Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (7.KW’19)


VÖBBlog verlinkte auf einen Artikel des Tagesspiegels, der sich mit dem Plagiate befasst. Darin wird auch kritisiert, dass es keine Regelung gibt, wie Bibliotheken vom Entzug des Titels erfahren und damit bei vorhanden Exemplaren umgehen sollten. Das Schreiblabor bietet nun 3 hilfreiche Tools für Autoren an, die Füll- und Bindewörter finden sowie die Lesbarkeit prüfen (via Fortbildung in Bibliotheken).

Armin Talke erweiterte sein Open-Access-Buch „Bibliotheksschranken“ um das Kapitel Nr. 4 „§60e UrhG, die neue zentrale Norm für die Bibliotheksbefugnisse“ (via Inetbib).

CiberaBlog schrieb über die Ergebnisse einer „Umfrage zu Open Access bei kleinen Verlagen„. Da der kostenfreie Zugang für Leser immer häufiger eine Bedingung bei der Vergabe von Fördergeldern ist, werden auch sie häufiger mit der Frage nach OA-Veröffentlichung konfrontiert.

In der letzten Woche fand die DACHS-Tagung 2019 „Bibliothek – Qualifikation – Perspektiven“ in München statt. Vier Präsentationen sind bei aubib online. Außerdem stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Nachwuchsforums 10 Forderungen und Wünsche an ihre Arbeitgeber zusammen, siehe ebenfalls aubib.

Der dbv veröffentlichte das Videotutorial „Gaming in der Bibliothek„, siehe Bibliothekarisch.de. Im Library Lab befindet sich eine Liste englischsprachiger Podcasts, die sich mit bibliotheksrelevanten Themen befassen (via Netbib).

Insbesondere in Hochschulbibliotheken werden gern die Arbeitsplätze zum Lernen und Schreiben genutzt. Da kann es auch mal knapp werden. Michael Knoche stellte sich daher die Frage, ob Bestände zugunsten von Arbeitsplätzen weichen sollten. Auch wenn Bibliotheken sich durchaus damit befassen könnten, ihre elektronischen Bestände sichtbarer zu machen, sind auch die gedruckten von Bedeutung. Die Empfehlung des Autors lautet daher: „Über alle Themen aus der schönen neuen Informationswelt sollten die Basisanforderungen nicht vergessen werden, die eine Bibliothek erfüllen muss, damit mit ihr und nicht nur in ihr gearbeitet werden kann.

Gewohnt ausführlich widmete sich Karsten Schuld im Blog Bibliotheken als Bildungseinrichtung der Frage „Wird die Welt (um Bibliotheken) komplexer?„. Denn die daraus gezogenen Schlussfolgerungen klingen zwar oft fortschrittlich und nach Partizipation bergen aber durchaus Risiken und verbessern Bibliotheken nicht unbedingt.

In der Liste „Leicht verspätete Bücherrückgaben …“ gibt es nun einen neuen Fall. Hier fand sich das Buch nach 73 Jahren wieder an und wurde zurückgebracht, siehe VÖBBlog.

Written by lesewolke

18. Februar 2019 um 14:00