Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (37.KW’18)


Analog vs. digital – Jöran Muuß-Merholz erklärt die Begegnung mit neuen Medienwelten am Beispiel von Pinguinen, siehe Fortbildung in Bibliotheken. An der dauerhaften Zugänglichkeit und Haltbarkeit digitaler Daten gibt es nach wie vor Zweifel. Martin Kunze brennt das Wissen daher auf Keramikplatten, die in einem österreichischen Salzbergwerk eingelagert werden, siehe w wie Wissen (via Archivalia).

Keine guten Nachrichten gibt es zum Internetrecht. Die Abgeordneten entschieden sich leider für Uploadfilter und Leistungsschutzrecht, siehe Netbib. Oliver Hinte meinte in seinem Blog, dass sich Bibliothekare heute und zukünftig sehr gut mit dem Urheberrecht auskennen müssen, um die Entscheidungsspielräume zu nutzen. Die Verantwortung für Nutzerdaten bei Facebook sorgte für rechtliche Probleme bei Seitenbetreibern. Facebook hat nun ein „Page Controller Addendum“ veröffentlicht, welches Verantwortlichenkeiten in Datenschutzfragen klären soll, siehe Kulturmanagement Blog und Dr. Schwenke (via Archivalia).

Die Fachstelle ÖB NRW listete die 5 Haupttrends aus dem Report der IFLA auf und verlinkte auf die deutsche Zusammenfassung.

Bibliothekarisch.de bettete ein Video von BR alpha ein, welches den Beruf „Fachangestellte für Medien und Informationsdienste in der Bibliothek“ vorstellt.

In Zeiten von Mail und WhatsApp werden deutlich weniger Ansichtskarten verschickt, die übrigens 1865 in Deutschland erfunden wurden, wie ein Beitrag des ORF verrät (via VÖBBlog). Die Botschaften aus der Vergangenheit sind heute Sammlerstücke. Das haben sie digitalen Grüßen voraus.

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Written by lesewolke

17. September 2018 um 09:00