Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (37.KW’15)

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Die letzte Woche stand sehr im Zeichen von Open Access. Von den Open-Access-Tagen in Zürich konnte man viele Tweets #oat15 lesen. Und ich habe mich mal mit meiner Nachlese zum 10. Wikimedia-Salon „J=Journals“ beschäftigt.

Auch in anderen Blogs war Open angesagt. Im Guardian erschien ein Beitrag, in dem die Harvard Universität Open Access empfiehlt, da die wissenschaftlichen Zeitschriften einfach unbezahlbar werden (via Netbib). Welche Geschäftsmodelle sich im Open Access-Bereich durchsetzen werden, ist aktuell schwer einzuschätzen. Nicht unüblich sind Artikelgebühren (APC). Netbib verlinkte auf ein Diagramm mit den durchschnittlichen Preisen 2014. Archivalia sprach sich deutlich gegen solche Gebühren aus, da diese übertrieben wären und außerdem eine Chancengleichheit verhindern. Bibliothekarisch.de bettete ein Video zu den Möglichkeiten des Open Peer Review ein.

Archivalia verlinkte außerdem auf die deutsche Übersetzung des Leidener Manifest. Hier geht es darum, sich bei der Forschungsevaluation nicht nur auf bibliometrische Werte und Rankings zu verlassen. Diese starke Fixierung auf den Journal Impact Factor (JIF) benachteiligt laut dem Manifest unter anderem regionale und nationale Forschungsaspekte, die es einfach schwer haben, das Interesse der „Torwächter des high-impact“ der fast ausschließlich hochgerankten englischsprachigen Zeitschriften zu wecken. Damit wird auch die Wahl der Forschungsthemen beeinflußt.

An dieser Stelle mal ein Tweet zu OA & JIF von den Open-Access-Tagen:

Mit der Veränderungen in der Arbeitswelt und möglichen Auswirkungen auf Bibliotheken befasste sich ZBW-Mediatalk. Demnach könnte die Zukunft der Bibliothek in mehr persönlichem Service und dem Angebot als Arbeitsort liegen. Zu der Nutzung von Tablets und E-Readern bettete Bibliothekarisch.de eine Infografik ein.

Noch bis zum 31. Dezember 2015 kann man sich an der Sketchnote-Challenge im Blog Bibliothekarisch.de zu beteiligen. Die Aufgabe besteht darin sich „Gedanken über unseren Beruf, das Berufsbild, unsere Aufgaben und unser Selbstverständnis“ zu machen und es grafisch darzustellen. Das erste Sketchnote ist nun bei Bibliothekarisch.de online. Wie diese Sketchnotes aufgebaut sind, erklärt ebenfalls ein Beitrag bei Bibliothekarisch.de.

Written by lesewolke

14. September 2015 um 09:20

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