Lesewolke

Just another librarian weblog

Gelesen in Biblioblogs (46. KW’19)


Hapke-Weblog beschäftigte sich mit dem amerikanischen Framework zur Informationskompetenz. Dabei verwies er auf den Aufsatz von Tessa Sauerwein, die an Beispielen erklärt, wie man in Bibliothekskursen Verbindungen zu verwandten Themen darstellen kann (Suchbeispiele – Zugänge/Lizenen/Open Access; Literatur – Forschungsmethoden usw.) und damit ein besseres Verständnis für wichtige Hintergründe erzeugt.

Aubib startete eine Reihe zu Schulungsmethoden. In der ersten Folge wurde das „Gruppenpuzzle“ (auch als Kettensägenmethode bezeichnet) vorgestellt. Außerdem gab es Vorschläge, wo die Methode bei Kursen zur Verbesserung der Informationskompetenz eingesetzt werden könnte.

ZBW-Mediatalk berichtete über die Open-Access-Tage 2019 (in Engl.). Man fragte sich beispielsweise, ob Open Access denn nun wirklich eine Erfolgsgeschichte ist (Präsentation von E. Šimukovič). Fair und preiswerter ist es jedenfalls nicht geworden. Die Hauptproblem der neuen großen Verträge: die „Abhängigkeit von großen Verlagen vergrößert sich weiter, ein Ende der Preissteigerungen ist nicht in Sicht“ (siehe Präsentation A. Oberländer & L. Dreher, S. 4). Die Autorinnen stellten daher auch alternative Open-Access-Modelle vor.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. äußerte sich in einer Presseerklärung zum Regierungsentwurf, welcher eine Senkung der Mehrwertsteuer für elektronische Publikationen vorsieht (via Fachstelle ÖB NRW). Während die Angleichung auf 7% zu Druckausgaben begrüßt wird, kritisiert der dbv unnötige Einschränkungen und unklare Formulierungen, die von der EU-Richtlinie abweichen.

 

Written by lesewolke

18. November 2019 um 10:00