Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (9.KW’16)

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Das Relevanzranking eines Discovery-Systems ist nicht so einfach zu regeln, wie ein Blogbeitrag in A growing organism zeigt.  Worauf kommt es denn nun an? Zitationshäufigkeit, Popularität oder ganz etwas anderes? Anne Christensen geht in ihrem Beitrag auf LibRank und das Bremer E-LIB ein hat auch einige Ideen, welche Kriterien noch nützlich sein könnten: „Einbeziehung von (möglichst über Verbünde oder gar national aggregierten) Exemplarzahlen, Bevorzugung von einschlägigen Lehrbüchern und Verlagen sowie Titeln mit lokaler Prominenz (Datengrundlage zum Beispiel: Listen von Seminarapparaten) – und natürlich einer liebevolleren Behandlung des Themas Verfügbarkeit, in Form von Bevorzugung aktuell verfügbarer Titel und geschmeidigeren Darstellungen der Optionen für zunächst scheinbar unerreichbare Titel.“ Und sollten sich Bibliotheken vielleicht ein Beispiel an einem Versandhaus nehmen, Suchanfragen anschauen und sich zusätzlich manuell nachbessern?

Die Publikation “OER Atlas 2016” stellt die Transferstelle OER zur Verfügung. Enthalten sind Angebote zu Open Educational Ressources aus den Deutschland, Österreich und der Schweiz (via Biboer). Mit „Praxisrahmen für Open Educational Resources (OER) in Deutschland“ ging gleich noch einen zweite umfangreiche Broschüre online (via Archivalia). Der Buchreport stellte in einem Beitrag einige Punkte dieser Wikimedia-Studie dar. Auf verschiedene interessante Aktivitäten und Projekte bezüglich OER ging auch Basedow1764 Weblog ein. Über einen Tag beim OER-Camp in Berlin berichtete Biboer.

Eine tolle Infografik „Das Urheberrecht : darf ich diesen Inhalt verwenden?“ gestaltete Dr. Carsten Ulbricht im Blog Recht 2.0 (via NRW-Blog).

Auch wenn noch Verbesserungen wünschenswert sind, könnte dies tatsächlich eine Konkurrenz zu Google Scholar werden, meinte Infobib und verlinkte auf die neue wissenschaftliche Suchmaschine Microsoft Academic nebst einem Beitrag im Library Journal.

Digitalisierung, Bibliotheken und wie es weiter gehen könnte – das beschäftigte auch Tobias Schwarz bei den Netzpiloten. Er las die Argumente von Hagner und Ball und entdeckte zudem das Makerspace in der Kölner Stadtbibliothek (via Archivalia).Der Bibliothekswertrechner im Bibliotheksportal wurde inzwischen aktualisiert (via VÖBBlog).

Wenn man in eine Sache völlig versunken ist wie beim Lesen, können unter Umständen Geräusche nicht mehr wahrgenommen werden. Dieses Phänomen erforschten Wissenschaftler des University College London, siehe n24 (via VÖBBlog). Wer also schon mal Leute unabsichtlich ignoriert hat, weil sie/er gerade in ein Buch vertieft war, kann nun auf die Wissenschaft verweisen. 😉

 

 

 

 

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Written by lesewolke

7. März 2016 um 09:00

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