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Auslandsaufenthalte beim #bib8

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Bibliothek der Chalmers Hochschule Göteborg

Bibliothek der Chalmers Hochschule Göteborg

Rebecca interessierte sich dafür, welche Möglichkeiten es für MitarbeiterInnen der Bibliotheken gibt, auch nach einer abgeschlossenen Ausbildung ein Praktikum im Ausland zu machen (ausführliche Mitschrift Se33). Zwei Erfahrungsberichte gab es zu dem Programm Erasmus Staff Mobility, welches inzwischen unter der Bezeichnung Erasmus Plus weitergeführt wird. Hier können Bibliotheken der Partneruniversitäten für ein Praktikum angefragt werden. Möglich sind Aufenthalte von 3 Tagen bis 6 Wochen. Ein Sprachkurs vorab wird ebenfalls von Erasmus finanziell gefördert. Vereinsmitglieder des BIB e.V. haben die Möglichkeit sich über BIB-Exchange für ein Auslandspraktikum zu bewerben, mehr dazu auf der Internetseite.

Das Bibliotheksportal liefert zahlreiche Kontaktadresssen für Praktika und verweist auf das Programm Librarian in Residence, welches 1x jährlich zwei Plätze in US-amerikanischen Bibliotheken anbietet. Im gleichnahmigen Blog berichten die TeilnehmerInnen dieses Programmes über ihre Erfahrungen.

Auch die SeiteFörderprogramme für den internationalen Fachaustausch“ des BID hat Informationen zu diesem Thema.

Rechtzeitig planen heißt die Devise, wie aus der Diskussion deutlich wurde. Denn zuerst muss man seinen Arbeitgeber überzeugen (besonders bei längeren Reisen), viel Papierkram erledigen, Anreise und Unterkunft organisieren. Eine Hürde besteht zudem darin, eine Bibliothek zu finden, die Praktikanten nimmt. Denn seitens der aufnehmenden Bibliothek ist der Aufwand ebenfalls nicht zu unterschätzen: Formulare, Einsatzpläne und KollegInnen, die sich mit den Praktikanten beschäftigen. Teilweise sind Einrichtungen in dieser Hinsicht schon stark ausgelastet. Daher kam der Tipp, auch osteuropäische Bibliotheken in Betracht zu ziehen.

Ein Auslandspraktikum lohnt sich auf jeden Fall! Da sind sich ehemalige TeilnehmerInnen einig. Neue Eindrücke und manch andere Sicht auf eigene – bisher selbstverständlich erscheinende – Vorschriften und Abläufe, bieten Denkanstöße für die Arbeit in der Heimatbibliothek. Oft ist das Interesse der MitarbeiterInnen der Praktikumsbibliotheken groß und damit ein spannender Erfahrungsaustausch gegeben. Manchmal werden Kontakte sogar später weiter gepflegt.

Nach der Arbeit und am Wochenende hat man dann die Gelegenheit, die Stadt und seine Umgebung zu erkunden. Diese Chance und das schöne Wetter habe ich natürlich bei meinem Erasmuspraktikum 2009 in Göteborg (Schweden) gern genutzt und einen kleinen Film gedreht.🙂

 

Written by lesewolke

22. April 2015 um 07:00

Veröffentlicht in BibCamp 2015, Unterwegs entdeckt

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