Lesewolke

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Gelesen in Biblioblogs (14.KW’18)

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Die Hochschule der Medien Stuttgart führt mit den Studierenden des Bibliotheks- und Informationsmanagements Veranstaltungsprojekte durch, um pädagogische und didaktische Kompetenzen zu fördern. Vier Konzepte werden in einem Beitrag auf der Internetseite der HdM vorgestellt (via Fortbildung in Bibliotheken).

WAZ berichtete von den Langen Lernnächten für Abiturienten. Die Stadtbibiothek Hagen hat sich dafür einiges einfallen lassen (via Fachstelle ÖB NRW).

Michael Bierut erklärt in einem Vortrag, wie eine inspirierende Schulbibliothek gestaltet sein sollte, siehe Video bei Bibliothekarisch.de.

Haferklees Ausblicke stolperte bei der Recherche nach einem Buch über die Unterschiede bei der RDA-Katalogisierung in den verschiedenen Bibliotheksverbünden, obwohl es sich um gleiche Auflage handelte, und listete diese genau auf. Da wüsste man doch gern, wer es nun regelgerecht gelöst hat.

Der Projektbeirat des Bundesinstitutes für Berufsbildung gab Empfehlungen für die berufliche Bildung im Öffentlichen Dienst heraus (via Fortbildung in Bibliotheken). Ziel ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und durch einen Wandel der Berufsbilder sich der Entwicklung – vor allem der Digitalisierung – anzupassen.

Elke Brehm (TIB), Karin Knaf (BSB) und Armin Talke (Staatbibliothek zu Berlin) verfassten einen Handreichung mit Erläuterungen zur Datenschutz-Grundverordnung, die speziell für Bibliotheken wichtig sind (via Inetbib).

Der Libreas-Verein unterzeichnete den „Jussieu Call for Open Science and Bibliodiversity. Hier geht es vor allem darum, einer Open-Access-Entwicklung entgegen zu steuern, die vor allem auf Veröffentlichungsgebühren basiert, die an Verlage fließen. Die eingesparten Subskriptionsgebühren sollten laut dem Call „vorranglich in Investionen umwandeln, die es der Wissenschaft ermöglichen, wieder die verlegerische Kontrolle über das Publikationssystem zu übernehmen„. Prof. Dr. Vera Meyer erklärte im Blog Open Access an der TU Berlin, was Wissenschaftler selbst tun können, um Open Access zu fördern (via Archivalia).

Die vorläufige Deutsche Bibliotheksstatistik 2017 ist nun online verfügbar (via Fachstelle ÖB NRW).

Archivalia listete Links auf, die zeigen, was nach dem aktuellen Urheberrecht in der Fernleihe möglich ist und was nicht. Und Armin Talke schrieb „Bibliotheksschranken: Die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken in Bibliothek, Lehre und Forschung“, siehe Repository des FID Recht (via Inetbib).

Das Buch „The Bad-Ass Librarians of Timbuktu“ (2016) von Joshua Hammer wird in einer Rezension im Libreas Blog behandelt. Die Manuskripte, die im 15./16. Jahrhundert in Timbuktu entstanden, waren in Laufe der Geschichte von der Zerstörung bedroht. Die Aufbewahrung in Familien und der Einsatz von Abdel Kader Haidara, der ab 1984 versuchte, die verstreuten Schriften einzusammeln, retteten viele wertvolle Manuskripte, die ab 2012 erneut vor Tuareg-Rebellen und islamistischen Milizen beschützt werden mussten. Kritisiert wird, dass trotz des Buchtitels die politischen Hintergründe einen zu großen Teil einnehmen und „zu wenig über die Manuskripte und die Arbeit der Librarians.“ berichtet wird.

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Written by lesewolke

9. April 2018 um 09:30

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