Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (5.KW’15)

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Mareike König von de.hypotheses.org hatte dazu aufgerufen, in einer Blogparade Beiträge zu veröffentlichen, die zeigen, ob sich Wissenschaftsbloggen lohnt. Christof Schöf berichtet über seine Erfahrungen. Er schilderte, wie aus einem Vortragstext, den er in seinem Blog einstellte und der dort für Aufmerksamkeit sorgte, schließlich ein Zeitschriftenbeitrag wurde (via ciberaBlog). Im Bibliotheksrecht schrieb Eric Steinhauer über einen Artikel, der sich mit juristischen Blogs befasste. Tipps zum Bloggen für Doktoranden hatte L. Bolz in Digital Humanities am DHI Paris auf Lager (via Archivalia). Beiträge im Internet können allerdings auch Leute anziehen, die einfach gern andere beschimpfen. Tipps gegen Trolle gab eine Infografik bei Bibliothekarisch.de.

„Das neue Arbeiten im Netz“ heißt ein Leitfaden, der grundlegende Angebote des Internet kurz erläutert und den man als PDF oder epub kostenfrei downloaden kann (via Fortbildung in Bibliotheken).

Jugendbibliothek21 verlinkte auf das neue PortalKinder- und Jugendbuchverlage von A bis Z„. Neben Verlagsgeschichte, Kontaktdaten und aktuellen Publikationen (Rubrik Verlage), findet man Empfehlungslisten, Literaturpreise und Tipps für potentielle Autorinnen und Autoren.

Für Fahrgäste der Elster-Saale-Bahn stehen nun Bücherregale in allen Wagons bereit. Dort kann man gelesene Bücher hineinstellen und dafür andere mitnehmen. Ein Medienserver für Leser von E-Books ist in Planung, siehe Beitrag des MDR (via NRW-Blog). In der Linie 4 der Pekinger U-Bahn können Fahrgäste per QR-code E-Books auf ihr Tablet oder Smartphone laden, berichtete der Standard (via VÖBBlog).

Lesen.net schrieb über ein EU-Urteil, laut dem der Weiterverkauf von E-Books als rechtmäßig angesehen wird, da der „Weiterverkauf von Software grundsätzlich legal sei“. Allerdings musste die Plattform in den Niederlanden, die solche „gebrauchten“ Bücher anbot, trotzdem vom Netz, weil gewährleistet sein muss, dass es sich ausschließlich um legal erworbene E-Books handelt (via NRW-Blog).

Statistiken spielen in Bibliotheken eine wichtige Rolle. Doch was sagen sie wirklich über die Qualität einer Einrichtung aus? Zudem haben sich die Benutzerwünsche mit der zunehmenden Digitalisierung gewandelt und damit die Bedeutung der Werte oder derer, die gar nicht erfasst werden/erfassbar sind. Karsten Schuldt ging in Bibliotheken als Bildungseinrichtung auf die Probleme ein und bemängelte, dass zwar viel kritisiert aber wenig geändert wird.

In seinem Vorwort zu „Diversität als Basis für Informationsgerechtigkeit“ (Leyla Dewitz) beschäftigte sich Prof. Hobohm (siehe LIS in Potsdam) mit der Problematik eines immer mehr auf Beliebtheit setzenden Angebots. Damit wird jedoch vorgefiltert und die Förderung der Auswahl aus einem breiten Informationsangebot wird zunehmend eingeschränkt.

Immerhin sind sie „extrem intelligente Wesen“. Ansonsten entsprechen sie wirklich kaum dem Klischee – die Bibliothekare im Computerspiel Metro 2033 (via Netbib).😉

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