Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (42.KW’15)

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Hinweis: Die Rückblicke der 43. & 44. Kalenderwoche fallen aus.

Über die Buchmesse in Frankfurt/Main berichtete Schneeschmelze und stellte fest,“daß diese Messe kleiner ist als die früheren.“ Fast 11 Millionen Entleihungen virtueller Bestände, 50.000 Schulungsstunden in wissenschaftlichen und 100.000 Veranstaltungen in öffentlichen Bibliotheken nannte der „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2015“, ebenfalls auf der Buchmesse vorgestellt (online verfügbar, via NRW-Blog). Außerdem wurde vor Ort ein neuer Rekord aufgestellt und zwar im Bücher-Domino. 10.200 Guinness-Bücher fielen und übertrumpften damit den bisherigen Titelträger aus Japan, schrieb die FAZ (via VÖBBlog).

Zukunftsträchtig oder ein „verflachtes Einheitsangebot“ – wie Peter Delin das Angebot der Bibliothek im dänischen Aarhus in Inetbib bezeichnete – das ist hier die Frage. Ihren Schwerpunkt richtet die Einrichtung auf mehr Platz für Freizeitangebote, Bürgerservices und beliebte Bücher – vorgestellt in der FAZ (via Archivalia).

Während man sich als Nutzer öffentlicher Bibliotheken von zu Hause Literatur über die Onleihe herunterladen kann, unterscheiden sich die Bedingungen für elektronische Literatur in wissenschaftlichen Bibliotheken. Hier haben meist nur die MitarbeiterInnen und Studierenden der Hochschule von außen Zugang (remote access), während Externe persönlich die Bibliothek besuchen müssen, um die Online-Literatur zu nutzen. Abhängig von der Lizenz ist jedoch oft ein Download möglich, ohne dass die Dateien nach einer vorgegebenen Zeit verschwinden. Bei Netbib wurde diese Benachteiligung Externer, die oft die höchsten Beiträge zahlen, thematisiert.

Roland Reuß gehen die Rechte der Bibliotheken hingegen viel zu weit. Er haderte wortgewaltig in der FAZ mit dem Urteil des BGH hinsichtlich der Digitalisierung und Bereitstellung von Literatur. Libreas Blog setzte sich daraufhin mit den Äußeren des Autors der letzten Jahre auseinander und schrieb „Wie Roland Reuß lesen? Eine Textkritik.“.

Open Content – Ein Praxisleitfaden zu Creative-Commons-Lizenzen“ von Till Kreutzer erschien nun in einer überarbeiteten Version. Links auf verschiedene Fassungen (html, pdf, deutsch, englisch) sowie zur Bestellmöglichkeit sind im Beitrag bei irights.info enthalten.

Eine Volltexterecherche in historischen Zeitungen bietet Elephind.com (via Archivalia). Hier findet man vor allem Zeitungen aus den USA, Australien, Neuseeland und Singapore. Und das war im Jahr 1879 tatsächlich eine Meldung im Lokalteil für Indianapolis, Indiana wert: „Am 6. August wird Herr Tyler der neue, städtische Bibliothekar seine Stellung antreten.“ (In: Indiana Tribüne, Volume 1, Number 50, 26 July 1879, S. 8).

Die Ausgabe 3/2015 der Online-Zeitschrift „o-bib“ hat den Themenschwerpunkt „Berufsbild wissenschaftliche Bibliothekarin, wissenschaftlicher Bibliothekar„.

Auf den Ausstellungskatalog Frauen und das Buch im Mittelalter und der Renaissance“ (in Engl.), verlinkte Archivalia.

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