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Gelesen in Biblioblogs (35.KW’19)


Inzwischen wurden erste Eckpunkte des geplanten Springer-Nature-DEAL-Vertrages bekannt, siehe Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz. Neben der Euphorie der Verkünder gab es auch Kritik an diesen möglichen Vereinbarungen. Archivalia schimpfte über die 2750 Euro pro OA-Artikel. Auch Rainer Kuhlen hätte sich Open Access anders vorgestellt und sieht einen hohen Arbeitsaufwand, siehe zkbw-Beitrag: „Jetzt hat man sich gerade im UrhR von der Individualvergütung verabschiedet (vorübergehend jedenfalls), nun kommt in großem Stil eine Individualabrechnung für maximal 13.000 Beiträge auf die Bibliotheken zu und in der Abwicklungskette bis zum Verlag.„.  Der administrative Aufwand, die hohen Preise und „Nature“ nicht mal dabei  –  das wurde u.a. auch in einem Beitrag von Chemistry World bemängelt (via Archivalia).

Biboer stellte Portale und Listen mit Literatur zum Thema Open Educational Ressources vor. ZBW-Mediatalk beschäftigte sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Science (in Engl.). Martina Trognitz probierte hingegen Open Science im Fellow-Programm Freies Wissen selbst aus und berichtete in den Mitteilungen der VÖB darüber (via VÖBBlog).

Written by lesewolke

3. September 2019 um 10:00

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