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Bibliotheksschulungen beim #bib8

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Ich besuchte drei Sessions zu Schulungen. Zuerst waren interne Schulungen das Thema (Mitschrift Se6). Denn besonders BibliotheksmitarbeiterInnen werden nun mal stets mit neuen Technologien konfrontiert. Gerade bei technischen Anwendungen geht es ohne ein Verstehen-Wollen allerdings gar nicht, und solche Fälle gibt es wohl fast überall. Aber man sollte wenigstens versuchen, so viele KollegInnen wie möglich mitzunehmen. Berichtet wurde vom Medienmittwoch zu Neuerungen, dem Thekentreff für Auskunfts- und Informationsbibliothekare mit Berichten über Fortbildungen und Neuigkeiten aus den Bereichen oder gar mal einer Reihe, wobei jeder mal als Vortragender verantwortlich ist.

Wikis werden als Informationsmittel durchaus angenommen. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass es wordähnlich zu bedienen ist, denn technische Hürden schrecken ab. Bei Nachfragen von KollegInnen sollte dann immer auf das Wiki verwiesen werden, um es zu etablieren. Und: Bitte, bitte nicht ausdrucken!

Session-PaedagogikIn wie weit in Bibliotheken schon Bibliothekspädagogik angewendet wird, wollte ein Student der HTWK von den BibCamp-TeilnehmerInnen wissen (Mitschrift Se18). Insbesondere im Kinder- und Jugendbereich kamen einige Konzepte zum Einsatz (Schatzsuche usw.). Alle, die bisher noch wenig zum Thema Bibliothekspädagogik wussten, hörten hier von interessanten Ansätzen, wie der Sandwich-Methode. Hier wechseln sich passive und aktive Phasen der Teilnehmenden ab (siehe auch Methoden und Techniken der Hochschullehre : Sandwich-Methode). Man geht davon aus, dass bei einem mehr als 15-Minuten-Vortrag Konzentration & Aufnahmefähigkeit stark nachlassen, dann heißt es: die Methode wechseln. Und bei Pecha-Kucha-Vorträgen gibt auf jeder Folie nur genau ein Bild, mehr nicht.

Für Interessierte wurden noch einige Buchtipps zur Bibliothekspädagogik genannt:

  • Bibliothekspädagogische Klassenführungen : Ideen und Konzepte für die Praxis / hrsg. von Kerstin Keller-Loibl. – 2., aktualis. und erw. Aufl. – Bad Honnef : Bock + Herchen, 2012. – 196 S. – ISBN 978-3-88347-291-1
  • Keller-Loibl, Kerstin [u.a.]: Leseförderung in öffentlichen Bibliotheken / Keller-Loibl, Kerstin ; Brandt, Susanne. – Berlin : de Gruyter Saur, 2015. – 201 S. – (Praxiswissen). – ISBN 978-3-11-033688-7
  • Siebert, Horst: Methoden für die Bildungsarbeit : Leitfaden für aktivierendes Lehren. – 4., aktualisierte und überarb. Aufl. – Bielefeld : Bertelsmann, 2010. – 170 S. – ISBN 978-3-7639-1993-2
Literaturverwaltung beim 8. Bibcamp

Zum Vergrößern bitte anklicken!

Welche Probleme und Fragen die Teilnehmenden von Literaturverwaltungsschulungen haben, war das Thema einer weiteren Session (Mitschrift Se37). Für Einsteiger können zu viele Funktionen abschreckend wirken. Die Abhängigkeit von bestimmten Plattformen (z.B. Citavi funktioniert nur auf Windows) bereitet öfter Schwierigkeiten. Rein webbasierte Anwendungen sind auch keine Lösung – da waren sich die SessionteilnehmerInnen einig – denn man muss nicht Polarforscher sein, um offline zu sein, Bahnfahren reicht auch. An Hochschulen scheitern die Systeme daran, dass Lehrbeauftragte gern einen eigenen Zitationsstil vorschreiben, statt auf einen von den tausenden vorhandenen Stilen zu verweisen. Da ist Aufklärungsarbeit nötig.

Written by lesewolke

21. April 2015 um 07:30

Eine Antwort

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  1. […] die jeweils auf Etherpads vorgenommen wurden (Dank an die Protokollantinnen!). Lesewolke hat einen Überblick über die Sessions zu Schulungen erstellt und Dörte Böhner hat auf bibliothekarisch.de eine Übersicht über Blogposts und Twittertweets […]

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