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Gelesen in Biblioblogs (36.KW’16)

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Stadtbücherei Hilden

Den Titel „Bibliothek des Jahres 2016“ erhält die Stadtbücherei Hilden (via NRW-Blog). In der Pressemitteilung des dbv werden unter anderem ein „neu entwickeltes und aktualisiertes Marketingkonzept mit Bestandsprofil und Veranstaltungskonzept bei klarer Zielgruppenorientierung“ gelobt.

WILA Arbeitsmarkt führte ein Interview mit der Direktorin der Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg zum Studium und den heutigen, vielfältigen Aufgaben in Bibliotheken (via vdb-Blog). Eines macht jedoch Kontanze Sölder im Gespräch deutlich: „Wenn jemand nur des gedruckten Buches wegen in einer Bibliothek arbeiten möchte, hat er schon heute ein Problem.

Im Frühjahr 2016 fand in 37 kommunalen öffentlichen Bibliotheken des Regierungsbezirkes Freiburg eine Benutzerumfrage statt (via NRW-Blog). Die Ergebnisse sind online verfügbar.

Globolibro sah sich einen Beitrag von Business Insider UK an, in dem es um die Zukunft der Bibliothek geht – genauer einem Blick ins Jahr 2056. Demnach werden Vernetzung, Beratung und Begleitung weiterhin Aufgaben von Bibliotheken sein.

Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte eine Methode mit der man dünne Bücher lesen kann, ohne sie aufzuschlagen. Wie das funktioniert, erklärt ein Beitrag von Science ORF.at (via VÖBBlog).

Viele Werke, die geschützt sind, werden zwar nicht mehr verlegt, können aber wegen den ungeklärten Rechten auch nicht digitalisiert werden. Das erschwert/verhindert die Nutzung. Martin Kretschmar ging in einem Interview mit iRights.info ausführlich auf die Probleme ein (betrifft lt. Beitrag nach 50 Jahren 90% der herausgegebenen Werke) und wünscht sich „eine Regel […], wie man sie aus dem internationalen Markenschutzrecht kennt. Wird eine geschützte Marke eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt, kann der Rechteinhaber sie verlieren.″.

Der Börsenverein stellt seine Shop-Plattform Buchhandel.de ein.“ schrieb Buchreport (via Infobib). Die Umsätze des Portals buchhandel.de, welches bereits 1997 initiert wurde, entsprachen nicht den Erwartungen.

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: eine ungleiche Besteuerung gedruckter Bücher, Zeitschriften etc. zu E-Books und E-Journals widerspricht nicht dem Gleichbehandlungsgesetz, siehe Pressemitteilung (via VÖBBlog).

Mit Artikelgebühren in Deutschland befasste sich „A study of institutional spending on open access publication fees in Germany“ von Najko Jahn und Marco Tullney, siehe Telepolis, via wisspub.net.

Folgende interessante Broschüren sind erschienen:

Laut NRW-Blog ist die Gesamtauswertung der Deutschen Bibliotheksstatistik 2015 nun online verfügbar.

Die Landesgruppe Brandenburg des BIB e.V. war Anfang September in sechs großen Wiener Bibliotheken zu Gast. Mein Bericht dazu erschien in der letzten Woche.🙂

Foto: Fachstellen für Öffentliche Bibliotheken NRW bei Flickr, CC-Lizenz: BY-SA 2.0

 

 

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