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Workshop Science 2.0 beim #bibtag14

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Workshop-Science20Der Mittwoch startete mit vielen interessanten Vortragsblöcken. Ich hatte mich für den Workshop Science 2.0 entschieden. Zuerst gab Guido Scherp vom ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft eine Einleitung in das Thema (Update 10.6.14: Link zur Präsentation).  Bei Science 2.0 werden die verschiedenen, partizipativen Möglichkeiten des Internet genutzt, um Ideen und Literaturquellen zu teilen, darüber zu kommunizieren und damit eventuell sogar gemeinsam die Forschung voran zu treiben.

Daher ist es von Vorteil, wenn dies für die durch Bibliotheken dargestellten Daten von Literatur oder angebotenen Volltexten leicht möglich ist. Eventuell finden dann andere Wissenschaftler über die Hinweise in sozialen Netzwerken zu den Bibliotheksangeboten, so geschehen bei EconStor von der ZBW.

Der Leibniz-Forschungsverbund (siehe dazu die Internetseite zu Science 2.0 der ZBW) hat die Gewohnheiten der Forscher (mehr zur Studie) und die sich daraus ergebenen Herausforderungen für Bibliotheken befasst, mehr zu dem Vortrag von  (Update 10.06.14: Link zur Präsentation von Prof. Dr. Isabella Peters). Hervorheben möchte ich an dieser Stelle das Projekt EEXCESS, welches sich mit der automatischen Einblendung von passenden Literaturquellen in Wissenschaftsblogs befasst (Update: 17.06.14: mehr zu EEXCESS im Vortrag von Maren Lehmann).

Im zweiten Teil der Veranstaltung zeigt sich, dass es sich hier wirklich um einen Workshop handelte. Die Teilnehmer trugen selbst in 3 Gruppen, die Chancen, Risiken und Handlungsbedarf für Bibliotheken bezüglich Science 2.0 zusammen. Es gab spannende Diskussionen in den Gruppen, die das Thema weniger abstract werden ließen.

Die Ergebnisse wurden im 3. Teil vorgestellt. Klar wurde uns, dass wir zuerst selbst viel lernen müssen. Wichtig ist ebenfalls, mit den Wissenschaftlern der eigenen Einrichtung in Kontakt zu treten und herauszufinden, was bereits gern genutzt wird, um darauf aufzubauen oder daran anzuknüpfen (z.B. Mendeley, Dropbox o.ä.). Man kann nicht alles anbieten – Mut zur Lücke war das Stichwort. Zudem wäre es günstig, vorhandene Ideen und Konzepte, die Bibliotheken anbieten, in einem Kompetenznetzwerk zu teilen und zur Nachnutzung bereit zu stellen.

Im abschließenden Vortrag machte Birgit Fingerle darauf aufmerksam (Update 10.06.14: Link zur Präsentation), dass wir unbedingt Trends aufmerksam beobachten (Plattform: Trendwatching), nicht bei der Planung steckenbleiben, sondern auch handeln sollten. Denn wie sie uns am Beispiel der Entwicklung vom Segelschiff zum Dampfschiff zeigte, wechseln Kunden letztendlich zu schnelleren, bequemeren Dingen, sobald diese dann ausgereift sind und nehmen vorher lange favorisierte Varianten plötzlich nicht mehr wahr.

Update 12.06.2014: Ein ausführlicher Bericht über den Workshop einschließlich der Fotos mit den Ergebnissen aus den Diskussionsgruppen wurde nun auf der Seite des Leibniz-Forschungsverbundes 2.0 veröffentlicht.

Written by lesewolke

5. Juni 2014 um 08:00

Veröffentlicht in Bibliothekartag 2014, Soziale Netzwerke

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