Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (25. KW’19)


Ab Anfang Dezember wird es die Broadcast-Funktion in WhatsApp, bei der an bis zu 256 Empfänger gleichzeitig eine Nachricht geschickt werden kann, abgeschaltet. Das betrifft auch Bibliotheken, die diese Funktion für ihre Infos nutzen, schrieb Fachstelle ÖB NRW.

Im Ebildungslabor gab es einen Überblick zu den Aktivitäten des OERCamps in Lübeck mit vielen Links zu Ergebnissen und weiterführenden Infos (via Biboer).

Als „Iron Man des Publishing“ beschrieb Password Online das Erstellen eines Youtube-Angebotes, welches auch angenommen wird. Neben professioneller Technik werden Authentizität und Kreativität benötigt. Aber das sollte keine Bibliothek davon abhalten. Schon jetzt sind Online-Videos bei jüngeren Generationen als Informationsquelle nicht mehr weg zu denken. Im Beitrag werden Vorschläge gemacht, wie man starten könnte, und Einsatzbereiche genannt (via MedInfo).

Eine Inneneinrichtung ist Geschmacksache. Zudem könnte es von der Zugehörigkeit zur sozialen Schicht abhängen, was man schön findet. Karsten Schuldt befasste sich in Bibliotheken als Bildungseinrichtung in diesem Zusammenhang natürlich mit Bibliotheken. Für die Designs von Aat Vos kann er sich gar nicht erwärmen, obwohl sie doch öfter als gemütlich beschrieben werden. Und selbst wenn, führt das dazu, das fremde Menschen ins Gespräch kommen?! Das ist sogar in gemütlichen Cafés selten der Fall.

Die Buchbranche konnte ihren Umsatz 2018 halten und ist sogar mit Zuwächsen ins aktuelle Jahr gestartet. Detaillierte Zahlen gibt es im ausführlichen Beitrag des Börsenblattes (via Fachstelle ÖB NRW).  Und wie steht es um die Literaturkritik? Schneeschmelze setzte sich mit den Aussagen von Iris Radisch (Interview mit dem Börsenblatt) auseinander und erklärte, warum Buchblogger ernst genommen werden sollten.

Mit wissenschaftlichen Publikationen und Konferenzen lässt sich viel Geld verdienen. Das haben einige Verlage als Geschäftsmodell entdeckt ohne die üblichen Standards zu bieten. Und es hat sich leider gelohnt, wie ein Beitrag von Science.orf verrät, der sich insbesondere mit Artikeln österreichischer Wissenschaftler befasste (via Archivalia).

Written by lesewolke

24. Juni 2019 um 09:00