Veranstaltungen ist.

humayun_cc0_anima-test1_„Welche Kompetenzen braucht ein Bibliotheksmitarbeiter im Social Web?“ fragte NRW-Blog und hatte auch gleich Antworten parat: neben traditionellen Recherchefähigkeiten muss man Internetprogramme testen und deren Bedienung lernen, Schreibkompetenzen haben, sich mit Foto- und Videogestaltung auskennen, „netzwerken“ und die Service bewerben. Ich möchte hier noch ergänzen: gute Kenntnisse der Rechtslage rund um das Veröffentlichen sind ebenfalls notwendig.

Die Mitarbeiter der Museumsbibliotheken der Smithsonian Institution hatten die nette Idee, alten Buchillustrationen Leben einzuhauchen. Ihre GIF-Animationen stellten sie in ihrem Blog vor und verlinkten dort auch auf Anleitungen zum Nachmachen (via Archivalia). Ich konnte nicht widerstehen und probierte es gleich selbst aus (siehe Illustration).

Vor allem gegen die urheberrechtliche Benachteiligung der wissenschaftlichen Arbeiten an Hochschulen, die mit Grundmitteln finanziert wurden, wendet sich eine aktuelle OpenPetition. So dürfen bisher nur Zeitschriftenartikel, die im Rahmen von Drittmittelprojekten oder der institutionellen Forschung entstanden sind, 12 Monate nach einer kommerziellen Erstveröffentlichung zum zweiten Mal und diesmal frei veröffentlicht werden, ohne dass Autorenverträge dies verhindern könnten (via Scinoptica Blog, Infobib u.a.).

Schmalenstroer.net machte auf eine neue Regelung der Open-Access-Plattform Public Library of Science (PLOS) aufmerksam. Demnach müssen zu den Artikeln auch die zugrundeliegenden Forschungsdaten dort veröffentlicht werden.

Ist die Qualität von Zeitschriften mit Peer Review wirklich so gut wie ihr Ruf? Der französische Informatiker Cyril Labbé entdeckte über 100 Artikel in IEEE-Zeitschriften, die offenbar mit einer Software zufällig generiert worden waren, schrieb die Zeit  (via Archivalia).

Illustration (ohne Animation): H.R. Robertson. In: Duguid, J. (1874): Letters from India and Kashmir, S. 126

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Written by lesewolke

3. März 2014 um 08:00

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