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Bibliotheken und Soziale Netzwerke beim #bib8

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Lost in Web 2.0 – Wie viel Social Media braucht eine Bibliothek?“ war ein Sessionthema am Samstag (Mitschrift Se25). Wichtiger als dabei sein, ist die Pflege der Kanäle. Nur wenn Ressourcen und Engagement vorhanden sind, lohnt sich Social Media. Dann heißt es Geduld haben und überall darauf hinweisen, denn die Öffentlichkeit hat nicht sehnsüchtig auf den Auftritt der Bibliothek gewartet. Werbung und Interaktion mit anderen Seiten/Gruppen sind ebenfalls wichtig zum Bekanntwerden der Seite. Die Erfahrung der UB Wien zeigte auch, dass Fans die Seite liken, wenn sie sich einfach mit der Einrichtung verbunden fühlen, ohne regelmäßige Nachrichten zu erwarten und schon mal entliken, wenn sie dann unerwartet mit zahlreichen News überschüttet werden. Es gibt zwar keine Regeln, wie viel Posts die Follower „vertragen“, aber mal viel, dann lange nichts, ist doch eher ungünstig. Authentisch, ehrlich und auf Augenhöhe währt am längsten. Die Kommunikation in sozialen Netzwerken ist vergleichbar mit der bei persönlichen Kontakten.

Wenn es um die Netzwerke selbst geht, ist Facebook ganz vorn dabei. An zweiter Stelle steht hier Twitter. Google Plus wird eher selten betrieben und wenn, dann mit Beiträgen, die schon bei Facebook gepostet wurden. Bei Youtube kommt es darauf an, ob hier nur hin und wieder Videos abgelegt werden, um sie anderswo, z.B. im Blog, einzubinden oder ob man einen eigenen Kanal betreibt. Videos gehören jedoch zu den aufwendigsten Aktivitäten (Zeit & Equipment). Die Mediothek Krefeld hat so einen Kanal. Das ist jedoch nur mit zusätzlichem privatem Engagement möglich, denn Ressourcen für eine technische Ausstattung erhielt die öffentliche Einrichtung nicht dafür. Hier eine Folge aus der Reihe „MedioTV“:

 

Deutlich wurde bereits in dieser, aber auch in der Session „Social Media als Leitungsaufgabe“ (Mitschrift Se8), dass ein erfolgreicher Facebookauftritt nur möglich ist, wenn er von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert wird, die mit Herzblut bei der Sache sind und dies freiwillig tun. Wichtig ist auch die Unterstützung der Leitung, denn Social-Media-Verantwortliche sind davon abhängig, dass sie Zuarbeiten vom Bibliotheksteam erhalten. Sieht die Leitung die Kommunikation mit den Nutzern über Social Media jedoch nicht als wichtig an, lässt sich dies in den Abteilungen ebenfalls schlecht vermitteln. Sind Meldungen bei Facebook erfolgreich, lohnt es sich Rückmeldung zu geben, um die Mitarbeiter zu weiteren Zuarbeiten und Ideen zu motivieren.

 

Written by lesewolke

21. April 2015 um 11:40

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