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Methoden bei Kursen und Veranstaltungen #bibtag16

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Folie aus dem Vortrag Bibliothekspädagogik

Folie aus dem Vortrag Bibliothekspädagogik

Mittwoch gegen Mittag drängelten sich Interessierte beim Podium der Verbände, denn Studierende der HTWK Leipzig berichteten von ihren Erfahrungen, die sie bei der praktischen Umsetzung von Methoden der Bibliothekspädagogik gemacht hatten (Präsentationsfolien). Im Schulungskonzept für wissenschaftliche Bibliotheken „Plagiat – (k)ein Problem?!“ wurden beispielsweise Argumente für ein Für und Wider gesammelt, auf Kärtchen geschrieben, an die einzelnen Studierenden verteilt, die diese dann bei einer Wechselrede in zwei Gruppen präsentierten. Advocatus diaboli – so heißt diese Methode. Zur Aufwärmung wurde vorher noch ein Tauziehen veranstaltet.

Abschließend machte Prof. Keller-Loibl, die Verantwortliche der HTWK-Lehrveranstaltungen für Bibliothekspädagogik, deutlich, dass man Methoden sinnvoll einsetzen sollte, und es wichtig ist & bleibt, dass die Teilnehmenden das Gefühl haben, beim Kurs etwas gelernt zu haben. Auch die Studierenden gaben ihre Erfahrungen gern weiter. Zum Beispiel sollte man sich über die Zielgruppe im Klaren sein. Zu viele Methoden in einer Veranstaltung sind keine gute Idee. Außerdem ist es unbedingt empfehlenswert, vorher eine Generalprobe durchzuführen, eventuell mit den eigenen Mitarbeitern. Die Zeitplanung ist nämlich gar nicht so einfach. Und wenn man im Plan etwas ändert: testen!

Fotostory mit PhotoGrid

Fotostory mit PhotoGrid

Apropos Methoden: Mitmachen war beim Workshop Fotostory 2.0: Der Comic zum Bibliothekskongress angesagt. Claudia Philipp von der Computerspielschule hatte reichlich Material vorbereitet. Unter anderem sortierten wir in Gruppen Fotos technischer Geräte nach der geschätzten Verbreitung in Wohnungen und Kinderzimmern verschiedener Altersgruppen. Außerdem versuchten wir uns in Zweigruppen mit einem Tablet und einer Anleitung für die App PhotoGrid an einer eigenen, kleinen Fotostory. Ein Ergebnis aus diesem Workshop ist links im Bild zu sehen.🙂

Anschließend erfuhren wir einiges von der Aktion „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien„, welches vielfältige Projekte unterstützt. Ein Beispiel dafür war der Workshop „Welche Richtung?„, bei dem Jugendliche mit Flucht- bzw. Migrationshintergrund ihre Geschichte mit Tablets und Trickfilmelementen gestalteten. Die Ergebnisse kann man in einem Video bei Youtube sehen.

Written by lesewolke

20. April 2016 um 07:35

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